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Archive for the ‘Experten’ Category

342 Milliarden EUR Investitionen haben nichts genutzt – Kommentar

23.07.2020 5 Kommentare

Nach einer Untersuchung des Bundeswirtschaftsministeriums sowie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) ist der durchschnittliche Raumwärmeverbrauch der deutschen Wohngebäude seit zehn Jahren trotz erheblicher Investitionen und massiver Förderung nicht zurückgegangen. Mit 130 kWh pro m2 und Jahr verbleibt er unverändert auf einem recht hohen Niveau.

Bemerkenswert sind die Investitionen in Höhe von 342 Milliarden Euro, die in diesem Zeitraum, zumeist durch die öffentliche Hand gefördert, in die Sanierung von Wohngebäuden gesteckt wurden. Nach Ansicht von Axel Gedaschko, Präsident des Bundesverbandes deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW) kann diese traurige Bilanz auf mehrere Gründe zurückgeführt werden: zum Artikel.

Kommentar BAUFÜSICK:

Nun ist endlich die Katze aus dem Sack und eine traurige Bilanz wird gezogen. 10 Jahre lang 34-35 Milliarden (34.000.000.000 ) EUR in die Sanierung gesteckt – und genutzt hat es nicht viel. Es sei denn, Weiterlesen …

Erfolge der roten Planwirtschaftler – Mietpreisbremse als Gaspedal

22.07.2020 7 Kommentare

5 Jahre Mietpreisbremse: In nahezu allen Großstädten steigen die Preise weiter – plus 44 Prozent in Berlin
Eine Analyse von immowelt zeigt, wie sich die Angebotsmieten in 40 Großstädten in den jeweils 5 Jahren vor und nach Einführung der Mietpreisbremse verändert haben:

In 39 Städten steigen die Mieten seit 2015 weiter, 37 sogar mit zweistelligem prozentualem Wachstum
Berlin mit einem Plus von 44 Prozent – auch in München (+30 Prozent), Stuttgart und Düsseldorf (je +24 Prozent) konnten die Preisanstiege nicht gestoppt werden
In 26 Städten sind die prozentualen Anstiege nach der Einführung geringer als vorher, darunter auch Hamburg und Köln Weiterlesen …

Kategorien:Experten, Politik, Wohnkosten Schlagwörter:

Experte sein wird teurer

Die dena hat mitgeteilt, dass die Beitragsstruktur der Energieeffizienz-Expertenliste zum 1. Oktober 2019 geändert wird, was auch steigende Jahresbeiträge für bereits eingetragene Experten bedeutet. Ziel der neuen Struktur sind aufwandsgerechtere und kostendeckende Beiträge. Wer sich neu eintragen will, kann dies bis zum 30. September 2019 noch mit dem bisherigen Preismodell tun (siehe unten).

Für rund 80 % der bereits eingetragenen etwa 12.000 Energieeffizienz-Experten – sie sind ausschließlich für Förderprogramme eines Moduls (Wohngebäude oder Nichtwohngebäude) in der Expertenliste eingetragen – bedeutet die neue Preisstruktur eine Erhöhung des Jahresbeitrags von 100 auf 120 Euro (netto, zzgl. 19 % MwSt.). Für Experten, die sich zunächst für Wohngebäude eingetragen und sich später kostenfrei auch als Experte für Nichtwohngebäude haben listen lassen, steigt der Jahresbeitrag von 100 auf 170 Euro (netto, zzgl. 19 % MwSt.). Die neue Preisstruktur basiert auf einem Sockelbeitrag von 70 Euro/a (netto) und 50 Euro/a (netto) für jedes Modul. Nebenadressen kosten zukünftig 10 Euro/a (netto).

Kategorien:Energieeffizienz, Experten Schlagwörter: ,

Energetische Sanierung: die Kosten hinreichend auf die Miete überwälzen

18.08.2018 2 Kommentare

Wie man das Problem der ungenügenden energetischen Sanierung im Gebäudebestand lösen kann, wissen die Überwälzer von der FDP: „2. Worauf führen Sie die geringe energetische Sanierungsquote des Gebäudebestands hierzulande zurück? … 2.2 Die Umsetzung ehrgeiziger Energieeffizienzziele im Gebäudebestand erfordert einen langen Zeithorizont. Für den Bauherrn ist das Verhältnis von Kosten und Nutzen entscheidend für den Aufwand und den Zeitpunkt der Sanierung. Sind ohnehin größere Sanierungsarbeiten nötig, ergeben sich relativ geringe Zusatzkosten der energetischen Ertüchtigung des Gebäudes. Je höher die Anforderungen der EnEV, Weiterlesen …

Energetische Sanierung. Was wir selber nicht können, schreiben wir Euch vor.

„Eigentlich wollte sie mit gutem Beispiel vorangehen – doch die Bundesregierung verfehlt ihr erklärtes Ziel bei der energetischen Gebäudesanierung. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion hervor. Demnach nach kann der Bund bislang noch für keine seiner 2200 relevanten Liegenschaften eine energetische Gebäudesanierung vorweisen. Da Energiekonzepte und Planungen zu viel Zeit beanspruchten, „konnte bisher noch keine Sanierungsmaßnahme abgeschlossen werden“, heißt es in der Begründung des Bauministeriums. „Das Ziel zur Reduzierung des Wärmebedarfs um 20 Prozent bis 2020 ist zeitlich nicht zu realisieren.““ Weiterlesen …

Energieberatung „auf Teufel komm raus“

19.02.2018 1 Kommentar

Zugelassen sind seit 12/2017 gemäß der neuen Richtlinie über die Förderung von Energieberatungen für Wohngebäude alle Energieberater, die über die geforderte fachliche Qualifikation verfügen. Die Energieberater müssen neuerdings nicht mehr unabhängig sein. Es reicht eine Selbsterklärung aus, in der sie sich verpflichten, hersteller-, anbieter-, produkt- und vertriebsneutral zu beraten. Das heißt: die Energieberater selbst müssen nicht mehr „produktunabhängig“ und „frei von Lieferinteressen“ sein, sondern nur noch ihre Beratung. Als Begründung für diese Änderungen gab das BMWi unter anderem an, dass die Zahl der energetischen Beratungen rückläufig sei. bingk
Na, wenn sich da nicht zufällig erstaunliche Zufälle ergeben.

xpertio: Bauämter flächendeckend unterbesetzt

Die Finanznot der deutschen Kommunen trifft die auch Baubranche: Weil Städte und Gemeinden in den vergangenen Jahren immer mehr Mitarbeiter in ihren Bauämtern abgebaut haben, kommen die verbliebenen Angestellten und Beamten im Moment mit der Genehmigung von Anträgen kaum hinterher.
Wie das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) ermittelt hat, ging die Zahl der Beschäftigten in deutschen Bauämtern zwischen 1991 und 2011 um 35 Prozent zurück, …“ weiterlesen
BAUFÜSICK: Wie bitte? Finanznot der dt. Kommunen? Halten die xpertio-Experten uns für so blöde, dass wir nicht mitbekommen, wofür Milliarden über Milliarden verballert werden?

Kategorien:Abzocke, Experten

BER: die Lösung

Sprengung von BER würde Bauarbeiten enorm beschleunigen [Postillon24] Veröffentlicht am 22.08.2014 (BAUFÜSICK: macht nix, weiterhin aktuell) Eine sofortige totale Sprengung der gesamten BER-Großbaustelle könnte dazu beitragen, die Arbeiten am Flughafen Berlin-Brandenburg um mehrere Monate, wenn nicht gar Jahre zu beschleunigen. Dies geht aus einer aktuellen Studie des Airport Research Center (ARC) hervor.

Kategorien:Experten, Irrsinn, Wärmedämmung Schlagwörter: ,

Die Bauprofis: eine Kostenexplosion nach der anderen

geld-verbrennen„Nicht nur das Land Berlin hat mit großen Bauprojekten wie der Staatsoper und dem Flughafen Berlin-Brandenburg seine Probleme, sondern auch der Bund. Aus einer Übersicht aus dem Haus von Bundesbauministerin Barbara Hendricks (SPD) geht hervor, dass sich große Bauvorhaben des Bundes in der deutschen Hauptstadt gegenüber den ursprünglichen Kostenplanungen um fast eine Milliarde Euro verteuert haben. In der Liste nicht einmal aufgeführt werden das Terminal der Bundesregierung am geplanten Berliner Großflughafen BER und der Neubau des Depots der Staatlichen Museen Berlin. Für beide Projekte ist ein Baustopp verhängt worden. Bei einigen der aufgeführten Bundesprojekte sind die Mehrkosten derzeit noch nicht einmal zu beziffern.“ weiterlesen

Das Problem mit der dritten Haut

12.02.2016 4 Kommentare

WDVS vereist, Foto: M. RitterZu einem gar unterhaltsamen Informationsabend zum ewig wiedergekauten Thema „Wärmedämmung“ alias „WDVS“ alias „Wärme-Dämm-Verbund-Systeme“ alias „Fassadendämmung“ lädt die Architektenkammer Berlin in die Architektenkammer Berlin ein. Merken Sie sich den 25.02.2016, es wird bestimmt ein Höhepunkt in der kontroversen Diskussion des alten, aber nach wie vor heißen Themas. Das mit ausgewiesenen Dämmstoffexperten besetzte Podium verspricht eine sachliche, neutrale, kritische (und dennoch optimistische) Information. Weiterlesen …

Zahl des Monats Januar: 1.000 %

geld-verbrennen„Zahl des Monats: 1000% – die Elbphilharmonie
veranschlagte Kosten 2005: 77 Millionen Euro
geschätzte Kosten 2016: 789 Millionen Euro
Wir wissen nicht, mit welcher Software hier kalkuliert wurde. Klar ist nur, dass sich bei diesem Prestigeprojekt der Stadt Hamburg die Kosten immer weiter in die Höhe schraubten, während die Fertigstellung immer weiter nach hinten rutschte – und zwar um ganze sieben Jahre, von 2010 auf 2017. Trotz aller Probleme hat sich der noch unfertige Bau schon zu einem Hamburger Wahrzeichen entwickelt.“
gefunden im avanova-Newsletter vom 27.01.2016

Kommentar BAUFÜSICK: Dass sich der Bau zu einem Hamburger Wahrzeichen entwickelt hat, sollte uns den läppischen Kostenaufschlag durchaus wert sein. Bild: von pixabay.

Kategorien:Architektur, Baukosten, Experten Schlagwörter: , ,

Meinung: DIN und Bauministerium verhindern Schwellenfreiheit

24.01.2016 1 Kommentar

inklusiv-wohnen-de„Ungeprüft und teuer – DIN-Normen und Regierungen verhindern Schwellenfreiheit in Deutschland. Der Leitfaden Barrierefreies Bauen vom Bauministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit muss laut UN-BRK und BauPVO zum Thema Schwellen und Außentürdichtungen dringend verändert werden. Auch DIN-Normen und Richtlinien, wie z.B. die Flachdachrichtlinie, muss laut UN-BRK und BauPVO im Sinne von Universal Design und Sturzprävention angepasst werden.“

Lesen Sie zu diesem Thema den Artikel von Ulrike Jocham (14.01.2016): Weiterlesen …

Glück & Erfolg auch in 2016

Kategorien:Experten

Erfolgreiches Bauen in 2016

02.01.2016 2 Kommentare

Kategorien:Experten

Alles Gute 2016

Kategorien:Experten

Erfolgreiches Neues Jahr

Kategorien:Experten

Denkmalpflege: Leinölkonservierung von Fenstern

16.12.2015 1 Kommentar

fenster„Seit sechzig Jahren werden historische Fenster falsch behandelt. Die über Hunderte von Jahren bewährte tiefgründige Konservierung von Holzfenstern mit Leinöl wurde durch das Aufkommen schnelltrocknender „Beschichtungen“ nach dem Zweiten Weltkrieg abgebrochen. Seitdem sind historische Fenster gefährdet oder verloren gegangen. … Nur durch die Wiederherstellung der authentischen Konservierung mit Leinöl ist eine dauerhafte und wirksame Sicherung und Erhaltung denkmalrechtlich geschützter historischer Fensterbestände möglich.“ Weiterlesen …

Klimawahrsagereien

11.10.2015 1 Kommentar

froschStaatliche Lotteriezentrale „Deutsche Bundesstiftung Umwelt“

 

Am 23. September 2015 meldete die Allgemeine Zeitung Mainz, dass der Kieler Klimaforscher Mojib Latif in diesem Jahr den Deutschen Umweltpreis von der in Osnabrück ansässigen Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) erhalten habe. Er teile sich diesen Preis in Höhe von 490 000 Euro mit dem schwedischen Nachhaltigkeitsexperten Johann Rockström. Latif erhält also nur 245 000 Euro! Weiterlesen …

Kategorien:Abzocke, Experten, Klimakatastrophe Schlagwörter: , , , ,

Experten-Forum zum WDVS

muenchhausenderluegenbaronZitat: „In Wärmedämm-Verbundsystemen liegt viel Potential – Für Mensch und Natur. Doch gerade in letzter Zeit häufen sich die kritischen Berichte zu diesem Thema, so dass ein falscher Eindruck entsteht. Höchste Zeit, über alle Vorteile und Vorurteile von Gebäudedämmung ausführlich zu diskutieren. Raab Karcher, der führende Baustofffachhändler in Deutschland, hat aus diesem Grund das Experten-Forum zum Thema Wärmedämm-Verbundsystem ins Leben gerufen. Weiterlesen …

Die Ratlosigkeit der Energieberater

gebforum„Hallo zusammen, nachdem die Medien (WDR, NDR, ZDF, der Spiegelartikel heute…) offensichtlich nun endlich den Rückgang in das Zeitalter vor der Aufklärung für den einzig gangbaren Weg journalistischen Schaffens halten: wie geht man damit um?
Wem nützt dieser Ausbruch tiefen Empörens darüber, dass man uns Jahrzente etwas vorgemacht hat: Dämmen funktioniert nicht, die Erde ist eben doch eine Scheibe! Weiterlesen …

Kategorien:Experten Schlagwörter: , ,

Nahles träumt: 12 h an 29 Monatstagen arbeiten

kasperleSchlag ins Gesicht für die deutsche Bauwirtschaft: „Aufzeichnungspflicht der Arbeitszeit bis zu einem Monatsverdienst von 6.324,00 € wäre ehrlicher!“

Als „Schlag ins Gesicht des Bauhandwerks“ bezeichnete der Vorsitzende der Bundesvereinigung Bauwirtschaft, Karl-Heinz Schneider, die heutige Kabinettsentscheidung, die gesetzliche Verpflichtung zur Aufzeichnung der täglichen Arbeitszeit bis zu einer Verdienstgrenze von 2.958,00 € monatlich aufrechtzuerhalten. Weiterlesen …

WDVS – die staatlich verordnete Brandsicherheit

08.12.2014 2 Kommentare

Styropor Fassaden brennen neuerdings doch.

Styropor Fassaden brennen neuerdings doch.

Zunächst bitte ich um Vergebung, dass ich mit diesem Beitrag erst jetzt komme. Aber so ist das nun mal, wenn man sich den ganzen Tag mit Arbeit verdirbt. Dazu kommen gelegentlich frühsenile Erscheinungen, die eine Teilamnesie auslösen. Wie dem auch sei, das Thema „Brennende WDVS“ läuft uns ja nicht weg.

Dass es taufrisch bleibt – dafür sorgen sowohl die Dämmstoffindustrie als auch unsere  Bunte Regierung. Nachdem es beim allerbesten Willen nicht mehr unterm Teppich zu halten war, dass Styroporfassaden abfackeln können wie Zunder, hat man sich dazu hinreißen lassen, einen Brandversuch durchzuführen, der einmal nicht DIN-Norm-getürkt ablief, sondern dummerweise an der Praxis angelehnt.

Sensation: „Expertenkommission bestätigt Brandgefahr
Eine von den Bauministern eingesetzte Expertenkommission bestätigt, dass die Wärmedämmung im Ernstfall so schnell entflammt, dass der Feuerwehr nicht genügend Zeit bleibt, um das Feuer zu löschen. Das war das Ergebnis eines offiziellen Brandversuchs, welcher ein Feuer simulierte, das von außen auf die Fassade einwirkt, etwa durch den Brand eines Müllcontainers oder eines Motorrades.“ Weiterlesen …

Umweltministerium: Einfach Licht aus!

stromSo einfach ist Klimaschutz nach den Vorstellungen des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit. Dazu gibt man sogar Geld für „Aufklärungs- Videoclips“ aus:
Einfach – Licht aus!
http://www.youtube.com/watch?v=CeDIERGF5Zg
Aussage des Bundesministerium im Werbefilm: Weiterlesen …

Wowi, wohin gehst du?

Aus „ungewöhnlich gut informierten Kreisen“ verlautet die – Kenner der Szene eher wenig überraschende – Meldung, den weiteren Werdegang des derzeit noch Regierenden Partymeisters der Arm-aber-sexy-Metropole und „Aufsichts“-Ratsvorsitzenden vom Unendlichen Flughafen BER. Hier wird die Projekt-Koryphäe händeringend gebraucht: klick. Ist der Ruf erst ruiniert, aufsichtsratet es sich ungeniert. Danke schön auch für das tolle faule Ei zum Abschied. Und der nächste Schaumschläger liegt schon lange auf der Lauer.

Sehnsucht nach einer statischen Welt

protestGroße Transformation – Rückwärtssehnsucht nach einer statischen Welt!

Es gab einmal einen „Klimabeirat“ der Bundesregierung, der aber ohne Aufsehen beerdigt wurde und umgetauft als „Wissenschaftlicher Beirat Globale Umweltveränderungen“ (WBGU) wieder das Licht der Welt erblickte. Dieser wird geführt von Hans Joachim Schellnhuber, der Gründungsdirektor und Leiter des Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung“ (PIK) ist.

Sie alle kennen die „Neolithische Revolution“, die „Industrielle Revolution“, die „Französische Revolution“, die „Russische Revolution“, auch „Große Oktoberrevolution“ genannt, und die „Kultur-Revolution“ von 1968. Revolution bedeutet Weiterlesen …

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