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Archive for the ‘Wärmeschutz’ Category

Sorption in der 4., erweiterten Auflage, bei academia.edu

Grau ist alle Theorie – sagen manche. Insofern sollen die nun enthaltenen Ergänzungen dazu beitragen, dass durch diese Portion Praxis mehr Farbe ins Spiel kommt. Wenngleich es hinsichtlich der Transportmechanismen des Wassers doch ein klein wenig komplizierter bleibt als der Umstand, dass Wasser immer den Berg herunter fließt. Die im Teil 2 zusammengetragenen Grundlagen tragen dazu bei, Theorie und Praxis anhand konkreter Beispiele etwas näher zusammenzuführen. Für viele dürfte dabei interessant sein, mit welch eigenwilligen Modellen man sich heutzutage noch befasst und wo sich ungefähr der Stand der Technik und der Wissenschaft befindet – und sei es nur auszugsweise. Der Autor dankt den Herren Horst Böschen und Marius Sprenger, Berlin, für das Lektorat zu Teil 2 sowie der SICC Coatings GmbH, Berlin, für das Zurverfügungstellen von Forschungsmaterial und Prüfergebnissen.

Der Bauphysik-Geheimdienst sucht diesen Mann

Hier ist es dem Sachverständigen B. Bonso gelungen, eine zufällige Aufnahme zu schießen, als der Gesuchte gerade heimlich im Infrarotbereich des geheimen Testlabors in B. herumgeisterte. Weiterlesen …

Solar Reflection, TSR, SRI: cool roofs, energy savings, building protection, samples from Malaysia

Das Rad wird neu erfunden: Wärmereflektierende Beschichtungen

08.05.2017 3 Kommentare

im Bereich Farben. Nachlesen können Sie das bei FARBEUNDLACK. Das hier vorgestellte neu erfundene Rad hat nur ein paar Nachteile: es ist eckig statt rund und daher holpert es ein wenig. Wieso? Das sehen Sie, wenn wir zum Bericht kommen. Aktuelle Daten würden zeigen, dass Dachbeschichtungen die Infrarotstrahlung reflektierten, wodurch man viel Energie und Geld sparen könne, da die Klimaanlage oft ausgeschaltet bleiben könne. Der Effekt sei aber – Achtung! – abhängig von einigen Rahmenbedingungen. Oha. Eine Rahmenbedingung könnte sein, welches Unternehmen mit der frohen Botschaft auf den Markt kommt, ungeachtet dessen, ob bzw. dass es solche Produkte bereits gibt. Weiterlesen …

Über die 25 Anforderungen einer Aussenwand

demont4kWeil falsche Energie-Gesetze und mangelhafte Forschung seit Jahrzehnten zu einer Verluderung des Bauens führten und die Architekten und Ingenieure bei diesem Schwindel mitmachten, dachte ich, dass es Zeit sei, wieder einmal darauf hinzuweisen, an was ein Bauplaner denken sollte, wenn er auf dem Plan zwei Striche gezogen hat und glaubt, dass das dann eine Fassadenwand im Grundriss darstellen würde.
Paul Bossert, 25. August 2016, Dipl. Bauingenieur FH, Architekt, Bauphysiker, Energie- und Bauschadenexperte: Über die 25 Anforderungen einer Aussenwand (Fassade) als PDF im Download bei dimagb.de

Coatings with function (EN)

Farbe mit Funktion

12.09.2016 1 Kommentar

ThermoShield: Rechenwerte, Referenzen & Der U-Wert

Bauakademie Salzburg deckt Falschrechnerei auf

06.03.2015 4 Kommentare

enrgiemasterhausauswertung1Die Bauakademie Salzburg dient Baupionieren als Forschungspark. Zwei Simulationsräume aus 50 cm starken Ziegelmauern und bauteilaktivierten Bodenplatten und Decken wurden hier errichtet. Die Räume sind mit 150 Sensoren ausgestattet, um die Änderungen des Raumklimas unter realen Bedingungen zu erforschen. Daraus werden Rückschlüsse auf Unterschiede zu Berechnungen im Energieausweis gezogen. Weiterlesen …

B HO 8/83 – II – die sagenhafte Studie

10.10.2012 10 Kommentare

Lesetip: Die Welt vom 08.10.2012
„Wärmedämmung kann Heizkosten in Höhe treiben
Mehrere Studien belegen einen höheren Energieverbrauch bei gedämmten Wohnhäusern. Die Ergebnisse sind besonders brisant, weil die Bundesregierung die Energieeinsparverordnung weiter verschärfen will.“
Von Richard Haimann Weiterlesen …

Anspruchsvolle Forschungsvorhaben

08.07.2012 4 Kommentare

Eine kleine Presseschau, sozusagen als Gedanken zum Sonntag.
„ImpulsE: Gelingt eigentlich der Transfer zwischen anspruchsvollen Forschungsvorhaben und der privaten Wohnungswirtschaft?
Hegner: Ja, wenn sich der Druck aufbaut, dass man Wohnungen nur noch loskriegt, wenn sie für altersgerechtes Wohnen vorgesehen sind. Oder, wenn bestimmte Materialien, die man nicht recyceln kann, schwerer unterzubringen sind am Bau. Außerdem: Banken und Versicherungen schauen genau, wohin sie ihr Geld geben. Geht es in nachhaltige Substanz? …“ Weiterlesen …

Energetisches Sanieren: selten wirtschaftlich

04.06.2012 10 Kommentare

Waaaahnsinn!

Nur in seltenen Fällen“ lohnt es sich, Eigenheime und Mehrfamilienhäuser energetisch zu modernisieren.
[unten: Link zur Studie]
Zu diesem Schluss kommt das Institut der deutschen Wirtschaft (IW), das im Auftrag von Haus & Grund bereits veröffentlichte aktuelle Studien und Datenquellen ausgewertet hat.“
von Christine Rebhan in der IMMOBILIEN ZEITUNG vom 04.06.2012.

Sozusagen aus der Rubrik „Nichts Neues aber man freut sich“. Weiterlesen …

Wahnsinn: Deutschland ist noch unsaniert

05.02.2012 6 Kommentare

„Deutschland ist noch unsaniert
Neue Zahlen zeigen: Die Energiebilanz deutscher Altbauten ist schlecht

Nach neuen Berechnungen der Allianz für Gebäude-Energie-Effizienz (geea) hat der überwiegende Teil deutscher Altbauten eine schlechte Energiebilanz. Rund 70 Prozent der Gebäude, die vor 1979 gebaut wurden, haben überhaupt keine Dämmung und bei 20 Prozent ist sie unzureichend. Nur rund 10 Prozent der Altbauten in Deutschland haben eine Dämmung, die aktuellen Anforderungen genügt.

Ein ähnlich schlechtes Bild ergibt sich bei den Heizungsanlagen in deutschen Kellern. Weiterlesen …

Wärmebedarf, Wärmeverbrauch, Wärmeschutz

03.12.2011 6 Kommentare

Download Link unten

Wärmebedarf, Wärmeverbrauch, Wärmeschutz
– von falschen Berechnungen, richtigen Zahlen und
einer Verordnung, vor der man sich schützen sollte

In der Bundesrepublik Deutschland wird der Heizwärmebedarf von Gebäuden im Wesentlichen über die Berechnung der Transmissionswärmeverluste unter Anwendung der U-Werte von Bauteilen ermittelt. Hierbei wird ein statisches System von konstanten Innen- und Außentemperaturen angesetzt und die Transmissionswärmeverluste mit den im Labor ermittelten Wärmeleitzahlen von Baustoffen errechnet. Diese Vorgehensweise wird als stationäre Berechnungsmethode bezeichnet. Bei der Bedarfsberechnung auf Grundlage der stationären Methode kommt es im Ergebnis zu erheblichen Abweichungen zwischen dem errechneten Heizwärmebedarf eines Gebäudes Weiterlesen …

Wahnsinn Wärmedämmung: Dämmwahn in Deutschland

26.11.2011 5 Kommentare

Green Buildings mit WDVS (Foto: DIMaGB)

Potzblitz, nun hat das 1. Staatsfernsehen der Bananen Republik Deutschland Themen aufgegriffen, die Sie auf den Internetseiten dimagb.de, richtigbauen.de, richtigsanieren.de und hier im Blog seit ca. 10 Jahren behandelt sehen. Es geht um Dämmwahn, Abzocke, Schönrechnerei, Umweltverschmutzung.

Rückschau: Dämmwahn
Nicht immer macht Energiesparen Sinn Weiterlesen …

Kompetenz in WDVS

26.07.2011 3 Kommentare
WDVS interessieren brennend

WDVS interessieren brennend

Das WDVS*, das sagenumwobene Wesen. Legenden ranken sich um dieses nun schon über 50 Jahre alte Wunderwerk deutscher Baukunst. Immer neue Märchen werden erzählt und in Umlauf gebracht. Es ist nicht mehr weit und die Energieeinsparungen werden 100% und mehr betragen. Dabei wird die Wirksamkeit fiktiv nach praxisfernen Rechenverfahren ermittelt (Hauser 2003) – aber was scheren den Apologeten des modernen Klimaschutzes schon 50-100% Rechenfehler, wenn es doch um eine gute Sache geht? Gut ist an der Sache allemal die enorme Gewinnspanne, die Hersteller und Vertreiber von WDVS verdienen sich dumm und dämlich. Weiterlesen …

Über die Erfindung des Wärmeschutzes

Baufüsick

Was ist Bauphysik? Gemäß einer Definition der Hauptverwaltung der deutschen Bauphysik in Stuttgart geht es um „Übertragungsphänomene der Wärme (auch bei höheren Temperaturen im Brandfall), der Feuchte, des Schalles und des Lichtes. Im Inneren eines Bauwerks, innerhalb der Bauteile selbst, in einem Raum und in der Umgebung eines Bauwerks.“

Die Aufgabe der Bauphysik besteht demnach in der wissenschaftlichen Behandlung thermischer, feuchtetechnischer und akustischer Vorgänge im Hochbau. Aus der Praxis wissen wir, dass eine „wissenschaftliche Behandlung“ nur durch die so genannten „anerkannten Institute“ erfolgt. Warum das so sein soll, weiß so richtig vermutlich keiner. Weiterlesen …

Kategorien:Bauphysik, Wärmeschutz

Muss man „Dämmen bis ultimo“?

Berlin. Die energetische Sanierung von Wohnimmobilien muss nicht nur technisch umsetzbar, sondern auch wirtschaftlich und sozial vertretbar sein.

Zu diesem Ergebnis kamen die rund 150 Teilnehmer aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung beim 4. Wohnungspolitischen Abend am Mittwoch (15. Oktober) in Berlin. Unter dem Motto „Dämmen bis ultimo?“ wurde über Chancen und Grenzen von Energiesparmaßnahmen im Gebäudebestand diskutiert, denn immerhin entfallen 40 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs auf den Gebäudebereich. Weiterlesen …

Wegschauen als bewährter Schutzmechanismus

Bezug nehmend auf den Artikel „Die genormten U-Werte treffen nicht zu“ ist eine Ergänzung zu vermelden: Weiterlesen …

Die Rettungsdecke und der U-Wert

18.05.2008 1 Kommentar

Rette sich wer kann.

Unter dem Handelsnamen „Sirius-Rettungsdecke“ stellt die W. Söhngen GmbH aus Taunusstein eine Rettungsdecke her, die bei allen Notfallsituationen Unterkühlung vermeiden sowie vor Kälte und Hitze schützen soll. Die so genannte Rettungsdecke ist eine dünne Folie, 2,10 x 1,60 groß und sehr dünn, wie Folien das nun mal so sind. Eine Seite ist gold- eine ist silberfarben. Die Folie ist Aluminium bedampft. Weiterlesen …

Normen zum Wärmeschutz von Gebäuden

15.12.2007 5 Kommentare

Die Berechnungsverfahren der Normen erlauben
keine realistische Einschätzung der Feuchte- und
Wärmebilanz von Bauteilen

Das zur Beurteilung des Wärmeschutzes von Gebäuden einschließlich der Berechnungen zu den Bedarfswerten an Heiz-, End- und Primärenergie gemäß Verordnung heranzuziehende Normenwerk stellt sich bei genauerer Betrachtung als in der Fachwelt sehr umstritten dar. Zahlreiche Fachleute stellen das Rechenwerk nach DIN 4108, respektive EN 832, DIN 4701 u. a., in Frage.

Dass eine große Masse von Fachleuten die Ergebnisse der Normungstätigkeit des privat organisierten Deutschen Instituts für Normung (DIN e.V.) kommentarlos hinnimmt, muss daher nicht zwangsläufig darauf hinweisen, dass es sich bei diesem speziellen Normenwerk um allgemein anerkannte Regeln der Technik handelt. Weiterlesen …

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