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Archive for the ‘Baupraxis’ Category

Können Planer alles? – Störfaktor Mensch – Performance Gap

Das ambivalente Verhältnis von Mensch und Gebäudetechnik
verdeutlicht eine aktuelle Studie zum Hunziker-
Areal in Zürich.8,9 Das 2000-Watt-Leuchtturmprojekt
«mehr als wohnen» umfasst 13 Häuser, die mit unterschiedlichen
Lüftungssystemen ausgestattet wurden –
neun mit Abluftanlagen und vier mit Komfortlüftungsanlagen
mit Zu- und Abluft, davon zwei mit zentralem
und je eins mit dezentralem beziehungsweise mit Verbundlüftungssystem. Weiterlesen …

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Bundestagsneubau droht Abriss

12.11.2018 1 Kommentar

Das Marie-Elisabeth-Lüders-Haus, ein neuer Bundestagsprachtbau,
muss wahrscheinlich abgerissen werden. Grund: gravierende Baumängel.

Was solls? Dann wird eben abgerissen und neu gebaut – bis es endlich klappt.
Und ganz wichtig: niemand wird zur Verantwortung gezogen.
Auf keinen Fall das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung.
Pfeif drauf, was kost‘ die Welt? Wir ham g’nug Steuergeld!
Die Alternative wäre: den Bundestag verkleinern.
Das kommt auch nicht in Frage, eher werden immer mehr „Volksvertreter“ versorgt.

Schönrechner und Geldverschleuderer

Unsinnige Mietverträge, Baubeginn ohne genaues Wissen um Kosten und Nutzen und hohe Ambitionen, wo man die Bälle hätte flach halten können: „Die öffentliche Hand war in der Vergangenheit zu oft ein schlechter Bauherr“, schreibt der Bund der Steuerzahler in seinem Schwarzbuch. Beispiele dafür findet er genug: Die Staatsoper Unter den Linden in Berlin wurde vier Jahre später als geplant eröffnet und kommt wohl 200 Mio. Euro teurer als veranschlagt. Das Land Hessen muss als einstiger Mieter eines nun leer stehenden Gebäudes für dessen Innensanierung aufkommen.

Quelle: Öffentliche Bauprojekte: Zahlen geschönt, Geld verschleudert
Link zur ImmobilienZeitung, 06.11.2018

Fehler- und Zusatzkosten bei Großprojekten

Die Fehler- und Zusatzkosten in bekannten Großprojekten wie dem Berliner Flughafen oder Stuttgart 21 bestimmen leider oftmals das Image der Baubranche in der breiten Öffentlichkeit. Doch auch die weniger öffentlichkeitswirksamen Fehlerkosten sind in der gesamten Branche katastrophal hoch. Nach einer aktuellen Analyse von BauInfoConsult beläuft sich der Fehlerkostenanteil am gesamten 2017er Branchenumsatz im Schnitt bei rund 13,6 Prozent. Dies entspräche einem deutschlandweiten Fehlerkosteninferno von 14,9 Milliarden Euro – bezogen auf den für 2017 statistisch erfassten Umsatz im Bauhauptgewerbe. Weiterlesen …

Aus dem Baugeschehen

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Schwein gehabt: der Rohbau wurde pünktlich fertig, der Kostenrahmen wurde eingehalten. Das Richtfest war vorige Woche, wann genau und wo kann wegen DSGVO leider nicht mitgeteilt werden (ein kleines Bilderrätsel mit Auflösung ist aber versteckt). Haustechnik, Fenster und Ausbau läuft bereits. Das Richtfest war super organisiert, das Schwein war ein Spanferkel (nam, nam).

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Bericht vom Bau: Dachfanggerüst

Dachfanggerüste – Gefährdungen: Fehlende Sicherungsmaßnahmen beim Auf- bzw. Abbau des Dachfanggerüstes sowie falsch dimensionierte, unvollständig aufgebaute oder vorzeitig entfernte Schutzwände bei der Nutzung können Absturzunfälle zur Folge haben. Schutzmaßnahmen: Wenn aus arbeitstechnischen Gründen bei Dacharbeiten kein Seitenschutz verwendet werden kann, müssen stattdessen Dachfanggerüste angebracht werden, die ein Auffangen abstürzender Personen gewährleisten. Dieses gilt für Arbeitsplätze und Verkehrswege auf Dächern mit mehr als 22,5° bis 60° Neigung, wenn die Absturzhöhe ab Absturzkante (Traufe) Weiterlesen …

Bericht vom Bau (180907) Elektro

Früher gab es Steckdosen.
Heute haben wir Leuchtdosen.

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