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Wohnungsbau – Wohnungsnot

Neben der Flüchtlingskrise und den grünen Wunschträumen nach klimaneutralen Städten ist vor allem eines an der Wohnungsnot und den hohen Immobilienpreisen schuld: die Nullzinspolitik der EZB. Wer jetzt verlangt, der Staat müsse im heißgelaufenen Immobilienmarkt intervenieren, der irrt.
Die Politik hat versagt

Kategorien:Politik, Wohnen Schlagwörter: ,
  1. 29.01.2018 um 08:19

    Verschickt: Do, 25. Jan 2018 1:14
    Betreff: [Info-DW-Protest-Berlin] Sehenswert
    Am 24.01. lief leider viel zu spät auf WDR die Dok „Akte D – Das Versagen der Wohnungspolitik“ von
    Judith Voelker und Julia Meyer
    zu sehen unter

    https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/wdr-dok/video-akte-d—das-versagen-der-wohnungspolitik-100.html

    Deutschland ist ein Volk von Mietern. In kaum einem anderen Land lebt ein so großer Anteil der Bevölkerung zur Miete – mehr als 50 Prozent. Noch vor kurzer Zeit schien die Wohnungsfrage in Deutschland gelöst. Dank staatlicher Wohnungspolitik und Wohnungsbauförderung gehörte es zum Selbstverständnis des Landes, dass man unabhängig vom Einkommen in einer bezahlbaren Mietwohnung leben kann.

    Deutschland ist ein Volk von Mietern. In kaum einem anderen Land lebt ein so großer Anteil der Bevölkerung zur Miete – mehr als 50 Prozent. Noch vor kurzer Zeit schien die Wohnungsfrage in Deutschland gelöst. Dank staatlicher Wohnungspolitik und Wohnungsbauförderung gehörte es zum Selbstverständnis des Landes, dass man unabhängig vom Einkommen in einer bezahlbaren Mietwohnung leben kann. Doch das hat sich grundlegend geändert. Heute herrscht besonders in Großstädten wieder Wohnungsnot. Bezahlbarer Wohnraum ist knapp und umkämpft, das Kräfteverhältnis von Mietern und Vermietern gerät mehr und mehr in Schieflage. Das Problem wird noch dadurch verschärft, dass große Investoren aus dem In- und Ausland mit hohen Renditeerwartungen massiv Wohnungsbestände aufkaufen. Wohnungen werden zu einer Anlageform wie Aktien. Die derzeit explodierenden Mietpreise entwickeln sich zu einer Bedrohung für den sozialen Frieden im Land. „Akte D“ geht der Frage nach, warum das Wohnen in Deutschland eigentlich immer teurer wird. Wann hat sich die Wohnungspolitik grundlegend verändert? Aus welchen Gründen und zu welchem Zweck? Und gibt es sogar Profiteure der zunehmenden Wohnungsnot? Dazu unternehmen die Autorinnen in ihrer Dokumentation eine historische Spurensuche, beginnend mit dem Wohnungselend im Kaiserreich, über die Gründung der ersten Wohnungsbaugenossenschaften und den staatlich geförderten Massenwohnungsbau der Weimarer Republik, die staatlichen Maßnahmen gegen die Wohnungsnot nach dem Zweiten Weltkrieg in Ost und West, die Entwicklung von Vorstädten und Innenstädten in den 60er und 70er Jahren bis hin zu den Deregulierungen und Privatisierungsexzessen der 90er Jahre und den Auswirkungen der liberalisierten Finanzmärkte seit der Jahrtausendwende. Die Dokumentation fragt vor allem nach den entscheidenden Weichenstellungen durch die Politik, den Motiven und Erfolgen von gemeinnützigem und sozialem Wohnungsbau und den Gründen für sein faktisches Verschwinden.

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  2. 27.01.2018 um 10:33

    Steigende Wohnpreise bis Ende 2020

    Die Wohnungspreise in Deutschland werden bis Ende 2020 weiter anziehen. Im Mittel ergebe sich bei gleichbleibendem Leitzins ein Plus von 22%, sagt eine Prognose des Internetportals Immowelt voraus. Besonders in München werden die Preise mit einem Zuwachs von 28% kräftig steigen. Aber auch in B-Städten geht es nach oben. Eine Anhebung des Leitzinses würde das Wachstum nur leicht dämpfen.

    http://www.immobilien-zeitung.de/1000049925/steigende-wohnpreise-bis-ende-2020

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