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Wenn der Gutachter schlecht achtet: Fliesenabdichtung

Energieeffizientes Bauen zahlt sich nicht immer aus

(Festplettenfundstück) Energieeffizientes Bauen entlastet den Geldbeutel privater Bauherren – was Politik und Hersteller häufig versprechen, trifft in der Praxis nicht immer zu. Das belegt eine aktuelle Studie im Auftrag des Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB). Die Verbraucherschutzorganisation nennt Tipps, damit sich Energiemaßnahmen wirklich lohnen.

Im Rahmen seines Bautechnischen Forums „Energieeffizient bauen – bezahlbar und zukunftsfähig“ hat der Bauherren-Schutzbund e.V. am Dienstag in Berlin die Wirtschaftlichkeit baulicher Energieeinsparmaßnahmen auf den Prüfstand gestellt. Hochrangige Vertreter aus Politik, Bauwirtschaft und Wissenschaft diskutierten die Frage, unter welchen Umständen Verbraucher durch energieeffizientes Bauen Geld sparen können. Anstoß war das Ergebnis einer beauftragten Metastudie. Die Untersuchung des Fraunhofer Informationszentrums Raum und Bau zeigt: Beim energieeffizienten Bauen lassen sich keine Pauschalaussagen treffen, ob sich die getroffenen Maßnahmen für Verbraucher rentieren oder nicht. Aus den zahlreichen Vorträgen ergeben sich drei Anhaltspunkte, wie Bauherren wirklich Geld sparen können: Weiterlesen …

Rückblick: schaltbare Wärmedämmung

„Eine am ZAE Bayern in Entwicklung befindliche schaltbare Wärmedämmung (SWD) soll die während der Heizperiode auf die Wände fallende Solarstrahlung absorbieren und bei Bedarf in das Gebäudeinnere transportieren. Der Bericht stellt die zugrunde liegenden Überlegungen und die daraus resultierende Konzeption vor. Mit einer Markteinführung von SWD ist in 5 Jahren zu rechnen.“ meldet IKZ am 26.11.2019 am ZAE Bayern werden Dämmungen entwickelt, die Wärme zuführen oder ableiten können.

Na, das ist doch mal eine Innovation.
Das erinnert ein wenig an die Transparente Wärmedämmung (TWD).

Ergänzung:

Wärmedämmung, der große Wurf, von der TWD zur SWD
https://baufuesick.wordpress.com/2019/11/30/waermedaemmung-der-grosse-wurf-von-der-twd-zur-swd/
TWD etablieren sich nach 10 Jahren
https://baufuesick.wordpress.com/2008/08/04/twd-etablieren-sich-nach-10-jahren/

Kategorien:Wärmedämmung

VHV-Bauschadenbericht Hochbau 2019/20 erschienen

backhaus„Trotz rückläufiger Schadenmeldungen bewegen sich die Schadenkosten auf einem hohen Niveau bzw. steigen in bestimmten Bereichen an.
Die Grundlage des Berichts bildet eine umfangreiche Datenauswertung zu Baumängeln und Bauschäden im Bereich Hochbau, die das Institut für Bauforschung e.V. (IFB) im Auftrag der VHV Versicherungen durchgeführt hat. Die aufschlussreichen Ergebnisse vermitteln ein aktuelles Bild der Planungs- und Bauqualität in Deutschland. Der Bericht enthält zudem Beiträge verschiedener am Planungs- und Bauprozess beteiligter Akteure, die sich mit der Qualitätsverbesserung und Bauschadenprävention befassen. In den Beiträgen werden vielfältige Wege aufgezeigt, was in der Branche bereits getan wird bzw. noch weiter getan werden muss, um die Qualität beim Planen und Bauen weiter zu verbessern.
Die Analyse der Schadenkosten, -arten, -ursachen- und betroffenen Bauteile zeigt, dass das Potenzial für Verbesserung vorhanden ist.“

Lesen Sie den Artikel beim Dt. Inschenör-Blatt, eine gute Zusammenfassung.
Link

Aktuelle Studie: VHV-Bauschadenbericht Hochbau 2019/20 als PDF
Das Planen und Bauen in Deutschland dauert zu lange, ist zu teuer und oft mit Bauschäden verbunden.“ Aber ist das tatsächlich so? In der neuen Studie „Bauschäden im Hochbau“ erfahren Sie mehr.
https://www.vhv-bauexperten.de/vhv-bauforschung
bzw.
https://www.vhv-bauexperten.de/vhvde/bauexperten/aktuelles/downloads/hochbau

Old news: den 1. Hauptsatz gibt es noch! (2001)

„Es konnte festgestellt werden, dass auch an Tagen, wenn keine Sonne scheint, eine geringe Temperaturerhöhung an der äußeren Wandoberfläche erfolgt. Dabei ist diese Temperatur höher als die im Wandinneren. In dieser Zeit lag zusätzlich ein Wärmestrom von außen nach innen vor. Es kam bei 12 Tagen durchschnittlich zu einer Temperaturerhöhung von 5 K. Zeitverzögert erfolgte eine Abkühlung, die sich über einen Zeitabschnitt von 10 bis 18 Std. erstreckte, bis das ursprüngliche Niveau erreicht war. Die Zeitdauer ist abhängig von der Änderung der Lufttemperatur im Außenbereich und auch von der Luftbewegung.“ https://www.ib-rauch.de/bauphysik/waermsp.html

„Alle bisherigen Messungen sind meist nur auf wenige Stunden in Wintermonaten und auf eine massive Wandkonstruktion beschränkt. Der Temperaturverlauf im Wandquerschnitt und die Oberflächentemperaturen (Kontaktoberfläche) wurde messtechnisch nicht erfasst. Gemessene Lufttemperaturen an der Wandoberfläche ergeben kein reales Bild über instationäre Wärmeströme. Hinzu kommt, dass nicht nur im Winter Heizenergie benötigt wird, sondern auch an weniger warmen Sommertagen. Da überbrückt oft schon die eingespeicherte solare Wärme die 2 bis 3 kühlere Tage. Mit längerem direktem und indirektem Sonnenschein ändert sich auch die eingespeicherte solare Wärmemenge.“ https://www.ib-rauch.de/bauphysik/waermsp2.html

 

Ob das Müllers Laienspieltruppe versteht?

17.06.2020 1 Kommentar

Liebe Kolleginnen und Kollegen, zu den heute von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen anlässlich des „ersten Geburtstags des Mietendeckels“ vorgelegten Zahlen zu Anzeigen und Verstößen gegen den Mietendeckel sagt Maren Kern, Vorständin BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V.:
„Die sehr geringen Fallzahlen zu Anzeigen und Verstößen gegen den Mietendeckel zeigen: trotz begründeter Zweifel an seiner Verfassungsmäßigkeit hält sich die Wohnungswirtschaft selbstverständlich an Recht und Gesetz. Im Übrigen gilt: die Versorgung mit angemessenem Wohnraum in einem angespannten Markt wird in erster Linie mit mehr Neubau erreicht. Der wiederum funktioniert besser mit Kooperation statt Frontstellung.“ Weiterlesen …

Kategorien:Wohnen Schlagwörter: , ,

Old news: den 1. Hauptsatz gibt es noch! (2015)

11.06.2020 1 Kommentar

Von 10:00 bis 17:00 (die Zahlenangaben sind ca.) werden die Auswirkungen der Solareinstrahlung von 09:00 bis 15:00 erkennbar. Nicht nur, dass solare Gewinne über die transparenten Bauteile erfolgen (Wärmegewinne durch die Fenster) – es finden solare Gewinne der opaken Bauteile statt. Die geputzte Ziegelwand ist opak (d.h. nicht transparent), sie nimmt Wärme auf, die nach innen transportiert wird. Das ist ein Wärmestrom von außen nach innen infolge der solaren Gewinne. Von 10:00 bis 15:00 steigt die Temperatur 10 cm unter der Oberfläche an. Von 13:00 bis 17:00 wird eine derartig hohe Wärmebarriere (Wärme = Temperatur + Material) aufgebaut,
dass die Raumtemperatur nicht über der Temperatur dieser Barriere liegt. Ohne ein Temperaturgefälle gibt es gem. 1. Hauptsatz der Thermodynamik keinen Wärmestrom. Das bedeutet: ab 13:00 für 4 Stunden keine Wärmeverluste über die Außenwand.
Zum Bericht mit echten Messwerten aus der Praxis

News from the Institute for Reflective Paints and Coatings

TL Terang Measurement Evaluation mStuU (PDF)
#TLTerang #ClimateActivePaint #CAP #ReflectiveCoating #SRI #TSR #SolarReflectance #EnergySaving #InsulationIsolation #ReflectivePaint #InstituteForReflectivePaintsAndCoatings

Man kann dämmen und man kann isolieren – mit reflektierenden Anstrichen und Beschichtungen. Ich danke meinem Freund Ryan in Johor Bahru für die Umsetzung meiner Idee für ein simples Messprojekt. Der Bericht wird demnächst aufgenommen im „Climate Active Paint Reflection Compendium“, welches von der ersten Idee im Dezember 2016 bis zur letzten Ergänzung im November 2019 eine erstaunliche Sammlung an Ergebnissen aus Labor und Praxis ergeben hat. Sie interessieren sich für die Zukunft, die schon begonnen hat? Ein Tipp für Einsteiger: die 60-seitige Studie „Solare Erträge opaker Bauteile“ aus April 2009. https://lnkd.in/gRuTSBt
Inzwischen, mit umfangreich gesammelten Ergebnissen und Erkenntnissen, ist es wohl doch Zeit für das „Institute for Reflective Paints and Coatings“? Ich glaube: ja. Demnächst mehr.

Kollege sucht Verstärkung für Projektsteuerung in Berlin

Ich zitiere: „ich brauche Entlastung und Unterstützung. Wer also jemanden kennt, der oder die vielleicht gerne Projektsteuerung in Baugemeinschaften machen will, sendet doch bitte diese E-Mail weiter.

Wichtig sind die sogenannten Soft-Skills, Kommunikationsfähigkeit an erster Stelle. Durchsetzungsfähig aber kompromisswillig, selbstständig arbeitend aber teamfähig, Blick fürs Große Ganze aber akribisch im Detail, strukturiert aber in der Lage auch mal unkonventionell zu denken.

Willkommen sind insbesondere motivierte Architektinnen, Bauingenieurinnen, Wirtschaftsingenieurinnen, Projektmanagerinnen oder Menschen vergleichbarer Ausbildung mit Erfahrung und/oder Interesse in Bauprojektbetreuung und -koordinierung.

Ich freue mich über Kurzbewerbungen per Mail.“

mail@mauer-bpm.de

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Wofür die Branche uvm. Merkel und Konsorten dankbar sein darf

Berlin (PRG) – Corona bedroht nicht allein unsere Gesundheit. Mittlerweile hat sich das Virus auch auf die deutsche Wirtschaft übertragen. Vormals gesunde Unternehmen kämpfen heute ums Überleben. Während die Automobil- und Luftfahrtbranche bereits seit Wochen stillstehen, spürt der Wohnungsbau erst seit kurzem die Auswirkungen der Corona-Krise. Im Interview erläutern Matthias Günther, Vorstand des Pestel Instituts Hannover, und Dr. Ronald Rast, Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau, welche Auswirkungen die Pandemie auf den deutschen Wohnungsmarkt hat und längerfristig haben könnte.
Quelle: DGfM, Artikel „Die Auswirkungen des Shutdown werden Baufirmen, Mieter, Vermieter und Investoren gleichermaßen treffen“ im KS Newsletter

Kategorien:Irrsinn, Politik Schlagwörter: , , , ,

Kohlenstoffdioxid ist unverzichtbar für alles Leben, doch keineswegs wichtig für Wetter und Klima!

Der Kampf gegen den „Treibhauseffekt“, der „Schutz des Klimas“, die „Begrenzung der Erderwärmung auf zwei Grad“ sind allgemeinpolitische Ziele der Menschheit! Diesem Ziel hat eine 16jährige Schwedin, Greta Thunberg, einen enormen Schub gegeben, als sie sich am 20. August 2018 vor das Stockholmer Parlament setzte mit einem Pappschild „Skolstrejk för Klimatet“. Dies war der Beginn einer phänomenalen medialen Karriere, die Anlass für eine weltweite Bewegung „Fridays for Future“ gab. Ihre erste Rede hielt sie am 31. Oktober 2018 in London Unter dem Titel „Deklaration of Rebellion“. Dann folgten Auftritte bei der UN-Klimakonferenz in Katowice/Polen im Dezember 2018, dem Weltwirtschaftsforum in Davos/Schweiz im Januar 2019, im Februar 2019 bei der Europäischen Kommission in Brüssel, im April 2019 war sie bei einer Generalaudienz von Papst Franziskus in Rom, im September 2019 war sie Gastrednerin beim UN-Klimagipfel in New York/Vereinigte Staaten. Im April 2019 wurde sie von der Time unter die „100 einflussreichsten Persönlichkeiten 2019“ gezählt. Kein Mensch erreichte so schnell die Spitze der Bekanntheit wie Greta Thunberg. Weiterlesen …

Kategorien:Klimakatastrophe Schlagwörter: , , , ,

Was kostet eine Wand?

… lautet die Überschrift im neuen Wienerberger Newsletter, wo man der Farge nachgeht: „Welche Bauweise lohnt sich auf lange Sicht?“ Manch einer wird sagen, was soll schon herauskommen,, wenn ein Ziegelhersteller etwas vorrechnet? Jedoch kann ich mich als langjähriges Mitglied im Monolithische-Ziegel-Bauweise-Fanclub der Betrachtung anschließen, zumal realistische Bewertungen für die Berechnungen angesetzt wurden. Vielleicht eine kleine Einschränkung: die 50 Jahre erscheinen mir beim WDVS betont überoptimistisch. Was sagt Wienerberger?

„Klar ist: Jede Bauweise hat ihre Vorzüge. Und gleich, für welche Sie oder Ihre Kunden sich entscheiden, Weiterlesen …

Unwirtschaftlicher Schnickschnack

Unter der knackigen Überschrift „Smart-Home: Einsparungen größer als Mehrverbrauch“ berichtet der GEB-Newsletter 2020-09 über ein weiteres Beispiel, wie man Geld mehr oder weniger sinnlos verpulvern kann. [smart = gewandt, gewitzt; geschäftstüchtig]. In dem Fall (noch) ganz ohne Zwang, es geht um die Aufrüstung des Zuhause zu einem pfiffigen Zuhause.
„Smart-Home-Technik kann den CO2-Ausstoß, den ein Haushalt durch seinen Energieverbrauch verursacht, deutlich verringern: Die smarte Technik erhöht zwar den Stromverbrauch, doch der so entstehende CO2-Effekt kann durch Einsparungen beim Heizen klar überwogen werden. Finanziell fällt die Bilanz aber schlechter aus.“ Weiterlesen …

Erstaunliche Statistik

17.04.2020 4 Kommentare

WIESBADEN – Die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude in Deutschland sind weiter gestiegen: Im Februar 2020 lagen sie um 3,4 % höher als im Vorjahresmonat. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, hatte der Preisanstieg zum Vorjahr im November 2019 noch bei 3,8 % gelegen. Im Vergleich zum November 2019 erhöhten sich die Neubaupreise für Wohngebäude im Februar 2020 um 1,3 %. Alle Preise beziehen sich auf Bauleistungen am Bauwerk einschließlich Umsatzsteuer. +++ Umsatz im Bauhauptgewerbe, Januar 2020 +13,0 % zum Vorjahresmonat, Beschäftigte im Bauhauptgewerbe, Januar 2020 +2,3 % zum Vorjahresmonat
WIESBADEN – Im Januar 2020 war der Umsatz im Bauhauptgewerbe 13,0 % höher als im Januar 2019. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, stieg die Zahl der Beschäftigten um 2,3 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Ausbreitung des Coronavirus hatte keine Effekte auf Umsatz und Beschäftigung im Bauhauptgewerbe. Quelle: PRESSEMITTEILUNG des Statistischen Bundesamtes (DESTATIS) Nr. 126 + 127 vom 09.04.2020:

Kategorien:Bauwirtschaft Schlagwörter:

Baustoffindustrie: Kurskorrektur bei den Umsatzerwartungen für 2020

16.04.2020 2 Kommentare

Düsseldorf, 15.03.2020: Im Vergleich zu anderen Wirtschaftszweigen hat sich die Bauwirtschaft in der Coronakrise bislang wacker geschlagen: Noch profitieren die Handwerksbetriebe von den vollen Auftragsbüchern aus der Zeit „vor Corona“ und noch sind die meisten Hersteller und Händler der Branche im Großen und Ganzen lieferfähig. Trotzdem haben sich die Umsatzaussichten der Hersteller von Bau- und Installationsmaterial in kurzer Zeit radikal verschlechtert. Dabei demonstriert die Baustoffbranche dennoch Gelassenheit. Das zeigen die aktuellen Aprildaten des Herstellerbarometers von BauInfoConsult. Weiterlesen …

Kategorien:Wärmedämmung Schlagwörter:

Bei Immobilien werden Preiseinbrüche erwartet

15.04.2020 4 Kommentare

„… Fünf Faktoren nennen die Marktforscher, an denen sie die prognostizierten Preisrückgänge in den nächsten Monaten festmachen: steigende Zinsen, weniger Zuwanderung von außen sowie weniger Binnenwanderung in die angesagten Städte, Notverkäufe infolge von weniger Liquidität etwa bei Freiberuflern, weniger Neubau (als Folge von Problemen bei der Materialbeschaffung und von erhöhten Krankheitsquoten bei Mitarbeitern am Bau) und weniger Nachfrage von Kapitalanlegern. …“ zum Artikel

Kategorien:Immobilien

ZVDB: Bautätigkeit absichern

„Zur Aufrechterhaltung des gesellschaftlichen Zusammenhalts wie auch des wirtschaftlichen Lebens in Deutschland ist es existentiell wichtig, neben dem Gesundheitsschutz, die Wirtschaft, wo immer möglich, am Laufen zu halten. Gerade die Bauwirtschaft ist mit ihrer dezentralen Struktur sehr gut geeignet, zu einer Stabilisierung der Volkswirtschaft beizutragen. Daher dürfen Baustellen nicht geschlossen werden.“ Dieses erklärte der Präsident des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe, Reinhard Quast, heute in Berlin.

Quast weiter: „Immerhin erwirtschaftet die Branche rund 10 Mrd. Euro monatlich. Das stützt nicht nur den Binnenkonsum und die Volkswirtschaft, sondern vermittelt Zuversicht für unsere Beschäftigten und deren Familien. Denn wenn einzelne Betriebe oder Baustellen unter Quarantäne gestellt werden, kann in anderen Regionen trotzdem gebaut werden. Dabei hilft auch die relativ starke Regionalität der Baustoffhersteller zur Versorgung der Baustellen. Die Bauwirtschaft ist vergleichsweise weniger von globalen Lieferketten abhängig.“ Weiterlesen …

Heuchel heuchel – dem Klima zuliebe

Initiative Wohnen will nicht mehr reden, sondern handeln
Ganze 24 Unternehmen trafen sich in Berlin, um eine Initiative zu gründen,
die endlich das Ziel umsetzen soll, bis 2050 einen klimaneutralen Gebäudebestand zu erreichen.
„Wir wollen nicht mehr über den Klimawandel reden. Wir wollen handeln.“
Quelle: expertio

Nicht schnöder Umsatz ist die Intention, sondern die Rettung des Klimas.
Dabei ist Bauen an sich der „Klimakiller“ Nr. 1,
weil hier enorme Ressourcen verbraucht werden.
Aber: pssst. Es wird so schon zu wenig gebaut.

ich will auch nicht mehr über den Klimawandel reden.

Kategorien:Wärmedämmung Schlagwörter: ,

Corona: Prognosen, Effekte, Lieferketten, Maßnahmen

20.03.2020 1 Kommentar

Aktuelle Prognose zeigt, welche Effekte Corona auf die Baukonjunktur in 2020 haben wird
Der Coronavirus hat Deutschland fest im Griff. Dabei ist es aktuell schwer abzuschätzen, welche Auswirkung die Pandemie auf die heimische Wirtschaft haben wird. Dies gilt natürlich auch für die Baubranche, die in den letzten Jahren bekanntermaßen auf der Sonnenseite des Wirtschaftslebens gestanden hat. Daher stellen sich für viele in der Brache die Frage, wie die Entwicklung am Bau weitergehen wird: Schrammt die Bauwirtschaft nochmals mit einem blauen Auge vorbei oder kommt es auch am Bau zu massiven Turbulenzen? Um hier erste richtungsweisende Antworten zu geben, haben die Spezialisten für Bauwirtschaftsdaten von BauInfoConsult zwei Prognoszenarien entwickelt, die zeigen, wie heftig das Coronavirus die deutsche Baubrache treffen könnte. Vorab eine vorsichtig optimistische Nachricht: Der brachiale Einbruch der deutschen Bauwirtschaft ist noch keine augemachte Sache. Mehr… Weiterlesen …

Das Windrad: wiegt viel, leistet wenig = unwirtschaftlich.

19.03.2020 2 Kommentare

„Das Fundament aus 1.400 Kubikmetern hochfestem Stahlbeton hat 3.500 Tonnen. Der Turm besteht aus Schalen, von denen jeweils 3 einen Ring mit 50 Metern Umfang bilden. 35 solcher Ringe bauen den Turm auf: 130 Meter hoch und 2.800 Tonnen schwer. Der Kasten oben drauf, genannt Maschinenhaus, ist 120 Tonnen schwer und beherbergt den Generator von 220 Tonnen, der durch einen 320 Tonnen schweren Rotor angetrieben wird. Gesamtgewicht der Anlage ist – rechnen Sie nach – rund 7.000 Tonnen.“ mehr

Kategorien:Energieversorgung, Wirtschaftlichkeit Schlagwörter:

Wie man das Bauen immer teurer macht

„Die Immobilienpreise kennen seit Jahren nur eine Richtung: nach oben. Auch die Einnahmen aus der Grunderwerbsteuer eilen von Rekord zu Rekord. In den letzten 10 Jahren haben sie sich mehr als verdreifacht. Je nach Bundesland muss der Käufer mittlerweile bis zu 6,5% des Kaufpreises zahlen. Damit macht die Grunderwerbsteuer häufig mit Abstand den höchsten Anteil der Erwerbsnebenkosten aus. So können sich viele Familien den Traum vom Eigenheim oder der Eigentumswohnung nicht mehr leisten, obwohl gerade das von der Politik als ein Baustein für die Altersvorsorge gefordert wird. Wir kämpfen dagegen und fordern, dass der Ersterwerb von selbstgenutztem Wohneigentum komplett von der Grunderwerbsteuer befreit wird.“ Bund der Steuerzahler
https://steuerzahler.de/probeexemplar/?L=0

Gruß von der Baustelle: das schöne Detail (200310)

Trotz angebrachtem Küchen- und Steckdosenplan ist es gelungen, die Steckdose der Lüfterhaube statt daneben zur Hälfte dahinter zu platzieren.

Kategorien:Bauinfo, Baupraxis Schlagwörter: , ,

Altes aus der Normenküche

„… Bereits im Jahre 1985 hat der BGH richtig erkannt, dass manche DIN-Normen, zumindest in Teilen, nicht den allgemein anerkannten Regeln der Technik entsprechen können, weil Normenausschüsse eben nicht in jedem Fall ausgewogen besetzt sind.
Entlarvend ist hier die im Internet herunterzuladende Broschüre des Deutschen Institutes für Normung e.V. mit dem Titel »Was Mitarbeit in der Normung bringt«. [1.4] Dort ist auf Seite 4 folgender Text zu lesen:
»Nur durch aktive Mitarbeit haben Sie die Chance, eigene Vorstellungen in die Norm unterzubringen, z.B. Inhalte, die neu entwickelten Produkten Ihres Unternehmens überhaupt erst einen Marktzugang verschaffen. Dabei entscheiden Sie selbst, was bzw. wieviel Sie auf den Tisch legen. Sie verhindern, dass andere Marktteilnehmer Festlegungen in Normen treffen, die Ihrem Geschäft schaden könnten.« Weiterlesen …

Aus Wärmedämmung wird Sondermüll

Als wäre die CO2 Problematik noch nicht genug, kommt in Zukunft noch ein anderes, im wahrsten Sinne brennendes Problem auf uns zu. Denn Bauexperten geben der Polystyrol Dämmung eine Lebenszeit von 30-50 Jahren. Danach müssen sie abgerissen werden! Zumindest gilt das Material, dass in den ersten Jahrzehnten des Styropor-Booms verarbeitet wurde. … Wohin also mit den vielen tausend Hektar Styroporplatten, die ab 2040 von den Häusern abgebaut werden müssen? Wie man mit diesem problematischen Baustoff umgehen wird, ist noch völlig unklar. Das Polystyrol selbst kann recycelt werden, aber Weiterlesen …

Kategorien:Abzocke, Baukosten, Wärmedämmung, WDVS Schlagwörter: , ,

Gruß von der Baustelle: das schöne Detail (200305)

Die Alternative wäre dann der Siemens-Martin-Lufthaken gewesen.

Kategorien:Bauinfo Schlagwörter: , ,
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