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Hurra: Tauschzwang durch EnEV

rotefahne„Die neue Energieeinsparungsverordnung (EnEV) und das Altkessellabeling machen Druck im Wärmemarkt. Zahlreiche alte Heizkessel müssen raus. Die Haustechnikbranche hat die Wahl zwischen vielen Optionen: Erneuerung der bisherigen Technologie, Wahl eines neuen Brennstoffes oder via Hybrid die Einbindung Erneuerbarer Energien. Doch welche ist die günstigste? Welche hat Zukunft? Und welche ist politisch gewollt?
Wer eine Ölheizung hat, kann auch nach den modifizierten Verordnungen bei einer Ölheizung bleiben. Gleiches gilt für Gas und Biomasse. Lediglich reine Stromheizungen sind politisch nicht wohlgelitten, können aber auch preislich ohnehin nicht konkurrieren. Eine Erneuerbare-Pflicht im Bestand gibt es nur in Baden-Württemberg, hier in Höhe von 15% des Wärmebedarfs. Für diese gelten verschiedene Erfüllungsoptionen, etwa durch Einbindung von Solarthermie, Beheizen mit teils biogenen Brennstoffen oder eine Beratung zu einem energetischen Sanierungsfahrplan.“

Tauschzwang durch EnEV

Kategorien:Abzocke, EnEV, Heizen Schlagwörter: ,
  1. Brötchen
    01.10.2016 um 17:46

    ZIV-Statistik zeigt unglaubliche Altbestände auf: Etwa 700.000 Wärmeerzeuger sind in Deutschland älter als 32 Jahre
    News vom 30.09.2016 (Brötje)

    Der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks – Zentralinnungsverband (ZIV) veröffentlicht jährlich eine umfangreiche Erhebung: Mängel an Heizungs- sowie Lüftungsanlagen sind ebenso enthalten wie die statistischen Auswertungen zu CO-Messungen an Gasfeuerstätten, Messungen nach der 1. BImSchV an Öl- sowie Gasfeuerungsanlagen und Emissionsmessungen an Festbrennstoffkesseln. Hierfür werden über 180 Mio. Daten von rund 7.700 Bezirksschornsteinfegern erfasst und ausgewertet.

    Besonders interessant ist in diesem Zusammenhang die gegenwärtige Struktur und damit der Erneuerungsbedarf von Öl- und Gas-Heizungsanlagen in Deutschland. Demnach waren in 2015 über 5,6 Mio. Ölheizungen und mehr als 8,7 Mio. Gasheizungen in Betrieb. Etwa 17,8 % der Ölkessel sind älter als 24 Jahre, fast 7,0 % laufen schon länger als 32 Jahre. Bei den raumluftabhängigen Gaskesseln belaufen sich die Werte auf 11,8 % bzw. 3,7 %. In der Summe sind demnach fast 2 Millionen Wärmeerzeuger älter als 24 Jahre und 700.000 „echte Oldtimer“ sogar über 32 Jahre alt.

    Darum bleibt der Sanierungsstau in deutschen Heizungsräumen nach wie vor ein Dauerbrenner in der Fachwelt. Die komplette Erhebung kann hier als PDF-Dokument heruntergeladen werden.

    hier = http://www.schornsteinfeger.de/bilder_ziv/files/erhebungen2015.pdf

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  2. Simko
    30.09.2016 um 08:22

    Heizkesseltausch kann aus wirtschaftlichen Erwägungen manchmal durchaus sinnvoll sein.
    In vielen anderen Fällen, jedoch ein wirtschaftliches Groschengrab für den Anlagenbetreiber.
    Ein willkürliches Label oder Aufkleber durch den Schorni, garantiert keinesfalls Wirtschaftlichkeit für den Anlagenbetreiber.
    Heizkesseltausch, Pumpentausch oder Hydraulischer Abgleich, sollte daher stets wohl überlegt sein.
    Hilfestellung hierzu bieten jedoch nur verkaufsunabhängige, objektive, neutrale Berater!

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