»Genossen, lasst euch von der Wirklichkeit nicht täuschen.« (SED)
»Wo alle einer Meinung sind, wird meistens gelogen.« (JF)

Alles wird teurer, aber nicht besser

Düsseldorf, 28.07.2022: Egal, ob nun im Neubau oder im Bestand: Baumängel sind leider häufig die Ursache für im Nachgang entstehende Gebäudeschäden. Dabei muss es nicht immer mutwilliger „Pfusch an Bau“ sein, um Baumängel zu produzieren. Doch was beim einzelnen Bauvorhaben noch ärgerlich erscheinen mag, ist auf ganz Deutschland bezogen in Summe bereits ein messbar wirtschaftlicher Schaden. So lag die Schadensumme im Jahr 2021 bundesweit mit rund 16,5 Milliarden Euro immer noch weit über jedem tolerierbaren Maß – und dies, obwohl den Bauakteuren hierzulande verschiedene Fehlerkostenvermeidungsstrategien bekannt sind. 
Quelle: PM BauInfoConsult GmbH Fehlerkosten am Bau in 2021 mit rund 16,5 Milliarden immer noch zu hoch

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Rekord! Baupreise für Wohngebäude

Baupreise für Wohngebäude im Mai 2022: +17,6 % gegenüber Mai 2021

Stärkster Anstieg der Baupreise seit 52 Jahren

WIESBADEN – Die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude in Deutschland sind nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Mai

2022 um 17,6 % gegenüber Mai 2021 gestiegen. Dies ist der höchste Anstieg der Baupreise gegenüber einem Vorjahr seit Mai 1970 (+18,9 % gegenüber Mai 1969).

Im Februar 2022, dem vorherigen Berichtsmonat der Statistik, waren die Preise im Vorjahresvergleich um 14,3 % gestiegen. Im Vergleich zum Februar 2022 erhöhten sich die Baupreise im Mai 2022 um 6,6 %. Alle Preisangaben beziehen sich auf Bauleistungen am Bauwerk einschließlich Mehrwertsteuer.

PRESSEMITTEILUNG des Statistischen Bundesamtes (DESTATIS) Nr. 288 vom 08.07.2022

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Altbekanntes neu mitgeteilt: Biozide in Fassadenfarben

„Damit sich keine Moose und Algen bilden, werden Biozide auf Hauswände aufgetragen. Doch viel der Chemikalien sind als Pflanzenschutzmittel bereits verboten. Wie kann das sein? 

Biozide in Farben sollen Grünbelägen an Fassaden entgegenwirken, doch die Chemikalien werden durch Regen ausgespült und können Mensch und Umwelt schaden. Einige der Biozide, die aus rein ästhetischen Gründen auf Hauswände aufgetragen werden, sind in der Landwirtschaft als Pflanzenschutzmittel sogar schon lange verboten“

  • Mittel, die Nervensysteme lähmen, können in das Grundwasser gelangen
  • Der aktuelle Forschungsstand
  • Der Bürokratie-Dschungel
  • Alternativen zu Bioziden

Muss man gelesen haben: bei ibau

Zum Thema „Biozide“ hier im Blog (zurück bis 2008).

Habecks Arbeitsplan Energieeffizienz

  • Ab nächstem Jahr wird der gesetzliche Mindesteffizienzstandard im Neubau angehoben, und zwar auf die Effizienzklasse EH 55. Ab dem 1. Januar 2025 wird der Standard noch mal auf EH 40 erhöht. Hierdurch wird der Wärme- und damit der Gasbedarf im Neubau erheblich reduziert. Eine entsprechende Formulierungshilfe für die Novelle des Gebäudeenergiegesetztes wurde in gemeinsamer Federführung vom Bundeswirtschafts- und Bundesbauministerium erarbeitet und am 11. Mai 2022 im Kabinett verabschiedet.
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Der Immobilienboom endet

24.05.2022 2 Kommentare

Aussicht bis Ende 2022: Der Immobilienboom endet, Preiskorrekturen in vielen Städten

Eine Schätzung von immowelt zur Entwicklung der Kaufpreise von Bestandswohnungen bis Ende des Jahres zeigt:
• Ende des Immobilienbooms naht: In 10 von 14 Großstädten stagnieren oder sinken die Kaufpreise voraussichtlich bis Ende des Jahres
• Gestiegene Bauzinsen, Unsicherheiten durch den Krieg in der Ukraine und die hohe Inflation führen besonders bei älteren sanierungsbedürftigen Immobilien zu einem Nachfragerückgang
• In Frankfurt (-5 Prozent) gehen die Preise am stärksten zurück – auch erste Preiskorrekturen für Leipzig (-4 Prozent) und Berlin (-3 Prozent) erwartet
• Abflachen der Preiskurve in München (+1 Prozent) und Hamburg (+2 Prozent) – größtes Plus in Hannover (+3 Prozent)

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Baustoffmangel bremst Aufschwung aus

21.05.2022 2 Kommentare

Die Bundesingenieurkammer zeigt sich angesichts des zunehmenden Baustoffmangels besorgt. Dieser betreffe sowohl die Verfügbarkeit von Kies, Sand, Zement und Beton, aber auch von Stahl, Holz oder Dämmstoffen. Eine Auswirkung seien die stark gestiegenen Rohstoffpreise. So lagen beispielsweise die Preise für Dachlatten, Bauholz oder Konstruktionsvollholz laut Statistischem Bundesamt im März 2021 um 20,6 Prozent höher als im März 2020.

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2022 gibt es genug Holz für den Bau

„2022 wird genug Holz vorhanden sein“, beruhigt hingegen der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e.V. (DeSH) im Rahmen einer Anfang dieses Jahres gestarteten „Holzbau-Offensive“. Die Marktdynamik in den vergangenen zwei Jahren sei auch auf Vorratskäufe, Lageraufbau und Mehrfach-Bestellungen zurückzuführen. Der so forcierte Nachfrageanstieg habe zwar die Preise getrieben, die deutsche Säge- und Holzindustrie produzierte aber indessen auf Rekordniveau. Im vergangenen Sommer sei die Nachfrage dann abrupt abgerissen. Der Verband mahnt zur Besonnenheit, damit sich solche Extreme nicht wiederholen.
Link

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Rückgänge bei Bauaufträgen! Rückgang beim Wohnungsbau?

„Die Baubranche profitierte im Februar dieses Jahres vom schwachen Vorjahresergebnis: Die in der Statistik erfassten Bauunternehmen mit 20 oder mehr Beschäftigten meldeten ein nominales Umsatzplus von 26,5 Prozent – preisbereinigt ist dies ein Plus von 11,0 Prozent. Der starke Anstieg sei jedoch überwiegend auf einen Basiseffekt zurückzuführen, da im Februar 2021 der Umsatz um nominal 17,0 beziehungsweise real 14,7 Prozent gesunken war, meldet der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie.“

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Gedanken zu Innen- und Außendämmung

… wenn es um Trends im Markt geht, wäre z.B. BauInfoConsult der richtige Ansprechpartner.
Ich kann Ihnen aber gern eine Orientierung geben:
Habe ich ein Objekt zu bearbeiten, unterscheide ich zunächst nach Neubau und Bauen im Bestand.
Innendämmung kommt (fast) nur beim Bauen im Bestand in Frage,
aus baulichen Gegebenheiten oder wegen Denkmalschutz.
Dann muss man Vorgaben beachten:

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Kategorien:Bauinfo

Bauen teuer wie nie – Besserung frühestens im Sommer

Lieferengpässe, Rohstoffknappheit, erhöhte Nachfrage im In- und Ausland haben sich auf den Bausektor ausgewirkt: Bauen ist im Jahr 2021 deutlich teurer geworden. Dennoch wurden in Deutschland zuletzt mehr Genehmigungen für Neubauten eingeholt.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) heute mitteilte, stiegen die Erzeugerpreise für einzelne Baustoffe wie Holz und Stahl im Jahresdurchschnitt 2021 so stark wie noch nie seit Beginn der Erhebung im Jahr 1949.

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Mängel vermeiden, nicht verwalten

„Industrielle Qualitätssicherung erreicht seit Jahrzehnten, was das Qualitätsmanagement auf Baustellen nicht schafft: Fehler und somit Fehlerkosten maßgeblich zu vermeiden. Ein neuartiges Qualitätskonzept für Bauunternehmen kann zu spürbaren Verringerungen bei den Mängeln und damit deutlichen Einsparungen bei Zeitaufwand und Kosten führen.

„Im Baugewerbe sind Garantiekosten von zwei Prozent normal“, erklärt Dr.-Ing. Michael Kelleter, Geschäftsfeldleiter Wohnungsbau bei der Nesseler Bau Gmbh. „Das ist eine große Verschwendung. Denn die Höhe der Erlöse aus einem Bauprojekt liegt oft unter drei Prozent.“ Die Notwendigkeit, die Garantiekosten im Baugewerbe zu senken, ist entsprechend groß.“

Artikel bei ingenieur.de

Altbau-Sanierung geht in die Billionen

Deutschlands Klimaziele werden zu einem „Spagat zwischen Bezahlbarkeit des Wohnens und Energieeffizienz“. Denn viele Altbauten in der Bundesrepublik müssen dafür in den kommenden Jahren saniert werden. Die Kosten könnten höher ausfallen, als angenommen.
Artikel bei ntv

Wie viel Klimaschutz ist bei Altbauten machbar, wie viel ist wirtschaftlich sinnvoll? Wohnungsbauverbände plädieren in einer Studie für einen Mittelweg und warnen vor steigenden Mieten.

Artikel bei tagesschau

Zitat: „Darin schätzt es die Kosten auf bis zu 150 Milliarden Euro pro Jahr. Bis 2045 – dem Jahr, in dem Deutschland klimaneutral sein will – wären das insgesamt 3,6 Billionen Euro. Das ist mehr als das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands im Jahr 2020.
Es könnte aber nochmal teurer werden, warnen die Verbände – wenn die Bundesregierung die Standards umsetzt, die sie in den Koalitionsvertrag geschrieben hat…“

Statistik

10.02.2022 10 Kommentare

PRESSEMITTEILUNG des Statistischen Bundesamtes (DESTATIS) Nr. N 006 vom 10.02.2022
Baumaterialien im Jahr 2021 stark verteuert
• Stärkster Preisanstieg bei einzelnen Baumaterialien seit Beginn der Erhebung
• Höhere Energiepreise wirken sich auch auf den Bausektor aus
• Baugenehmigungen von Januar bis November auf dem höchsten Stand seit 2006

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Das kostet eine Wärmepumpe 

Aber: Wärmepumpen sind teuer. Allein Anschaffung und Einbau beziffert die Verbraucherzentrale je nach Ausführung auf 9000 bis 14.000 Euro. Etwa halb so teuer sind Hybridheizungen, bei denen nur ein Teil der Wärme über das Pumpsystem geliefert wird und ein anderer Teil weiterhin etwa über Erdgas. Die Anschaffung ist aber nur ein Teil der hohen Kosten einer Wärmepumpe. Der zweite ist der Betrieb. Weiterlesen …

Kategorien:Heizen

Bau- und Immobilienbranche will planbaren Wohnungsbau

03.02.2022 08:00
Der Wohnungsbau braucht mehr Verlässlichkeit, mehr Tempo, mehr Anreize – und weniger bürokratische Hürden. Das fordern mehr als dreißig Organisationen und Verbände der Bau- und Immobilienbranche.

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Kategorien:Baubranche

BGH zu Wärmedämmung mit Grenzüberschreitung

Eine neu anzubringende Wärmedämmung, die minimal die Grenze zum Nachbargrundstück überschreitet, muss unter Umständen hingenommen werden. Das gilt nach Auskunft des Infodienstes Recht und Steuern der LBS zumindest dann, wenn es sich um einen Altbau handelt und eine Innen- statt der Außendämmung einen unzumutbaren Aufwand darstellen würde.
(Bundesgerichtshof, Aktenzeichen V ZR 115/20)

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GdW: 300.000 Wohnungen in Gefahr

30.01.2022 1 Kommentar

Bundesregierung sollte Förderstop zurücknehmen und BEG-Förderung verstetigen

Berlin – Durch den heute bekannt gewordenen sofortigen Stopp der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) der KfW werden rund 300.000 Wohnungen in Deutschland nicht wie geplant gebaut oder modernisiert werden können. Das zeigen Berechnungen des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW auf Grundlage der bislang erzielten Fördereffekte durch die BEG. Zwei Drittel davon sind neue Wohnungen, die Bauherren wie die sozial orientierten Wohnungsunternehmen mithilfe der Förderung errichten und zu preiswerten Mieten anbieten wollten. Ein weiteres Drittel sind Wohnungen, die energetisch saniert und damit für das Erreichen der Klimaziele fit gemacht werden sollten.

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Prognosedaten Wohnungsbau für 2022+2023 (400.000 WE)

26.01.2022 2 Kommentare

Düsseldorf, 26.01.2022: Kaum im Amt, schon hat die neue Bundesbauministerin Klara Geywitz das ehrgeizige Regierungsziel von 400.000 neuen Wohnungen pro Jahr bereits mehrfach in den medialen Vordergrund gestellt. Allerdings darf man durchaus kritisch die Frage aufwerfen, ob dieses Vorhaben unter den bisherigen Voraussetzungen überhaupt realisierbar ist. Aktuelle Prognosedaten von BauInfoConsult gehen für die kommenden Jahre von einer weit geringeren Genehmigungsleistung im Wohnungsneubau aus: So dürften 2023 knapp 330.000 Wohnungsneubaubewilligungen zu bilanzieren sein – was verschiedene Ursachen hat.

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KfW Förderstopp?

24.01.2022 5 Kommentare

KfW-Newsletter vom 24.01.2022
Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG): Sofortiger Antrags- und Zusagestopp

  1. Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) der KfW wurde heute (24.01.2022) mit sofortiger Wirkung mit einem vorläufigen Programmstopp belegt. Das hat der Vorstand der KfW nach Rücksprache mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) am vergangenen Wochenende gemeinsam beschlossen.
  2. Die enorme Antragsflut der letzten Wochen, die in den vergangenen Tagen noch einmal erhebliche zusätzliche Dynamik erlangt hat, führt zu einer Ausschöpfung der vom Bund für die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bereitgestellten Haushaltsmittel; das Programm musste daher auch und angesichts der Vorläufigkeit der Haushaltsführung gestoppt werden. Allein im Zeitraum November 2021 bis heute sind bei der KfW Anträge in Höhe von über 20 Mrd. Euro Fördervolumen eingegangen.
  3. Über die Behandlung der vorliegenden, noch nicht zugesagten Anträge sowie mögliche alternative Förderangebote werden das BMWK und die KfW zügig entscheiden.

Aktuelle Informationen finden Sie auf unseren Produkseiten
Wohngebäude – Kredit (261, 262)
Wohngebäude – Zuschuss (461)

Mit freundlichen Grüßen
Ihre KfW Bankengruppe

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Baufehler 2020: 18 Milliarden EUR Schaden

Düsseldorf, 13.01.2022: Bekanntermaßen laufen Bauprojekte nur selten reibungslos ab. Pannen, Fehler und Verzögerungen sind im Baualltag vorprogrammiert. Daher ist die Fehlerquote auf deutschen Baustellen hoch- und dies führt schon seit Jahren zu einem Berg von immensen Fehlerkosten. Zwar sank die Schadenssumme der verbauten Fehler 2020 leicht, liegt jedoch mit einer Summe von 18,3 Milliarden Euro immer noch weit über dem, was tolerabel wäre. Dabei waren die Kommunikationsmängel auf den Baustellen – neben den anderen „Klassikern“ mangelhafter Planung oder Bauleitung – erneut einer der Hauptfehlerquellen.

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Wenn der Baupreisindex um ein Vielfaches zunimmt

11.01.2022 1 Kommentar

Wiesbaden (pte008/10.01.2022/11:30) – Die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude in Deutschland sind nach Angaben des Statistischen Bundesamtes http://destatis.de im November 2021 binnen Jahresfrist um 14,4 Prozent gestiegen. Dies ist der höchste Anstieg der Baupreise gegenüber einem Vorjahr seit August 1970 (plus 17 Prozent gegenüber August 1969).

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EU-Kommission will Gebäuderichtlinie verschärfen

16.12.2021 10:37
Die EU-Mitgliedstaaten sollen mit der Gebäuderichtlinie die rechtliche Möglichkeit erhalten, den Einsatz fossiler Brennstoffe in Gebäuden zu verbieten.
Ab 2030 sollen alle Gebäude in Europa emissionsfrei sein. Das will die EU-Kommission unter anderem in der Europäischen Gebäuderichtlinie (EPBD) festschreiben. Am 15. Dezember 2021 hat sie ihre Vorschläge für eine Verschärfung der Gesetzesgrundlage vorgestellt. Neue öffentliche Gebäude sollen demnach bereits ab 2027 emissionsfrei sein.

https://www.geb-info.de/nachrichten/eu-kommission-will-gebaeuderichtlinie-verschaerfen

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Klimastudie: Mehr Dämmung führt zu erhöhten CO2-Emissionen

Berlin, 10.12.2021 – Aus einer neuesten Studie der Univ.-Prof. Dr. Manfred Norbert Fisch (Steinbeis-Innovationszentrum siz energieplus) und Univ.-Prof. Dr. Kunibert Lennerts (Karlsruher Institut für Technologie, KIT) im Auftrag des Zentralen Immobilien Ausschusses ZIA, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, geht hervor: Noch mehr Dämmung, als das geltende Gebäudeenergiegesetz fordert, führt nur noch zu geringen und rein theoretischen Einsparungen des Heizwärmebedarfs und aufgrund des Ressourcenaufwands gleichzeitig zu erhöhten CO2-Emissionen. Es sollte daher keine weiteren Verschärfungen der Anforderungen an die Gebäudehülle für den Neubau geben.

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Förderstopp für Effizienzhaus 55

„Was klimapolitisch verständlich ist, kann planerisch gravierende Folgen nach sich ziehen“, kritisiert der GIH-Vorsitzende Jürgen Leppig den bevorstehenden Förderstopp beim Effizienzhaus 55. Er versteht zwar den energiepolitischen Ansatz der Entscheidung: Jetzt gebaute 55er-Häuser werden vermutlich in den kommenden Jahrzehnten energetisch nicht weiter verbessert. Um die Klimavorgaben der EU zu erfüllen, muss im Neubaubereich aber möglichst schnell der Sprung auf die Effizienzstufe 40 geschafft werden.

Mit gemischten Gefühlen nimmt der Energieberaterverband GIH die Ankündigung auf, die Förderung beim Effizienzhaus 55 einzustellen. GIH kritisiert Förderstopp für Effizienzhaus 55, GEB-Info, 15.11.2021 08:00

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Die einseitige Ausrichtung an der Gebäudedämmung aufgeben

25.11.2021 1 Kommentar
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Bei ihrer virtuellen Zusammenkunft am 18. und 19. November zur 138. Bauministerkonferenz sprachen sich die Politiker unter anderem dafür aus, „die einseitige Ausrichtung an der Gebäudedämmung aufzugeben“. Hat man da noch Worte? [Also, ich habe dazu Worte: endlich.]

Nämlich die Abkehr von der Gebäudedämmung als primäres Mittel, vornehmlich im energetisch lausigen Bestand den Energieverbrauch und damit auch die Treibhausgasemissionen zu senken. Man müsse die Wärmewende nun mal sozial austariert umsetzen, hört man als Begründung für einen Beschluss, der von der Annahme ausgeht, die energetische Sanierung wäre einseitig an der Gebäudedämmung ausgerichtet.

Abkehr von der Gebäudedämmung ist ein fatales Signal
Insgesamt besehen ist der Beschluss der Abkehr einer „einseitigen Ausrichtung an der Gebäudedämmung“ nicht nur ein fatales Signal für eine erfolgreiche Umsetzung der Wärmewende im Gebäudebestand, sondern ein Bärendienst für eine nachhaltige Bau- und Wohnungspolitik.

Gebäudedämmung: Bauministerkonferenz mit fragwürdigem Beschluss
23.11.2021 19:05 GEB (via Newsletter 24.11.2021)

Ich kann es verstehen, wenn jetzt diverse interessierte Kreise entsetzt sind und jammern.
Ob es vielleicht daran liegt?
Sensation: realistische Amortisation für WDVS
Lachnummer Dämmstoffrecycling
342 Milliarden EUR Investitionen haben nichts genutzt

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