»Genossen, lasst euch von der Wirklichkeit nicht täuschen.« (SED)
»Wo alle einer Meinung sind, wird meistens gelogen.« (JF)

ZVDB: Bautätigkeit absichern

„Zur Aufrechterhaltung des gesellschaftlichen Zusammenhalts wie auch des wirtschaftlichen Lebens in Deutschland ist es existentiell wichtig, neben dem Gesundheitsschutz, die Wirtschaft, wo immer möglich, am Laufen zu halten. Gerade die Bauwirtschaft ist mit ihrer dezentralen Struktur sehr gut geeignet, zu einer Stabilisierung der Volkswirtschaft beizutragen. Daher dürfen Baustellen nicht geschlossen werden.“ Dieses erklärte der Präsident des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe, Reinhard Quast, heute in Berlin.

Quast weiter: „Immerhin erwirtschaftet die Branche rund 10 Mrd. Euro monatlich. Das stützt nicht nur den Binnenkonsum und die Volkswirtschaft, sondern vermittelt Zuversicht für unsere Beschäftigten und deren Familien. Denn wenn einzelne Betriebe oder Baustellen unter Quarantäne gestellt werden, kann in anderen Regionen trotzdem gebaut werden. Dabei hilft auch die relativ starke Regionalität der Baustoffhersteller zur Versorgung der Baustellen. Die Bauwirtschaft ist vergleichsweise weniger von globalen Lieferketten abhängig.“ Weiterlesen …

Heuchel heuchel – dem Klima zuliebe

Initiative Wohnen will nicht mehr reden, sondern handeln
Ganze 24 Unternehmen trafen sich in Berlin, um eine Initiative zu gründen,
die endlich das Ziel umsetzen soll, bis 2050 einen klimaneutralen Gebäudebestand zu erreichen.
„Wir wollen nicht mehr über den Klimawandel reden. Wir wollen handeln.“
Quelle: expertio

Nicht schnöder Umsatz ist die Intention, sondern die Rettung des Klimas.
Dabei ist Bauen an sich der „Klimakiller“ Nr. 1,
weil hier enorme Ressourcen verbraucht werden.
Aber: pssst. Es wird so schon zu wenig gebaut.

ich will auch nicht mehr über den Klimawandel reden.

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Corona: Prognosen, Effekte, Lieferketten, Maßnahmen

20.03.2020 1 Kommentar

Aktuelle Prognose zeigt, welche Effekte Corona auf die Baukonjunktur in 2020 haben wird
Der Coronavirus hat Deutschland fest im Griff. Dabei ist es aktuell schwer abzuschätzen, welche Auswirkung die Pandemie auf die heimische Wirtschaft haben wird. Dies gilt natürlich auch für die Baubranche, die in den letzten Jahren bekanntermaßen auf der Sonnenseite des Wirtschaftslebens gestanden hat. Daher stellen sich für viele in der Brache die Frage, wie die Entwicklung am Bau weitergehen wird: Schrammt die Bauwirtschaft nochmals mit einem blauen Auge vorbei oder kommt es auch am Bau zu massiven Turbulenzen? Um hier erste richtungsweisende Antworten zu geben, haben die Spezialisten für Bauwirtschaftsdaten von BauInfoConsult zwei Prognoszenarien entwickelt, die zeigen, wie heftig das Coronavirus die deutsche Baubrache treffen könnte. Vorab eine vorsichtig optimistische Nachricht: Der brachiale Einbruch der deutschen Bauwirtschaft ist noch keine augemachte Sache. Mehr… Weiterlesen …

Das Windrad: wiegt viel, leistet wenig = unwirtschaftlich.

19.03.2020 2 Kommentare

„Das Fundament aus 1.400 Kubikmetern hochfestem Stahlbeton hat 3.500 Tonnen. Der Turm besteht aus Schalen, von denen jeweils 3 einen Ring mit 50 Metern Umfang bilden. 35 solcher Ringe bauen den Turm auf: 130 Meter hoch und 2.800 Tonnen schwer. Der Kasten oben drauf, genannt Maschinenhaus, ist 120 Tonnen schwer und beherbergt den Generator von 220 Tonnen, der durch einen 320 Tonnen schweren Rotor angetrieben wird. Gesamtgewicht der Anlage ist – rechnen Sie nach – rund 7.000 Tonnen.“ mehr

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Wie man das Bauen immer teurer macht

„Die Immobilienpreise kennen seit Jahren nur eine Richtung: nach oben. Auch die Einnahmen aus der Grunderwerbsteuer eilen von Rekord zu Rekord. In den letzten 10 Jahren haben sie sich mehr als verdreifacht. Je nach Bundesland muss der Käufer mittlerweile bis zu 6,5% des Kaufpreises zahlen. Damit macht die Grunderwerbsteuer häufig mit Abstand den höchsten Anteil der Erwerbsnebenkosten aus. So können sich viele Familien den Traum vom Eigenheim oder der Eigentumswohnung nicht mehr leisten, obwohl gerade das von der Politik als ein Baustein für die Altersvorsorge gefordert wird. Wir kämpfen dagegen und fordern, dass der Ersterwerb von selbstgenutztem Wohneigentum komplett von der Grunderwerbsteuer befreit wird.“ Bund der Steuerzahler
https://steuerzahler.de/probeexemplar/?L=0

Gruß von der Baustelle: das schöne Detail (200310)

Trotz angebrachtem Küchen- und Steckdosenplan ist es gelungen, die Steckdose der Lüfterhaube statt daneben zur Hälfte dahinter zu platzieren.

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Altes aus der Normenküche

„… Bereits im Jahre 1985 hat der BGH richtig erkannt, dass manche DIN-Normen, zumindest in Teilen, nicht den allgemein anerkannten Regeln der Technik entsprechen können, weil Normenausschüsse eben nicht in jedem Fall ausgewogen besetzt sind.
Entlarvend ist hier die im Internet herunterzuladende Broschüre des Deutschen Institutes für Normung e.V. mit dem Titel »Was Mitarbeit in der Normung bringt«. [1.4] Dort ist auf Seite 4 folgender Text zu lesen:
»Nur durch aktive Mitarbeit haben Sie die Chance, eigene Vorstellungen in die Norm unterzubringen, z.B. Inhalte, die neu entwickelten Produkten Ihres Unternehmens überhaupt erst einen Marktzugang verschaffen. Dabei entscheiden Sie selbst, was bzw. wieviel Sie auf den Tisch legen. Sie verhindern, dass andere Marktteilnehmer Festlegungen in Normen treffen, die Ihrem Geschäft schaden könnten.« Weiterlesen …

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