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Archive for the ‘Baukosten’ Category

Gut für die Bauunternehmer, schlecht für die Bauherren

24.04.2017 3 Kommentare

Düsseldorf, 20.04.2017: Die Bauunternehmer sind seit über einem Jahr geradezu verwöhnt, was die Umsatzentwicklung angeht: Viele Unternehmen im Bauhauptgewerbe können sich vor Aufträgen kaum retten. Die jüngste Konjunkturbefragung von BauInfoConsult unter Bauunternehmern ist deshalb – wenig verwunderlich – selbst rekordverdächtig: Zusammen 96 Prozent der Bauunternehmer rechnen für 2017 weiter mit gleich guten oder noch höheren Unternehmensumsätzen wie 2016. Das ist die positivste Erwartung seit Anfang der BauInfoConsult-Konjunkturerhebungen Anfang 2007. Weiterlesen …

Kategorien:Baubranche, Baukosten, Baupreise Schlagwörter: ,

Entwarnung: Dämmung ist kein Kostentreiber – hurra!

24.03.2017 1 Kommentar

Beim Gebäude-Energieberater erfährt der erstaunte Leser: „Das Bauen in Deutschland muss noch energieeffizienter werden, um seinen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele zu leisten, und gleichzeitig bezahlbar bleiben. Oft wird in diesem Zusammenhang die Wärmedämmung als Kostentreiber kritisiert. Eine Kurzstudie der Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen (ARGE) im Auftrag des Fachverbands Mineralwolleindustrie (FMI) zeichnet ein ganz anderes Bild. Weiterlesen …

Neue Preise – trotz Inflation höher

„Neue Preise ab April 2017 für unsere xyz-Produkte –  Sehr geehrter Herr abc, wir informieren Sie heute darüber, dass wir unsere Preise zum x. April 2017 um 3,8% erhöhen werden. Die Preiserhöhung gilt für alle Lieferungen ab x. April 2017. Der Grund für unsere Maßnahme ist die anhaltende Preisentwicklung auf den internationalen Rohstoffmärkten. Besonders die hochwertigen Materialien, die in unseren Produkten zum Einsatz kommen, haben sich erheblich verteuert. Entgegen der ursprünglichen Ankündigung verzeichnen wir beispielsweise bei den Stahlpreisen Mehrkosten in Höhe von 160 € pro Tonne. Hinzu kommen weitere Kostensteigerungen, vor allem im Versand und bei Verpackungsmaterialien. Aktualisierte Preisblätter und Preisdateien für Ihre Datanorm-Anwendung stellen wir Ihnen ab dem … zur Verfügung.“ Weiterlesen …

Die Bauprofis: eine Kostenexplosion nach der anderen

geld-verbrennen„Nicht nur das Land Berlin hat mit großen Bauprojekten wie der Staatsoper und dem Flughafen Berlin-Brandenburg seine Probleme, sondern auch der Bund. Aus einer Übersicht aus dem Haus von Bundesbauministerin Barbara Hendricks (SPD) geht hervor, dass sich große Bauvorhaben des Bundes in der deutschen Hauptstadt gegenüber den ursprünglichen Kostenplanungen um fast eine Milliarde Euro verteuert haben. In der Liste nicht einmal aufgeführt werden das Terminal der Bundesregierung am geplanten Berliner Großflughafen BER und der Neubau des Depots der Staatlichen Museen Berlin. Für beide Projekte ist ein Baustopp verhängt worden. Bei einigen der aufgeführten Bundesprojekte sind die Mehrkosten derzeit noch nicht einmal zu beziffern.“ weiterlesen

ZDB meint: Die Baupreise sind noch nicht hoch genug

handgeld„Die Baukonjunktur läuft gut! Da gibt es nichts zu meckern. „Wir rechnen mit einem Umsatzwachstum von 5,5% auf 106,5 Mrd. Euro für das Gesamtjahr 2016“, freute sich der Präsident des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe Hans-Hartwig Loewenstein auf dem Deutschen Baugewerbetag heute in Berlin. Dennoch klagt die Branche. Der Wohnungsbau kommt nicht schnell genug in die Puschen. 2017 wird die Branche auf einen Umsatz von knapp 110 Mrd. Euro kommen. Das entspricht zwar nur einem Zuwachs von 3,1%, sei aber dennoch prima, erklärt Loewenstein. „Die Unternehmen leben nicht von Prozenten, sondern von Euro.“ Der Gesamtumsatz Weiterlesen …

Fehlerkosten und Bau: neue Rekorde

27.09.2016 3 Kommentare

fehlerkosten-am-bauDüsseldorf, 14.09.2016: Fehlerkosten und Bau sind ein ärgerliches Begriffspaar, welches die Branche schon seit Jahren umtreibt. Bekanntermaßen sind Kostenkatastrophen wie der Berliner Hauptstattflughafen – die ja sogar ein bekanntes Unternehmen wie Imtech in die Pleite trieb – hierbei nur die traurige Spitze des Eisbergs. Wie jedes Jahr gehen die Düsseldorfer Marktforscher von BauInfoConsult der Frage nach, wie hoch die Fehlerkosten die gesamte Baubranche belastet. Weiterlesen …

Zahl des Monats Januar: 1.000 %

geld-verbrennen„Zahl des Monats: 1000% – die Elbphilharmonie
veranschlagte Kosten 2005: 77 Millionen Euro
geschätzte Kosten 2016: 789 Millionen Euro
Wir wissen nicht, mit welcher Software hier kalkuliert wurde. Klar ist nur, dass sich bei diesem Prestigeprojekt der Stadt Hamburg die Kosten immer weiter in die Höhe schraubten, während die Fertigstellung immer weiter nach hinten rutschte – und zwar um ganze sieben Jahre, von 2010 auf 2017. Trotz aller Probleme hat sich der noch unfertige Bau schon zu einem Hamburger Wahrzeichen entwickelt.“
gefunden im avanova-Newsletter vom 27.01.2016

Kommentar BAUFÜSICK: Dass sich der Bau zu einem Hamburger Wahrzeichen entwickelt hat, sollte uns den läppischen Kostenaufschlag durchaus wert sein. Bild: von pixabay.

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