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Energetische Sanierung: die Kosten hinreichend auf die Miete überwälzen

Wie man das Problem der ungenügenden energetischen Sanierung im Gebäudebestand lösen kann, wissen die Überwälzer von der FDP: „2. Worauf führen Sie die geringe energetische Sanierungsquote des Gebäudebestands hierzulande zurück? … 2.2 Die Umsetzung ehrgeiziger Energieeffizienzziele im Gebäudebestand erfordert einen langen Zeithorizont. Für den Bauherrn ist das Verhältnis von Kosten und Nutzen entscheidend für den Aufwand und den Zeitpunkt der Sanierung. Sind ohnehin größere Sanierungsarbeiten nötig, ergeben sich relativ geringe Zusatzkosten der energetischen Ertüchtigung des Gebäudes. Je höher die Anforderungen der EnEV, desto länger werden grundlegende Sanierungsarbeiten aufgeschoben, vor allen dann, wenn die Kosten nicht hinreichend in die Miete überwälzt werden können oder Eigentümern die notwendigen finanziellen Mittel fehlen. Bei den derzeitig relativ geringen Heizenergiepreisen und anhaltend niedrigen Energiepreiserwartungen sind energetische Gebäudesanierungen eher unwirtschaftlich.“ Wahlprüfsteine von „FMI Fachverband Mineralwolleindustrie e.V.“: https://www.fdp.de/verband/3312

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  1. 08.11.2018 um 15:37

    Neues, Altes Thema. Energiewende um jeden Preis und am Ende wird im Ausland Kohle-, und Atomstrom eingekauft.

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  2. E. Müller
    28.09.2018 um 08:31

    Bundesrechnungshof Bei der Energiewende droht Deutschland der endgültige Kontrollverlust

    Nach den aktuellen Zahlen des Bundesrechnungshofes hat die Energiewende allein 2017 rund 34 Milliarden Euro gekostet. Darunter fallen neben den Aufwendungen des Bundes von knapp 8 Milliarden Euro auch die Belastungen der Letztverbraucher, insbesondere durch die EEG-Umlage. „Vonseiten der Bundesregierung gibt es hierzu übrigens keinen Gesamtüberblick über die Kosten, keine Transparenz.“
    Dabei sei der Ressourcenverbrauch zur Umsetzung der Energiewende „beispiellos“. So beschäftigten die Bundesministerien und die nachgeordneten Behörden im vergangenen Jahr rund 675 Personen Vollzeit, davon allein 300 im Bundeswirtschaftsministerium, verteilt auf 34 Referate und vier Abteilungen. Daneben gebe es auf Bund-Länder-Ebene mindestens 45 Gremien, die sich mit der Energiewende befassen. Der Aufwand, der hier betrieben werde, stehe für sich fast schon im Widerspruch zu einem Hauptziel der Energiewende: dem sparsamen und effizienten Umgang mit knappen Ressourcen.

    https://www.welt.de/wirtschaft/article181690102/Bundesrechnungshof-wirft-Regierung-Versagen-bei-Energiewende-vor.html

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