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Die EnEV wird zum Gag

Auch die Proton Schlagmänner haben es schon mitbekommen: die EnEV Abzocke genügt noch lange nicht, weswegen nun ein paar Gänge höher geschaltet werden soll. Allerdings haben die sich vertippt in ihrer Infomail.
„Aus drei alten Gesetzen soll ein neues werden
Bislang sind es drei Gesetze, die den Alltag der Baubranche maßgeblich prägen: das EnEG (Energieeinsparungsgesetz), die EnEV (Energieeinsparverordnung) und das EEWärmeG (Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz). Diese drei sollen nun gebündelt und ersetzt werden durch ein neues, die Baubranche sicher ebenso prägendes Gesetz: das neue Gebäudeenergiegesetz (GEG).
Ein erster Entwurf wird in Berlin diskutiert
Die Bundesregierung will mit dem neuen Gesetz gleich zwei Ziele erreichen: Sie muss den von der EU vorgegebenen Niedrigstenergie-Gebäudestandard für Nichtwohngebäude der öffentlichen Hand einführen. Und sie steht bei der Bauministerkonferenz der Länder im Wort: Dort hat sie versprochen, die bislang drei Gesetze zusammenzuführen. Schon der erste Entwurf, der im Januar vorgelegt wurde, zeigt eine Menge spannender Neuerungen. Welche davon ihren Weg durch die Instanzen bis zum Inkrafttreten des Gesetzes wie überstehen, darüber kann derzeit nur spekuliert werden.
…“ usw. usf.
Apropos vertippt: Die Überschrift lautet: Die EnEV wird zum GEG. Na, so ein Gag.

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Kategorien:EnEV Schlagwörter: ,
  1. Horst
    30.03.2017 um 18:40

    dena

    30. MÄRZ 2017, PRESSEMITTEILUNG

    Gescheitertes Gebäudeenergiegesetz

    Erheblicher Rückschlag für die Energiewende im Gebäudesektor

    Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Energie-Agentur (dena) und Sprecher der Allianz für Gebäude-Energie-Effizienz (geea) zum Scheitern des Gebäudeenergiegesetzes:

    „Wir bedauern sehr, dass der Koalitionsausschuss sich gestern nicht auf einen Kompromiss zum neuen Gebäudeenergiegesetz (GEG) verständigen konnte und dieses Vorhaben damit für diese Legislaturperiode gescheitert ist. Das ist in mehrfacher Hinsicht ein erheblicher Rückschlag für die Energiewende im Gebäudesektor.

    Ohne das GEG wird Deutschland nun zunächst keinen Niedrigstenergie-Standard für öffentliche Gebäude festlegen. Damit verstoßen wir gegen die EU-Gebäuderichtlinie. Außerdem hätte die öffentliche Hand hier mit gutem Beispiel vorangehen und zeigen können, dass sie die Energie- und Klimaschutzziele ernst nimmt. Es ist ein schlechtes Signal, wenn sich nicht einmal die öffentliche Hand selbst dazu verpflichtet, ihre eigenen Gebäude heute so zu bauen, dass sie den Klimazielen genügen.

    Bedauernswert ist zudem, dass die mit dem GEG angestrebte Vereinfachung des Ordnungsrechts für Gebäude nun erstmal nicht kommt. Das Energieeinsparungsgesetz (EnEG), die Energieeinspar-Verordnung (EnEV) und das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) hätten mit dem GEG zusammengelegt werden sollen. Das hätte vielen Ingenieuren, Architekten, Handwerkern etc. geholfen.

    Nach der steuerlichen Förderung für die energetische Gebäudesanierung ist nun ein zweites wichtiges Vorhaben für die Energiewende im Gebäudesektor im politischen Prozess gescheitert. Das zeigt, dass die Politik die Schlüsselfunktion des Gebäudesektors für die Energiewende offenbar immer noch nicht ausreichend versteht.“

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