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Wohnungspreise brechen bald ein

„Bauwahnsinn und gestiegene Mieten zeigen Wirkung. In den Großstädten werden die Wohnungsmärkte kippen, kündigt eine aktuelle Studie an. Damit greift eine alte Regel aus der Volkswirtschaft am Ende doch auch hier. | Den Knaller haben sie etwas weiter hinten versteckt. Logisch, denn das, was die Immobilienweisen in ihren Bericht schrieben, dürfte Wohnungskäufern gar nicht schmecken. Mieter können dagegen demnächst wohl etwas aufatmen. Denn die Preise für Wohnungen könnten in deutschen Großstädten demnächst empfindlich fallen. Das legt das „Frühjahrsgutachten Immobilienwirtschaft 2018“ nahe (Eine Zusammenfassung gibt es hier zum Herunterladen).“ Das Investment

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Kategorien:Immobilien Schlagwörter:
  1. 13.05.2018 um 17:02

    PRESSEMITTEILUNG des Statistischen Bundesamtes (DESTATIS) Nr. 150 vom 26.04.2018

    Genehmigte Wohnungen von Januar bis Februar 2018: – 2,5 % gegenüber Vorjahreszeitraum / Anstieg ohne genehmigte Wohnungen in Wohnheimen: + 1,6 %

    WIESBADEN – Von Januar bis Februar 2018 wurde in Deutschland der Bau von insgesamt 49 400 Wohnungen genehmigt. Darunter fallen alle Genehmigungen für Baumaßnahmen von neu errichteten sowie an bestehenden Wohn- und Nichtwohngebäuden. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das 2,5 % oder 1 300 Baugenehmigungen von Wohnungen weniger als im Vorjahreszeitraum. Ohne Berücksichtigung der Wohnungen in Wohnheimen stieg die Zahl der Baugenehmigungen um 1,6 %. Im weniger schwankungsanfälligen Dreimonatsvergleich fiel die Zahl der genehmigten Wohnungen insgesamt (einschließlich Wohnheime) von Dezember 2017 bis Februar 2018 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 2,8 % (+ 0,9 % ohne Wohnheime).

    +++

    Die vollständige Pressemitteilung ist im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes unter http://www.destatis.de/presseaktuell zu finden.

    Verbreitung mit Quellenangabe erwünscht.

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  2. 15.04.2018 um 17:56

    Immowelt-Pressemitteilung
    20. März 2018

    5-Jahresvergleich: Mieten in Deutschlands Großstädten um bis zu 51 Prozent gestiegen

    Das Mietpreisbarometer von immowelt.de zeigt: Mietpreise sind seit 2012 deutschlandweit um 16 Prozent gestiegen, größte Zuwächse (+51 Prozent) in Berlin / Hohe Steigerungen in bayerischen Großstädten: Augsburg (+38 Prozent), München (+35 Prozent), Würzburg (+29 Prozent) / Geringste Zunahmen im Osten und NRW, in Rostock (-4 Prozent) sind die Mieten sogar rückläufig / Die teuersten Quadratmeterpreise gibt es in München (17,10 Euro), Frankfurt (12,90 Euro) und Stuttgart (11,80 Euro)

    Nürnberg, 20. März 2018. Die Mieten in Deutschlands Großstädten klettern unaufhaltsam weiter. In 77 von 78 untersuchten Städten kosten Wohnungen mehr als noch vor 5 Jahren. Die größte Steigerung verzeichnet Berlin. 51 Prozent müssen Mieter in der Hauptstadt inzwischen mehr bezahlen als 2012. Das hat zur Folge, dass der Quadratmeterpreis über die 10-Euro-Marke gesprungen ist. 2017 zahlen Berliner im Median 10,40 Euro pro Quadratmeter. 5 Jahre zuvor waren es noch 6,90 Euro. Zu diesem Ergebnis kommt das Mietpreisbarometer von immowelt.de, für das die Mieten in ausgewählten deutschen Großstädten über 100.000 Einwohnern untersucht wurden.

    Wie stark die Mieten in Berlin gestiegen sind, zeigt der Vergleich mit dem Bundesschnitt, wo sich die Preise lediglich um 16 Prozent verteuert haben. Berlin liegt dagegen 35 Prozentpunkte darüber. Der Preissprung ist die Folge des Booms in der Hauptstadt. Seit Jahren steigen die Bevölkerungszahlen – inzwischen hat Berlin rund 3,7 Millionen Einwohner. Immer mehr Menschen ziehen dorthin, da sich in Berlin zukunftsorientierte Unternehmen mit zahlreichen Arbeitsplätzen ansiedeln. Dieser Bevölkerungsanstieg hat Auswirkungen auf den Immobilienmarkt, da das Angebot an preiswerten Wohnungen die gestiegene Nachfrage nicht befriedigen kann.

    Große Preissprünge in Bayern
    Neben Berlin befinden sich zudem bayerische Großstädte unter den Städten mit den größten Preissprüngen. Erwartungsgemäß sind in München (+35 Prozent) und in Ingolstadt (+28 Prozent) die Mieten in den vergangenen 5 Jahren in die Höhe geschossen. Gleiches gilt für Würzburg (+29 Prozent), Fürth (+27 Prozent) und Nürnberg (+25 Prozent).

    Die zweithöchste Steigerung aller untersuchten Städte gibt es jedoch in Augsburg (+38 Prozent). Dank dem breiten Kulturangebot und attraktiven Jobs in der Hochtechnologie-Branche ist Augsburg immer häufiger eine Alternative zum teuren München. Das zeigt sich auch an der steigenden Einwohnerzahl, die voraussichtlich in Kürze die 300.000-Einwohner-Marke knacken wird. Mit Mieten von 9,80 Euro pro Quadratmeter ist Augsburg verglichen mit anderen Städten Bayerns dennoch preiswert.

    Auch in Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Baden-Württemberg schießen mancherorts die Preise in die Höhe. So ist in Lübeck (+31 Prozent) und Hannover (+30 Prozent) Wohnen deutlich teurer geworden, allerdings ist das Preisniveau im Gegensatz zu Bayern niedriger: In Lübeck kostet der Quadratmeter 8,00 Euro, in Hannover 8,20 Euro. Auch die beiden Universitätsstädte Göttingen (+29 Prozent) und Heilbronn (+28 Prozent) verbuchen hohe Steigerungen.

    Lediglich in Rostock gehen die Preise zurück
    Ein anderes Bild zeichnet sich dagegen in großen Teilen Nordrhein-Westfalens und des Ostens ab. Chemnitz (+6 Prozent), Siegen (+3 Prozent) und Jena (+1 Prozent) verzeichnen die geringsten Steigerungen. Rostock (-4 Prozent) ist die einzige Stadt, in der die Mieten sogar rückläufig sind. Der aktuelle Rückgang ist noch eine Folge des starken Wegzugs in den 90er-Jahren: 1992 lebten 240.000 Einwohner in der Hansestadt, 2000 waren es nur noch 198.000. Die Folge: Zahlreiche Wohnungen standen leer. Inzwischen befindet sich die Stadt aber im Aufwärtstrend, die Einwohnerzahlen gehen erneut nach oben, aktuell sind es 208.000.

    München mehr als 3 Mal so teuer wie Chemnitz
    Betrachtet man die absoluten Preise, liegt München deutlich an der Spitze. 17,10 Euro kostet der Quadratmeter in der bayerischen Landeshauptstadt. Erst mit großem Abstand folgen Frankfurt (12,90 Euro), Stuttgart (11,80 Euro) und Ingolstadt (11,50 Euro). Während unter den teuersten Städten größtenteils die Metropolen und kleinere Universitätsstädte zu finden sind, prägen einige NRW-Gemeinden zusammen mit ostdeutschen Städten das Ende der Rangliste. Die günstigsten aller untersuchten Großstädte sind Bremerhaven und Chemnitz: Gerade einmal 5 Euro pro Quadratmeter kosten Mieten dort im Median – das ist weniger als ein Drittel des Preises, den Münchner Mieter bezahlen müssen.

    Ausführliche Ergebnisgrafiken und Tabellen zu den 78 untersuchten Städten stehen hier zum Download bereit.

    Berechnungsgrundlage:
    Datenbasis für die Berechnung der Mietpreise in 78 ausgewählten deutschen Großstädten über 100.000 Einwohnern waren 807.600 auf immowelt.de inserierte Angebote. Dabei wurden ausschließlich die Angebote berücksichtigt, die vermehrt nachgefragt wurden. Die Preise geben den Median der jeweils 2012 und 2017 angebotenen Mietwohnungen und -häuser wieder. Die Mietpreise spiegeln den Median der Nettokaltmieten bei Neuvermietung wider. Der Median ist der mittlere Wert der Angebotspreise.

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  3. 15.04.2018 um 17:54

    „Der Immobilienbranche geht es gar nicht gut“, kommentiert der Vorstand des Analysehauses bulwiengesa, Andreas Schulten, seine druckfrische Projektentwicklerstudie, die heute Morgen in Berlin vorgestellt wurde. „Wir sehen eine Gefahr für Investoren und Städte.“

    Zum ersten Mal seit der Finanz- und Wirtschaftskrise im Jahr 2009 kommen alle zwischen 2015 und 2022 fertiggestellten, im Bau befindlichen und geplanten Projekte in den sieben großen deutschen Städten Berlin, Hamburg, München, Frankfurt am Main, Düsseldorf, Köln und Stuttgart addiert auf weniger Projektvolumen als im Jahr zuvor. Nun ist ein Rückgang um 0,3% Fläche auf 26,9 Mio. qm oder rund 200 Mrd. Euro zwar marginal, aber Schulten warnt: Was die Lehman-Pleite vor knapp zehn Jahren nicht vermochte, schafften galoppierende Grundstückspreise in den A-Städten, endlose Genehmigungsprozeduren und „regulatorische Restriktionen“ auf den Ämtern und heftig steigende Baukosten für Mensch und Material. Bauen sei in den großen Städten einfach zu teuer geworden.

    Immobilienbranche geht die Puste aus
    Immobilienzeitung, 10.04.2018
    http://www.immobilien-zeitung.de/1000051851/immobilienbranche-geht-puste-aus/

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  4. Matthias Bumann
    16.03.2018 um 19:10

    Eine sensationelle Feststellung wurde in der Immobilienzeitung veröffentlicht.
    Unglaublich, was die Baukosten-Statistiker vom BKI herausgefunden haben.

    Baukosten für Wohnungen stärker gestiegen als angenommen

    Die Normalherstellungskosten (NHK) für Standardwohnimmobilien (Einfamilienhäuser, Eigentumswohnungen, Doppelhaushälften) sind seit 2010 stärker gestiegen als es der Baukostenindex nahelegt. Das zeigt eine Auswertung der Objektdatenbank des Baukosteninformationszentrums (BKI) Deutscher Architektenkammern. Es wurde feststgestellt, dass die Herstellungskosten bis zu 24% höher liegen, als wenn man die Werte der NHK 2010 mittels Baukostenindex fortschreibt.

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  5. 13.03.2018 um 19:31

    Kippt der deutsche Wohnungsmarkt?
    Immobilienweise warnen vor Preiseinbruch

    Diese Analyse dürfte Immobilieninvestoren nicht passen:
    Nach jahrelangen Preissteigerungen könnte der deutsche Wohnimmobilienmarkt einbrechen.

    http://www.multiasset.com/kippt-der-deutsche-wohnungsmarkt-immobilienweise-warnen-vor-preiseinbruch-1520505920

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  6. 28.02.2018 um 09:15

    Immobilien-Zeitung
    Frühjahrsgutachten: Wohnungszyklus nähert sich dem Ende

    Dem jüngsten Preisauftrieb zum Trotz: In Berlin und München geht’s mit den Wohnungspreisen bald abwärts. Ansonsten sieht’s für die deutschen Immobilienmärkte laut Frühjahrsgutachten der Immobilienweisen mal wieder rosig aus.

    http://www.immobilien-zeitung.de/1000050504/fruehjahrsgutachten-wohnungszyklus-naehert-sich-ende

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