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BBU zur aktuellen Mietendeckel-Diskussion

Anlässlich der aktuellen Entwicklungen in den Diskussionen um einen „Berliner Mietendeckel“ erklärt Maren Kern, Vorständin BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V.: „Wir haben weiterhin unsere fundierten Zweifel an der Verfassungsmäßigkeit eines Mietendeckels auf Landesebene. Ganz sicher sind wir aber, dass eine Absenkung von Mieten als nachträglicher Eingriff in bestehende Verträge klar verfassungswidrig wäre. Darüber hinaus sehen wir auch weiteren erheblichen Diskussionsbedarf bei Themen wie Wiedervermietungsmieten, Definition von Obergrenzen oder dem Umgang mit Modernisierungen. Aus unserer Sicht ist vollkommen klar: Ein Mietendeckel als Rechtsexperiment wäre ein Bärendienst an Berlins Mieterinnen und Mietern. Insofern sind die Signale aus Senatskanzlei und Senatsverwaltung für Wirtschaft ermutigend, die Diskussionen fortsetzen zu wollen.“
Bei Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.
Herzliche Grüße
i. V. Dr. David Eberhart
Besonderer Vertreter des Vorstandes
Pressesprecher und Leiter Bereich PR
BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V.

Kategorien:Wohnkosten Schlagwörter: ,
  1. Anonymous
    27.11.2019 um 09:09

    Mieten in Ostdeutschland: Preisanstiege in Leipzig und Dresden, Entspannung auf dem Land, Sonderfall Berlin (PM ImmoWelt, 27.11.2019)

    Ein Vorjahresvergleich der Angebotsmieten in 76 Stadt- und Landkreisen Ostdeutschlands von immowelt.de zeigt:
    • In Leipzig steigt der Quadratmeterpreis seit 2018 um 5 Prozent auf 6,70 Euro, in Dresden auf 7,50 Euro (+3 Prozent)
    • In 40 Prozent der untersuchten Stadt- und Landkreise sind die Mieten allerdings konstant oder rückläufig
    • Sonderfall Berliner Umland: Hohes Mietniveau der Bundeshauptstadt sorgt für heftige Anstiege im Speckgürtel
    Nürnberg, 27. November 2019. Bei den Mieten in Ostdeutschland zeigt sich vielerorts ein Stadt-Land-Gefälle. In Großstädten, die mit Jobangeboten und Universitäten Neubürger anziehen, steigen die Mieten – in ländlichen Regionen verharren sie hingegen oftmals auf niedrigerem Niveau. In Leipzig kostet der Quadratmeter im Median mit 6,70 Euro aktuell 5 Prozent mehr als im Vorjahr. In Dresden steigt der Preis auf 7,50 Euro (+3 Prozent). Das ist das Ergebnis einer aktuellen Analyse von immowelt.de. Dafür wurden die angebotenen Kaltmieten von Wohnungen zwischen 40 und 120 Quadratmetern in 76 Stadt- und Landkreisen in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Berlin untersucht.

    „Im Osten Deutschlands lassen sich zwei Trends erkennen: In den florierenden Großstädten wie Leipzig und Dresden gibt es viel Zuzug und somit steigen die Mieten weiter an“, sagt Prof. Dr. Cai-Nicolas Ziegler, CEO der Immowelt. „In ländlicheren Gebieten hingegen bleiben die Preise meist konstant oder sind sogar rückläufig, da die Bevölkerungszahlen stagnieren.“

    Ostdeutsche Regionen: zwischen Wachstum und Rückgang
    Nach der Deutschen Einheit hatten Städte im Osten mit einem Bevölkerungsschwund und in der Folge viel Leerstand zu kämpfen. Leipzig und Dresden haben hingegen bereits wieder die Bevölkerungszahlen der Wiedervereinigung erreicht und wachsen weiter. Daher zieht das Preisniveau dort auch merklich an. Ebenso in der Universitätsstadt Jena, wo die Mieten um 2 Prozent auf 9,00 Euro steigen. Ein moderates Wachstum von 1 Prozent zeigt sich auch in Erfurt (7,50 Euro). Ein ähnlich moderater Anstieg von bis zu 3 Prozent lag in insgesamt 30 Prozent der untersuchten Regionen vor.

    Der Zuzug in die großen Städte Ostdeutschlands speist sich oftmals aus den ländlichen Regionen, wo in der Folge ein Überangebot an Wohnraum herrscht. Das sorgt vielerorts für ein gleichbleibendes Preisniveau: Stagnierende Mieten gibt es im Erzgebirgskreis (5,00 Euro), im Landkreis Prignitz (5,00 Euro) und im Vogtlandkreis (4,50 Euro).

    Aber nicht nur ländliche Regionen sind von stagnierenden Mieten betroffen. In Halle an der Saale und Magdeburg blieb der Preis mit jeweils 6,00 Euro unverändert. Ein Rückgang ist in Rostock auf 6,30 Euro (-10 Prozent) und Cottbus auf 5,80 Euro (-3 Prozent) zu beobachten. Die dort angebotenen Wohnungen sind oftmals von älterer und unsanierter Bausubstanz – hochpreisige Neubauprojekte findet man hingegen selten. Insgesamt sind in 40 Prozent der Stadt- oder Landkreise die Mieten im Vergleich zum Vorjahr rückläufig oder stabil.

    Starker Anstieg im Berliner Speckgürtel
    Der Berliner Wohnungsmarkt war zuletzt enormen Preissteigerungen ausgesetzt: zwischen 2017 und 2018 stiegen die Mieten um 10 Prozent. Aktuell bremst sich das Wachstum (+3 Prozent) auf 11,30 Euro merklich ein. Der Berliner Mietmarkt strahlt nun allerdings aufs Umland ab: Die brandenburgischen Landkreise Havelland weisen mit Anstiegen von 15 Prozent (8,50 Euro) und Barnim mit 9 Prozent (7,30 Euro) mit die höchsten Zuwachsraten der Untersuchung auf. Im Stadtgebiet Potsdam schnellten die Preise gar um 13 Prozent auf 10,50 Euro empor.

    Eine gesonderte Betrachtung zu Berlin und Umland gibt es hier.
    http://links.email.immowelt.de/ctt?kn=23&ms=NzkzMzkxNwS2&r=Mzk3MjM5MzUxOTQS1&b=0&j=MTM5MzU5OTMwMAS2&mt=1&rt=0

    Ausführliche Ergebnistabellen zu den 76 untersuchten Regionen in Ostdeutschland stehen Ihnen hier zum Download zur Verfügung.
    http://links.email.immowelt.de/ctt?kn=13&ms=NzkzMzkxNwS2&r=Mzk3MjM5MzUxOTQS1&b=0&j=MTM5MzU5OTMwMAS2&mt=1&rt=0

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