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Hurra, auch das Abwasser wird teurer

BDEW zur Neuregelung der Abwasserabgabe in den Koalitionsverhandlungen:
Steigerung der Abwassergebühren um bis zu 25 Prozent droht
Ergebnisoffener Dialog notwendig/ Verursacherprinzip umsetzen
Die Koalitionsverhandlungen sehen aus Sicht des BDEW de facto eine Neuregelung der Abwasserabgabe vor. Damit zielen sie nach Auffassung der Wasserwirtschaft auf eine Erhöhung der Abwassergebühren ab, um so die sogenannte vierte Reinigungsstufe in Deutschland zu finanzieren. Damit drohen laut ersten Berechnungen von Abwasserentsorgern Kostensteigerungen um bis zu 25 Prozent.
„Der jetzige Vorschlag wälzt die Kosten für eine vierte Reinigungsstufe auf die Verbraucherinnen und Verbraucher ab, obwohl sie nicht die Verursacher der Gewässerverunreinigungen sind. Auch eine vierte Reinigungsstufe kann zudem nicht alle Stoffe beseitigen“, kritisierte Martin Weyand, BDEW-Hauptgeschäftsführer Wasser/Abwasser heute in Berlin.
Der BDEW fordert deshalb einen ergebnisoffenen Dialog darüber, wie in Deutschland eine gewässerschonende Bewirtschaftung ermöglicht werden kann. Dabei sollte auch das Verursacherprinzip eine Leitlinie sein. Hierzu bietet das vom Bundesumweltministerium durchgeführte Dialogforum zu Spurenstoffen grundsätzlich eine gute Basis. (BDEW 02.02.2018)

Kommentar BAUFÜSICK: von wegen „ergebnisoffen“,
daraus wird ein „alternativlos“. Wetten?

Kategorien:Wasser, Wohnkosten Schlagwörter: ,
  1. 20.12.2018 um 16:16

    10.12.2018 BDEW

    Zahl der Woche / Nur 0,2 Cent…
    … kostet in Deutschland ein Liter Trinkwasser

    Trinkwasser ist nicht nur das am besten kontrollierte, sondern auch das preiswerteste Lebensmittel: Ein Liter kostet im Durchschnitt gerade einmal 0,2 Cent. Für einen Euro bekommen wir also 500 Liter Trinkwasser – das sind 2.500 Gläser à 0,2 Liter.

    Die Trinkwasserversorgung ist zudem konstant günstig und entwickelt sich entlang der Inflationsrate. Müssen Trinkwasserpreise angepasst werden, liegt das in der Regel an geplanten Investitionen für die Qualität und Ver-sorgungssicherheit. Darüber hinaus nehmen die Umweltbelastungen stetig zu und erfordern verstärkte Aufbereitungsmaßnahmen durch die Wasserversorger. So werden die erhöhten Nitrateinträge der Landwirtschaft in das Grundwasser zu einem immer größeren Umwelt- und Kostenproblem. Eine BDEW-Studie zeigt, dass eine aufwendige Nitratentfernung die Jahreswasserrechnung von Haushalten um bis zu 62 Prozent erhöhen könnte. Es müssen daher wirksame Maßnahmen getroffen werden, um die Verschmutzung des Grundwassers einzudämmen.

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