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Corona: Prognosen, Effekte, Lieferketten, Maßnahmen

Aktuelle Prognose zeigt, welche Effekte Corona auf die Baukonjunktur in 2020 haben wird
Der Coronavirus hat Deutschland fest im Griff. Dabei ist es aktuell schwer abzuschätzen, welche Auswirkung die Pandemie auf die heimische Wirtschaft haben wird. Dies gilt natürlich auch für die Baubranche, die in den letzten Jahren bekanntermaßen auf der Sonnenseite des Wirtschaftslebens gestanden hat. Daher stellen sich für viele in der Brache die Frage, wie die Entwicklung am Bau weitergehen wird: Schrammt die Bauwirtschaft nochmals mit einem blauen Auge vorbei oder kommt es auch am Bau zu massiven Turbulenzen? Um hier erste richtungsweisende Antworten zu geben, haben die Spezialisten für Bauwirtschaftsdaten von BauInfoConsult zwei Prognoszenarien entwickelt, die zeigen, wie heftig das Coronavirus die deutsche Baubrache treffen könnte. Vorab eine vorsichtig optimistische Nachricht: Der brachiale Einbruch der deutschen Bauwirtschaft ist noch keine augemachte Sache. Mehr…

Gestörte Lieferketten und Verarbeiter ohne Manpower? Corona und die Prozesse am Bau
Die Situation während der Coronapandemie ändert sich nahezu stündlich. Auch wenn es unter diesen Umständen mittlerweile schwer geworden ist präzise Vorhersagen zu treffen, sind jedoch nicht alle wirtschaftlichen Mechanismen aufgehoben. Zum Ungemach vieler börsennotierter Hersteller aus der Bau- und Installationsbranche, denn ihre Kursgewinne der vergangenen Jahre haben sich aktuell größtenteils in Rauch aufgelöst. Dies bedeutet jedoch nicht, dass diese Unternehmen jetzt automatisch in eine massive Schieflage rutschen – denn noch stehen alle Baustellen hierzulande nicht still. Etwas anders dürfte sich die Gesamtsituation auf die kleineren Handwerksbetriebe auswirken, wenn die restriktiven Maßnahmen für den Bevölkerungsschutz weiter ausgeweitet werden. So könnten einige (Klein-)Unternehmen dazu gezwungen werden, an ihre Reserven zu gehen, wenn ihre Mitarbeiter mehrere Monate nicht mehr auf die Baustelle kommen können oder sich der Baubetrieb auf Grund von gestörten Lieferketten kaum aufrechterhalten lässt. Mehr…

Coronakrise und Bauwirtschaft: diese Maßnahmen fordert die Branche
Die Coronakrise verändert derzeit die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Deutschen im Schnellverfahren und wirbelt auch die Abläufe und wirtschaftlichen Perspektiven in der Baubranche gehörig durcheinander. Gerade die zahlreichen kleinen und mittelständischen Betriebe am Bau sind in einer schwierigen Situation: Zahlreiche Aufträge liegen auf einen Schlag auf Eis. Überhaupt wird die ganze Bautätigkeit in den nächsten Wochen wohl nicht völlig zum Erliegen kommen, aber doch starken Einschränkungen unterworfen sein. Wie schätzt die Branche die Lage ein und welche konkreten Maßnahmen erwartet sie von der Politik? Eine Auswahl aktueller Stellungnahmen finden Sie hier zusammengefasst. Mehr…

Quelle: BauInfoConsult

  1. 24.03.2020 um 15:06

    Trotz positiver Baugenehmigungszahlen: Baugewerbe von Corona-Virus massiv betroffen. Die Liste der Auswirkungen ist lang.
    „Die heute vom Statistischen Bundesamt bekannt gegebenen Baugenehmigungszahlen sind trügerisch. Auch wenn die Zahlen aus statistischer Sicht richtig sind, sind sie leider kein Indiz für die weitere Entwicklung der Baukonjunktur.“ Dieses erklärte der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe, Felix Pakleppa, zu den heute bekannt gewordenen Baugenehmigungszahlen aus 2019.

    Pakleppa weiter: „Baugenehmigungen sind keine Aufträge. Das wissen wir alle. Die aktuelle Entwicklung beim Corona-Virus macht auch vor der Bauwirtschaft nicht halt. Noch können wir nur schwer abschätzen, in welchem Ausmaß die Pandemie die Bauwirtschaft treffen wird.
    Denn wenn bei der gewerblichen Wirtschaft Aufträge in Größenordnungen wegbrechen, werden Investitionen zurückgestellt, mit entsprechenden Auswirkungen auf den Wirtschaftsbau. Wenn Bauämter wegen des Virus nur schwach oder überhaupt nicht besetzt sind, dann werden keine öffentlichen Aufträge vergeben. Wenn Menschen mit plötzlicher Arbeitslosigkeit bedroht sind, werden sie kein Haus bauen oder Sanierungsarbeiten in Auftrag geben.
    Wenn Bauarbeiter selbst infiziert sind, werden ganze Kolonnen unter Quarantäne gestellt, Bauunternehmen können nicht mehr arbeiten, und damit können Aufträge nicht fristgerecht ausgeführt werden – mit entsprechenden Folgen. Schon heute erreichen uns erste Meldungen über eine Unterbrechung der Lieferketten. Zudem können rund 100.000 Entsendearbeitnehmer, die wir dringend benötigen würden, nicht einreisen. Die Liste der Auswirkungen des Corona-Virus auf die Bauwirtschaft ist lang.

    Was die Betriebe am dringendsten brauchen, ist Liquidität zur Absicherung der Produktionsprozesse und Lohnzahlungen. Umso wichtiger ist es, dass die öffentliche Hand ihre Budgets wie geplant an den Markt bringt und auch die Zahlungen für erbrachte Bauleistungen zügig leistet. Am Ende bleibt die Hoffnung, dass die in 2019 genehmigten Bauten nach der überstandenen Pandemie realisiert werden.“

    ZVDB 17.03.

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