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Wohnungsbestand Ende 2017

WIESBADEN – Ende 2017 gab es in Deutschland knapp 42,0 Millionen Wohnungen in Wohn- und Nichtwohngebäuden. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, erhöhte sich damit der Wohnungsbestand im Vergleich zum Jahr 2010 um 3,7 % beziehungsweise 1,5 Millionen Wohnungen. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Wohnungsbestand um 265 000 Wohnungen oder 0,6 %. Somit kamen Ende 2017 auf 1 000 Einwohner 507 Wohnungen und damit 12 Wohnungen mehr als 7 Jahre zuvor (2010: 495 Wohnungen je 1 000 Einwohner). Die vollständige Pressemitteilung ist im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes unter http://www.destatis.de/presseaktuell zu finden. Quelle: destatis

Ebenda: “ 245 000 Wohnungen in neu errichteten Wohn­gebäuden wurden 2017 in Deutschland fertiggestellt. Das waren rund 10 000 bzw. 4 % mehr als im Vorjahr. Die Hälfte der neu gebauten Wohnungen entstand in Mehrfamilien­häusern. Ihre Anzahl ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen, während der Neubau von Ein- und Zwei­familien­häusern seit einigen Jahren stagniert. Bauherr für die meisten neuen Wohnungen im Jahr 2017 waren private Haushalte (50 %) sowie Wohnungs­unternehmen (37%). Nur in 4 % der Fälle waren öffentliche Bauherren die Auftrag­geber.“

Pressemitteilung Nr. 174 vom 17.05.2018
Genehmigte Wohnungen von Januar bis März 2018: – 1,7 % gegenüber Vorjahreszeitraum
Veränderung ohne genehmigte Wohnungen in Wohnheimen: + 1,2 %

WIESBADEN – Von Januar bis März 2018 wurde in Deutschland der Bau von insgesamt 77 800 Wohnungen genehmigt. Darunter fallen alle Genehmigungen für Baumaßnahmen von neu errichteten sowie an bestehenden Wohn- und Nichtwohngebäuden. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das 1,7 % oder 1 300 Baugenehmigungen von Wohnungen weniger als im Vorjahreszeitraum. Ohne Berücksichtigung der Wohnungen in Wohnheimen stieg die Zahl der Baugenehmigungen um 1,2 %.

Von Januar bis März 2018 ist die Zahl der Baugenehmigungen für neue Mehrfamilienhäuser um 4,7 % gestiegen. Dagegen ist die Zahl der Baugenehmigungen für neue Einfamilienhäuser um 2,0 % und für neue Zweifamilienhäuser um 2,7 % gesunken. Die Zahl der Neubaugenehmigungen für Wohnungen in Wohnheimen ist stark gesunken (– 42,9 %).

Die Zahl der Wohnungen, die durch genehmigte Um- und Ausbaumaßnahmen an bestehenden Gebäuden entstehen sollen, ging in den ersten drei Monaten 2018 gegenüber dem Vorjahreszeitraum ebenfalls zurück (– 2,9 %). Dieser Rückgang ist überwiegend auf die starke Abnahme bei den Umbaumaßnahmen an Nichtwohngebäuden zurückzuführen (– 59,2 %).

Der umbaute Raum der genehmigten neuen Nichtwohngebäude erhöhte sich von Januar bis März 2018 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4,5 Millionen Kubikmeter auf 51,4 Millionen Kubikmeter (+ 9,6 %). Dabei ist der Anstieg sowohl auf die öffentlichen Bauherren (+ 0,9 Millionen Kubikmeter beziehungsweise + 24,4 %) als auch auf die nichtöffentlichen Bauherren (+ 3,6 Millionen Kubikmeter beziehungsweise + 8,3 %) zurückzuführen.

Pressemitteilung Nr. 256 vom 12.07.2018
Genehmigte Wohnungen von Januar bis Mai 2018: + 1,8 % gegenüber Vorjahreszeitraum
Verränderung ohne genehmigte Wohnungen in Wohnheimen: + 3,8 %

Genehmigte WohnungenBild vergrößern
WIESBADEN – Von Januar bis Mai 2018 wurde in Deutschland der Bau von insgesamt 139 600 Wohnungen genehmigt. Darunter fallen alle Genehmigungen für Baumaßnahmen von neu errichteten sowie an bestehenden Wohn- und Nichtwohngebäuden. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das 1,8 % oder 2 500 Baugenehmigungen von Wohnungen mehr als im Vorjahreszeitraum. Ohne Berücksichtigung der Wohnungen in Wohnheimen stieg die Zahl der Baugenehmigungen um 3,8 %.

In den ersten fünf Monaten 2018 ist die Zahl der Baugenehmigungen für neue Mehrfamilienhäuser um 8,3 % gestiegen. Dagegen ist die Zahl der Baugenehmigungen für neue Einfamilienhäuser um 2,1 % und für neue Zweifamilienhäuser um 2,3 % zurückgegangen. Die Zahl der Neubaugenehmigungen für Wohnungen in Wohnheimen ist stark gesunken (– 30,4 %).

Die Zahl der Wohnungen, die durch genehmigte Um- und Ausbaumaßnahmen an bestehenden Gebäuden entstehen sollen, sank in den ersten fünf Monaten 2018 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 0,9 %.

Der umbaute Raum der genehmigten neuen Nichtwohngebäude erhöhte sich von Januar bis Mai 2018 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 9,1 Millionen Kubikmeter auf 90,1 Millionen Kubikmeter (+ 11,2 %). Dabei ist der Anstieg sowohl auf die öffentlichen Bauherren (+ 2,0 Millionen Kubikmeter beziehungsweise + 31,9 %) als auch auf die nichtöffentlichen Bauherren (+ 7,0 Millionen Kubikmeter beziehungsweise + 9,4 %) zurückzuführen.

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  1. 30.07.2018 um 11:39

    Bauprognose 2019: Geschosswohnungsbau weiterhin auf Wachstumskurs
    Düsseldorf, 30.07.2018: Die aktuelle Hochkonjunktur am deutschen Wohnungsbau dürfte auch in den kommenden 2 Jahren weiterhin anhalten. Während im klassischen Häuslebauersegment auf Grund hoher Kapazitätsauslastungen bis 2019 mit einer allmählichen Stagnation der Fertigstellungsziffern zu rechnen ist, bleibt der Mehrfamilienhausbau auf deutlichem Wachstumskurs. So geht die aktuelle BauInfoConsult Neubauprognose bereits für das Jahr 2018 von einem merklichen Fertigstellungsplus in diesem Segment aus, das sich bis ins Jahr 2019 fortsetzen dürfte. Den Prognoseszenarien nach dürfte der Mehrgeschossbau dabei insbesondere im Norden und Osten Deutschlands weiterhin im Aufwind bleiben.

    Durch die zu erwartenden Fertigstellungen der seit 2016 noch unbearbeiteten Projekte ist im Eigenheimsegment bis Ende 2018 mit einem (geringfügigen) Fertigstellungsplus von 0,6 Prozent auf circa 96.810 Ein- und Zweifamilienhäuser zu rechnen. Auch wenn die bisherige Genehmigungsentwicklung für 2018 wieder geringfügig mehr genehmigte Eigenheime in Aussicht zu stellen scheint, dürfte sich die Schrumpfung der fertiggestellten Projekte 2019 zunächst fortsetzen: um -1,1 Prozent auf rund 95.750 Ein- und Zweifamilienhäuser.

    Im Segment der Drei- und Mehrfamilienhäuser ist die Ausgangslage ungleich günstiger – nicht zuletzt durch die angespannte Marktsituation auf zahlreichen bevölkerungsreichen Wohnungs- und Mietmärkten. Im Gesamtjahr 2018 ist daher aufgrund der ungebrochenen Genehmigungsnachfrage eine deutliche Steigerung der Fertigstellungen zu erwarten (der BauInfoConsult Bauprognose nach: um 12,8 Prozent auf 15.050 Gebäude), die sich 2019 in etwas gemäßigteren Ausmaßen (+2,4 Prozent auf etwa 15.410 Geschossbauten) fortsetzen dürften. Selbst danach dürfte sich der Fertigstellungsanstieg weiter fortsetzen, denn eine Sättigung der derzeit schon überdeutlichen Bedarfslücke kann im Zeitraum von zwei Jahren nicht annähernd die Rede sein.

    Vor allem im gesamten Norden dürfte das Mehrfamilienhaussegment im Aufwind sein. So sollten die Fertigstellungen in 2018 um fast ein Drittel ansteigen und diesen Vorsprung 2019 nochmals ausbauen. Auch für den Osten der Republik sind die Erwartung bis 2020 in diesem Segment ungebrochen aufwärtsgerichtet. Für die Zeit ab 2020 zeichnet sich jedoch eine gemäßigtere Genehmigungsentwicklung ab, sodass der ostdeutsche Wohnungsneubaumarkt keine weiteren Wachstumssprünge mehr machen dürfte. Für den Westen und Süden Deutschlands deutet die Fertigstellungsprognose schon für 2019 auf eine eher gemütlichere Gangart hin – wobei in einigen Regionen, wie etwa dem Landkreis Heilbronn, Dachau oder Neuwied, auch zukünftig mit einer regen Bautätigkeit zu rechnen ist.

    BauInfoConsult
    30.07.2018

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