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Experte stellt klar: „Keine Flammen durch WDVS mit Polystyrol“

„Brandgefahr von Wärmedämmverbundsystemen?
Experte stellt klar: „Keine Flammen durch WDVS mit Polystyrol““

„Die in Deutschland sehr beliebten Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) stehen in den Augen von Bau- und Energieeinsparexperten zu unrecht in der Kritik: Das machte der Wissenschaftler und Diplom-Ingenieur Werner Eicke-Hennig aus Frankfurt * bei einem Besuch der Joma Dämmstoffwerke in Holzgünz deutlich.“

„… betonte der Experte noch einmal: „Das Brandrisiko von Wärmedämmverbundsystemen mit Styropor – wie sie auch Joma herstellt – geht nahezu gegen Null.“ Und weiter: „Durch eine brennende Fassade aus Polystyrol ist in Deutschland noch nie ein Mensch ums Leben gekommen. Im Gegenteil: Die Zahl der Brandtoten insgesamt hat sich seit 1980 sogar halbiert – und das, obwohl immer mehr Fassaden gedämmt werden.““

Und Vertreter der Dämmstoffindustrie geben zum Besten:

„Polystyrol ist aus gutem Grund der Dämmstoff Nummer 1 an Fassaden: Er ist feuchtetechnisch sehr robust, leicht zu verarbeiten und das Preis-Leistungs-System stimmt einfach“ **

„Wenn man die Fakten genau betrachtet und unter anderem die Brandliste der Berufsfeuerwehren betrachtet, sieht man, dass bei keinem einzigen dokumentierten Wohnungsbrand der Brand vom Wärmedämmverbundsystem ausging“ ***

  • „Der vielfach zitierte Fachautor und wissenschaftliche Mitarbeiter der Hessischen Energiespar-Aktion, Werner Eicke-Hennig“
    ** Josef Mang, Geschäftsführer von Joma
    *** Matthias Mang, Produktmanager von Joma

Quelle: Deutsches Ingeneurblatt,
bauplaer, Dämmtechnik 2, 11.12.2017 | Ausgabe 12/2017
ein ganzseitiger Werbeartikel für die Fa. Joma
getarnt als Autorenartikel (Laura Jocham), ohne Kennzeichnung „Werbung“
Das Blatt wird von der Bundes- und den Länderingenieurkammern unters Fachvolk gebracht.

+++

Zurück in die Wirklichkeit, ein Beispiel von leider vielen:

Offenbach – „Schwer entflammbar“ oder nur „normal entflammbar“?
An Styropor scheiden sich nicht nur die Geister der Experten, sondern auch die DIN-Normen.
Es ist der Abend des 29. Mai 2012. Ein mehrstöckiges Haus an der Ecke Adickesalle/Eysseneckstraße in Frankfurt brennt. Um 17. 05 Uhr gehen erste Notrufe bei der Feuerwehr ein, Augenzeugen berichten von fünf Meter hohen Flammen. Acht Minuten später brennt bereits die Hausfassade auf einer Länge von 25 Metern.

Auch im Gebäude hat das eingebaute Wärmedämmverbundsystem (WDVS) aus Polystyrol, umgangssprachlich Styropor, zur schnellen Ausbreitung des Feuers beigetragen. Laut deutscher Norm ist Polystyrol „schwer entflammbar“.

Es wird geschummelt
Im Fall von Polystyroldämmung ist das Zulassungsverfahren umstritten. Zwar gilt seit 2001 eine europaweite Norm (DIN EN 13501), doch das DIBt klassifiziert weiter nach einer deutschen Regelung (DIN 4102). Brisanz bekommt das dadurch, dass nach der deutschen Einordnung ein Verbundssystem aus Polystyrol-Platten zwar als „schwer entflammbar“ gilt, nach dem europäischen Standard allerdings nur als „normal entflammbar“.

bei op-online.de, von Robyn Schmidt

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Reichlich Einzelfälle hier im Blog BAUFÜSICK:

Brennende WDVS

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Polystyrol brennt nicht, schon gar nicht mit Flammen:

Experte stellt klar: „Keine Flammen durch WDVS mit Polystyrol“ (2) | BAUFÜSICK Blog

Experte stellt klar: „Keine Flammen durch WDVS mit Polystyrol“ (3) | BAUFÜSICK Blog

Experte stellt klar: „Keine Flammen durch WDVS mit Polystyrol“ (4) | BAUFÜSICK Blog

Experte stellt klar: „Keine Flammen durch WDVS mit Polystyrol“ (5) | BAUFÜSICK Blog

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Experte stellt klar: „Keine Flammen durch WDVS mit Polystyrol“ (7) | BAUFÜSICK Blog

Experte stellt klar: „Keine Flammen durch WDVS mit Polystyrol“ (8) | BAUFÜSICK Blog

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