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Archive for the ‘Baukosten’ Category

Schönrechner und Geldverschleuderer

Unsinnige Mietverträge, Baubeginn ohne genaues Wissen um Kosten und Nutzen und hohe Ambitionen, wo man die Bälle hätte flach halten können: „Die öffentliche Hand war in der Vergangenheit zu oft ein schlechter Bauherr“, schreibt der Bund der Steuerzahler in seinem Schwarzbuch. Beispiele dafür findet er genug: Die Staatsoper Unter den Linden in Berlin wurde vier Jahre später als geplant eröffnet und kommt wohl 200 Mio. Euro teurer als veranschlagt. Das Land Hessen muss als einstiger Mieter eines nun leer stehenden Gebäudes für dessen Innensanierung aufkommen.

Quelle: Öffentliche Bauprojekte: Zahlen geschönt, Geld verschleudert
Link zur ImmobilienZeitung, 06.11.2018

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Oh! Immobilienprofis erwarten Ende des Booms

Erstmalige Veröffentlichung des Immobilien-Konjunktur-Indexes von Immowelt / Erhebung seit 2011: differenziertes Bild des aktuellen Immobilienbooms / Stimmungsabkühlung seit 2017: Makler sehen Zyklusende nahen / Preisrallye: In deutschen Großstädten steigen die Immobilienpreise in den ersten 3 Quartalen 2018 noch einmal stark an

Nürnberg, 25. Oktober 2018. Mit dem Immobilien-Konjunktur-Index (IKI) präsentiert die Immowelt AG die Ergebnisse eines lang angelegten Forschungsprojekts. Bereits seit 2011 werden die Stimmung und Erwartungen unter deutschen Immobilienprofis erhoben und ausgewertet. Damit ergibt sich ein breites Bild des aktuellen Wohnimmobilienbooms – der aus Sicht der Befragten in absehbarer Zukunft wahrscheinlich auslaufen wird: Weiterlesen …

Fehler- und Zusatzkosten bei Großprojekten

Die Fehler- und Zusatzkosten in bekannten Großprojekten wie dem Berliner Flughafen oder Stuttgart 21 bestimmen leider oftmals das Image der Baubranche in der breiten Öffentlichkeit. Doch auch die weniger öffentlichkeitswirksamen Fehlerkosten sind in der gesamten Branche katastrophal hoch. Nach einer aktuellen Analyse von BauInfoConsult beläuft sich der Fehlerkostenanteil am gesamten 2017er Branchenumsatz im Schnitt bei rund 13,6 Prozent. Dies entspräche einem deutschlandweiten Fehlerkosteninferno von 14,9 Milliarden Euro – bezogen auf den für 2017 statistisch erfassten Umsatz im Bauhauptgewerbe. Weiterlesen …

Sensationelle Entdeckung: Hochbaupreise steigen rasant

21.01.2018 7 Kommentare

Die Preise im Hochbau sind derzeit durchschnittlich 7% höher als viele Bauherren und Auftraggeber in ihren Budgets ansetzen; bei komplexeren Gewerken liegen im Schnitt sogar mehr als 10% über den veranschlagten Kosten. Zudem gebe es vor allem bei Stahl- und Metallbau, Dach- und Fassadenarbeiten sowie bei Glasfassaden sehr geringe Angebotsrückläufe, sodass auch hier in Zukunft mit hohen Preissteigerungen zu rechnen ist. Insgesamt haben sich die Preise bei allen Bauleistungsbereichen erhöht.“ – Mehr bei der ImmobilienZeitung: Preise beim Hochbau gehen steil nach oben, 16.01.2018
Und weil das noch nicht genügt (ebenda): Die Grundsteuer ist verfassungswidrig +++ Preis- und Mietdynamik beim Wohnen hält an +++ Flächen für Wohnprojekte immer teurer

Kategorien:Baukosten, Baupreise Schlagwörter: ,

Die Statistik sagt: es brummt

21.10.2017 1 Kommentar

PRESSEMITTEILUNG des Statistischen Bundesamtes (DESTATIS)
Nr. 373 vom 20.10.2017
Erzeugerpreise September 2017: + 3,1 % gegenüber September 2016
WIESBADEN – Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte lagen im September 2017 um 3,1 % höher als im September 2016. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Erzeugerpreise gegenüber dem Vormonat August um 0,3 %. Weiterlesen …

„Brandschutz“ – Cui bono?

„Lieber Leser, vergessen Sie alle Statistiken zum angeblichen Rückgang von Brandopfern. In der Titelstory „Brandschutz um jeden Preis“ erfahren Sie, was die ganzen Vorsichtsmaßnahmen in Gebäuden wirklich bringen: nämlich nichts! 153 Todesopfer gab es 2008. Sieben Jahre und etliche Schutzvorschriften später sind es nicht weniger, sondern 35% mehr.
Warum lesen Sie davon sonst nichts? Weiterlesen …

Hoffnung: BIM soll Baufehlerkosten senken

04.07.2017 1 Kommentar

Düsseldorf, 22.06.2017: Die Fehlerkosten am deutschen Bau sind weiterhin absurd hoch. Das eigentlich Deprimierende daran ist, dass kein Kraut dagegen gewachsen scheint: Auch für die Zukunft erwarten die Branchenakteure keine Trendwende. Hoffnung schöpft die Branche jetzt jedoch durch die Verheißungen des Bauens 4.0. Aus Sicht der von BauInfoConsult befragten Architekten hat insbesondere die Planungs- und Baumethode Building Information Modeling (BIM) das Potenzial, Fehlerkosten deutlich zu reduzieren. Das zeigen Ergebnisse der Jahresanalyse 2017/2018, einer Marktstudie, in der BauInfoConsult jährlich die Trends und Entwicklungen am Bau nachzeichnet. Weiterlesen …

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