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Archive for the ‘Sanierung’ Category

Nordbayern: grandiose Sanierungserfolge

11.02.2018 2 Kommentare

Aus der Rubrik „Viel investieren ohne nennenswert einzusparen“. Zitat: „Der Landkreis hat in den vergangenen Jahren viel Geld in die Hand genommen: Ob der Austausch von Heizanlagen, Dämmung der Gebäudehüllen, Erweiterungen der Immobilien oder gar deren Generalsanierung, die sich natürlich auch energetisch positiv niederschlagen sollen – speziell bei den Bildungseinrichtungen, wie beim Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium (DBG) in Oberasbach, der Landwirtschaftsschule bzw. dem Landwirtschaftsamt in Fürth oder der Dillenbergschule in Cadolzburg –, geflossen sind Millionen von Euro. Betrachtet man die Zahlen der drei genannten Objekte, machen sich aber keine exorbitanten Veränderungen bemerkbar. Beim DBG beispielsweise lagen die Verbrauchswerte für Heizung, Wasser und Strom 2016 „im groben Durchschnitt“, heißt es in der Vorlage der Verwaltung.“ usw. usf.
Energiesparen: Ernüchterung im Landkreis Fürth – Landkreis investiert stolze Summen, doch es macht sich Ernüchterung breit – 06.12.2017 – zum Artikel

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Salpeter: Salzgewinnung in Europa an und in Gebäuden

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Kalk- oder Mauersalpeter (Mauersalz) = Calciumnitrat Ca(NO3)2. Es entsteht, wenn Ammoniumnitrat durch Feuchtigkeit in Mauern eindringt und mit dem Kalk aus dem Mörtel reagiert. Man kann das Salz von den Mauern kratzten und säubern. Es muss zu Kaliumnitrat konvertiert werden, man kann dann Schwarzpulver damit herstellen oder es nur als Düngemittel verwenden. Nitrat ist der Ausgangsstoff von Nitrit, so kommt eine Verwendung als Pökelsalz in Frage. In feuchtem Mauerwerk ist es auch mit Chilesalpeter, Natronsalpeter (Natriumnitrat) und Bengalsalpeter, Kalisalpeter (Kaliumnitrat) versetzt. Kalium, Natrium und Kalzium kennen wir von unserem Speisesalz her. Im Mauerwerk sind die Salze unerwünscht, da sie Wasser anziehen und binden, wodurch es bei Frost zu Zerstörungen des Mauerwerks führen kann.

Kategorien:Bauinfo, Baupraxis, Sanierung Schlagwörter:

Nasse EPS Dämmung im undichten Flachdach

05.10.2017 1 Kommentar

Schweiz: Minergie-Schwindel wird nun doch öffentlich

Hier ein Beispiel von vielen: http://m.srf.ch/news/schweiz/problem-mit-minergie-zuviel-energie-verpufft-durch-geoeffnete-fenster. „Moderne Häuser verbrauchen viel weniger Energie als alte – so das Versprechen. Doch es zeigt sich, dass Minergie-Mehrfamilienhäuser viel mehr Energie brauchen als erwartet. … Aber im Durchschnitt bleibt der Energieverbrauch fast anderthalbmal so hoch wie vorgesehen.“

Zum Thema „Minergie“ könnte Paul Bossert Romane schreiben, Weiterlesen …

Schule in Weitramsdorf (Ofr.): Mehrverbrauch nach Sanierung

01.10.2017 2 Kommentare

„… ich gebe das auch an den Schweizer Energiesparpapst Paul Bossert weiter, Wasser auch auf seine schrecklich langsam laufenden Mühlen, ebenso an Kollegen Matthias Bumann in Berlin mit seinem hübschen Baupfuisickblog: https://baufuesick.wordpress.com/2017/09/30/sanieren-daemmen-ewig-zahlen-und-nichts-einsparen/ sowie an Norbert Deul von der Schutzgemeinschaft für Wohnungseigentümer und Mieter Hausgeld-Vergleich e.V. und an Tilo Trinks vom Pankower Mieterprotest … Weiterlesen …

Berliner Mieterverein erbringt Belege für Sanierungs-Beschiss

08.09.2017 1 Kommentar

Modernisierung und Energieeinsparmaßnahmen verteuern das Wohnen erheblich. Berliner Mieterverein präsentiert Analyse von 200 Fällen in Berlin

Die Modernisierung und insbesondere die energetische Gebäudesanierung nehmen in der Beratungspraxis der Mietervereine einen immer größeren Raum ein. Die Nachfrage nach Beratungen ist beim Berliner Mieterverein seit 2009 um mehr als das Fünffache angestiegen. Anhand von knapp 200 Modernisierungsankündigungen hat der Berliner Mieterverein in den Zeiträumen 2012-2013 und 2015-2016 die aufgewendeten Baukosten nach Art der Maßnahme sowie die Mietentwicklung nach Modernisierung untersucht. Das Ergebnis macht einen erheblichen mietrechtlichen Handlungsbedarf deutlich. Weiterlesen …

EnEV: Berechnungs-Hokuspokus & Realität

21.04.2017 1 Kommentar

„Nachdem am letzten Verhandlungstag am 31.03. ein Heizungsgutachten vorgelegt und der vom Gericht bestellte Gutachter befragt wurde, gilt als wahrscheinlich, dass der komplette Neubau einer Gaszentralheizung von den Mietern zu dulden und zu zahlen ist und die Mieter ihre intakte Gasetagenheizung samt Heizkörper und Heizrohren verlieren.
Der Gutachter stützt sich bei seinem Ergebnis (8,8% errechnete Endenergieeinsparung) allein auf seine Berechnungen nach Energieeinsparverordnung (EnEV), die er „justitiabel“ nennt.
(Anm.: jede noch so kleine, berechnete (!) Einsparung an Endenergie führt nach geltender Rechtsprechung zur Duldungspflicht des Mieters). Weiterlesen …

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