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Brennen für den Klimaschutz

„Dämmfassaden, die Feuer fangen, sind zu einer massiven Bedrohung geworden. Das ist spätestens seit dem Hochhausbrand von London mit 80 Toten einer breiten Öffentlichkeit klar geworden. Doch auch in Deutschland gab es bereits ein Dutzend Tote, weil meist mit Styropor gedämmte Fassaden wie ein Brandbeschleuniger wirkten. Während in Großbritannien politische und gesetzliche Konsequenzen gezogen werden, sitzt die deutsche Politik das Problem einfach aus. Alle Warnungen von Feuerwehren und Fachleuten werden in den Wind geschlagen, weil das vorgebliche Ziel des „Klimaschutzes“ offenbar höher bewertet wird als Menschenleben.“ bei Achgut, mit Video (ca. 14 Minuten)

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  1. TT
    17.08.2017 um 17:48

    vom 20.07.:
    hier zwei aktuelle Videos zum Thema (wie viele Videos und Brände muss es eigentlich noch geben, bis sich etwas ändert? Warum hält man an diesem Irrsinn trotz allem weiter fest?):

    MDR Umschau 18.07.2017
    Brandgefahr durch Fassadendämmstoffe
    http://www.mdr.de/umschau/quicktipp/quicktipp-brandgefahr-fassadendaemmstoffe-100.html

    Achgut.com 17.07.2017
    Brennen für den Klimaschutz
    http://www.achgut.com/artikel/brennen_fuer_den_klimaschutz

    Und anbei ein Artikel aus der FAZ:

    Die mordende Stadt
    Architektur als Verbrechen: Was wir aus dem Fall des abgebrannten Grenfell Tower in London lernen müssen.

    Zitat:

    Und deshalb muss sie (die Dämmung) alle zehn Jahre heruntergeklopft
    und neu aufgebracht werden, was den Interessen der Bauindustrie durchaus entgegenkommen dürfte:
    alle zehn Jahre automatisch wieder der gleiche Auftrag! Für die
    Dämmindustrie hat man mit den neuen Energiestandards ein ökonomisches
    Perpetuum mobile geschaffen, und die Unerbittlichkeit, mit der sie
    ihre Wärmedämmverbundsysteme als einzige Möglichkeit empfiehlt, um den
    Klimawandel aufzuhalten, hat auch mit den enormen Gewinnen zu tun, die
    sie mit der „energetischen Ertüchtigung“ machen kann.

    Man sollte aber nicht vergessen, dass der Austausch des Dämmstoffs gegen einen weniger brennbaren nicht das Problem der hohen Kosten und der Unwirtschaftlichkeit für uns Mieter behandelt und es sogar noch verschärft, denn weniger brennbare Dämmstoffe sind mindestens doppelt bis dreimal so teuer. Auch kommen die Giftstoffe in Fassadenputz und -farbe weiter zum Einsatz. Die ersten Fragen bei einer „Eenergetischen Modernisierung“ müssen daher lauten:

    Ist eine Fassadendämmung überhaupt erforderlich?
    (für den Mieter ist sie in den allermeisten Fällen unwirtschaftlich, d.h. der Mieter zahlt drauf, der ökologische Nutzen ist nicht belegt, eine Fassadendämmung hält 20-30 Jahre – wer zahlt dann die Entsorgung und die erneute Sanierung der Fassade?)

    Müssen Kastenfenster raus? Warum arbeitet man sie nicht auf?
    (Kunststofffenster sind ein Erdölprodukt und sind in 20-30 Jahren Müll, können im Gegensatz zu Holzfenstern nicht aufgearbeitet werden und sparen gegenüber intakten Kastenfenstern lange nicht so viel ein wie berechnet – sind sie zu dicht, muss öfter gelüftet werden (mehr Wärme geht verloren), Schimmel droht, als Gegenmaßnahme kommen teure und Energie-fressende Lüftungsanlagen zum Einsatz)

    Müssen Heizkörper/Rohre wirklich raus? Warum Fernwärme?
    (Abriss und Neubau intakter Heizkörper und Rohre bedeutet einen sehr hohen Energieaufwand, Anschluss an Fernwärme bedeutet für Mieter an eine sehr teure Heizungsart angeschlossen zu sein und den Anbieter nicht wechseln zu können)

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