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Ob das Müllers Laienspieltruppe versteht?

Liebe Kolleginnen und Kollegen, zu den heute von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen anlässlich des „ersten Geburtstags des Mietendeckels“ vorgelegten Zahlen zu Anzeigen und Verstößen gegen den Mietendeckel sagt Maren Kern, Vorständin BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V.:
„Die sehr geringen Fallzahlen zu Anzeigen und Verstößen gegen den Mietendeckel zeigen: trotz begründeter Zweifel an seiner Verfassungsmäßigkeit hält sich die Wohnungswirtschaft selbstverständlich an Recht und Gesetz. Im Übrigen gilt: die Versorgung mit angemessenem Wohnraum in einem angespannten Markt wird in erster Linie mit mehr Neubau erreicht. Der wiederum funktioniert besser mit Kooperation statt Frontstellung.“
Der Mietendeckel gilt für 1,5 Millionen Mietwohnungen. Nach Informationen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen haben die zwölf Bezirksämter bis Ende Mai 2020 insgesamt 425 Anzeigen und Hinweise zu Verstößen gegen den Mietendeckel erfasst. Das entspricht 0,03 Prozent. Oder umgekehrt: 99,97 Prozent der Vermieterinnen haben die Bestimmungen umgesetzt. 270 Anzeigen bezogen sich auf den seit dem Inkrafttreten des Mietendeckels geltenden Mietenstopp. In 105 Fällen liegen Beschwerden zur Erteilung der Auskunftspflicht durch die Vermieterinnen vor. „Angesichts der starken Einschränkungen infolge der Corona-Pandemie ist das ein überraschend sehr guter Wert“, kommentierte Kern.
BBU zu Verstößen gegen Mietendeckel
17.06.2010

Kategorien:Wohnen Schlagwörter: , ,
  1. 16.07.2020 um 15:52

    Keine Corona-Atempause für Mieter: Angebotspreise steigen im 1. Halbjahr in drei Viertel der Großstädte weiter

    Ein Vorjahresvergleich der Angebotsmieten im 1. Halbjahr 2020 für Wohnungen (40 bis 120 m²) in 80 deutschen Großstädten zeigt:
    • Mietpreise steigen in drei Viertel der untersuchten Großstädte: Höchste Zuwächse in Offenbach und Reutlingen (je +10 Prozent)
    • Auch Metropolen verteuern sich weiter: Quadratmeterpreis klettert in Köln auf 11,10 Euro (+5 Prozent), in Hamburg auf 12,10 Euro (+3 Prozent), in München auf 18,80 Euro (+2 Prozent)
    • In Berlin steigt der Quadratmeterpreis inklusive nicht regulierten Neubauten auf 12,20 Euro (+4 Prozent), Preisanpassung in Potsdam mit 9 Prozent Rückgang auf 10 Euro
    • Entspannung in Unistädten: Erlangen (-2 Prozent), Ulm (-3 Prozent), Heidelberg (-4 Prozent) sowie Münster und Freiburg (je -5 Prozent)
    Nürnberg, 09. Juli 2020. Die Corona-Krise verschafft dem Mietmarkt in Deutschland keine Verschnaufpause – im Gegenteil: In den ersten sechs Monaten des Jahres 2020 steigen die Angebotsmieten in 61 von 80 untersuchten Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern weiter – in 10 Städten bleiben sie stabil. Das zeigt eine Analyse von immowelt, in der die Median-Preise für Wohnungen mit 40 bis 120 Quadratmetern untersucht wurden. Betrachtet wurde das 1. Halbjahr des Jahres 2020 und der Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die größten Zuwächse verzeichnen Offenbach und Reutlingen (jeweils +10 Prozent).

    „Das Wachstum der Angebotsmieten hat sich in vielen deutschen Großstädten zwar bereits im vergangenen Jahr verlangsamt, eine generelle Trendwende ist allerdings nicht zu erkennen“, sagt Prof. Dr. Cai-Nicolas Ziegler, CEO von immowelt. „Lediglich dort, wo in der Vergangenheit extreme Anstiege stattfanden, lassen sich nun leichte Preiskorrekturen erkennen. In kleineren Universitätsstädten, wo derzeit wegen der Corona-Pandemie die neuen Studenten ausbleiben, entspannt sich der Mietmarkt jedoch etwas.“

    Weitere Anstiege in Metropolen und Städten in der Nähe
    In den deutschen Millionenstädten steigen die Preise im ersten Halbjahr 2020 weiter: In Köln werden bei Neuvermietungen mit 11,10 Euro im Median 5 Prozent mehr pro Quadratmeter verlangt als im Vorjahr. In Hamburg müssen Mieter bei der Wohnungssuche im Median mit 12,10 Euro für den Quadratmeter kalkulieren (+3 Prozent). Sogar in München, der teuersten Stadt Deutschlands, klettert das Preisniveau im ersten Halbjahr weiter: um 2 Prozent auf 18,80 Euro.

    Die mitunter größten Preiszuwächse gibt es in Städten, die in der Nähe von großen und hochpreisigen Wirtschaftszentren liegen. Das Preisniveau in diesen klassischen Pendlerwohnorten zieht zwar an, ist aber weiterhin unter dem in den nahe gelegenen Großstädten. In Offenbach schnellen die Angebotsmieten um 10 Prozent auf 11,10 Euro, bleiben aber trotzdem unter den 14,50 Euro (+4 Prozent) im benachbarten Frankfurt am Main. In Reutlingen steigt das Niveau auf 10,20 Euro, ist aber trotz 10 Prozent Zuwachs günstiger als das rund 40 Kilometer nördlich gelegene Stuttgart mit 13,40 Euro (+3 Prozent). In Augsburg bei München werden bei Neuvermietungen im Median derzeit 10,60 Euro verlangt – 6 Prozent mehr als im 1. Halbjahr 2019.

    Berlin: Steigende Preise in der Stadt, fallende in Potsdam
    Ein Sonderfall ist Berlin: In der Hauptstadt gilt zwar derzeit der Mietendeckel, trotzdem steigt der Medianpreis um 4 Prozent auf 12,20 Euro. Darin enthalten sind jedoch auch die Angebotsmieten von Neubauten mit einem Baujahr ab 2014, die nicht von der Regulierung betroffen sind. Deren Preisniveau steigt umso stärker, wie eine detaillierte immowelt Analyse des Berliner Immobilienmarkts zeigt. In Potsdam hingegen, rund 30 Kilometer vor den Toren Berlins, sinkt der Preis von 11 auf 10 Euro – mit 9 Prozent der größte Rückgang der Untersuchung. Nach zuletzt starken Anstiegen, die die Mieten in der brandenburgischen Landeshauptstadt stellenweise auf das Niveau von Berlin hoben, folgt dort bereits seit Ende 2019 eine Preiskorrektur.

    Preisrückgänge in kleineren Universitätsstädten
    Eine moderate Entlastung des Wohnungsmarktes stellt sich in Universitätsstädten ein. Wo eine Hochschule in der Vergangenheit für beständigen Zuzug von neuen Studenten sorgte, stiegen vielerorts die Median-Preise auf teils über 10 Euro pro Quadratmeter an. Derzeit scheint damit die Grenze erreicht: In Erlangen sinkt der Preis auf 10,70 Euro (-2 Prozent), in Ulm auf 10 Euro (-3 Prozent) und in Heidelberg auf 11,10 Euro (-4 Prozent). Um jeweils 5 Prozent gehen die Mieten in Münster auf 10 Euro und in Freiburg auf 11,90 Euro zurück. Dass die Hochschulen größtenteils auf Online-Lehrbetrieb umgestellt haben, und daher beispielsweise weniger Erstsemester neue Wohnungen suchen, wirkt sich anscheinend bereits auf den Mietmarkt in Städten aus, die traditionell einen hohen Anteil an Studierenden aufweisen.

    Im bundesweiten Vergleich können Mieter in ostdeutschen Großstädten weiterhin recht günstigen Wohnraum finden – trotz stabil steigender Angebotsmieten: In Dresden wächst der Quadratmeterpreis im Median um 3 Prozent auf 7,70 Euro. Leipzig erreicht nach einem Anstieg von 4 Prozent die Marke von 7 Euro.

    Ausführliche Ergebnistabellen zu den 80 untersuchen Städten stehen hier zum Download bereit.
    Ein druckfähiges Foto von Prof. Dr. Cai-Nicolas Ziegler, CEO von immowelt, steht hier zur Verfügung.

    Berechnungsgrundlage:
    Datenbasis für die Berechnung der Mietpreise waren auf immowelt.de inserierte Angebote. Dabei wurden ausschließlich Angebote berücksichtigt, die vermehrt nachgefragt wurden. Die Preise geben den Median der jeweils in den Monaten Januar bis Juni 2019 und 2020 angebotenen Wohnungen (40 bis 120 Quadratmeter) wieder. Der Median ist der mittlere Wert der Angebotspreise. Bei den Mietpreisen handelt es sich um Nettokaltmieten bei Neuvermietung.

    immowelt, 09.07.2020

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  2. 19.06.2020 um 08:58

    PRESSEMITTEILUNG des Statistischen Bundesamtes (DESTATIS) Nr. 220 vom 19.06.2020

    Genehmigte Wohnungen von Januar bis April 2020: +4,5 % gegenüber Vorjahreszeitraum/ Zahl der Baugenehmigungen steigt besonders stark bei Zweifamilienhäusern

    WIESBADEN – Von Januar bis April 2020 wurde in Deutschland der Bau von insgesamt 110 600 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt
    (Destatis) nach vorläufigen Angaben weiter mitteilt, waren das 4,5 % mehr Baugenehmigungen als im Vorjahreszeitraum. In den Zahlen sind sowohl die Baugenehmigungen für neue Gebäude als auch für Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden enthalten.

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