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Die feuchten Träume der Baufuzzis

nachfrage-energetische-sanierung-3jahreDüsseldorf, 21.01.2016: Bei der energetischen Sanierung im Bestand kann man grundsätzlich zwei Strategien feststellen: Die energetische Komplettsanierung oder die energetische Teilsanierung von Gebäuden. Wer also sein Haus energetisch hocheffizient modernisieren will, um seine Energiekosten wirklich im großen Umfang zu senken, müsste eigentlich auf die kostspielige Komplettmodernisierung zurückgreifen. Doch meistens konzentrieren sich die Ertüchtigungsmaßnahmen lediglich auf einzelne Gebäudeteile – wie etwa Heizung, Dach, Fenster oder Fassade. [BAUFÜSICK: Ja, woran mag das nur liegen?] Doch bei welchen Gebäudeteilen wird zukünftig ein verstärkter Bedarf für eine energetische Sanierung zu beobachten sein? Marktforschung von BauInfoConsult zeigt: In den kommenden 3 Jahren wird die Nachfrage insbesondere bei den Heizungsanlagen und den Fassaden anziehen. [BAUFÜSICK: Ob das die Hausbesitzer auch schon wissen?] Bei anderen Gebäudeteilen besteht dagegen noch Handlungsbedarf.

Betrachtet man die einzelnen Gebäudeteile, so zeichnen sich für die nächsten 3 Jahre gewisse Nachfragetrends in der energetischen Sanierung ab. So glauben 57 Prozent der in der aktuellen Jahresanalyse telefonisch befragten 360 Branchenakteure, dass der größte Nachfrageschub bei Heizungsanlagen zu erwarten ist. 45 Prozent der Architekten und Verarbeiter sehen in den kommenden 3 Jahren zusätzlich die energetische Sanierung von Fassaden und Mauerwerken auf dem Vormarsch. Interessanterweise wird ein Nachfragezuwachs im Dach und Kellerbereich nur von 14 bzw. 8 Prozent der Befragten prognostiziert – obwohl diesen beiden Gebäudeteilen bei der energetischen Sanierung aus bauphysikalischer Sicht auch eine große Bedeutung zukommt.

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Dass diese beiden Gebäudeteile nicht besonders im Fokus liegen, hängt unter anderem mit den unterschiedlichen Förderungsmechanismen zusammen. So zielen etwa die meisten Förderanreize aus dem KfW-Topf auf die Fassadendämmung und die Heizungsmodernisierung. Die energetische Ertüchtigung von Dach- und Kellerbereichen wird von der Regierung hingegen nicht so stark gefördert. Hinzu kommt, dass viele Verbraucher beim Thema Energieeffizienz die Bereiche Fenster, Türen, Dach und Keller gar nicht so im Blick haben. Hier empfiehlt BauInfoConsult den betroffenen Herstellern ihre Marketingkommunikation auf diesen Umstand hin zu prüfen und gegebenenfalls anzu-passen.

BauInfoConsult Jahresanalyse 2015/2016
Die Ergebnisse sind Bestandteile der vor kurzem erschienenen Jahresanalyse 2015/2016, der jährlichen Studie von BauInfoConsult zu Konjunktur und Entwicklungstrends in der Bau- und Installationsbranche. Dabei werden auf Basis von über 1.000 Interviews unter Branchenakteuren und Endverbrauchern u. a. behandelt:

• Baukonjunktur: Entwicklung und Erwartungen
• Regionale Hochbauprognose 2015 und 2016
• (Energetische) Sanierung und Modernisierung
• Barrierefreies Bauen: Status Quo und Erwartungen
• Smart Home: Zukunftsmusik oder Gegenwartssound?
• Ein Sektor holt auf? Tiefbau im Fokus
• Hochwertige Büro- und Einzelhandelsflächen
• BIM: zwischen Trend und Nische
• Einkaufsverhalten von Bauakteuren
• Zusammenarbeit zwischen Handel und Herstellern
• Decision Making Unit: der Einfluss von Branchenprofis und Bauherren
• und vieles mehr…

Die Jahresanalyse 2015/2016 kann zum Preis von 595 Euro (plus Mwst.) ab sofort bei BauInfoConsult bestellt wer-den. Fragen zur Studie beantwortet Christian Packwitz unter 0211301559-12 oder per E-Mail an pack-witz@bauinfoconsult.de.

Aussender: BauInfoConsult
Trends bei der energetischen Sanierung:
Heizung und Fassade auch zu-künftig Platzhirsche

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