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Archive for the ‘Bauphysik’ Category

Old news: den 1. Hauptsatz gibt es noch! (2001)

„Es konnte festgestellt werden, dass auch an Tagen, wenn keine Sonne scheint, eine geringe Temperaturerhöhung an der äußeren Wandoberfläche erfolgt. Dabei ist diese Temperatur höher als die im Wandinneren. In dieser Zeit lag zusätzlich ein Wärmestrom von außen nach innen vor. Es kam bei 12 Tagen durchschnittlich zu einer Temperaturerhöhung von 5 K. Zeitverzögert erfolgte eine Abkühlung, die sich über einen Zeitabschnitt von 10 bis 18 Std. erstreckte, bis das ursprüngliche Niveau erreicht war. Die Zeitdauer ist abhängig von der Änderung der Lufttemperatur im Außenbereich und auch von der Luftbewegung.“ https://www.ib-rauch.de/bauphysik/waermsp.html

„Alle bisherigen Messungen sind meist nur auf wenige Stunden in Wintermonaten und auf eine massive Wandkonstruktion beschränkt. Der Temperaturverlauf im Wandquerschnitt und die Oberflächentemperaturen (Kontaktoberfläche) wurde messtechnisch nicht erfasst. Gemessene Lufttemperaturen an der Wandoberfläche ergeben kein reales Bild über instationäre Wärmeströme. Hinzu kommt, dass nicht nur im Winter Heizenergie benötigt wird, sondern auch an weniger warmen Sommertagen. Da überbrückt oft schon die eingespeicherte solare Wärme die 2 bis 3 kühlere Tage. Mit längerem direktem und indirektem Sonnenschein ändert sich auch die eingespeicherte solare Wärmemenge.“ https://www.ib-rauch.de/bauphysik/waermsp2.html

 

Old news: den 1. Hauptsatz gibt es noch! (2015)

11.06.2020 1 Kommentar

Von 10:00 bis 17:00 (die Zahlenangaben sind ca.) werden die Auswirkungen der Solareinstrahlung von 09:00 bis 15:00 erkennbar. Nicht nur, dass solare Gewinne über die transparenten Bauteile erfolgen (Wärmegewinne durch die Fenster) – es finden solare Gewinne der opaken Bauteile statt. Die geputzte Ziegelwand ist opak (d.h. nicht transparent), sie nimmt Wärme auf, die nach innen transportiert wird. Das ist ein Wärmestrom von außen nach innen infolge der solaren Gewinne. Von 10:00 bis 15:00 steigt die Temperatur 10 cm unter der Oberfläche an. Von 13:00 bis 17:00 wird eine derartig hohe Wärmebarriere (Wärme = Temperatur + Material) aufgebaut,
dass die Raumtemperatur nicht über der Temperatur dieser Barriere liegt. Ohne ein Temperaturgefälle gibt es gem. 1. Hauptsatz der Thermodynamik keinen Wärmestrom. Das bedeutet: ab 13:00 für 4 Stunden keine Wärmeverluste über die Außenwand.
Zum Bericht mit echten Messwerten aus der Praxis

News from the Institute for Reflective Paints and Coatings

TL Terang Measurement Evaluation mStuU (PDF)
#TLTerang #ClimateActivePaint #CAP #ReflectiveCoating #SRI #TSR #SolarReflectance #EnergySaving #InsulationIsolation #ReflectivePaint #InstituteForReflectivePaintsAndCoatings

Man kann dämmen und man kann isolieren – mit reflektierenden Anstrichen und Beschichtungen. Ich danke meinem Freund Ryan in Johor Bahru für die Umsetzung meiner Idee für ein simples Messprojekt. Der Bericht wird demnächst aufgenommen im „Climate Active Paint Reflection Compendium“, welches von der ersten Idee im Dezember 2016 bis zur letzten Ergänzung im November 2019 eine erstaunliche Sammlung an Ergebnissen aus Labor und Praxis ergeben hat. Sie interessieren sich für die Zukunft, die schon begonnen hat? Ein Tipp für Einsteiger: die 60-seitige Studie „Solare Erträge opaker Bauteile“ aus April 2009. https://lnkd.in/gRuTSBt
Inzwischen, mit umfangreich gesammelten Ergebnissen und Erkenntnissen, ist es wohl doch Zeit für das „Institute for Reflective Paints and Coatings“? Ich glaube: ja. Demnächst mehr.

Reduction of cooling loads du to reflecting coating – Kühllastreduzierung mit reflektierendem Anstrich

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich suche Kollegen, die Erfahrung mit „Cool Roof“-Themen haben und die an einem Ideen- und Erfahrungsaustausch interessiert sind. Voraussetzungen: Sie verwenden eine Software, die Kühllasten berechnet und bei der Sie einen Absorptionswert (d.h.: 0,15 statt 0,50) eingeben können. Sie kennen den Unterschied zwischen Wärmeleitfähigkeit (Lambda) und Temperaturleitfähigkeit (Alpha). Sie kennen die Mechanismen des Wärmetransports in Gebäuden in einem heißen Klima durch Sonneneinstrahlung. Sie kennen den Unterschied zwischen Isolierung und Isolation. Sie haben Messergebnisse aus der Praxis (Oberflächentemperaturen auf Dächern, an den Unterseiten und im Gebäudeinneren – reale Messungen, keine Simulationen). Im besten Fall Weiterlesen …

Emissionsgradmessung: auf einem (Temperatur-) Punkt, Messung der Solarreflexion für einen Bereich

06.02.2020 2 Kommentare

Messung nach Norm:
Thermischer Emissionsgrad
Messgrößen Emissionsgrad und Reflexionsgrad, thermisch
Normen DIN EN 16012 (Anhang D), Ersatzverfahren zu DIN EN 12898 und DIN EN 673
Spektralbereich 2,5 bis 40 μm Weiterlesen …

Kategorien:Bauphysik Schlagwörter: , , , , , ,

Überlegungen zur IR Reflexion

01.11.2019 1 Kommentar

Der Bereich im SOL (=UV-VIS-NIR) interessiert nicht.
Da haben wir die Daten von R&D aus den USA.
Der Bereich 2,5 – 50 µm ist so weit gefasst,
dass garantiert >0,9 herauskommt.
Genau das ist ja der Trick: einen weiten Bereich nehmen, um zu verwässern.
Nach DIN 5031 umfasst das MIR den Bereich 3 … 50 µm.
Dem entspricht (zu lambda max): 970 … 60 K
bzw. (0°C = 273,15 K) ~697 … -213 °C.
Da liegt die Raumtemperatur mit lambda max 9,71 µm / 25°C dazwischen,
aber der Bereich bis 3 bzw. bis 50 µm verfälscht das Ergebnis.
Das ist fast immer >0,9.
Für den Bereich 10,0 µm/15°C … 9,7 µm/25°C kommt man auf einen anderen Wert.
Egal, on man nach ASTM oder nach EN ISO vorgeht, das Ergebnis ist dasselbe.
Ein Material kann bei Raumtemperatur noch so gut sein (epsilon ~0,7),
bei gestrecktem Bereich wird es fast immer >0,9.
Was interessiert uns das Emissionsverhalten bei 600°C?
Was interessiert uns das Emissionsverhalten bei -200°C?

Das HFR-TS Dämmputzsystem

12.09.2019 2 Kommentare
Kategorien:Bauinfo, Bauphysik, Bauprodukte, Energieeinsparung Schlagwörter:

Die neuen U-Wert und Technik-Rebellen

26.08.2019 3 Kommentare

Entdeckt von E. Müller (am 24.08.) – als Kommentar viel zu schade:

Bald leben wir in unbezahlbaren Wohnmaschinen

„Wir stopfen die Häuser voll mit Technik, um den Energieverbrauch und damit die Betriebskosten zu senken.“ Und erreichten genau das Gegenteil. Weiterlesen …

Sorption in der 4., erweiterten Auflage, bei academia.edu

Grau ist alle Theorie – sagen manche. Insofern sollen die nun enthaltenen Ergänzungen dazu beitragen, dass durch diese Portion Praxis mehr Farbe ins Spiel kommt. Wenngleich es hinsichtlich der Transportmechanismen des Wassers doch ein klein wenig komplizierter bleibt als der Umstand, dass Wasser immer den Berg herunter fließt. Die im Teil 2 zusammengetragenen Grundlagen tragen dazu bei, Theorie und Praxis anhand konkreter Beispiele etwas näher zusammenzuführen. Für viele dürfte dabei interessant sein, mit welch eigenwilligen Modellen man sich heutzutage noch befasst und wo sich ungefähr der Stand der Technik und der Wissenschaft befindet – und sei es nur auszugsweise. Der Autor dankt den Herren Horst Böschen und Marius Sprenger, Berlin, für das Lektorat zu Teil 2 sowie der SICC Coatings GmbH, Berlin, für das Zurverfügungstellen von Forschungsmaterial und Prüfergebnissen.

Sorption – in 4. Auflage

Sorption
Eine Betrachtung zum Thema
„Feuchte im Bauteil Außenwand“
im Zusammenhang mit Farbe
von Dipl.-Ing. Matthias G. Bumann

Vierte, überarbeitete und ergänzte Auflage.
© Dipl.-Ing. Matthias G. Bumann, info@dimagb.de
Berlin, 13.03.2019

Ergänzungen Weiterlesen …

Farbe mit Köpfchen – SICC zeigt Ideen auf der FAF in Köln

Ideen zeigen. Erfolge feiern! Diesem Messe-Motto entsprechend stellt die SICC Coatings GmbH gleich drei neue Produkte vor: PU Safe, ThermoShield® Lumen und Opti-Mal Air. Während die letzten beiden Neuentwicklungen Innenwandbeschichtungen mit Spezialeffekten sind und als vertikale Produktdifferenzierung einzuordnen sind, greift PU Safe ein neues Anwendungsfeld auf: die Fenster- und Türenmontage. Weiterlesen …

Speichern statt dämmen

Die Wärmespeicherfähigkeit von Baustoffen ausnutzen
Ein Stein, der von der Sonne beschienen wurde, fühlt sich immer noch angenehm warm an, wenn die Sonne längst untergegangen ist. Dies st ein einfaches physikalisches Prinzip, denn je schwerer, je kompakter ein Material ist, desto mehr nimmt es Wärmeenergie auf, speichert sie und gibt diese als Strahlung wieder an eine kühlere Umgebung ab. Anders ausgedrückt: Massive Ziegelbauten dämpfen die Temperaturamplitude und sorgen für eine Phasenverschiebung des Temperaturverlaufs. Das bedeutet im Winter, Weiterlesen …

Good Luck 2019

Kategorien:Architektur, Baubranche, Bauphysik Schlagwörter:

Feuchtigkeitsregelung, Durchfeuchtung und Wärmeleitfähigkeit bei Baustoffen

Ich suche dieses Buch:
Feuchtigkeitsregelung, Durchfeuchtung und Wärmeleitfähigkeit bei Baustoffen
von Josef Sebastian Cammerer, Hermann Schäcke
Verlag Ernst, 1957
Länge 60 Seiten
OCLC-Nummer: 312382348
Serientitel: Berichte aus der Bauforschung, 5.

Mit freundlichen Grüßen
M. Bumann
http://www.dimagb.de, info@dimagb.de

Kategorien:Bauphysik Schlagwörter: , ,

Mal wieder: Reflexion – Absorption – Emission

20.07.2018 5 Kommentare

Im Zusammenhang mit dem Bewerben ihrer Fassadendämmplatten Polar II beschreibt die Sto AG ein Problem von EPS Dämmplatten wie folgt: „Wird bei der Herstellung von expandiertem Polystyrol (EPS) Grafit zugesetzt, verändert sich nicht nur die Farbe des Dämmstoffs, sondern es verbessert sich auch die Wärmedämmleistung, weil dunkle Farben die Absorption und die Reflexion von Wärmestrahlung reduzieren. Zudem verringert sich durch den Grafitanteil die Rohdichte des EPS, weshalb für dessen Herstellung 20 Prozent weniger Rohstoffe erforderlich sind.
Allerdings haben die grauen Hartschaum-Dämmplatten den Nachteil, dass sie sich bei Sonneneinstrahlung stark erhitzen und nachts schnell auskühlen. Durch die Temperaturschwankungen kommt es zu Plattenverformungen, die zu undichten Stellen in der Wärmedämmschicht führen und Bauschäden durch eindringendes Wasser zur Folge haben.“ Weiterlesen …

German Innovation in Buildings in Singapore 2018

Der Bauphysik-Geheimdienst sucht diesen Mann

Hier ist es dem Sachverständigen B. Bonso gelungen, eine zufällige Aufnahme zu schießen, als der Gesuchte gerade heimlich im Infrarotbereich des geheimen Testlabors in B. herumgeisterte. Weiterlesen …

Seismic and energy renovation (Conclusion)

IR reflektierende Beschichtung

„The tests carried out on FRP reinforced masonry walls showed a three-fold increase of the maximum diagonal compression load determining the breakage of the reinforced wall specimen, compared to the unreinforced one. Therefore, the results of the study lead to the conclusion that such a technique is particularly suitable for the purposes of increasing peak strength in masonry structures, as well as improving stress-strain responses, thanks to the increase in equivalent tensile stress. These results represent a step forward in understanding the potential of FPR meshes as they had not yet been tested on lava stone masonry, and can therefore be added to literature on experiments carried out on other type of structures. The tests carried out on the ceramic coating Weiterlesen …

Seismic and energy renovation (Abstract)

30.03.2018 2 Kommentare

IR reflektierende Beschichtung

„The proposed paper presents a possible design approach to historical building renovation. It is based on two innovative building techniques, particularly suitable for this purpose. The first one is related to masonry structural reinforcement. It consists in a particular Fiber Reinforced Polymers (FRP) wire mesh. This structural system has been recently introduced and offers several advantages when compared to traditional structural steel wire meshes. The second technology is a thermo-ceramic coating which provides an improvement in indoor comfort. It offers several advantages over traditional building insulation technologies.  Weiterlesen …

Solar Reflection, TSR, SRI: cool roofs, energy savings, building protection, samples from Malaysia

Einer der ersten deutschen Energieausweise auf Französisch

Le niveau de la consommation théorique, c’est-à-dire selon les valeurs classiques de la conductivité thermique, est à 28 % supérieur au niveau de la consommation réelle. Ce résultat est dû au revêtement extérieur Thermoshield.
Le calcul de comparaison démontre, qu’on pouvait éventuellement atteindre le même niveau de la consommation énergétique avec l’isolant thermique WLG 040 (λ =0,04 W/m²K), en 4cm d’épaisseur. En conclusion, on peut en déduire, que la peinture Thermoshield Exterieur remplace l’isolant thermique de 4cm. Weiterlesen …

Teoria Wartosci U

La teoria del valore U

The U-Value Theory

Kategorien:Bauinfo, Bauphysik Schlagwörter: , ,

Die U-Wert Theorie

Kategorien:Bauinfo, Bauphysik Schlagwörter: , ,
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