Archive

Posts Tagged ‘brennende Dämmstoffe’

Brennendes WDVS in Duisburg

pankow_fassadenbrand_wdvs„Ein versehentlich umgeworfenes Teelicht löst einen verheerenden Wohnhausbrand aus, der wenige Minuten später eine Mutter und ihre Kindern das Leben kostet. … Das eigentliche Problem scheint jedoch weniger die Uhrzeit gewesen zu sein als vielmehr die rasante Brandausbreitung, zu der offenbar die Wärmedämmung erheblich beigetragen hat. Denn das Feuer brach im Erdgeschoss aus und lief an der gedämmten Fassade offenbar blitzschnell über vier Stockwerke bis ins Dachgeschoss, wo die Familie schlief.
Vieles spricht dafür, dass in Duisburg eine Wärmedämmung aus Polystyrol gebrannt hat, auch bekannt als Styropor. Obwohl brennbar, ist das Erdölderivat Deutschlands meist verwendeter Fassadendämmstoff. Er ist billiger als andere, nicht brennbare Materialien. Möglich ist der Einsatz aufgrund der behördlichen Einstufung als „schwerentflammbar“.“ Weiterlesen …

Brennende Dämmstoffe in Gütersloh

feuerwehr„Feuerwehr hat Probleme mit brennendem WDVS am Umweltamt Gütersloh: Feuerwehr rückt zu Großeinsatz aus – Gütersloh (gad) – Ein Brand im hinteren Gebäudekomplex des Umweltamtes Gütersloh in der Siegfriedstraße hatte am frühen Montagmorgen, gegen 4.35 Uhr, einen größeren Feuerwehreinsatz zur Folge. Personen wurden nicht verletzt. Erschwert wurden die Löscharbeiten durch die vielen Dämmstoffe unterhalb der Dachkonstruktion, die teilweise wie Brandbeschleuniger wirkten.“ Kompletter Artikel hier. Dank an E. Müller.

Fassadendämmung ist leicht entflammbar

27.05.2016 2 Kommentare

feuerwehr„Damit große Teile der Heizenergie nicht ungenutzt in die Umwelt entweichen, werden die Fassaden und Dächer von Gebäuden üblicherweise mit Dämmplatten ausgekleidet. Diese bringen oftmals einen erheblichen Nachteil mit sich: Sie sind leicht entflammbar. …
Seit 1993 wurden nach Angaben des Fachverbands Wärmedämm-Verbundsysteme (WDV) etwa 770 Millionen Quadratmeter Dämmplatten an deutschen Häusern verarbeitet. Das entspricht einer Fläche, die größer ist als die von Hamburg. Hartplatten oder elastischen Schaumstoffe auf Basis von petroche­mi­schen Kunststoffen sind günstig zu produzieren, einfach zu verarbeiten und besitzen gute Isolationseigen­schaf­ten. Einer der größten Nachteile Weiterlesen …

Klima-Wärmedämmung kostet immer mehr Menschen das Leben

19.05.2016 9 Kommentare

pankow_fassadenbrand_wdvs„Klima-Wärmedämmung kostet immer mehr Menschen das Leben
19. Mai 2016 von beim Honigmann zu lesen
von Dirk Maxeiner
Der Klimaschutz nimmt immer unverantwortlichere Formen an. Gestern hat er in Duisburg eine Katastrophe mit mehreren Toten herbeigeführt. Deutschlands Fassaden werden mit sogenannten Wärmeverbundsystemen* bepflastert, egal ob das nun was bringt oder nicht. Die Energie-Einsparungen sind oft erheblich geringer als versprochen, es blüht der Schimmel und die Bewohner hüsteln. Der Mensch ist halt nicht unbedingt geeignet um in einer Plastiktüte zu wohnen. Aber das ist noch nicht alles: Immer öfter endet der Dämmwahn für die Betroffenen tödlich, weil sich Feuer rasend schnell an der Fassade ausdehnen. …“  lesen
Das Original bei AchGut
* BAUFÜSICK: Wärme – Dämm – Verbund- System heißt der Mist, kurz: WDVS.

Wieder mal ein Einzelfall

19.05.2016 1 Kommentar

pankow_fassadenbrand_wdvs„Am Dienstag hat es in Duisburg in einem Mehrfamilienhaus gebrannt. Dabei brach der Brand im Erdgeschoss aus und breitete sich „rasend schnell“ über das gesamte Haus aus. Hier zwei Links: Im Foto in der rechten Hälfte sieht man die verbrannte Wärmedämmung. Süddeutsche
Auch hier steht was: Spiegel
Eventuell sollten wir weiter verfolgen, was bei den Untersuchungen herauskommt. Falls es sich erweist, dass die Brandsperren sich als unwirksam erwiesen haben und die Dämmung quasi der Brandbeschleuniger war, sollte das ein zwingendes Argument sein, die Dämmung abzulehnen.“ F.

BAUFÜSICK: Die so genannten Brandriegel fackeln ab, sie sind wirkungslos. Tests (nach selbst gestrickten Normen) und Untersuchungen werden jedoch immer „beweisen“, dass dieser Quatsch die ultima ratio ist. Dafür sind es noch zu wenige „Einzelfälle“, bis die Bauministerkonferenz munter wird.

Deutscher Exportschlager: brennende WDVS

05.01.2016 9 Kommentare

feuerwehrZu schade nur als Kommentar, von E. Müller am 02.01.2016:

„Noch ein wenig erfolgreiches Beispiel ein deutsches WDVS als Hitzeschutz zu verwenden:

In Dubai gab es zu Sylvester neben dem Burj Khalifa ein riesiges Feuer in einem Luxushotel-Hochhaus.
https://www.rt.com/news/327592-dubai-hotel-fire-address/

Immerhin 64 Stockwerke hat das Haus, und das Feuer scheint einmal komplett von oben nach unten zu gehen.

Was da brennt ist deutsches Wärmedämmverbundsytem aus Styropor (ESP). Die Saudis haben vor einigen Jahren damit angefangen, ihre Wände als Hitzeschutz mit Styropor zu dämmen. Seitdem gab es da einige spektakulären Fassadenbrände. Weiterlesen …

Brennende WDVS: Polystyrol als Brandbeschleuniger

feuerwehrMit ein klitzeklein wenig zeitlichem Versatz widmet sich haustechnikdialog.de am 13.10.2015 dem spannenden Thema „Polystyrol als Brandbeschleuniger“, im Volksmund „Brennende WDVS“ genannt.
Zitat: „Brandgefahr durch mit Polystyrol (Styropor) gedämmte Hausfassaden: Das ist nicht neu. Aber jetzt bekommt die Sache eine offizielle Dimension. Die Konferenz der Bauminister empfiehlt eine Drei-Meter-Sicherheitszone zu Hausfassaden für brennbare Materialien wie Holz oder Müllcontainer. Da könnte auf die Gerichte einiges zukommen.“ Weiterlesen …

%d Bloggern gefällt das: