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Märchenstunde: 50 Jahre „Gastarbeiter“

„Bis 1973 wurde so der türkische Arbeitsmarkt, im Laufe von zwölf Jahren, von 857 000 Erwerbsuchenden entlastet. Das Anwerbeabkommen war das Ventil, das die sozial und politisch unter Druck stehende Türkei entlastete. Die Gastarbeiter, die in der Türkei bald „Almancis“, Deutschländer, genannt wurden, schickten monatlich einen Teil ihres Lohns aus dem kalten Norden nach Hause. Das war für Anatolien und jede Familie ökonomisch ein Segen. Geschätzt lebten um 1970 bis zu zehn Prozent der dreißig Millionen Menschen in der Türkei teilweise oder ganz von Überweisungen aus Deutschland – die Geburtenrate lag damals in der Westtürkei bei etwa 4,7 Kindern pro Frau und im Osten des Landes bei 7,4 Kindern. Vom damals in Deutschland ersparten Lohn – er war im Durchschnitt viermal so hoch wie in der Türkei – und dem Kindergeld konnte eine ganze Familie leben.

Der Honig, von dem Erdogan sprach, wurde zwar von fleißigen türkischen Arbeitsbienen in Almanya gesammelt, verzehrt aber wurde er in der Türkei. Für viele war dies die einzige Unterstützung, denn die Türkei konnte ihre eigenen Bürger nicht ernähren. „Die Almancis haben damals die Türkei gerettet“, müsste es daher eigentlich heißen, was auch ein ehrlicher Dank an diese Menschen wäre.“

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Autorin: Necla Kelek
Soziologin und Publizistin

Der Artikel ist vom 29.01.2011. Der Kommentarbereich ist gesperrt.

Und dann gibt es noch
das politisch korrekte Kontrastprogramm:

„… und nebenbei habt Ihr, als die Tante-Emma-Läden eingingen, dafür gesorgt, dass das Kleingewerbe in unseren Städten nicht ausstarb.

Unsere Versicherungssysteme wären längst zusammengebrochen ohne Euch und ohne Eure Kollegen aus anderen Ländern. Die Deutschen allein wären längst bankrott. Auf jeden Fall aber ausgestorben.“

Liebe Türken! Eine scheue Liebeserklärung

von Fred vom Jupiter Arno Widmann, der offensichtlich noch immer träumt

„Ich gebe nichts auf Integration.
Niemand soll sich integrieren.
Ich integrier mich auch nicht.
Ich denke gar nicht daran.“

Liebe Deutsche! Eine zärtliche Schimpfkanonade

von Mely Kiyak, die von sich behauptet, „ein solcher Affe“ zu sein, der mit Besteck umgehen kann.

Beides in der Berliner Zeitung, deren Abo heute gekündigt wurde.

Ein ham wa noch:
Eine geistige Phantasieleistung sonderte Raimund Becker, Vorstandsmitglied der Bundesagentur für Arbeit, in einem FOCUS Interview vom 29.10.2011 ab:
„Für die damalige Bundesrepublik hat sich mit den türkischen Gastarbeitern vieles verändert. Es war der erste Kontakt nach dem Krieg mit einer vielschichtigen Kultur. Ohne die Türken mit ihrer Arbeits- und Kaufkraft wäre das deutsche Wirtschaftswunder nicht möglich gewesen. Sie haben die Binnenkonjunktur der 60er-Jahre und der folgenden Jahrzehnte erst richtig angekurbelt.

Die Bevölkerung Deutschlands nahm von 73,67 Mio. auf 78,1 Mio. in 1973 zu. Von 1961 bis 1973 wurde der türkische Arbeitsmarkt von 857.000 Arbeitslosen entlastet. Das sind im Schnitt 0,0714 Mio. Personen p.a. in diesem Zeitraum von 12 Jahren. Bezogen auf durchschnittlich 75,9885 Mio. sind das 0,094 % p.a. bzw. 1,1% in 1973.

Wir danken den zugewanderten durchschnittlich 71.420 Türken p.a. (1961-1973) für das Ankurbeln der Binnenkonjunktur. Und den vielen Italienern, Griechen, Spaniern, Portugiesen und Jugoslawen von damals rufen wir zu: seid fein still, sonst sind sie beleidigt.

* * *

Nachtrag. Anlässlich der geistfreien Absonderungen eines außerirdischen Geschichtsbildes der Dummschwätz Integrations Ministerin von BW, Bilkay Öney: “Die Gastarbeiter kamen unmittelbar nach dem Krieg, als Deutschland buchstäblich am Boden zerstört war.”:

1946: Türkische Gastarbeiter retten Deutschland aus den Trümmern des Krieges

Gruppenbild eines Trümmerbeseitigungstrupps 1949
Quelle: Deutsche Fotothek (file: df_roe-neg_0001374_003)
gefördert von den Kulturstiftungen des Bundes und der Länder (KUR-Projekt)
Fotografen: Rössing, Roger & Rössing, Renate

* * *

Nachwort
Und was hat das mit bauen zu tun? Ganz einfach, beim deutschen Gastarbeiter Märchen geht es um fundamentale Lügen und Legenden, die dem dummen Michel eingesäuselt bzw. brutal um die Ohren gehauen werden. Es geht um Selbstverachtung und Missachtung derer, die Deutschland nach dem Krieg aufgebaut haben. Auf diesen Lügen und Legenden werden immer neue Lügen und Legenden aufgebaut – und das ist rchterlich sick (krank).

Kategorien:Lügen, Politik Schlagwörter: , , , , ,
  1. Siggi
    16.01.2018 um 19:38

    „Deutschland hat viel davon profitiert, dass Menschen aus anderen Teilen der Welt, insbesondere der Türkei, nach dem zweiten Weltkrieg zu uns gekommen sind und das Land aufgebaut haben.“

    Der amtierende Außenministers Sigmar Gabriel
    am 6. Januar bei einer Pressekonferenz
    mit dem türkischen Außenminister Mevlüt Cavusoglu
    in Goslar

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  2. Horst
    27.04.2017 um 07:02

    „Man wird nie Deutscher“

    Der AKP-Politiker Ozan Ceyhun, der sowohl die türkische als auch die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt, widersprach dieser Auffassung indirekt. „Mehrstaatigkeit ist immer herzlich willkommen für mich als eine praktische Angelegenheit“, sagte Ceyhun, der 1980 als 20-Jähriger nach Deutschland kam und zunächst für die Grünen, später für die SPD im Europaparlament saß. Anhand seiner pragmatischen Haltung ließ sich ein Widerspruch festmachen, den die doppelte Staatsangehörigkeit oftmals in sich trägt.

    Schließlich lautet das Fazit, das der Berater der türkischen Regierung bei „Maischberger“ aus seinen persönlichen Erfahrungen in Deutschland zog: „Man wird nie Deutscher“.

    https://www.welt.de/vermischtes/article164054242/Staatsangehoerigkeiten-sind-keine-Handtaschen.html

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  3. 12.11.2016 um 19:21

    1683 Wien (Dzienkuje, Jan Sobieski III)
    1961 Deutschland
    1974 Zypern

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  4. 31.10.2016 um 20:03

    Am 31. Oktober jährt sich zum 55. Mal (1961) die Unterzeichnung des Gastarbeiterabkommens zwischen Deutschland und der Türkei.
    Das türkische Märchen hierzu lautet unverdrossen:
    „Deutschland hat türkische Gastarbeiter nach dem Krieg geholt
    und diese haben das Land wieder aufgebaut“

    Was war damals los?
    Massenhafte Arbeitslosigkeit in der Türkei.
    Und der Neid dort auf Italiener und Griechen.
    Also drohte der Türke dem Ami:
    befiehl deinen Vasallen, dass sie
    uns 500.000 Fachkräfte abnehmen,
    ansonsten könnt Ihr Euren Stützpunkt in Incirlik dicht machen.
    Und der Ami gehorchte, und der deutsche sowieso.
    So ist das in besetzten Ländern:
    Maul halten oder liebedienern – und gehorchen.

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  5. 12.09.2016 um 17:34

    1683
    Wien
    12. September
    dank Jan Sobieski III

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  6. Maria vom anderen Stern
    08.02.2013 um 18:09

    Böhmer: „Migranten sind die Fachkräfte der Zukunft!“

    Staatsministerin Maria Böhmer hat gefordert, die Offensive für bessere Ausbildungschancen von jungen Migranten deutlich zu verstärken.
    „Die Bilanz nach zwei Jahren neuer Ausbildungspakt zeigt: Politik und Wirtschaft haben die richtigen Weichen gestellt. Die neuen Schwerpunkte erzielen ihre Wirkung. Die Potenziale aller Jugendlichen für die Berufsausbildung werden zunehmend erschlossen. Auch die Anstrengungen für eine bessere Ausbildungsreife von jungen Migranten wirken: Jugendliche aus Zuwandererfamilien holen bei der Bildung auf und erwerben zunehmend mittlere und höhere Schulabschlüsse. Die Bildungserfolge spiegeln sich allerdings noch nicht in der Ausbildungsbeteiligung von Migranten wider. Trotz leichter Fortschritte kann von einer Chancengleichheit beim Start ins Berufsleben noch keine Rede sein. Umso wichtiger ist es, der Offensive für bessere Ausbildungschancen von Migranten einen weiteren Schub zu verleihen. Ihre Aufholjagd bei der Bildung muss nun auch bei der Ausbildung gelingen“, betonte Staatsministerin Böhmer nach der heutigen Sitzung des Pakt-Lenkungsausschusses.

    Die Integrationsbeauftragte hat zurzeit gemeinsam mit der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und der Kultusministerkonferenz die Federführung beim Ausbildungspakt inne. Die Förderung von Migranten ist hierbei ein Schwerpunkt. Der Anteil der ausländischen Jugendlichen, die eine allgemeinbildende Schule ohne Abschluss verlassen, ist von 2004 bis 2010 um 39 Prozent gesunken. Zugleich ist im selben Zeitraum der Anteil von ausländischen Jugendlichen mit (Fach-) Hochschulreife um 36 Prozent gestiegen. Die Ausbildungsbeteiligungsquote junger Ausländer hat sich von 2009 bis 2010 aber nur leicht erhöht: von 31,4 auf 33,5 Prozent. Um ihre Ausbildungschancen weiter zu verbessern, hält Staatsministerin Böhmer vier Punkte für besonders entscheidend:
    – Die Arbeitgeber sind aufgefordert, verstärkt die Potenziale von jungen Migranten zu nutzen. Viele Betriebe setzen bereits auf ihre Kenntnisse und Fähigkeiten. Wer Migranten ausbildet, hat angesichts des demografischen Wandels und der wachsenden Vielfalt in unserem Land die Zeichen der Zeit erkannt. Migranten sind die Fachkräfte der Zukunft!

    – Die Elternmitwirkung ist für den Bildungs- und Ausbildungserfolg der Kinder unverzichtbar. Ich appelliere an die Eltern, ihre Kinder mit ganzer Kraft zu fördern und Unterstützungsangebote anzunehmen. Jährlich führe ich Ausbildungs- und Elternkonferenzen durch, um die Vernetzung der Eltern mit allen anderen bei der Berufsorientierung Beteiligten voranzutreiben.

    – Die Jugendlichen fordere ich auf, bei ihrem Berufswunsch flexibel zu sein. Nehmen Sie nicht nur einige wenige Berufe in den Blick, sondern informieren Sie sich über die ganze Bandbreite der Ausbildungsberufe! Flexibilität ist auch beim Ausbildungsort gefragt. In manchen Branchen und Regionen bleiben Ausbildungsstellen unbesetzt, weil passende Bewerber fehlen. Das ist eine große Chance – gerade auch für junge Migranten.

    – Ausbildungspatenschaften helfen jungen Migranten besonders wirkungsvoll beim erfolgreichen Übergang von der Schule in den Beruf. Kooperationen von Unternehmen, den Agenturen für Arbeit und den Jobcentern bringen Jugendliche und Ausbildungsbetriebe zusammen. In zahlreichen bundesweiten als auch regionalen und lokalen Initiativen begleiten ehrenamtliche Paten junge Migranten und machen sie fit für die Ausbildung. Dieses zivilgesellschaftliche Engagement ist vorbildlich!“, so Staatsministerin Böhmer.

    Mittwoch, 6. Februar 2013
    Pressemitteilung: 46
    Ausgabejahr: 2013
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  7. D. Eutscher
    16.06.2012 um 16:27

    Ein Journalist schrieb am 11.Juni 2012, natürlich anonym:

    Ich arbeite als Autor in einer deutschen Redaktion. Also…. Ob meine Redakteurs-KollegInnen oder ich Teil einer groß angelegten Verschwörung mit Weltherrschaftsanspruch sind, wie manche ja fürchten, vermag ich noch nicht mal zu beurteilen. Sowas wird nie thematisiert in Redaktionskonferenzen. Und ich bin auch noch nie irgendwie mit “geheimen Leitlinien” oder so etwas in Berührung gekommen.
    Es ist mehr so eine Art automatisierter, pawlowscher Reflex, die WIRKLICHEN Probleme, die wir alle kennen, nicht beim Namen zu nennen. Und darüber eben zu schweigen – oder “bestenfalls” alles als “gar nicht so schlimm, wir haben und ja alle trotzdem lieb” zu verharmlosen.
    Dass man “links” denkt (erspart mir bitte die Differenzierung links-rechts, ihr wisst alle, was ich meine), dass man Multikulti gut findet, dass man sich “hauptsache gegen rechts” engagiert, “Deutsches” (oder noch besser: Deutschtümelei”) aufmerksam und wachsam und kritisch “hinterfragt” und alle “nichtdeutschen Kulturen” grundsätzlich positiv zu sehen hat und wohlwollend-respektvoll zu würdigen hat (es sei denn die pöhsen USA), gilt in Deutschland heute als stillschweigende Voraussetzung für einen Journi-Job. Darüber redet überhaupt keiner mehr – man setzt es bei den etablierten Massenmedien einfach als gegeben voraus.
    In der journalistischen Praxis heißt das dann eben schlicht und einfach, dass man bestimmte Welt- und Feindbilder bei Themensuche oder Berichterstattung eben einfach zu haben (und zu transportieren) hat. Ob die (noch) stimmen, ob sie falsch sind, ob all das ideologisch motiviert ist oder von einem großen Bruder via Chefredaktion bei einer Kamin-Verschwörung der Skulls beschlossen und an untere Chargen wie mich befohlen wurde – die Frage stellt sich gar nicht in einer normalen deutschen Redaktion.
    Es ist halt einfach so.
    So ähnlich, wie es einem Schalke-Fan nie einfiele, öffentlich Position für Borussia Dortmund zu beziehen, so tabu war es in den Redaktionsstuben, die ich Naivling bis dato betreten durfte, Probleme wie die Islamisierung, Ausländergewalt- und/oder -kriminalität und ähnliche PI-Klassiker-Themen auch nur zu erwähnen. So etwas tut man einfach nicht.
    Höchstens, wenn man mit einem vertrauten Kollegen abends mal beim Bier zusammensitzt, dann kann man sowas mal anschneiden – und ist dann oft überrascht, dass der im Grunde seines Herzens gar nicht viel anders denkt. So ähnlich wie der Schalke-Fan, der seinem besten Freund gegenüber flüsternd auch mal durchblicken lässt, dass er den BVB-Stümer XY gar nicht so schlecht findet…
    Aber wenn der Büro- bzw. Redaktionsalltag am nächsten Morgen wieder da ist, setzen sich ALLE wieder die politisch korrekte Maske auf und fahren ihr Programm stramm in Richtung Linkspropaganda, was für eine “Bereicherung” doch alle Muslime für uns seien, dass die deutschen “Spießer” viel mehr für die Integration unserer “Schätze” machen müssten, dass ja nicht “alle so sind” wie der Messermörder mit libanesischen Wurzeln, über den gerade eine PM der Polizei auf den Tisch geflattert kam, dass die wahre Ursache aller Missstände in den “unsozialen Unions-Gesetzen” liegt, die “Menschen mit anderem kulturellen Hintergrund” sämtliche Chancen “im reichen Deutschland” verbauten; dass “alle” überhaupt viel mehr für diese armen Flüchtlinge tun müssten, die “doch auch nur in Frieden mit uns leben wollen”, aber aufgrund der “menschenunwürdigen, ausländerfeindlichen Zustände” in Deutschland eben “als Opfer” einer “viel zu harten, retristiktiven Zuwanderungspolitik” ihre “verzweifelten Hilfeschreie” nicht anders artikulieren könnten als eben mit “fehlgeleiteter Energie”.
    Ich will Euch nicht weiter langweilen – ihr kennt die hohlen Phrasen der PC-MSM ja zur Genüge. Aber genau das ist in den Redaktionsstuben ganz allgemein absoluter Konsens, über den man OFFEN noch nicht mal nachdenken darf. Gesprochen wird ohnehin nicht düber, weil’s eben als Konsens VORAUSGESETZT wird.
    Die Gründe dafür liegen nach meiner Meinung (und Beobachtung) ganz klar im ideologischen “Verhaftet-Sein” in einem falsch verstandenen 68er Ideal (”Alle Menschen werden Brüder”). Man hat in 90 Prozent der deutschen Medien unisono deren Weltsicht übernommen.
    Ganz kurz und vereinfacht: Ein deutscher Journalist denkt (hat zu denken), dass, wenn auch nur EIN ausländischer, mehrfach überführter Schwerverbrecher (remember “Mehmet”) in seine Heimat abgeschoben werden könnte, dass dann innhalb von zwei Wochen wieder Güterwaggons mit hunderttausenden Unschuldigen von deutschem Boden aus in irgendwelche Todeslager starten würden, dass über Nacht die Schaufenster aller Innenstädte zerschmissen würden, dass uniformierte Nazi-Schlägerbanden jedem Bürger, der nicht rechtzeitig auf die andere Straßenseite wechselt, die Zähne einschlagen würden, dass übermorgen deutsche Soldaten in Polen, Frankreich, Dänemark und Holland einmarschieren würden, dass unverheiratete Paare keine Wohnung mehr bekämen, dass die “Pille” verboten würde, dass die Radiosender nur noch bayerische Marschmusik senden würden und und und… Das denken die deutschen Journalisten (vor allem Weibliche) WIRKLICH. Und deswegen sind sie fast alle auf der Seite von “Mehmet”.
    Die deutschen, gehirngewaschenen Journalisten haben eine RIESENANGT vor einem “neuen dritten Reich”. Mehr Angst davor als vor Islamisierung, Wirtschaftskrise, Umweltverschmutzung, ja, mehr Angst als vor dem eigenen Tod. Und deswegen wird alles, aber auch alles totgeschwiegen, was nicht ins selig machende pazifistische Multikultibild passt – bis zur Selbstaufgabe und Selbstverleugnung. Mehmet freut’s.
    Und die 68er-Gehirnwäsche, die (mindestens) seit 41 Jahren hierzulande läuft, in Politik, in Kindergärten, Schulen, Universitäten und Medien, ist so TOTAL, dass der pawlowsche Reflex eben greift – und zwar unreflektiert. Ich könnte das noch stundenlang mit Anekdoten untermauern, aber irgendwann reicht’s auch…
    Jedenfalls geht’s bei der ganzen Nummer von Seiten der Programmmacher weniger ums “Profitieren” auf Kosten den kleinen Mannes, sondern lediglich um das Abwenden von Angst-Szenarieren. Und wenn Menschen Angst haben, sind sie zu vielem fähig. Manch einer würde seine Großmutter verkaufen. Der “Verrat” an alten freiheitlichen Idealen wie Meinungsfreiheit udn Gerechtigkeit ist da kaum noch der Rede wert. Wer will heute schon noch für eine “Idee”, erst recht, wenn sie aus dem bourgeoisen Lager kommt, seinen Job oder sein Leben aufs Spiel setzen? Das tun höchstens noch die Mohammedaner, die trotz ihrer intellektuellen und wirtschaftlich – ehem – bescheidenen – Leistungen noch Stolz empfinden und absolut keine Zweifel an ihrem Allmachtsanspruch kennen.
    Und wir? Wir “reichen” Deutschen sehen uns gerade wegen unseres intellektuellen und wirtschaftlichen Erfolgs (”Ausbeuter! Unterdrücker!”) als der Abschaum der Welt. Die Grünen haben uns ja beigebracht, dass das schlimmste, was es auf der Welt gibt, die deutschen Menschen sind. Pardon, die nicht-linksradikal denkenden deutschen Menschen. Pawlowscher Reflex: Deutsche, die nicht links denken, sind alles Nazis!!!!
    Eine Lösung seh ich leider keine, und die Wahlen vom vergangenen Sonntag haben mir mal wieder klar gemacht, dass kaum einer irgendwas checkt. Und die meisten wollen wohl auch gar nichts checken. Ich beneide sie.

    Anmerkung: Deshalb sind vor allem die Tageszeitungen so langweilig, so saft- und kraftlos. Es fehlt offensichtlich den Journalisten der Mut zur Wahrheit, bzw. keiner will seinen Job verlieren. Armes geknebeltes deutsches Volk!
    B.B.

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  8. Bert Brecht-Öney
    17.11.2011 um 21:00

    Eine Pappel steht am Karlsplatz
    Mitten in der Trümmerstadt Berlin
    Und wenn Gastarbeiter gehn übern Karlsplatz
    Sehen sie ihr freundlich Grün.

    In dem Winter sechsundvierzig
    Frorn die Gastarbeiter, und das Holz war rar
    Und es fielen da viele Bäume
    Und es wurd ihr letztes Jahr.

    Doch die Pappel dort am Karlsplatz
    Zeigt uns heute noch ihr grünes Blatt:
    Seid bedankt, Gastarbeiter vom Karlsplatz
    Daß man sie noch immer hat.

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  9. Heinrich Heine
    13.11.2011 um 10:01

    Nachtgedanken

    Denk ich an Deutschland in der Nacht,
    Dann bin ich um den Schlaf gebracht,
    Ich kann nicht mehr die Augen schließen,
    Und meine heißen Tränen fließen.

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  10. Bülent Mutlu
    07.11.2011 um 18:59

    “Die Gastarbeiter kamen unmittelbar nach dem Krieg, als Deutschland buchstäblich am Boden zerstört war.”

    Bilkay Öney, Ministerin für Integration, Baden-Württemberg
    in einem DW Interview Anfang November 2011

    [Völlig losge-he-löst von der Eeeerde, flieeegt das Rauuumschiff, …]

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  11. Mehmet Ötzgüz aus Berlin Wedding
    05.11.2011 um 17:43

    Der Große Führer meint aber auch, dass es die Menschenrechte verletze, wenn Deutschkenntnisse Voraussetzung für Türken seien, die in der Bundesrepublik leben wollten.

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    • Ötzkan Currywu
      20.11.2011 um 16:32

      Voraussetzungen für die Einbürgerung in der Türkei
      Es wird verlangt, dass

      – die ausländische Person nach den eigenen nationalen Gesetzen volljährig ist,
      – seit mindestens 5 Jahren ununterbrochen den rechtmäßigen Wohnsitz in der Türkei hat,
      – sich nachweislich in der Türkei dauerhaft niederlassen will,
      – sittlich einwandfrei lebt,
      – keine ansteckenden Krankheiten hat,
      – ausreichende türkische Sprachkenntnisse besitzt
      – den Lebensunterhalt gesichert hat

      Quelle: Art. 6, 9 des türkischen StAG

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  12. Angela Drehimwind
    05.11.2011 um 17:39

    „Das türkische Volk sieht das deutsche Volk immer noch mit sehr positiven Gefühlen.“

    Recep Tayyip Erdogan
    am 02.11.2011, in Deutschland
    Türkischer Ministerpräsident und Chef des “Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e.V.” (Ditib, die deutsche Tochter der türkischen Diyanet, der obersten islamischen Religionsbehörde der Türkei)

    Das, ihr dt. Kartoffeln, bedeutet im Klartext: bis hierher noch mal Glück gehabt. Aber Vorsicht! Irgendwann ist Schluss mit der positiven Gefühlsduselei.

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  13. Anadolu Osman
    02.11.2011 um 18:33

    „Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.“

    Recep Tayyip Erdogan, 1998,
    als Zitat aus einem Gedicht von Ziya Gölalp

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  14. Anadolu Osman
    31.10.2011 um 20:20

    „In Deutschland leben doppelt so viele PKK-Mitglieder wie in den Kandil-Bergen“.
    Und: die Türken hätten – mit Blick auf den Untergang des Osmanischen Reiches nach dem Ersten Weltkrieg – wegen der Partnerschaft mit Deutschland schon „ein Imperium verloren“ .

    Cemil Cicek (AKP)
    türkischer Parlamentspräsident
    10.2011

    Schon fast historisch, auf jeden Fall aber unvergessen:

    “Diese Menschen mit ihrer vielfältigen Kultur, ihrer Herzlichkeit und ihrer Lebensfreude sind eine Bereicherung für uns alle.“
    Maria Böhmer, CDU, Bundesintegrationsbeauftragte

    “Die türkische Gemeinschaft und der türkische Mensch, wohin sie auch immer gehen mögen, bringen nur Liebe, Freundschaft, Ruhe und Geborgenheit mit sich. Hass und Feindschaft können niemals unsere Sache sein.”
    Erdogan, türkischer Ministerpräsident

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