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Sensationelle Entdeckung: Hochbaupreise steigen rasant

Die Preise im Hochbau sind derzeit durchschnittlich 7% höher als viele Bauherren und Auftraggeber in ihren Budgets ansetzen; bei komplexeren Gewerken liegen im Schnitt sogar mehr als 10% über den veranschlagten Kosten. Zudem gebe es vor allem bei Stahl- und Metallbau, Dach- und Fassadenarbeiten sowie bei Glasfassaden sehr geringe Angebotsrückläufe, sodass auch hier in Zukunft mit hohen Preissteigerungen zu rechnen ist. Insgesamt haben sich die Preise bei allen Bauleistungsbereichen erhöht.“ – Mehr bei der ImmobilienZeitung: Preise beim Hochbau gehen steil nach oben, 16.01.2018
Und weil das noch nicht genügt (ebenda): Die Grundsteuer ist verfassungswidrig +++ Preis- und Mietdynamik beim Wohnen hält an +++ Flächen für Wohnprojekte immer teurer

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Kategorien:Baukosten, Baupreise Schlagwörter: ,
  1. 27.05.2018 um 17:52

    PRESSEMITTEILUNG des Statistischen Bundesamtes (DESTATIS) Nr. 174 vom 17.05.2018

    Genehmigte Wohnungen von Januar bis März 2018: – 1,7 % gegenüber Vorjahreszeitraum/ Veränderung ohne genehmigte Wohnungen in Wohnheimen: + 1,2 %

    WIESBADEN – Von Januar bis März 2018 wurde in Deutschland der Bau von insgesamt 77 800 Wohnungen genehmigt. Darunter fallen alle Genehmigungen für Baumaßnahmen von neu errichteten sowie an bestehenden Wohn- und Nichtwohngebäuden. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das 1,7 % oder 1 300 Baugenehmigungen von Wohnungen weniger als im Vorjahreszeitraum. Ohne Berücksichtigung der Wohnungen in Wohnheimen stieg die Zahl der Baugenehmigungen um 1,2 %.

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  2. 27.05.2018 um 17:52

    PRESSEMITTEILUNG des Statistischen Bundesamtes (DESTATIS) Nr. 185 vom 25.05.2018

    Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im März 2018: – 15,1 % saisonbereinigt zum Vormonat

    WIESBADEN – Der saison-, arbeitstäglich- und preisbereinigte Auftragseingang im Bauhauptgewerbe war nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im März 2018 um 15,1 % niedriger als im Vormonat. Dieser Rückgang ist insbesondere auf den außergewöhnlich hohen Auftragseingang des Vormonats zurückzuführen, als der höchste jemals gemessene Wert an Aufträgen in einem Februar erzielt wurde. Im weniger schwankungsanfälligen Dreimonatsvergleich fiel das Volumen der saison-, arbeitstäglich- und preisbereinigten Auftragseingänge von Januar 2018 bis März 2018 gegenüber dem Zeitraum von Oktober bis Dezember 2017 um 1,7 %.

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  3. 07.03.2018 um 19:50

    Baubarometer 2018: jedes fünfte Unternehmen erwartet zweistelliges Wachstum

    Düsseldorf, 07.03.2018: Die Konjunkturlokomotive am Bau steht unter Volldampf: Seit mehr als zwei Jahren sind die Auftragsvorräte bei den Bauunternehmen so groß, dass die Branche bis an die Grenzen ihrer Kapazitäten dauerausgebucht ist. Kein Wunder, dass fast alle befragten Bauunternehmer im Frühjahrs-Baubarometer von BauInfoConsult auch 2018 mit mehr oder gleich viel Umsatz wie im Vorjahr rechnen.

    Anfang des Jahres hat das Düsseldorfer BauInfoConsult-Institut unter anderem 150 Bauunternehmer in telefonischen Interviews zu ihren Umsatzerwartungen im Jahr 2018 befragt. Die Antworten zeigen, dass sich die Mehrheit keine Sorgen um die Konjunktur macht: 59 Prozent der Bauunternehmer gehen davon aus, dass sie 2018 deutlich mehr Umsatz erwirtschaften werden als im Vorjahr (um 5 Prozent oder mehr).

    Jeder sechste Bauunternehmer rechnet sogar mit zweistelligen Zuwächsen. Ein Fünftel der Baubetriebe geht immerhin von leichten Umsatzsteigerungen um bis zu 5 Prozent mehr als im Jahr 2017 aus. Weitere 16 Prozent erwarten ein ähnliches Ergebnis wie 2017 – und kaum jemand einen Rückgang.

    Die Bauunternehmer äußerten sich dabei von allen im Frühjahr befragten Berufsgruppen am Bau am optimistischsten. Das ist wenig verwunderlich, denn im Bauhauptgewerbe übersteigt die Nachfrage weiter die kurzfristigen Kapazitäten, der Arbeitsmarkt für Fachkräfte ist geradezu leergefegt und die Preise ziehen an. Sogar die zuletzt erkennbare Drosselung des Neubautempos kommt in dieser Situation nicht ungelegen.

    Zudem ist – dank dem jahrelangen Spar-Fetisch von Kommunen, Ländern und Bund – die öffentliche Infrastruktur mittlerweile mehr als sanierungsreif, der Ausbau der Kommunikationsnetze überfällig. Das Tief- und Straßenbausegment ist in den nächsten Jahren wohl eine sichere Auftragsbank, bei der auch überwiegend im Hochbau tätige Bauunternehmen nicht leer ausgehen dürften.

    BauInfoConsult, 07.03.2018

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  4. 10.02.2018 um 10:19

    Immowelt-Kaufpreis-Prognose: 2020 kosten Wohnungen in deutschen Großstädten bis zu 28 Prozent mehr

    Die Immowelt-Kaufpreis-Prognose hat die Entwicklung der Wohnungspreise in den 14 größten deutschen Städten bis 2020 untersucht: Größter Anstieg in München: Die Preise für Wohneigentum erhöhen sich bis Ende 2020 um 28 Prozent / In München liegt der Quadratmeterpreis bis Ende dieses Jahres bei 7.140 Euro, 2020 überschreitet er wahrscheinlich die 8.000 Euro-Marke / Große Preissteigerungen sind auch in Nürnberg (+26 Prozent), Hannover (+25 Prozent), Berlin und Stuttgart (+24 Prozent) zu erwarten / Szenario steigende Zinsen: Preissteigerungen verlangsamen sich

    Nürnberg, 23. Januar 2018. Die Wohnungspreise in Deutschland werden in den nächsten Jahren weiter steigen. Bis Ende 2020 liegt die Zunahme im Mittel bei 22 Prozent. Insbesondere Käufer in München können sich auf neue Rekord-Höhen einstellen: Wohnungen verteuern sich dort sogar um 28 Prozent. Der Quadratmeterpreis liegt dann voraussichtlich über der 8.000-Euro-Marke (8.390 Euro). Bereits Ende dieses Jahres wird er bei 7.140 Euro liegen. Zurzeit zahlen Wohnungskäufer in der bayerischen Landeshauptstadt im Median 6.540 Euro pro Quadratmeter. Noch deutlicher wird der Unterschied zu 2010: Damals kosteten Wohnungen 2.970 Euro pro Quadratmeter und damit einen Bruchteil der Preise mit denen 2020 zu rechnen ist. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Immowelt-Kaufpreis-Prognose. Dafür wurden die Preise von Eigentumswohnungen bis 2020 vorausberechnet. Berücksichtigt wurde dabei die Entwicklung von Bevölkerung, Verbraucherpreisindex und Baupreisindex sowie ein durchschnittlicher Zinssatz von 1,68 Prozent für Wohnbaukredite in 2017.

    Die Ergebnisse unserer Prognose zeigen, dass die Preise in den deutschen Großstädten auch in den nächsten zwei Jahren steigen werden. Das liegt vor allem daran, dass der Zuzug in die Ballungsräume weiter zunimmt und sich somit die Nachfrage nach Wohnraum stetig erhöht“, erklärt Ulrich Gros, CFO der Immowelt AG. „Das Angebot an Immobilien wird dem großen Ansturm aber nicht gerecht“, prognostiziert Gros weiter. „Hinzu kommt, dass es keine Anzeichen dafür gibt, dass die derzeitige Niedrigzinsphase auf einen Schlag beendet sein wird. Die Europäische Zentralbank wird den Leitzins nur in kleinen Schritten anheben.“

    Nürnberg und Hannover boomen weiter
    Die günstigen Zinsen haben aber nicht nur Auswirkungen auf Münchens Immobilienmarkt, auch in B-Städten hält der Preisaufschwung an. Beste Beispiele sind Hannover und Nürnberg. Beide verzeichneten in den vergangenen Jahren ein Bevölkerungswachstum, das auch in den nächsten Jahren sehr wahrscheinlich nicht abreißen wird. Das hat zur Folge, dass sich die Kaufpreise in Hannover bis 2020 um 25 Prozent, in Nürnberg um 26 Prozent erhöhen – die höchsten Steigerungen nach München (28 Prozent). In Nürnberg prognostiziert die Immowelt-Berechnung in zwei Jahren Preise von 3.400 Euro pro Quadratmeter, aktuell liegt der Wert noch bei 2.700 Euro. In Hannover ist das Niveau generell etwas niedriger: Zurzeit zahlen Käufer 2.170 Euro pro Quadratmeter, 2020 sind bereits 2.720 Euro realistisch.

    Hauptstadt: Preise knacken die 4.000-Euro-Marke
    Auch in Berlin, Stuttgart (je +24 Prozent) und Hamburg (+23 Prozent) müssen Käufer in zwei Jahren deutlich mehr Geld investieren. Besonders in Berlin steigen die Preise bis 2020 in neue Sphären. Aktuell sind es noch 3.460 Euro im Median, für Ende dieses Jahres werden 3.730 Euro prognostiziert. In zwei Jahren knacken die Kaufpreise die 4.000-Euro-Marke. Die Strahlkraft der Hauptstadt hat besonders in den vergangenen Jahren einen Immobilienboom ausgelöst. Am deutlichsten wird das beim Blick auf die Preise für Wohneigentum von 2010: Damals kostete der Quadratmeter noch 1.570 Euro. Anfang 2020 wird er mehr als 2,5 Mal so teuer sein.

    Anders dagegen sieht es im Ruhrgebiet aus: Hier gibt es Immobilien noch zu vergleichsweise günstigen Preisen. Und das wird sich so schnell nicht ändern: Sowohl in Essen als auch in Dortmund werden sich die Preise für Wohneigentum nur unwesentlich verteuern. Aktuell kosten Eigentumswohnungen in Dortmund 1.340 Euro pro Quadratmeter und in Essen 1.370 Euro. Bis Anfang 2020 sind Steigerungen von gerade einmal 80 beziehungsweise 90 Euro zu erwarten.

    Szenario steigende Zinsen: Preissteigerungen verlangsamen sich
    Alle bisher genannten Ergebnisse der Immowelt-Kaufpreis-Prognose beruhen darauf, dass die Europäische Zentralbank (EZB) bis 2020 den Leitzins bei 0 Prozent belässt und das aktuelle Zinsniveau für Wohnbaukredite bei durchschnittlich 1,68 Prozent bleibt. Sollte die EZB allerdings den Leitzins anheben, hat das Auswirkungen auf die Preisentwicklung. Eine Anhebung auf 0,5 Prozent hätte zur Folge, dass Käufer einen Wohnbaukredit für 5 bis 10 Jahre zu einem Zinssatz von rund 2 Prozent finanzieren.

    Tritt ein solches Szenario bis 2020 ein, verlangsamt sich die Preissteigerung. In München würde das etwa dazu führen, dass Wohneigentum um 22 Prozent teurer wird, statt um 28 Prozent bei gleichbleibenden Zinsen. Eine ähnliche Entwicklung gibt es auch in allen anderen untersuchten Städten. In Berlin würde die Steigerung beispielsweise bei 18 statt 24 Prozent liegen, in Nürnberg bei 20 statt 26 Prozent und in Stuttgart bei 18 statt 24 Prozent. In Essen und Dortmund haben höhere Zinsen hingegen nahezu keinen Einfluss auf die Preise.

    Eine druckfähige Grafik steht hier zum Download bereit.

    Ausführliche Ergebnisgrafiken und Tabellen zur Immowelt-Kaufpreis-Prognose können hier heruntergeladen werden.

    Methodik
    Für die Prognose der Kaufpreise in den 14 größten deutschen Städten wurde die Entwicklung folgender Parameter auf Grundlage des Basisjahres 2010 berücksichtigt:
    • Bevölkerungsentwicklung, woraus die Nachfrage abgeleitet wurde
    • durchschnittlicher Zinssatz pro Quartal
    • Verbraucherpreisindex
    • Baupreisindex

    Weiterführende Informationen zur Methodik der Immowelt-Kaufpreis-Prognose stehen hier bereit.

    Berechnungsgrundlage
    Datenbasis für die Berechnung der Immowelt-Kaufpreis-Prognose in den 14 größten deutschen Städten waren 1.010.000 auf immowelt.de inserierte Angebote. Die Preise sind jeweils Angebots-, keine Abschlusspreise. Die Preise geben jeweils den Median der zwischen 2010 und 2017 angebotenen Wohnungen wieder. Der Median ist der mittlere Wert der Angebotspreise.

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  5. 10.02.2018 um 09:54

    Immowelt-Pressemitteilung

    1. Januar 2018

    Sehr geehrter Herr G. Bumann,

    Sie erhalten die neueste Pressemitteilung der Immowelt AG:

    Kaufen schlägt Mieten: die große Immobilien-Analyse in den 79 größten deutschen Städten

    Immowelt hat die monatliche Belastung von Käufern und Mietern einer 80-bis 120-Quadratmeter-Wohnung in Deutschland verglichen: Kaufen lohnt sich in vielen Fällen auch mit wenig Eigenkapital: Selbst bei einer 100-Prozent-Finanzierung ist der Erwerb oft eine Option / Je mehr Kapital, desto eindeutiger der Trend: Bei 20 Prozent Eigenkapital haben Käufer in 36 der 79 Städte im Durchschnitt sogar niedrigere monatliche Kosten als Mieter / Selbst bei monatlichen Mehrbelastungen lohnt sich Kaufen häufig: Nach 30 Jahren Tilgungszeitraum locken sicheres und mietfreies Wohnen und oftmals ein deutlicher Wertzuwachs der Immobilien

    Nürnberg, 31. Januar 2018. Monatlich Miete zahlen oder das Geld lieber in die eigenen vier Wände investieren? Viele Mieter wollen eigentlich kaufen, glauben aber, dass sie sich aufgrund der hohen Preise keine Immobilie leisten können. Eine Fehleinschätzung, wie eine aktuelle Analyse von immowelt.de zeigt. Denn der Kauf einer Wohnung in familientauglicher Größe lohnt sich überraschend oft und das in vielen Fällen auch mit geringem Eigenkapital. Wichtigstes Ergebnis: Wer lediglich die Kaufnebenkosten aus eigener Tasche stemmen kann, zahlt in der Mehrzahl der untersuchten Städte monatlich nur etwas mehr als ein Mieter – besitzt nach 30 Jahren dafür aber eine abbezahlte Wohnung. In Gelsenkirchen, Wuppertal und Magdeburg spart der Käufer im Durchschnitt monatlich sogar.

    Für die Analyse von immowelt.de wurden die monatliche Belastung der Käufer für Zins- und Tilgungskosten, Kaufnebenkosten sowie monatliche Rücklagen den Mietzahlungen gegenübergestellt. Diese Beträge für eine Familienwohnung mit 80 bis 120 Quadratmetern beziehen sich auf einen Tilgungszeitraum von 30 Jahren. Außerdem wurde der zu erwartende Wertzuwachs im Vergleichszeitraum ermittelt.

    Kauf auch bei geringem Eigenkapital eine echte Option
    Wer eine 100-Prozent-Finanzierung benötigt, profitiert in vielen Fällen vom Kauf einer Familienwohnung. Neben den bereits erwähnten Städten Gelsenkirchen, Wuppertal und Magdeburg, in denen Käufer durchschnittlich im Monat sogar Geld sparen, liegt die monatliche Mehrbelastung in 41 Städten bei unter 200 Euro und ein Kauf ist damit eine echte Option. Hierzu gehören Heidelberg, Düsseldorf, Köln, Karlsruhe und Dresden. Falls diese Mehrausgaben für eine Familie zu stemmen sind, bietet sich hier in vielen Fällen der Kauf an, da Käufer nach 30 Jahren sicher und mietfrei in ihrer abbezahlten Immobilie leben. Sollten sie sich eines Tages doch zum Verkauf entschließen, hat die Wohnung in den meisten Städten mit großer Wahrscheinlichkeit auch deutlich an Wert gewonnen. In Köln etwa betragen die Mehrkosten für Käufer einer familientauglichen Wohnung im Wert von gut 290.000 Euro im Schnitt zwar 175 Euro pro Monat. Doch nach 30 Jahren ist der Besitzer schuldenfrei und Wohnungseigentümer.

    80-Prozent-Finanzierung: In 36 Städten zahlen Käufer monatlich weniger
    Je mehr eigenes Vermögen der Käufer mit einbringt, desto lohnenswerter wird der Immobilienerwerb. In 36 der 79 untersuchten Städte zahlen Käufer mit 20 Prozent Eigenkapital monatlich sogar weniger als Mieter. Das gilt selbst für florierende Städte wie Köln, Stuttgart oder Augsburg. In Berlin muss ein Käufer bei einer 80-Prozent-Finanzierung im Monat durchschnittlich 107 Euro mehr aufbringen als ein Mieter und sollte zudem über gut 72.000 Euro Eigenkapital verfügen. Falls sich diese Kosten aber aufbringen lassen, ist es eine durchaus lukrative Option: Bis 2047 ist die Wohnung abbezahlt und der Besitzer wohnt mietfrei.

    Nur in 5 Städten ist die monatliche Mehrbelastung für Käufer hoch
    Bei einer 80-Prozent-Finanzierung ergab die Analyse lediglich 5 Städte, in denen die durchschnittlichen monatlichen Mehrkosten für Käufer die 200-Euro-Schwelle knacken: Das sind München, Rostock, Oldenburg, Erlangen und Freiburg. In diesen Städten muss nicht generell vom Kauf abgeraten werden. Käufer sollten sich hier bei ihrer Entscheidung aber sehr sicher sein und über möglichst viel Eigenkapital verfügen. In München betragen 20 Prozent des Kaufpreises von rund 640.000 Euro beispielsweise knapp 130.000 Euro. Wer über dieses Vermögen verfügt und bereit ist monatlich 220 Euro mehr zu zahlen als ein Mieter, besitzt nach 30 Jahren dafür aber auch eine Immobilie im Wert von nahezu einer Million Euro – und kann dauerhaft und sicher auf einem der angespanntesten Immobilienmärkte Deutschlands in einer Wohnung mit komfortabler Größe wohnen.

    Berechnungsgrundlage

    Datenbasis für die Berechnung der Kauf- und Mietpreise in den 79 größten deutschen Städten waren 163.300 Immobilien, die im Jahr 2017 auf immowelt.de inseriert wurden. Dabei wurden ausschließlich die Angebote berücksichtigt, die vermehrt nachgefragt wurden. Die Preise sind jeweils Angebots-, keine Abschlusspreise. Die Preise geben den Median, also den mittleren Wert der Angebotspreise der Immobilien, wieder. Die Mietpreise sind Nettokaltmieten bei Neuvermietung.

    Ausführliche Informationen zu allen 79 Städten sowie Karten, Tabellen und die Analysemethode finden Sie hier auf unserer Sonderseite.

    Grafiken und Tabellen stehen außerdem hier zum Download bereit.

    Methodik

    Die durchschnittliche monatliche Belastung für Käufer beinhaltet die Kosten für Zins- und Tilgungszahlungen, Rücklagen für Instandhaltungen sowie die bundeslandspezifischen Kaufnebenkosten umgelegt auf 30 Jahre. Die Entwicklung der Mietpreise orientiert sich an Daten des statistischen Bundesamtes. Diese ergeben eine durchschnittliche jährliche Steigerung der Mietpreise um 1 Prozent seit 1995 in Deutschland. Da sich der Wohnungsmarkt regional jedoch unterschiedlich entwickelt, wurde auf der Basis von sozio-ökonomischen Faktoren die jährliche Mietpreisentwicklung bei 0,5 Prozent (unterdurchschnittliche Entwicklung),1,0 Prozent (durchschnittliche Entwicklung) und 1,5 Prozent (überdurchschnittliche Entwicklung) pro Jahr angesetzt. Analog dazu wurde auch die Wertentwicklung der Immobilien angenommen. Die Annuitätenrate wurde bei der 80-Prozent- sowie der 100-Prozent-Finanzierung jeweils auf 30 Jahre berechnet. Dabei wurde für beide Finanzierungsarten aktuell marktübliche Zinssätze angenommen (100-Prozent-Finanzierung: 2,2 Prozent, 80-Prozent-Finanzierung: 1,9 Prozent). Bei der 100-Prozent-Finanzierung bezahlt der Käufer die Kaufnebenkosten mit eigenen Mitteln und nimmt einen Kredit über 100 Prozent der Kaufsumme auf. Bei der 80-Prozent-Finanzierung werden mit dem Eigenkapital neben den Kaufnebenkosten auch 20 Prozent der Kaufsumme beglichen.
    31.01.2018

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  6. 10.02.2018 um 09:54

    Immowelt-Pressemitteilung

    1. Februar 2018

    Sehr geehrter Herr G. Bumann,

    Sie erhalten die neueste Pressemitteilung der Immowelt AG:

    Wohnen in Deutschlands engsten Städten: Quadratmeterpreise zwischen 910 Euro in Gelsenkirchen und 6.580 Euro in München

    Analyse der Immobilienpreise in Deutschlands engsten Städten von immowelt.de: In München leben die meisten Personen pro Quadratkilometer und die Preise sind am höchsten / Hohe Preise und wenig Platz gibt es auch in Ottobrunn und Unterhaching / Enge Städte und niedrige Preise hingegen im Ruhrgebiet / Weitläufigste Städte in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt mit niedrigen Preisen

    Nürnberg, 6. Februar 2018. In Deutschlands Städten kann es schon mal ganz schön eng werden. In München kommen 4.668 Einwohner auf den Quadratkilometer – so viel wie nirgendwo anders. Das wirkt sich auf die Wohnungspreise aus: Mit im Schnitt 6.580 Euro pro Quadratmeter für Wohneigentum ist die bayerische Landeshauptstadt auch hier Spitzenreiter, wie eine aktuelle Analyse von immowelt.de zeigt. Dafür wurden Kaufpreise von Eigentumswohnungen und Häusern und die Bevölkerungsdichte in Städten mit mehr als 20.000 Einwohnern untersucht. Ein Grund für die hohen Preise ist die große Attraktivität der Isar-Metropole – die hohe Konzentration an Weltkonzernen mit zahlreichen Arbeitsplätzen sorgt für steigende Einwohnerzahlen und eine enorme Nachfrage nach Wohnraum.

    Gemeinden um München: eng und teuer
    Die Strahlkraft Münchens ist bis in die umliegenden Gemeinden spürbar und Käufer weichen immer mehr ins Umland aus. Das hat zur Folge, dass das nur wenige Kilometer entfernte Ottobrunn nicht nur die zweithöchste Bevölkerungsdichte aller untersuchten Städte hat, sondern auch die zweitteuersten Immobilien. 5.740 Euro pro Quadratmeter zahlen potentielle Käufer in der Gemeinde. Auf einem ähnlichen Preisniveau befindet sich zwar die Nachbarstadt Unterhaching (5.600 Euro), allerdings leben hier nur rund halb so viele Menschen auf einem Quadratkilometer.

    Erst mit großem Abstand bei der Einwohnerdichte folgen nach München weitere deutsche Großstädte: In Berlin verteilen sich die 3,5 Millionen Einwohner auf eine Fläche von rund 890 Quadratkilometern. Auf den Quadratkilometer gerechnet sind das 3.950 Einwohner, was deutschlandweit der dritthöchste Wert ist. Auch Stuttgart weist eine hohe Einwohnerdichte auf, da die Stadt wegen der Lage in einem Kessel sich nur begrenzt flächenmäßig vergrößern kann und somit eher auf Nachverdichtung setzen muss. Die Preise reichen sowohl in Stuttgart (3.700 Euro) als auch in Berlin (3.370 Euro) jedoch nicht an die von München und Umgebung heran. Ähnliches gilt auch für weitere eng besiedelte Großstädte wie Frankfurt (4.040 Euro), Düsseldorf (3.050 Euro) oder Köln (2.980 Euro).

    Ruhrgebiet: eng und günstig
    Dass die Wohnungspreise nicht immer mit einer hohen Einwohnerdichte zusammenhängen verdeutlicht das Ruhrgebiet. Gelsenkirchen zählt mit 2.481 Einwohner pro Quadratkilometer zu einer der dichtesten bewohnten Städte Deutschlands, Wohneigentum ist dort aber dennoch günstig. Aktuell zahlen Käufer 910 Euro pro Quadratmeter. Zum Vergleich: Hamburg hat eine ähnliche Bevölkerungsdichte, die Kaufpreise sind aber mit 3.830 Euro pro Quadratmeter mehr als 4 Mal so hoch.

    Auch Herne (1.260 Euro), Essen (1.550 Euro) und Oberhausen (1.270 Euro) sind zwar dicht bewohnt, die Kaufpreise für Immobilien sind aber genauso wie in Gelsenkirchen eher günstig. Diese Städte sind nach wie vor von der Schwerindustrie geprägt und konnten den Strukturwandel nicht abschließen. Hinzu kommt, dass sie unter hoher Arbeitslosigkeit leiden und somit trotz niedriger Preise wenig attraktiv für Käufer sind.

    Meister Platz in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt
    Während es in den Metropolen eng zugeht, sind kleinere Städte in Niedersachsen oder Sachsen-Anhalt ziemlich weitläufig und die Immobilien preiswert. Im sachsen-anhaltinischen Gardelegen, der Stadt mit der geringsten Einwohnerdichte, beträgt der Quadratmeterpreis im Schnitt 760 Euro. In Zerbst/Anhalt (580 Euro) ist Wohnen sogar noch preiswerter. Aber auch bei kleineren weitläufigen Gemeinden gibt es Ausnahmen: im bayerischen Garmisch-Partenkirchen (4.350 Euro) und Leutkirch im Allgäu (1.990 Euro) sind Immobilien teurer als in mancher Großstadt – und das trotz ausreichend Platz. Beide Städte liegen in Touristenregionen, was sich preistreibend auswirkt. In Garmisch-Partenkirchen kommt hinzu, dass aufgrund der alpinen Lage große Teile schwer zu erschließen oder gar unbebaubar sind.

    Grafiken und Tabellen zu den Kaufpreisen in den jeweils 20 Gemeinden mit der höchsten und niedrigsten Einwohnerdichte können Sie hier herunterladen.

    Berechnungsgrundlage
    Datenbasis für die Berechnung der Preise in den 20 Gemeinden mit der höchsten und niedrigsten Einwohnerdichte mit mehr als 20.000 Einwohnern waren 182.530 auf immowelt.de inserierte Angebote. Dabei wurden ausschließlich die Angebote berücksichtigt, die vermehrt nachgefragt wurden. Die Preise sind jeweils Angebots-, keine Abschlusspreise. Die Preise geben jeweils den Median der in 2017 angebotenen Wohnungen und Häuser wieder. Der Median ist der mittlere Wert der Angebotspreise. Die Daten für Bevölkerungsdichte stammen vom Statistischen Bundesamt.

    06.02.2018

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  7. 27.01.2018 um 10:06

    Prognose 2019: geht das Bauvolumen mit 414,1 Milliarden durch die Decke?
    Im starken Wirtschaftsjahr 2017 geriet die deutsche Baubranche bis an ihre Kapazitätsgrenzen. Es ist daher keine große Überraschung, dass auch das Bauvolumen kräftig zugelegt hat – und zwar um nicht weniger als 6,5 Prozent auf nominal 373,4 Milliarden Euro, so die nun vorgelegte Schätzung des DIW Berlin. Auch 2018 und 2019 wird das enorme Wachstumstempo beibehalten, so die Erwartung der Berliner Konjunkturforscher – allerdings wird der Wohnungsneubau seine bisherige Rolle als Lokomotive einbüßen. Welche Sektoren in seine Fußstapfen treten sollen, erfahren unsere Abonnenten hier. Mehr…
    http://www.bauinfoconsult.de/datenbank/marktinformationen/bau/trends_entwicklungen/prognose_2019_geht_das_bauvolumen_mit_414_1_milliarden_durch_die_decke/3764

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