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Archive for the ‘solare Gewinne’ Category

TU Wien, Thesim 3D – Simulation der Raumtemperatur

Als Ergebnis einer Dissertation an der TU Wien steht ein Simulations-Tool kostenlos zur Verfügung, mit dem man die Temperaturentwicklung in Wohnräumen während hochsommerlicher Hitzeperioden bereits im Zuge der Planung abschätzen kann.

Wenn es im Hochsommer in der überhitzten Wohnung kaum noch auszuhalten ist, nützt oft nur noch die Flucht ins Freibad. Bauliche Maßnahmen zu setzen, um die Temperaturentwicklung zu kontrollieren, ist nachträglich oft kaum noch möglich und wenig wirksam – abgesehen vom Einbau einer Klimaanlage. Weiterlesen …

Fassadenfarben – eine Betrachtung zu neu erfundenen Rädern

zauberer„Man muss das Rad nicht neu erfinden?“ – Doch, sagten sich die Macher einer Branche, die unter Innovationsarmut leidet. Und: wenn schon, denn schon. Das soll heißen, wenn wir uns schon ans Neuerfinden machen, dann nicht nur ein Rad, dann dürfen es schon ein paar Räder mehr sein.

Präsentiert wurden ein paar neuerfundene Räder aus dem Segment Fassadenfarben im März auf der Fachmesse FAF. Hierzu sei der unterhaltsame Artikel „Mit hydrophilen Grüßen – Weiterlesen …

ThermoShield: Rechenwerte, Referenzen & Der U-Wert

B Ho 8/83-II: täuschen, tricksen, ablenken

08.06.2015 6 Kommentare

richtigbauendefraunhoferstudiebho883-II„Ziel dieser Studie war es, die thermische Wirkung von Wärmebrücken zu erforschen.“
GDI, 03.06.2015

„Die Untersuchungen sollten zeigen, ob der einfache linieare Ansatz des k-Wertes zur Bestimmung des Heizenergieverbrauchs auch bei extremer Waermedaemmung der Aussenwand noch mit genuegender Genauigkeit gilt, wenn im praktischen Versuch instationaere Bedingungen herrschen und praktische Waermebrueckeneffekte (Fensterlaibungen, Ecken-, Fussboden- und Deckenanschluesse) vorliegen.“ Weiterlesen …

Solare Gewinne, Massivbau als Wärmespeicher

04.08.2010 2 Kommentare

Unter der Überschrift „Energetisch Wohnen im Wärmespeicher“ berichtet die Liapor GmbH & Co. KG über ein Einfamilienhaus aus Liapor-Isolationsbeton in Riederau. Fachleute dürfte es nicht überraschen, dass man mit Massivbauweise die z.T. unsinnigen Forderungen der EnEV einhalten kann. Eher überrascht, dass endlich mal wieder ein Hersteller bauphysikalische Eigenschaften anspricht, die nach DIN Norm weggeredet und weggerechnet werden, gleichwohl in der gelebten und erfahrenen Praxis bestehen: „Gleichzeitig galt es, eine möglichst energieeffiziente Bauweise zu finden, die die Sonnenenergie optimal ausnützt. Die Lösung bot eine monolithische Konstruktion aus Isolationsbeton, wodurch das Haus wie ein großer Wärmespeicher wirkt.“

Solare Gewinne gibt es nach DIN 4108 nur über die Fenster, weil sie Sonnenlicht hinein lassen, das dann in Wärme umgewandelt wird. Solare Gewinne über die opaken (nicht transparenten) Bauteile hat es nach DIN nicht zu geben, damit Dämmstoffe bevorzugt eingesetzt werden. Für diesen Praxis fremden Unfug muss eine aberwitzig falsche Formel herhalten, die folgerichtig in den brav zugeschneiderten EnEV Programmen gerade mal höchstens 1 lächerliches % ausrechnet. Dabei weiß selbst jeder Laie, dass die Kombination von Dämmen und Speichern vorteilhaft ist, wobei monolithische Wände per se dämmen.

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War es die Sonne?


Gestern, beim klimaerwärmten Spaziergang bei -11°C, fiel mir etwas auf, was ich für diesen Temperaturbereich in dem Maße nicht erwartet hatte. Die Sonne schien und dort, wo der Wind nicht pfiff, war es spürbar warm im Gesicht. Auf Gehwegen, die teilgeräumt waren, zeigten sich schmelzende Ränder von Eis und Schnee. Weiterlesen …

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