»Genossen, lasst euch von der Wirklichkeit nicht täuschen.« (SED)
»Wo alle einer Meinung sind, wird meistens gelogen.« (JF)

Instandhaltungskosten – wie man Immobilienanlagen schönrechnet

GERD KOMMER UND JONAS SCHWEIZER

Wohnimmobilien sind aktuell eine beliebte Anlage, allerdings überschätzen viele Käufer die damit erzielbaren Gewinne, meinen Gerd Kommer und Jonas Schweizer. Die beiden Anlage-Experten vom Münchner Finanzdienstleister Gerd Kommer Invest warnen: Eine Immobilie instandzuhalten ist oft teurer als gedacht.Gerd Kommer (Gastautor), Jonas Schweizer (Gastautor) // 10.05.2021 Lesedauer: 10 Minuten

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Kategorien:Bauinfo

Bauüberhang: fast 800.000 Wohnungen

Laut dem Frühjahresgutachten des Zentralen Immobilien-Ausschusses (ZIA) ist der Bauüberhang auf dem deutschen Immobilienmarkt in den letzten Jahren rasant angestiegen. Für das Jahr 2020 geht der ZIA von 790.000 genehmigten, aber noch nicht fertiggestellten Wohnungen aus. Sind die Kapazitätsgrenzen erreicht? Dies wäre laut dem Zentralen Immobilien-Ausschuss (ZIA) zumindest ein Erklärungsansatz. Da die Firmen derzeit vollständig ausgelastet seien, dauern auch die Bauvorhaben immer länger. “Der Bauüberhang ist in den letzten Jahren erheblich gestiegen”, so der ZIA. mehr erfahren / ZIA Frühjahrsgutachten

Kategorien:Bauinfo

Lachnummer Dämmstoffrecycling

Als nur Kommentar zu schade: „Naja, falls das hier noch einer ließt: Ich bin auf der Suche, welche dieser angekündigten revolutionären Pilotprojekte am Ende im industriellen Maßstab arbeitet. Ergebnis: Bisher habe ich KEINES gefunden. Immer nur Ankündigungen, Gemeinschaftsprojekte, bestenfalls Pilotanlagen – soll gebaut werden. Auch diese: Was steht hier: „Nach intensiver Vorbereitung bereits 2018 startet“. Ich schreibe das hier am 30.04.2021! Von dieser Fabrik gibt es weit und breit keine Spur. Misserfolge werden natürlich nicht kommuniziert. Sehr seltsam, dass die vorsichtigen Buchhalter der Industrie, die Einnahmen eigentlich erst verbuchen dürfen, wenn sie in der Kasse klingeln, hier schon verbuchen, was 2050 noch nicht fertig sein wird…“ Christaian Reuter, 30.04.2021
https://baufuesick.wordpress.com/2018/02/09/recycling-pilotprojekt-polystyrene-loop/#comment-22216
Bezug: Recycling-Pilotprojekt PolyStyrene Loop
https://baufuesick.wordpress.com/2018/02/09/recycling-pilotprojekt-polystyrene-loop/

Kategorien:Bauinfo, Wärmedämmung, WDVS

342 Milliarden über 10 Jahre haben nichts genutzt – deshalb neue Sanierungswelle

342 Milliarden EUR Investitionen haben nichts genutzt (Juli 2020)
„Nach einer Untersuchung des Bundeswirtschaftsministeriums sowie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) ist der durchschnittliche Raumwärmeverbrauch der deutschen Wohngebäude seit zehn Jahren trotz erheblicher Investitionen und massiver Förderung nicht zurückgegangen. Mit 130 kWh pro m2 und Jahr verbleibt er unverändert auf einem recht hohen Niveau.“

DESHALB (April 2021): Sanierungswelle für Bestandsgebäude gefordert
Ein entscheidender Faktor zum Erreichen der Klimaziele ist die energetische Sanierung von Bestandsgebäuden. Allerdings wurde in diesem Bereich bis jetzt zu wenig getan, obwohl mehr als ein Drittel der klimaschädlichen CO2-Emissionen in Deutschland durch den Betrieb von Gebäuden verursacht werden.
Um das Versäumte aufzuholen, hat sich ein breites Aktionsbündnis formiert. Die Deutsche Umwelthilfe, die Bundesarchitektenkammer und die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen haben in Berlin ein Papier vorgestellt, das klare Handlungsempfehlungen an die Politik benennt. Das Aktionspapier finden Sie hier.
Quelle: Wienerberger

Kategorien:Bauinfo

Lehrstunde für Müllers RRG: Mietrecht ist und bleibt Bundesrecht

15.04.2021 4 Kommentare

(Berlin, den 15. April 2021) Heute hat das Bundesverfassungsgericht den Berliner Mietendeckel als verfassungswidrig verworfen. BBU-Vorständin Maren Kern: „Wir sind sehr erleichtert, dass das oberste deutsche Gericht in dieser wichtigen Frage für Rechtssicherheit gesorgt hat: Mietrecht ist und bleibt Bundesrecht. Das Mietendeckel-Experiment ist damit wie von uns vorhergesagt gescheitert. Damit gibt es wieder grünes Licht für Investitionen in mehr Neubau, Klimaschutz und generationengerechtes Wohnen.“ Aufgrund der sehr moderaten Mieten bei BBU-Mitgliedsunternehmen würden sich ihre Nachzahlungsforderungen auch in engen Grenzen halten.

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Eine Bombe platzt: Mietendeckel gekippt

15.04.2021 2 Kommentare

WahnsinnNürnberg, 15. April 2021. Soeben hat das Bundesverfassungsgericht den Mietendeckel für nichtig erklärt. Seit gut einem Jahr galt das Gesetz in Berlin. Eine der Folgen: Die Wohnungsmärkte zwischen unregulierten Neubauten und vom Gesetz betroffenen Bestandswohnungen sind in der Zeit auseinandergedriftet. Eine gemeinsame Analyse des ifo Institutes und immowelt zeigt die Unterschiede: Vom 1. Quartal 2019, also vor Ankündigung des Gesetzes, bis Mitte Februar dieses Jahres sind die Angebotsmieten für vom Mietendeckel betroffene Wohnungen durchschnittlich um 4 Prozent gesunken. Die nicht regulierten Mieten (Neubauten ab 2014) sind dagegen im gleichen Zeitraum um 17 Prozent angestiegen. Weiterlesen …

Kategorien:Immobilien, Mietpreise, Mietrecht, Wohnkosten Schlagwörter:

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Kategorien:Bauinfo, Bauphysik Schlagwörter:

Nicht mal jede fünfte Wohnung ist ihr Geld wert

Das große Interesse von Kapitalanlegern an Eigentumswohnungen ist ungebrochen. Doch Achtung: Von mehr als drei Vierteln der angebotenen Wohnungen sollten sie die Finger lassen. Von Bernhard Bomke
„2020 konnten wir nicht mal mehr 20 Prozent der Wohnungen, die wir geprüft haben, für eine Kapitalanlage empfehlen“, sagt Hauke Arzberger. „Vor wenigen Jahren lag unsere Empfehlungsquote noch bei einem Drittel.“ Das heißt, immer weniger Wohnungen taugen für Privatanleger, die sich mit dem Kauf eigentlich Betongold sichern wollen – also eine vergleichsweise solide Geldanlage mit einer jährlichen Mietrendite von vielleicht drei oder dreieinhalb Prozent.
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Kategorien:Immobilien Schlagwörter: ,

Hohe Baukosten und teure Grundstücke:

Hohe Baukosten und teure Grundstücke: Neubaupreise steigen in einem Jahr um bis zu 21 Prozent Ein Vorjahresvergleich von immowelt zu den Angebotspreisen von Eigentumswohnungen (80 Quadratmeter, 3 Zimmer, 2. Stock) in den 14 größten deutschen Städten zeigt:

  • Teuerste Quadratmeterpreise: Neubauten in München (+10 Prozent) kurz vor der 10.000-Euro-Marke
  • Höchster Anstieg in Suttgart: Neubaupreise klettern in einem Jahr um 21 Prozent auf 6.700 Euro pro Quadratmeter
  • Trotz hoher Preise: Düsseldorf (+17 Prozent) und Frankfurt (+15 Prozent) weiterhin mit großem Plus
  • Große Preisunterschiede: Käufer von Neubauten in Dortmund (3.210 Euro) und Leipzig (3.450 Euro) zahlen rund ein Drittel so viel wie in München
  • Bestandswohnungen: Den größten Preisanstieg verzeichnet Frankfurt (+21 Prozent) 

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IWO: Heizöl günstiger als Erdgas

Heizkostenvergleich
Im vergangenen Jahr konnten sich viele Haushalte über gesunkene Energiekosten freuen. Vergleichsweise günstig war Wärme in ölbeheizten Gebäuden zu bekommen. Während der Erdgaspreis im Jahresmittel nur ein Prozent geringer ausfiel als im Vorjahr, sank der Ölpreis im Jahresmittel-Vergleich zum Vorjahr mit 28 Prozent deutlich. Und auch im Fünf-Jahres-Vergleich schneidet die Ölheizung gut ab. Weiterlesen …

Kategorien:Energiepreise, Heizen Schlagwörter: , , , ,

Versorgungs-UN-sicherheit beim Strom

11.01.2021 1 Kommentar

„Weiterleitung! Im Haushalt bei Strom vorausplanen? Mein Strom kommt aus der Steckdose! Stromausfall kann es nach Schwarzen/Roten/Grünen/Gretchen & Co. nicht geben. Die Versorgung Deutschlands ist gesichert, sagen sie und deshalb bezogen wir 2020 36 % des Stroms vom Ausland.“
Gruß, M.R.
und dann gehen die Lichter aus: So knapp schrammte Europa am Freitag am Blackout vorbei – Am Freitagnachmittag kam es im europäischen Stromnetz zu einer Frequenzstörung. Die Netzfrequenz sei senkrecht abgefallen. Es sei ein Leistungsabfall von 3,5 Gigawatt registriert worden. Das entspreche einem Ausfall mehrerer Kernkraftwerke. Experten bezeichneten den Vorfall als „Beinahe-Blackout„.

Kategorien:Energieversorgung Schlagwörter: , ,

Erstaunliches, Verblüffendes, Lehrreiches, Interessantes.

Erstaunliches, Verblüffendes, Lehrreiches, Interessantes.
Neue Präsentationen und ein Untersuchungsbericht
sind bei ResearchGate.net online.
Etwas angestaubt, aber weiterhin aktuell.

Wunderbare Welt der Bauphysik
https://www.researchgate.net/publication/346942333_Wunderbare_Welt_der_Bauphysik_Eine_nicht-etablierte_Betrachtung
U-Wert: Theorie und Praxis
https://www.researchgate.net/publication/346942289_U_Wert_Theorie_und_Praxis
Algen und Pilze an Fassaden
https://www.researchgate.net/publication/346951400_ALGEN_UND_PILZE_AN_FASSADEN
Fassaden anch sieben Jahren
https://www.researchgate.net/publication/346951828_Das_verflixte_7_Jahr

#U-Wert #Bauphysik #Fassaden #Algen #Pilze #ResearchGate

KI im Bauwesen

Etwa 7 Prozent aller Personen, die weltweit einer Erwerbstätigkeit nachgehen, sind in der Bauindustrie beschäftigt – damit leistet diese Branche einen wichtigen Beitrag zur gesamten globalen Wirtschaftskraft. Einzelpersonen und Unternehmen geben jedes Jahr 10 Billionen US-Dollar für Bauprojekte aus (McKinsey, 2017). In vielen anderen Branchen kommen inzwischen KI und andere Technologien zum Einsatz, um die Produktivität zu steigern, während die Baubranche in dieser Hinsicht weiterhin hinterherzuhinken scheint.
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Dachstuhl

 

 

 

 

 

 

Weiß jemand, warum der Dachstuhl „Dachstuhl“ genannt wird?

Kategorien:Baupraxis Schlagwörter: , , ,

Mängelanzeige muss keine Ursachen und Lösungswege benennen

Im Zusammenhang mit Bauverträgen kommt es immer wieder zu Auseinandersetzungen um die Qualität der geleisteten Arbeit. Aber welche Angaben muss der Bauherr eigentlich machen, wenn er gegen vermeintliche Mängel vorgehen will? Diese Frage beantwortet nach Auskunft des Infodienstes Recht und Steuern der LBS ein Urteil aus Potsdam.

(Brandenburgisches Oberlandesgericht, 4 U 70/19)
Das Urteil im Detail Weiterlesen …

Kategorien:Baupreise Schlagwörter: , , ,

SHLD statt WDVS: Die Sockel-Hohlraum-Luft-Dämmung

WDVS sind die umstrittenen Fassadendämmungen, die es nun schon seit ca. 60 Jahren gibt und deren Nutzen fraglich ist (Abgrenzung: auf dem Papier wirken sie hervorragend, weswegen böse Zungen von Schönrechnen reden). Das mit Sicherheit nicht an Dämmstoffphobie leidende DIW hat für 10 Jahre Sanieren im Gebäudebereich eine traurige Bilanz gezogen. Sogar ein mutiger Journalist beim Focus hat sich gewagt, darüber zu berichten. WDVS bedeutet: Weiterlesen …

Kategorien:Bauinfo

Baukatastrophen „Made in Germany“

Düsseldorf, 14.10.2020: Man sagt den Deutschen ja gerne nach, alles geplant und in geordneten Bahnen zu tun. Doch wenn man sich einige „Made in Germany“-Baukatastrophen der letzten Jahre ansieht, kann man wohl leicht ins Zweifeln kommen, ob tatsächlich alles immer so umgesetzt wird, wie es geplant war. Dabei bilden Baukostenmassengräber wie etwa der Flughafen BER oder Stuttgart 21 nur die mediale Spitze des Eisbergs. Das Fehlerkosteninferno am deutschen Bau – immerhin sprechen wir hier von rund 20,8 Milliarden Euro an Fehlerkosten in 2019 – speist sich (neben diesen verhunzten Mammutprojekten) vor allem aus den Fehlerkosten, die bei vergleichsweise einfachen Bauprojekten tagtäglich passieren. Weiterlesen …

Pyrrhocoris apterus vs. WDVS

22.10.2020 1 Kommentar

Die Feuerwanze (Pyrrhocoris apterus) ernährt sich angeblich von Samen. Mit einem Stechrüssel soll sie in die Samen stechen, ein zersetzendes Sekret hineingeben und dann den Saft aussaugen.

Das kann aber so nicht stimmen, denn ganz offensichtlich ernähren sich die Feuerwanzen von WDVS (Wärmedämmverbundsystemen = Fassadendämmung mit armiertem Spachtel und Putz). Ich habe heute eine ganze Gruppe erwischt, die sich gerade über den Scheibenputz hergemacht hat.

Kategorien:Wärmedämmung, WDVS Schlagwörter: ,

OMG: nach diversen Wenden kommen nun die Wellen …

… und am Ende wird wieder irre viel Geld verbrannt. Wobei, weg ist es ja nicht – es haben dann nur andere. Und aufgrund der Umverteilung hat es auch eine kleine soziale Komponente. Lesen Sie: aus der Rubrik „Neues vom Geldvernichten“: Statement für die Presse. BDEW zu den geplanten EU-Maßnahmen zur energetischen Gebäudesanierung
Mit Blick auf die Energieeffizienz im Gebäudesektor hat die EU-Kommission heute eine Initiative für eine „Renovierungswelle“ vorgestellt. Hierzu erklärt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung:
„Für das Erreichen der Klimaziele ist eine Modernisierungsoffensive im Wärmemarkt dringend notwendig. Aktuell sind die Sanierungsraten insgesamt viel zu niedrig. Dadurch werden erhebliche Potenziale zur CO2-Einsparung verschenkt. Gerade in Hinblick auf die geplante Anhebung des EU-Treibhausgasreduktionsziels 2030 müssen wir im Wärmemarkt an Tempo zulegen. Weiterlesen …

Rund die Hälfte der Wohnungen in Deutschland werden mit Gas beheizt

Gas ist der meist genutzte Heiz-Energieträger in Deutschland. Das gilt sowohl für den Bestand als auch für neue Wohnungen. Wie eine Auswertung des BDEW zeigt, wird die Hälfte aller Wohnung in Deutschland mit Gas beheizt.

In gut einem Viertel der Wohnungen kommt Heizöl zum Einsatz. Fernwärme, die ebenfalls zu fast 40 Prozent aus Erdgas erzeugt wird, folgt auf Platz drei mit 14 Prozent. Andere Heizarten, wie Strom und Elektro-Wärmepumpen, machen zusammen rund 11 Prozent aus. Weiterlesen …

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Reflexion solarer Strahlung = Reduzierung der Kühllast

05.10.2020 3 Kommentare

Ein Praxistest bei Abu Dhabi Port an zwei Containern belegt erneut: mit den solarreflektierenden Beschichtungen der SICC Coatings (ThermoActive Roof, ThermoProtect wall) sind signifikante Energieeinsparungen zur Reduzierung der Kühllasten möglich. Bei diesem Test: 33% bei gleichzeitig 2,7 °C niedriger Innentemperatur, was mind. 35% Einsparpotenzial entspricht.

A practical test at Abu Dhabi Port on two containers has once again proven that the solar-reflecting coatings of SICC Coatings (ThermoActive Roof, ThermoProtect wall) enable significant energy savings to reduce cooling loads. In this test: 33% with a simultaneous 2.7 °C lower internal temperature, which corresponds to a savings potential of min. 35%.

https://www.researchgate.net/profile/Matthias_Bumann/research

Deutsche dämmen wie die Weltmeister

04.10.2020 3 Kommentare

Energiewende wird zum Milliarden-Grab
Deutsche dämmen wie die Weltmeister – andere Maßnahmen wären für das Klima besser
Samstag, 03.10.2020, 18:41
Eine halbe Billion Euro sind seit 2010 in die Dämmung von Gebäuden geflossen. Effekt für den Klimaschutz: kaum messbar. Zuletzt ist der CO2-Ausstoß im Gebäudesektor sogar wieder gestiegen. Experten schlagen nun Alarm und warnen vor weiteren Fehlinvestitionen. Wo das viele Geld besser aufgehoben wäre.

Dämmen bis der Arzt kommt: 496 Milliarden Euro bleiben wirkungslos

Artikel bei Focus.de Finanzen

WSchVO – EnEV – GEG – der Wahnsinn geht weiter

342 Milliarden EUR Investitionen haben nichts genutzt

„Nach einer Untersuchung des Bundeswirtschaftsministeriums sowie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) ist der durchschnittliche Raumwärmeverbrauch der deutschen Wohngebäude seit zehn Jahren trotz erheblicher Investitionen und massiver Förderung nicht zurückgegangen. Mit 130 kWh pro m2 und Jahr verbleibt er unverändert auf einem recht hohen Niveau. Bemerkenswert sind die Investitionen in Höhe von 342 Milliarden Euro, die in diesem Zeitraum, zumeist durch die öffentliche Hand gefördert, in die Sanierung von Wohngebäuden gesteckt wurden.“ Weiterlesen …

Kategorien:Wärmedämmung

Günstigere Mieten durch viel Neubau? Bauquoten und Mieten im 10-Jahresvergleich

immowelt Analyse der Neubauquote (fertiggestellte Wohnungen je 1.000 Einwohner) und der Mietentwicklung der letzten 10 Jahre zeigt: Viel Neubau führt wegen hoher Baukosten nicht automatisch zu bezahlbarem Wohnraum Höchste Bauquoten und teuerste Mieten in München und Frankfurt Stärkstes Mietwachstum bei moderater Bauquote in Berlin Moderat steigende Mieten: Hamburg aktiv in Sachen geförderter Wohnungsbau

Nürnberg, 30. September 2020. Immer mehr Neubau scheint die Antwort auf den angespannten Mietmarkt in Städten zu sein. Doch eine hohe Bauquote allein führt nicht automatisch zu günstigen Mieten: In München und Frankfurt wird anteilig am meisten gebaut, gleichzeitig werden die höchsten Preise bei Neuvermietungen verlangt. Weiterlesen …

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Baugewerbe, wohin gehst du?

25.09.2020 1 Kommentar

PRESSEMITTEILUNG des Statistischen Bundesamtes (DESTATIS) Nr. N061 vom 25.09.2020
300 000 weniger Erwerbstätige aus dem Inland im Baugewerbe als 1991
– Bauboom durch „Aufbau Ost“ (1991-1995) bis heute unerreicht
– Baugewerbe vor allem für Flächenländer weiterhin relevanter Wirtschaftsfaktor
– „Baustau“ nahm bis 2019 im Vergleich zu 1995 um fast ein Drittel ab
WIESBADEN – Der zeitweilige Bauboom in Deutschland, etwa durch den „Aufbau Ost“, hat sich langfristig nicht positiv auf die Erwerbstätigenzahl im Baugewerbe ausgewirkt.
Bundesweit ging die Zahl der Erwerbstätigen im Baugewerbe seit 1991 um 300 000 auf knapp 2,6 Millionen im Jahr 2019 zurück. Mit rund 2,0 Millionen Erwerbstätigen war zuletzt der Großteil von ihnen in Westdeutschland tätig, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) basierend auf Ergebnissen des Arbeitskreises „Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder“ mitteilt. Weiterlesen …

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