Sanierungsflop am Bürgerhaus

„Das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft förderte bis Ende 2009 die energetische Sanierung kommunaler Gebäude mit 34,8 Millionen Euro. Dabei wurden zum Beispiel Wärmedämmungen eingebaut, Fenster und Türen ausgetauscht sowie Beleuchtungs- und Heizungsanlagen erneuert. Bei der Prüfung ist nun besonderes Augenmerk darauf gelegt worden, wieviel Energie nach der Sanierung tatsächlich eingespart wurde und ob die Investitionen wirtschaftlich waren.

Das war für den Landesrechnungshof dann der Fall, wenn sich die Maßnahme innerhalb der Zweckbindungsfrist von 20 Jahren oder der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Gebäude von 30 Jahren amortisiert. Das niederschmetternde Ergebnis: Der Landesrechnungshof stellte fest, daß sich von den sieben untersuchten Fördermaßnahmen nur zwei innerhalb der Zweckbindungsfrist von 20 Jahren amortisieren. Bei den anderen fünf Maßnahmen überstiegen die Kosten für den notwendigen Ersatz der technischen Ausstattung innerhalb des Zweckbindungszeitraums die finanziellen Einsparungen.“

Der vollständige Artikel beim VDGN.

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Kommentar BAUFÜSICK: Damit kann Brandenburg gegen Bayern antreten:

Nordbayern: grandiose Sanierungserfolge

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