»Genossen, lasst euch von der Wirklichkeit nicht täuschen.« (SED)
»Wo alle einer Meinung sind, wird meistens gelogen.« (JF)

Dämmstoffe: die ganze Wahrheit und nichts als die Wahrheit

Beim HaustechnikDialog scheint die Dämmstofflobby, die sich seit 2016 etwas zurückgehalten hat (man kennt das: Merkeln = aussitzen, bis Gras über die Sache wächst: Fassadenbrände, Sondermüll, mehr Kosten als Nutzen, Biozide in Putz und Farbe) ein Hohelied über die segensreichen Dämmstoffe bestellt zu haben. „Dämmung – Fluch oder Segen “ wird der Spaß genannt. Schade nur, dass man nicht darüber lachen kann. Z.B. kann man sich bei den gruseligen Ausführungen zum berühmt-berüchtigten U-Wert aussuchen, ob man mitleidig oder wütend sein soll. Wütend, weil man sich für dumm verkauft vorkommt: Weiterlesen …

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Neuartige Dämmstoffe: Pilze

„Je nach Verarbeitung eignen sich Pilz-Myzelien auch als Dämmmaterial oder Baustoff und bieten somit eine nachhaltige Alternative zu Styropor oder Sperrholz. Eine Forscherin will die pilzbasierten Materialien auf dem Markt etablieren.“
Gefunden in: Wissenschaft & Technik, Technologien – Pilze als Dämmmaterial nutzbar machen – Montag, 04. September 2017
http://www.farbeundlack.de/Wissenschaft-Technik/Technologien/Pilze-als-Daemmmaterial-nutzbar-machen
Tipp: und wer öfter mal dran knabbert, kann auf Gras und X verzichten!

Wärmedämmung: Entsorgung HBCD-haltiger Abfälle

Das Bundeskabinett hat heute eine Verordnung beschlossen, die den Umgang mit Abfällen regelt, die persistente organische Schadstoffe (POP) enthalten. Das betrifft zurzeit vor allem Dämmplatten mit dem Flammschutzmittel HBCD, einem bekannten POP. Der Vorschlag von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks sieht vor, solche Abfälle zukünftig getrennt zu sammeln. Die direkte Entsorgung in Verbrennungsanlagen darf zwar zusammen mit anderen Abfällen erfolgen, der Weg dorthin muss aber nachgewiesen werden. POP müssen nach den Vorgaben der EU-POP-Verordnung wegen ihrer schädlichen Auswirkungen auf Mensch und Umwelt aus dem Wirtschaftskreislauf ausgeschlossen und zerstört werden. Weiterlesen …

Blauer Engel für Wandfarben mit schädlichen Stoffen

Was viele Fachleute seit Jahren ahnen und wissen und was bislang als unbequeme Wahrheit nur hinter vorgehaltener Hand ausgesprochen wurde, wird nun – man sehe und staune – vom 1. Staatsfernsehen unters Volk gebracht. Scheinbar nutzlose Gütesiegel, wo „Verbraucher“ gesundheitliche Schäden erleiden, wenn sie denen blind vertrauen. Und die Behörden, z.B. das UBA (Umweltbundesamt), sollen untätig zuschauen. Scheinbar gilt auch hier: gib mir Geld, dann bekommst du ein Zertifikat, Umweltsiegel o.ä.  Weiterlesen …

Energetischer Zustand: kaum Einfluss auf Wohnpreise

27.08.2017 2 Kommentare

Bei der Vermarktung von Wohnimmobilien landet das Kriterium Energieeffizienz auf einem hinteren Platz. Angesichts der hohen Nachfrage und des zunehmend knapperen Angebots sind laut einer Umfrage des Internetportals Immowelt sowohl Käufer als auch Mieter zunehmend bereit, auf diesem Sektor erhebliche Abstriche zu machen. „Noch nie spielte der energetische Zustand für die Vermittlung einer Wohnimmobilie eine geringere Rolle als heute.“ Zu diesem Fazit kommt der Marktmonitor 2017 von Immowelt. Weiterlesen …

WDVS – HBCD – Sondermüll – und kein Ende

23.08.2017 1 Kommentar

Obwohl die neue POP-Verordnung ab dem 1.8.2017 in Kraft getreten ist, sehen wir große Probleme bei der Entsorgung von HBCD-haltigen Dämmmaterialien – insbesondere bei unvermischten Mono-Fraktionen.

Der Gesetzgeber hat festgelegt, dass HBCD-haltiges Dämmmaterial zukünftig kein gefährlicher Abfall mehr ist. Trotzdem muss mit der Entsorgung ein elektronisches Nachweisverfahren geführt werden, welches dem bei gefährlichen Abfällen entspricht. Derzeit gibt es zum Recycling nur Pilotanlagen mit geringen Kapazitäten, welche keine wesentliche Rolle spielen. Weiterlesen …

„Brandschutz“ – Cui bono?

„Lieber Leser, vergessen Sie alle Statistiken zum angeblichen Rückgang von Brandopfern. In der Titelstory „Brandschutz um jeden Preis“ erfahren Sie, was die ganzen Vorsichtsmaßnahmen in Gebäuden wirklich bringen: nämlich nichts! 153 Todesopfer gab es 2008. Sieben Jahre und etliche Schutzvorschriften später sind es nicht weniger, sondern 35% mehr.
Warum lesen Sie davon sonst nichts? Weiterlesen …

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