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Wohnungsbau in Berlin: die Klingelfee richtet’s

„So hat es die Fraktion der alles behütenden Schützer (Immission-, Brand-, Klima-, Umweltschützer) in den letzten vier Jahren geschafft, die Herstellungskosten von Mietwohnraum um durchschnittlich 230€/m² zu verteuern, ohne dass hieraus ein signifikanter Nutzen für den Mieter entsteht. Parallel liefern sich die Genehmigungsbehörden interne Schlachten um den Selbstbeschäftigungstrieb, …

Und wie man es schafft, einen regionalen Wohnungsmarkt zum Spielball der Spekulanten zu machen, hat Berlin in einer Art Vorreiterrolle bewiesen. Besinnen wir uns zurück auf das Jahr 2000, als ein gewisser Peter Strieder sich zum Architekten eines rot-roten Bündnisses aufschwang und das Stadtentwicklungsressort für sich reklamierte, nachdem ihm Klaus W. das selbst begehrte Bürgermeisteramt vor der Nase wegschnappte. So schaffte es Strieder mit seinen kruden Thesen und öffentlichen Auftritten noch die letzten an Berlin interessierten Investoren zu vergrätzen sowie den Markt auf einen historischen Tiefpunkt zu treiben, um just in diesem Moment öffentliche Wohnungsbaugesellschaften an u.a. amerikanische Hedgefonds zu einem Spott- preis zu verschachern.

Zurück im Jahr 2018, glaubt eine Senatorin für Stadtentwicklung scheinbar fest daran, dass die fehlenden 200.000 Wohnungen von einer Klingelfee herbeigezaubert werden; nachvollziehbar wenn man bedenkt, dass nach dem Parteiprogramm der Linken das Geld schließlich auch auf Bäumen wächst. Grüne Baustadträte sind derweil damit beschäftigt noch verbliebene Projektentwicklungen mit aller Vehemenz zu drangsalieren, während ein Regierender Bürgermeister keinerlei Plan mehr zu haben scheint, obschon er persönlich seit Anfang 2014 belegbar darum wusste, wie man wenigstens 5.000 Wohnungen jährlich zu Einstiegsmieten ab 6€/qm subventionsfrei hätte herstellen können.

…“

Quelle:
Dank an Euch Helden der Wahrheitsfindung
– oder wie wir der Wohnungsnot begegnen –
Veröffentlicht am 15. August 2018
Von Gastautor Tibor Desczyk

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Kategorien:Wärmedämmung
  1. 20.10.2018 um 16:54

    Immowelt-Pressemitteilung
    11. Oktober 2018

    Bis zu 45 Prozent vom Einkommen: So hoch sind die Wohnkosten für Mittelschicht-Familien

    Ein großer Vergleich der Mietpreise in den 14 größten deutschen Städten von immowelt.de zeigt: München ist die teuerste Stadt: die Wohnkostenquote von Familien aus der Mittelschicht liegt bei 45 Prozent / Auf Rang 2 folgen Frankfurt und Berlin mit 39 Prozent / Die geringste Quote weisen Dortmund und Essen auf. Dort müssen nur rund 22 Prozent des Gesamteinkommens für Mietzahlungen aufgewendet werden

    Nürnberg, 11. Oktober 2018. Die Mieten in Deutschlands Großstädten steigen weiter an. Vor allem auch junge Familien mit Kindern aus der Mittelschicht haben derzeit Probleme, bezahlbare Wohnungen in Ballungsgebieten zu finden. Eine Analyse von immowelt.de, einem der führenden deutschen Immobilienportale, der 14 größten Städte verdeutlicht das Problem. Dafür wurde aus dem mittleren Einkommen und den Kosten für die Warmmiete die Wohnkostenquote einer Modellfamilie berechnet.

    Spitzenreiter bei dieser Quote ist München mit 45 Prozent. Dort müssen Familien mit mittlerem Einkommen fast die Hälfte ihrer Einkünfte von im Schnitt 4.242 Euro (netto) für Warmmiete (1.907 Euro) ausgeben. Angesichts dieser hohen Quote bleibt Paaren mit zwei Kindern häufig nur die Wohnungswahl am preiswerteren Stadtrand oder im Umland. Die zentralen Lagen von München dürften für viele Durchschnittsverdiener längst zu hochpreisig sein.

    Bankenmetropole liegt bei Einkommen vor Berlin
    Die traditionell teure Banken-Stadt Frankfurt am Main und Berlin folgen mit einer Wohnkostenquote für Mittelschicht-Familien von jeweils 39 Prozent auf dem zweiten Platz. Zwar liegt Frankfurt mit 4.122 Euro beim Gesamteinkommen deutlich vor Berlin (3.559 Euro). Allerdings ist in der Mainmetropole das Mietniveau mit 1.607 Euro Warmmiete höher als in der Bundeshauptstadt mit 1.387 Euro.

    Dresdner Wohnquote höher als in Stuttgart
    Mit Dresden liegt eine ostdeutsche Stadt auf dem geteilten Rang 4. Familien mit mittlerem Einkommen müssen dort 32 Prozent ihres monatlichen Budgets von 3.444 Euro für das Wohnen ausgeben. Die Quote in Dresden ist damit so hoch wie die in Nürnberg und um einen Prozentpunkt höher als die in Stuttgart mit 31 Prozent. Die Landeshauptstadt Baden-Württembergs schlägt bei den mittleren Einkommen mit 4.249 Euro sogar knapp München. Die Warmmieten für eine familientaugliche Wohnung betragen in Stuttgart 1.327 Euro. Das ergibt Platz 5 im Vergleich.

    Das beste Verhältnis von Warmmiete und Einkommen aller deutschen Großstädte mit mehr als 500.000 Einwohnern bieten Dortmund und Essen mit je 22 Prozent. In Dortmund kostet eine Wohnung zwischen 80 und 120 Quadratmetern 817 Euro, das mittlere Netto-Einkommen einer Familie beläuft sich dort auf 3.646 Euro. In Essen sind die Mieten mit 847 Euro zwar etwas teurer, doch dafür sind die Einkommen der Modellfamilie mit 3.775 Euro ein wenig besser als in Dortmund.

    Für die Analyse von Immowelt wurde das Durchschnittsgehalt für die jeweilige Stadt zugrunde gelegt (Median des Einkommens am Wohnort) und mit 150 Prozent pro Paar veranschlagt (ein Partner arbeitet demnach Vollzeit, der andere in 50-Prozent-Teilzeit). Hinzugerechnet wurde die Zahlung von Kindergeld für zwei Kinder. Dieses Einkommen entspricht dem, was gemeinhin als Mittelschicht angesehen wird. Aus dem Verhältnis von Gesamteinkommen sowie Miet- und Nebenkosten der jeweiligen Stadt für eine familientaugliche Wohnung zwischen 80 und 120 Quadratmetern ergibt sich schließlich die sogenannte Wohnkostenquote.

    Ausführliche Ergebnisgrafiken und Tabellen stehen hier zum Download bereit.
    https://presse.immowelt.de/media/Pressemitteilungen/Pressemitteilungen_2018/2018_10_11_Grafiken_Wohnkosten.pdf?utm_id=pm_iw_wohnkosten_20181011_em

    Berechnungsrundlage:
    Datenbasis für die Berechnung der Mietpreise in den 14 deutschen Städten über 500.000 Einwohnern waren alle auf immowelt.de inserierten 4-Zimmer-Wohnungen mit einer Größe zwischen 80 und 120 Quadratmetern. Dabei wurden ausschließlich Angebote berücksichtigt, die vermehrt nachgefragt wurden. Die Preise geben den Median der jeweils im 1. Halbjahr 2018 angebotenen Mietwohnungen wieder. Der Median ist der mittlere Wert der Angebotspreise. Die Nebenkosten wurden mit einem Abschlag von 2,17 Euro/Quadratmeter auf eine 100-Quadratmeter-Wohnung hochgerechnet.

    Die Auswertung bezieht sich auf eine 4-köpfige Familie mit 2 erwerbstätigen Personen und 2 Kindern unter 18 Jahren. Die Daten zu den Bruttoentgelten stammen aus der Publikation „Sozialversicherungspflichtige Bruttoarbeitsentgelte (Jahreszahlen)“ der Bundesagentur für Arbeit (Stand: 31.12.2017) und wurden von Immowelt in Nettoentgelte umgerechnet. Dabei wurde einmal mit der Steuerklasse 3 (100% Arbeitszeit) und einmal mit der Steuerklasse 5 (50% Arbeitszeit) gerechnet. Bei beiden Personen wurde folgendes Szenario angenommen: kirchensteuerpflichtig, gesetzlich versichert, kein Kinderfreibetrag. Das Kindergeld für die Kinder im Haushalt wurde als dritter Einkommensanteil addiert.

    Die beschriebene Wohnkostenquote beschreibt den Anteil der Warmmiete am monatlichen Gesamthaushaltsnettoeinkommen.

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  2. 20.10.2018 um 16:53

    PRESSEMITTEILUNG des Statistischen Bundesamtes (DESTATIS) Nr. 403 vom 18.10.2018

    Großhandelspreise im September 2018: +3,5 % gegenüber September 2017

    Großhandelspreise, September 2018
    +0,4 % zum Vormonat
    +3,5 % zum Vorjahresmonat

    WIESBADEN – Die Verkaufspreise im Großhandel lagen im September 2018 um 3,5 % höher als im September 2017. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, hatte die Veränderung gegenüber dem Vorjahr im August 2018 bei +3,8 % und im Juli 2018 bei +3,6 % gelegen. Im Vormonatsvergleich verteuerten sich die Preise für die auf Großhandelsebene verkauften Waren im September 2018 um
    0,4 %.

    +++

    Die vollständige Pressemitteilung ist im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes unter http://www.destatis.de/presseaktuell zu finden.

    Verbreitung mit Quellenangabe erwünscht.

    Herausgeber:
    DESTATIS | Statistisches Bundesamt

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  3. 20.10.2018 um 16:52

    PRESSEMITTEILUNG des Statistischen Bundesamtes (DESTATIS) Nr. 346 vom 14.09.2018

    Umsatz im Ausbaugewerbe im 2. Quartal 2018: +5,6 % zum Vorjahresquartal

    WIESBADEN – Im zweiten Quartal 2018 stiegen die Umsätze im Ausbaugewerbe um
    5,6 % gegenüber dem zweiten Quartal 2017 und damit zum zwölften Mal (seit dem dritten Quartal 2015) in Folge. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren im zweiten Quartal 2018 zugleich 1,7 % mehr Beschäftige tätig als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.
    Im ersten Halbjahr 2018 stieg der Umsatz um 4,9 % und die Zahl der Beschäftigten um 1,7 % gegenüber dem ersten Halbjahr 2017.

    +++

    Die vollständige Pressemitteilung ist im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes unter http://www.destatis.de/presseaktuell zu finden.

    Verbreitung mit Quellenangabe erwünscht.

    Herausgeber:
    DESTATIS | Statistisches Bundesamt

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  4. 20.10.2018 um 16:52

    PRESSEMITTEILUNG des Statistischen Bundesamtes (DESTATIS) Nr. 406 vom 18.10.2018

    Genehmigte Wohnungen von Januar bis August 2018: +1,9 % gegenüber Vorjahreszeitraum / Genehmigte Wohnungen in neuen Mehrfamilienhäusern: +7,7 %

    WIESBADEN – Von Januar bis August 2018 wurde in Deutschland der Bau von insgesamt 234 400 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt
    (Destatis) weiter mitteilt, waren das 1,9 % oder 4 500 Baugenehmigungen mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Genehmigungen galten sowohl für neue Gebäude als auch für Baumaßnahmen an bereits bestehenden Gebäuden.

    +++

    Die vollständige Pressemitteilung ist im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes unter http://www.destatis.de/presseaktuell zu finden.

    Verbreitung mit Quellenangabe erwünscht.

    Herausgeber:
    DESTATIS | Statistisches Bundesamt

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  5. 17.08.2018 um 07:50

    Vielen Dank, ich habe gleich ein Artikelchen draus gemacht.Auch wenn es am ganzen Irrsinn nichts ändert, soll der dt. Michel erfahren, wie er auch hier mit Anlauf über den Tisch gezogen wird.

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  6. E. Müller
    17.08.2018 um 07:32

    Eigene Vorgaben nicht erreicht:
    Bund verfehlt Ziele zur Energiesanierung seiner Gebäude

    Bislang konnte die Bundesregierung noch keine einzige energetische Sanierung in ihren Liegenschaften abschließen. Damit verfehlt sie ihre Ziele – und liegt weit hinter privaten Eigentümern zurück.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/energiesanierung-bund-verfehlt-eigene-ziele-bei-gebaeuden-a-1223610.html

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