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Bei Immobilien werden Preiseinbrüche erwartet

„… Fünf Faktoren nennen die Marktforscher, an denen sie die prognostizierten Preisrückgänge in den nächsten Monaten festmachen: steigende Zinsen, weniger Zuwanderung von außen sowie weniger Binnenwanderung in die angesagten Städte, Notverkäufe infolge von weniger Liquidität etwa bei Freiberuflern, weniger Neubau (als Folge von Problemen bei der Materialbeschaffung und von erhöhten Krankheitsquoten bei Mitarbeitern am Bau) und weniger Nachfrage von Kapitalanlegern. …“ zum Artikel

Kategorien:Immobilien
  1. 25.06.2020 um 07:44

    PRESSEMITTEILUNG des Statistischen Bundesamtes (DESTATIS) Nr. 232 vom 25.06.2020

    Preise für Wohnimmobilien im 1. Quartal 2020: +6,8 % zum Vorjahresquartal/ Steigerungen bei Häuserpreisen in sieben größten Metropolen mit +9,5 % besonders stark

    Preise für Wohnimmobilien, 1. Quartal 2020 (vorläufig)
    +6,8 % zum Vorjahresquartal
    +0,3 % zum Vorquartal

    WIESBADEN – Die Preise für Wohnimmobilien (Häuserpreisindex) in Deutschland lagen im 1. Quartal 2020 durchschnittlich 6,8 % höher als im 1. Quartal 2019.
    Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, verteuerten sich Wohnimmobilien weiterhin sowohl in der Stadt als auch auf dem Land. In den sieben größten Metropolen (Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Stuttgart und Düsseldorf) waren Ein- und Zweifamilienhäuser 9,5 % und Eigentumswohnungen 7,4 % teurer als im Vorjahresquartal. In den anderen Großstädten ab 100 000 Einwohnerinnen und Einwohnern stiegen die Häuserpreise um 8,3 % und die Preise für Eigentumswohnungen um 9,3 %. Auch in dünn besiedelten ländlichen Kreisen wurden Wohnimmobilien im Durchschnitt teurer.
    Dort erhöhten sich die Preise für Häuser um 6,1 % und für Eigentumswohnungen um 4,9 %.

    +++

    Die vollständige Pressemitteilung sowie weitere Informationen und Funktionen sind im Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes unter https://www.destatis.de/pressemitteilungen zu finden

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  2. 21.05.2020 um 18:30

    Trotz Corona: Immobilienpreise steigen Anfang 2020 weiter – in Leipzig um 9 Prozent, in Berlin um 4 Prozent

    Eine aktuelle Analyse der Angebotskaufpreise von Bestandswohnungen in 60 deutschen Großstädten zeigt:
    • In drei Viertel der Städte steigen die Preise von Ende 2019 auf Anfang 2020
    • Hohe Preissprünge besonders in kleineren Städten, aber auch in Leipzig (+9 Prozent) und Berlin (+4 Prozent)
    • In Hotspots wie München, Frankfurt (jeweils +2 Prozent) und Hamburg (-1 Prozent) bleiben die Preise relativ konstant
    • Ausblick: So könnte sich der Immobilienmarkt weiterentwickeln

    Nürnberg, 19. Mai 2020. Die Corona-Krise zeigt bislang noch keine negativen Auswirkungen auf den Markt für Bestandswohnungen. In 45 von 60 untersuchten Großstädten steigen die Kaufpreise seit Ende des vergangenen Jahres. Dies zeigt eine Analyse von immowelt, in der die Angebotspreise von Bestandswohnungen (40 bis 120 Quadratmeter, Baujahr 2016 oder älter) in den letzten vier Monaten 2019 mit den ersten vier Monaten 2020 verglichen wurden. In Berlin haben sich die Angebotspreise von Ende letzten auf Anfang dieses Jahres um 4 Prozent erhöht. Aktuell werden im Mittel 4.220 Euro für den Quadratmeter verlangt. Deutlich steiler zeigt die Kurve gar in Leipzig nach oben. Dort zahlen Käufer aktuell 9 Prozent mehr als noch Ende letzten Jahres. Der Quadratmeter kostet mit 2.170 Euro allerdings auch nur halb so viel wie in Berlin.

    „Bislang hat der Wohnimmobilienmarkt die Corona-Krise gut überstanden, die Preise sind größtenteils stabil oder steigen sogar weiter“, sagt Prof. Dr. Cai-Nicolas Ziegler, CEO der immowelt AG. „Wie stark die Corona-Krise letztendlich die Immobilienmärkte beeinflusst, wird sich erst in einigen Monaten zeigen. Die aktuell schrittweise Aufhebung des Lockdowns spricht aber eher dafür, dass die Immobilienbranche wieder durchstartet und die schon jetzt gestiegene Nachfrage die Preise weiter ankurbeln wird.“

    Kaum Veränderung in den Big 7
    In den größten deutschen Städten steigen die Preise zwar weiter, allerdings aufgrund des hohen Preisniveaus nicht mehr so stark. In München verteuern sich die Angebotspreise um 2 Prozent. Der Quadratmeter kostet in der teuersten deutschen Großstadt aktuell 7.650 Euro, Ende vergangenen Jahres waren es noch 7.470 Euro. Die gleiche prozentuale Entwicklung weist Frankfurt bei Preisen von 4.930 Euro pro Quadratmeter auf. Auch in Köln (+1 Prozent), Stuttgart (+2 Prozent) und Düsseldorf (+3 Prozent) gibt es nur geringe Veränderungen. Hamburg (-1 Prozent) weist sogar einen minimalen Rückgang auf. Allerdings kann hierbei noch von keiner Trendwende oder gar einem Corona-Effekt gesprochen werden. Vielmehr lassen sich lediglich kleinere, reguläre Marktschwankungen erkennen.

    Große Anstiege im Osten und Westen
    Die immowelt Analyse zeigt zudem, dass große Anstiege besonders in vielen kleineren Städten auftreten, darunter auch einige ostdeutsche Städte: Jena (+7 Prozent), Chemnitz (+6 Prozent) und Erfurt (jeweils +4 Prozent) weisen allesamt eine steigende Tendenz auf. Das Preisniveau ist verglichen mit anderen Regionen Deutschlands jedoch deutlich niedriger. Ein ähnliches Bild lässt sich auch in einigen Städten Nordrhein-Westfalens beobachten. Mönchengladbach, Solingen (jeweils +9 Prozent) oder Paderborn (+7 Prozent) sind nur drei von vielen Beispielen.

    Doch auch einige hochpreisige Städte verzeichnen seit Ende 2019 große Anstiege. Reutlingen (+9 Prozent), Wiesbaden (+8 Prozent) und Fürth (+7 Prozent) liegen allesamt oberhalb der 3.000-Euro-Marke. Gerade in den kleineren Großstädten fallen Schwankungen beim Angebot, also zum Beispiel ein höherer Grad an renovierten Objekten, stärker ins Gewicht als beispielsweise in den Metropolen. Bei einer Langzeitbetrachtung über die kommenden Monate könnten sich diese Effekte deshalb wieder ausgleichen.

    Ausblick: So könnte es mit den Immobilienpreisen weitergehen
    „Wir glauben, dass der Wohnimmobilienmarkt keine großen Schäden davontragen wird und wieder schnell Fahrt aufnimmt“, sagt Prof. Dr. Cai-Nicolas Ziegler. „Bereits jetzt ist das Interesse an Immobilien wieder groß. Durch die gestiegene Nachfrage werden die Kaufpreise besonders in den engen Märkten wie München oder Berlin weiter steigen.“

    Im aktuell angenommenen Szenario werden die Eindämmungsmaßnahmen der vergangenen Wochen weiter gelockert, sodass sich die Wirtschaft relativ schnell erholen wird. Das gilt dann auch für den Immobilienmarkt. Denn im Gegensatz zu anderen Branchen sind bereits geplante Immobilienkäufe nicht ersatzlos gestrichen, sondern in vielen Fällen nur aufgeschoben. Der Drang nach Wohneigentum bleibt unverändert. Eine große Menge an Zwangsversteigerungen wird in diesem Szenario nicht erwartet. Denn durch die relativ schnelle Erholung der Wirtschaft werden wahrscheinlich nur wenig mehr Finanzierungen aufgrund von Gehaltseinbußen oder Arbeitslosigkeit platzen als in den Jahren zuvor.

    Doch es sind auch noch zwei weitere Szenarien denkbar, je nachdem wie die Pandemie weiter verläuft. Im mittleren Fall erholt sich die Wirtschaft nur sehr langsam. Die Nachfrage nach Wohneigentum ist aufgrund der hohen Kaufpreise und der gesunkenen Einkünfte gering, sodass die Kaufpreise leicht zurückgehen. Beim pessimistischsten Szenario stürzt die Wirtschaft gar in eine lange Rezession. Aufgrund von hoher Arbeitslosigkeit platzen vielen Immobilienfinanzierungen. Zwangsversteigerungen sind die Folge. Durch das erhöhte Angebot und die geringe Nachfrage fallen die Kaufpreise stark ab.

    Ausführliche Ergebnistabellen stehen hier zum Download bereit.

    Klicke, um auf 2020_05_19_Tabellen_Kauf_19-20.pdf zuzugreifen

    Ein druckfähiges Foto von Prof. Dr. Cai-Nicolas Ziegler, CEO der immowelt, steht hier zur Verfügung.

    Berechnungsgrundlage:
    Datenbasis für die Berechnung der Kaufpreise in den 60 ausgewählten Städten über 100.000 Einwohner waren auf immowelt.de inserierte Angebote. Die Preise sind jeweils Angebots-, keine Abschlusspreise. Dabei wurden ausschließlich Angebote berücksichtigt, die vermehrt nachgefragt wurden. Die Preise geben den Median der jeweils im September bis Dezember 2019 und Januar bis April 2020 angebotenen Eigentumswohnungen (40 bis 120 Quadratmeter) im Bestand wieder, die 2016 oder früher fertiggestellt wurden. Der Median ist der mittlere Wert der Angebotspreise.

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  3. 20.04.2020 um 07:39

    Experte warnt Eigentümer: Aktuelle Krise drückt auf Immobilienpreise

    Sonntag, 19.04.2020, 18:33
    Deutschlands Immobilienpreise und Mieten sind in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Doch jetzt scheint der Trend zu kippen. Eine aktuelle Studie hält sinkende Preise für möglich. Die Prognose lautet: Potenzielle Käufer schrecken vor Mondpreisen zurück.

    Laut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) Köln könnte die Corona-Pandemie zu einem Rückgang der Wohnimmobilienpreise führen. Das berichtet die „Welt am Sonntag“ unter Berufung auf die ermittelten Daten.

    Sinkende Mieterwartungen belasten Immobilienpreise

    https://www.focus.de/immobilien/finanzieren/immobilien-aktuelle-krise-drueckt-auf-immobilienpreise_id_11898022.html

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  4. 17.04.2020 um 16:41

    Stabile Preise für Bestandswohnungen: Angebotsmieten in Deutschland bleiben in der Corona-Krise konstant

    Eine aktuelle Analyse der Angebotsmieten für Bestandswohnungen in den 14 größten Städten Deutschlands zeigt:
    • Mieten im März konstant: Mittlere Quadratmeterpreise in 6 von 14 Großstädten auf dem Niveau im Januar vor Beginn der Krise
    • In Berlin bleibt der Preis für Neuvermietungen bei 10,30 Euro pro Quadratmeter, in Frankfurt bei 13,80 Euro (jeweils ±0 Prozent)
    • Auch in teuren Metropolen keine massiven Anpassungen: Hamburg aktuell bei 11,70 Euro (+3 Prozent), München bei 17,20 Euro (-4 Prozent)
    Nürnberg, 16. April 2020. Die Angebotsmieten in Deutschland sind in der Corona-Krise bislang relativ stabil: In 6 der 14 größten Städte ist der aktuelle Quadratmeterpreis bei Neuvermietungen unverändert im Vergleich zum Januar vor Beginn der Pandemie. Lediglich in München (-4 Prozent) und Köln (-3 Prozent) gehen die Preise moderat zurück – in Nürnberg, Düsseldorf und Hamburg (jeweils +3 Prozent) steigen sie nach Ausbruch der Krise minimal. Das zeigt ein Vergleich von immowelt, in dem die Mietpreise in Städten mit mehr als 500.000 Einwohnern im Januar und März 2020 verglichen wurden. Untersucht wurden die Preise für angebotene Bestandswohnungen zwischen 40 und 120 Quadratmetern, die vor 2016 fertig gestellt wurden. Geringfügige Schwankungen im einstelligen Prozentbereich sind bei Monatsvergleichen üblich und somit nicht auf die Corona-Krise zurückzuführen.

    „Die Unsicherheiten der Corona-Pandemie wirken sich aktuell noch nicht merklich auf die Mieten in Deutschland aus. Wie sich bereits Ende vergangenen Jahres abgezeichnet hat, scheint aber die Zeit der großen Preissprünge fürs Erste vorbei zu sein. Wer aktuell eine Bestandswohnung anmietet, zahlt in Großstädten in etwa das Gleiche wie vor Beginn der Krise“, sagt Cai-Nicolas Ziegler, CEO der immowelt AG. „In welche Richtung sich der Mietmarkt nun weiterentwickelt, hängt stark davon ab, wie lange die Ausgangsbeschränkungen noch anhalten. Bei einer schrittweisen Rückkehr zur Normalität in den kommenden Monaten dürften die Auswirkungen der Krise auf den Mietmarkt aber gering bleiben.“

    Aktuelle Angebotspreise wie vor der Krise
    Bisher kommt es in keiner deutschen Stadt derzeit zu rapiden Veränderungen der Mietpreise: In Berlin verharrt der Quadratmeterpreis bei 10,30 Euro – der gleiche Wert wie im Januar. Auch in Frankfurt (13,80 Euro), Hannover (8,90 Euro) und Leipzig (6,90 Euro) zahlen Neumieter das Gleiche wie vor der Krise.

    In der teuersten deutschen Großstadt München gehen die Angebotsmieten minimal von 17,90 Euro auf 17,20 Euro zurück (-4 Prozent). Auch in Köln gibt das Niveau mit einem Rückgang von 3 Prozent leicht nach: Von 11,00 Euro auf 10,70 Euro. In 3 der untersuchten Städte erhöht sich der mittlere Quadratmeterpreis mit 3 Prozent seit Januar minimal: In Hamburg steigt der Wert von 11,40 Euro auf 11,70 Euro, in Düsseldorf von 10,50 Euro auf 10,80 Euro und in Nürnberg von 9,80 Euro auf 10,10 Euro.

    Ausführliche Ergebnistabellen stehen hier zum Download bereit.
    Ein druckfähiges Foto von Prof. Dr. Cai-Nicolas Ziegler, CEO der immowelt, steht hier zur Verfügung.

    Berechnungsgrundlage:
    Datenbasis für die Berechnung der Mietpreise in den 14 größten deutschen Städten waren auf immowelt.de inserierte Angebote. Dabei wurden ausschließlich Angebote berücksichtigt, die vermehrt nachgefragt wurden. Die Preise geben den Median der jeweils im Januar und März 2020 angebotenen Bestandswohnungen (40 bis 120 Quadratmeter) wieder, die spätestens 2016 fertiggestellt wurden. Die Mietpreise spiegeln den Median der Nettokaltmieten bei Neuvermietung wider. Der Median ist der mittlere Wert der Angebotspreise.

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