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Archive for the ‘Baukosten’ Category

Wie man das Bauen immer teurer macht

„Die Immobilienpreise kennen seit Jahren nur eine Richtung: nach oben. Auch die Einnahmen aus der Grunderwerbsteuer eilen von Rekord zu Rekord. In den letzten 10 Jahren haben sie sich mehr als verdreifacht. Je nach Bundesland muss der Käufer mittlerweile bis zu 6,5% des Kaufpreises zahlen. Damit macht die Grunderwerbsteuer häufig mit Abstand den höchsten Anteil der Erwerbsnebenkosten aus. So können sich viele Familien den Traum vom Eigenheim oder der Eigentumswohnung nicht mehr leisten, obwohl gerade das von der Politik als ein Baustein für die Altersvorsorge gefordert wird. Wir kämpfen dagegen und fordern, dass der Ersterwerb von selbstgenutztem Wohneigentum komplett von der Grunderwerbsteuer befreit wird.“ Bund der Steuerzahler
https://steuerzahler.de/probeexemplar/?L=0

Aus Wärmedämmung wird Sondermüll

Als wäre die CO2 Problematik noch nicht genug, kommt in Zukunft noch ein anderes, im wahrsten Sinne brennendes Problem auf uns zu. Denn Bauexperten geben der Polystyrol Dämmung eine Lebenszeit von 30-50 Jahren. Danach müssen sie abgerissen werden! Zumindest gilt das Material, dass in den ersten Jahrzehnten des Styropor-Booms verarbeitet wurde. … Wohin also mit den vielen tausend Hektar Styroporplatten, die ab 2040 von den Häusern abgebaut werden müssen? Wie man mit diesem problematischen Baustoff umgehen wird, ist noch völlig unklar. Das Polystyrol selbst kann recycelt werden, aber Weiterlesen …

Kategorien:Abzocke, Baukosten, Wärmedämmung, WDVS Schlagwörter: , ,

Die neuen U-Wert und Technik-Rebellen

26.08.2019 3 Kommentare

Entdeckt von E. Müller (am 24.08.) – als Kommentar viel zu schade:

Bald leben wir in unbezahlbaren Wohnmaschinen

„Wir stopfen die Häuser voll mit Technik, um den Energieverbrauch und damit die Betriebskosten zu senken.“ Und erreichten genau das Gegenteil. Weiterlesen …

Schönrechner und Geldverschleuderer

Unsinnige Mietverträge, Baubeginn ohne genaues Wissen um Kosten und Nutzen und hohe Ambitionen, wo man die Bälle hätte flach halten können: „Die öffentliche Hand war in der Vergangenheit zu oft ein schlechter Bauherr“, schreibt der Bund der Steuerzahler in seinem Schwarzbuch. Beispiele dafür findet er genug: Die Staatsoper Unter den Linden in Berlin wurde vier Jahre später als geplant eröffnet und kommt wohl 200 Mio. Euro teurer als veranschlagt. Das Land Hessen muss als einstiger Mieter eines nun leer stehenden Gebäudes für dessen Innensanierung aufkommen.

Quelle: Öffentliche Bauprojekte: Zahlen geschönt, Geld verschleudert
Link zur ImmobilienZeitung, 06.11.2018

Oh! Immobilienprofis erwarten Ende des Booms

26.10.2018 1 Kommentar

Erstmalige Veröffentlichung des Immobilien-Konjunktur-Indexes von Immowelt / Erhebung seit 2011: differenziertes Bild des aktuellen Immobilienbooms / Stimmungsabkühlung seit 2017: Makler sehen Zyklusende nahen / Preisrallye: In deutschen Großstädten steigen die Immobilienpreise in den ersten 3 Quartalen 2018 noch einmal stark an

Nürnberg, 25. Oktober 2018. Mit dem Immobilien-Konjunktur-Index (IKI) präsentiert die Immowelt AG die Ergebnisse eines lang angelegten Forschungsprojekts. Bereits seit 2011 werden die Stimmung und Erwartungen unter deutschen Immobilienprofis erhoben und ausgewertet. Damit ergibt sich ein breites Bild des aktuellen Wohnimmobilienbooms – der aus Sicht der Befragten in absehbarer Zukunft wahrscheinlich auslaufen wird: Weiterlesen …

Fehler- und Zusatzkosten bei Großprojekten

Die Fehler- und Zusatzkosten in bekannten Großprojekten wie dem Berliner Flughafen oder Stuttgart 21 bestimmen leider oftmals das Image der Baubranche in der breiten Öffentlichkeit. Doch auch die weniger öffentlichkeitswirksamen Fehlerkosten sind in der gesamten Branche katastrophal hoch. Nach einer aktuellen Analyse von BauInfoConsult beläuft sich der Fehlerkostenanteil am gesamten 2017er Branchenumsatz im Schnitt bei rund 13,6 Prozent. Dies entspräche einem deutschlandweiten Fehlerkosteninferno von 14,9 Milliarden Euro – bezogen auf den für 2017 statistisch erfassten Umsatz im Bauhauptgewerbe. Weiterlesen …

Sensationelle Entdeckung: Hochbaupreise steigen rasant

21.01.2018 7 Kommentare

Die Preise im Hochbau sind derzeit durchschnittlich 7% höher als viele Bauherren und Auftraggeber in ihren Budgets ansetzen; bei komplexeren Gewerken liegen im Schnitt sogar mehr als 10% über den veranschlagten Kosten. Zudem gebe es vor allem bei Stahl- und Metallbau, Dach- und Fassadenarbeiten sowie bei Glasfassaden sehr geringe Angebotsrückläufe, sodass auch hier in Zukunft mit hohen Preissteigerungen zu rechnen ist. Insgesamt haben sich die Preise bei allen Bauleistungsbereichen erhöht.“ – Mehr bei der ImmobilienZeitung: Preise beim Hochbau gehen steil nach oben, 16.01.2018
Und weil das noch nicht genügt (ebenda): Die Grundsteuer ist verfassungswidrig +++ Preis- und Mietdynamik beim Wohnen hält an +++ Flächen für Wohnprojekte immer teurer

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