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Archive for the ‘Fachregeln’ Category

Gerüste für Arbeiten an Fassaden mit WDVS

bauleiterDer Bundesverband Farbe Gestaltung Bautenschutz bietet ein Heftchen „Fachinformation: Gerüste für Arbeiten an Fassaden mit Wärmedämm-Verbundsystemen (WDVS)“ feil. Er meint dazu: „Bei der Errichtung und Änderung baulicher Anlagen oder Instandhaltung von Bestandsgebäuden bestimmt die jeweils gültige Energieeinsparverordnung energetische Mindestanforderungen, die von Wärmedämm-Verbundsystemen (WDVS) erfüllt werden. Die stetig ansteigenden Anforderungen führen dazu, dass auch die Dicke der Dämmstoffplatten zur Erstellung von WDVS zunimmt. Weiterlesen …

Wie man Fenster montiert

12.04.2013 5 Kommentare
Nichts geht über eine ordentliche Portion Bauschaum!

Nichts geht über eine ordentliche Portion Bauschaum!

Ob man nun Kunststofffenster nimmt oder Holzfenster – darüber kann man philosophieren und köstlich streiten. Wichtig ist in jedem Falle bei der Fenstermontage der richtige Anschluss ans Gebäude. Seit Jahren ist die so genannte RAL-Montage beim Fenstereinbau allgemein anerkannte Regel der Technik, weswegen es hierfür keiner besonderen vertraglichen Vereinbarung bedarf. Ein besonders gut gelungenes Lehrbeispiel wird Ihnen hiermit bildlich mitgeteilt. Den Namen der Fensterfa. habe ich vorsorglich unkenntlich gemacht, wenngleich die so schmerzfrei sind und hier ihren Namen aushängen. Mehr oder weniger Interessantes im Internet: Fenster bei richtigbauen.de / richtigsanieren.de / schimmelpilz-sanieren.de / dimagb.de / Haus-Klinik.de. Noch besser: Bauschaum.

F wie Fenster einbauen

05.05.2012 4 Kommentare

[Fotogalerie] Solch edlen Dokumenten deutscher Bauhandwerkskunst der Neuzeit kann man allerorten begegnen, wenn man offenen Auges den Fußweg entlang flaniert. Das probate Rezept: da ist ein Loch in der Wand, man hängt ein zu kleines Fenster in die Öffnung, dann werden die riesigen Fugen mit fetten Würsten von Bauschaum (möglichst nur das billigste Zeug!) zugemanscht und am Ende wird alles mit Putz zugekleistert – glatt gemacht – feddisch. Dabei ist die so genannte RAL Montage (von innen nach außen: Silikon oder Klebeband, Dämmung, Kompriband) Regel der Technik, die auch ohne besondere Vereinbarung zu erbringen ist. Die Praxis ist dann doch etwas bunter, zuweilen aber auch einfallsloser. Weiterlesen …

Sanitärkunde

toilet training
„Completely potty:
This ‚toilet training‘ poster was put up
in ladies‘ toilets at Swansea University
after some were found in a mess.“

[comment is not necessary,
a quote is enough:
„giving foreign students lessons“]

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Leitfaden Abdichtung von Dächern, Balkonen und Terrassen

Terrassenabdichtung

Neuer Leitfaden zur Abdichtung von Dächern, Balkonen und Terrassen mit Flüssigkunststoffen

Die Deutsche Bauchemie hat erstmals einen Leitfaden für die Planung und Ausführung von Abdichtungen von Dächern, Balkonen und Terrassen mit Flüssigkunststoffen nach ETAG 005 erarbeitet. Die 24seitige Broschüre wendet sich neben Planern und Architekten auch an den professionellen Verarbeiter. Weiterlesen …

Bei Putzausbesserung gilt die EnEV nicht

22.07.2011 3 Kommentare

Putzausbesserung = Putzreparatur = nix Putzerneuerung = nix EnEV

Bezug nehmend auf den hiesigen Blog Artikel „EnEV: Putzreparatur = Putzerneuerung?“ und auf wieder einmal einen aktuellen Sanierungsfall einer Hausfassade sah sich der Verfasser veranlasst, ein Merkblatt zu veröffentlichen.

Immer wieder bekommen Hauseigentümer von Handwerkern – die entweder umsatzorientiert „beraten“ oder die es tatsächlich nicht besser wissen – oder so genannten Energieberatern – die entweder dumm oder skrupel- und verantwortungslos daherreden bzw. brav Souffliertes weitergeben – eingeredet, dass sie ab 10% Putzreparatur eine Fassadendämmung anzubringen hätten. Das trifft nicht zu. Egal ob 10% oder 100% – bei einer Putzreparatur (alias: Instandsetzung / Instandhaltung des Putzes, Putzausbesserung) gilt die Energieeinsparverordnung (EnEV) gar nicht.

Das „Merkblatt Putzreparatur (EnEV)“ als PDF im Download bei DIMaGB

Tauwasser und Sorption, Wärme und Feuchte, Vornormen und Vorbehalte

30.03.2008 7 Kommentare

von Dipl.-Ing. M. Bumann

„3.15. Tauwasser (Kondenswasser)
Feuchtigkeit, die sich aus der Luft an Bauteilen niederschlägt, wenn sich
die Luft unter ihren Taupunkt (3.I4.) abkühlt.
Auch im Innern von unsachgemäß aufgebauten Bauteilen kann Tauwasser auftreten, besonders dann, wenn sie mehrschichtig und die Schichten unzweckmäßig hintereinander angeordnet sind. Hier bildet sich Tauwasser, wenn Wasserdampf aus Aufenthaltsräumen (durch Diffusion und Kapillarwirkung, auch durch Risse und Fugen) ins Innere dieser Bauteile gelangt und dabei auf Schichten stößt, deren Temperatur unterhalb des Taupunktes liegt. Derartiges Tauwasser kann den Wärmedurchlaßwiderstand der Bauteile bedeutend herabsetzen, außerdem Bauschäden verursachen.“
Quelle: DIN 4108 Wärmeschutz im Hochbau, Ausgabe Mai 1960 Weiterlesen …

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