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Baubarometer 2019: Die Bauunternehmer strotzen vor Optimismus
… auch, wenn die Baukonjunktur im ersten Halbjahr bislang auf Hochtouren brummt: Die Umsatzerwartungen der Bauindustrie für 2019 verblüffen durch ihre durchgehend optimistische Grundstimmung. Jeder dritte Bauunternehmer rechnet mit einer Umsatzsteigerung. Und die übrigen? Erwarten durch die Bank ein gleich gutes Ergebnis wie schon 2018. Angst vor Rückgang gibt es praktisch nicht. Das zeigen Vorabergebnisse der BauInfoConsult Jahresanalyse 2019/2020, der zentralen Branchenstudie zum deutschen Baugeschehen. Mehr darüber erfahren Sie in der angehängten Pressemitteilung:

Düsseldorf, 13.06.2019: Auch, wenn die Baukonjunktur im ersten Halbjahr bislang auf Hochtouren brummt: Die Umsatzerwartungen der Bauindustrie für 2019 verblüffen durch ihre durchgehend optimistische Grund-stimmung. Jeder dritte Bauunternehmer rechnet mit einer Umsatzsteigerung. Und die übrigen? Erwarten durch die Bank ein gleich gutes Ergebnis wie schon 2018. Angst vor Rückgang gibt es praktisch nicht. Das zeigen Vorabergebnisse der BauInfoConsult Jahresanalyse 2019/2020, der zentralen Branchenstudie zum deutschen Baugeschehen.

Das Düsseldorfer BauInfoConsult-Institut hat im Rahmen der Studie unter anderem 125 Bauunternehmer nach ihren Umsatzerwartungen in Bezug auf 2019 gefragt. Jeder sechste Bauunternehmer geht von einer Umsatzsteigerung von 5 Prozent oder mehr gegenüber dem Vorjahr aus. Ebenso viele rechnen zumindest mit einer Steigerung um bis zu 5 Prozent.
Die Nervosität, die die deutsche Exportwirtschaft und weite Teile der Handels- und Dienstleistungsbranche Anfang 2019 erfasst haben, betrifft das Geschäftsfeld der Bauunternehmer nicht: Wie weitere Ergebnisse der Studie nahe-legen, speist sich der Optimismus der Bauunternehmer vor allem aus Aufträgen und Erwartungen an den Woh-nungsbau sowie den Tiefbausektor.

BauInfoConsult GmbH, 13.06.2019

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PRESSEMITTEILUNG des Statistischen Bundesamtes (DESTATIS) Nr. 283 vom 25.07.2019
Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im Mai 2019: -4,2 % saisonbereinigt zum Vormonat
WIESBADEN – Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe war nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Mai 2019 saison- und kalenderbereinigt um 4,2 % niedriger als im April 2019. Im weniger schwankungsanfälligen Dreimonatsvergleich sank das reale Volumen der saison- und kalenderbereinigten Auftragseingänge von März bis Mai 2019 gegenüber Dezember 2018 bis Februar 2019 um 8,7 %.

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PRESSEMITTEILUNG des Statistischen Bundesamtes (DESTATIS) Nr. 269 vom 15.07.2019
Genehmigte Wohnungen von Januar bis Mai 2019: -2,4 % gegenüber Vorjahreszeitraum
WIESBADEN – Von Januar bis Mai 2019 wurde in Deutschland der Bau von insgesamt
136 300 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das 2,4 % weniger Baugenehmigungen als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Genehmigungen galten sowohl für neue Gebäude als auch für Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden.

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PRESSEMITTEILUNG des Statistischen Bundesamtes (DESTATIS) Nr. 257 vom 08.07.2019
Baupreise für Wohngebäude im Mai 2019: +4,7 % gegenüber Mai 2018
WIESBADEN – Die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude in Deutschland steigen weiter stark: Im Mai 2019 lagen sie um 4,7 % höher als im Vorjahresmonat. Im Februar 2019 hatte der Preisanstieg im Jahresvergleich bei
4,8 % gelegen. Im Vergleich zum Februar 2019 erhöhten sich die Preise im Mai
2019 um 0,8 %. Alle Preise beziehen sich auf Bauleistungen am Bauwerk einschließlich Umsatzsteuer.

Kategorien:Baubranche Schlagwörter:
  1. 24.08.2019 um 11:47

    Denn die wachsende Zahl technischer Einbauten ist nicht nur teuer in der Anschaffung, sondern zieht auch hohe Wartungskosten nach sich. Der Technikwahn fällt zusammen mit steigenden Baukosten und zunehmenden Personal- und Kompetenzproblemen im Handwerk. Leukefeld, aber auch andere Experten, sehen die deutsche Baukultur auf einem teuren Irrweg und fordern: Wir müssen uns stärker der Vereinfachung widmen. Sonst wohnen wir bald in unbezahlbaren Wohnmaschinen.

    „Die Technik schlägt beim Bau eines größeren Einfamilienhauses mit etwa 30.000 bis 35.000 Euro Kosten zu Buche“, rechnet Leukefeld vor. „Die Energiekosten für Heizung und Warmwasser liegen im Betrieb später aber bei etwa 800 Euro jährlich. Aufwand und Nutzen stehen in keinem Verhältnis mehr.“

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  2. 24.08.2019 um 11:47

    Insbesondere den berühmten U-Wert hat Spehr im Visier – ein Wert, der für manche Bauingenieure fast schon eine religiöse Bedeutung zu haben scheint. Und den jeder normale Bauherr kennt, der sich heute mit Bauplänen und Dämmsystemen auseinandersetzt. Der U-Wert, oder Wärmedurchgangskoeffizient, gibt an, wie viel Wärme durch ein Bauteil nach außen abgegeben wird. Er ist gewissermaßen der Kern aller Vorschriften, die sich in der deutschen Energie-Einsparverordnung (EnEV) wiederfinden. Je mehr Dämmung, desto besser für den U-Wert, desto besser für ein Haus – eine scheinbar unumstößliche Regel. Doch Spehr sagt: „In der U-Wert-Formel ist nicht der Wert für die spezifische Wärmekapazität vorhanden. Das bedeutet, dass die Energiespeicherung in Bauteilen nicht berücksichtigt wird.“

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  3. E. Müller
    24.08.2019 um 08:17

    Bald leben wir in unbezahlbaren Wohnmaschinen

    „Wir stopfen die Häuser voll mit Technik, um den Energieverbrauch und damit die Betriebskosten zu senken.“ Und erreichten genau das Gegenteil.
    https://www.welt.de/finanzen/immobilien/article199029017/Dritte-Miete-Bald-leben-wir-in-unbezahlbaren-Wohnmaschinen.html

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