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WDVS: bleiben Handwerker und Bauherren auf dem Sondermüll sitzen?

giftDas Problem: Ohne Entsorgungsmöglichkeit [destatis zu Abfallmengen 2015: 287.000 Tonnen Dämmmaterial mit und ohne gefährliche Anhaftungen, 104.300 Tonnen Baumischabfälle mit gefährlichen Anhaftungen.] werden die Abfallbetriebe in Deutschland diese Mengen aber nicht mehr von Handwerkern und Hausbesitzern annehmen. Das macht Verbandspräsident Kurth in einem Brief an alle Landesumwelt- und Landeswirtschaftsminister deutlich. „Momentan sehen sich unsere Mitgliedsunternehmen in der Zwangssituation,

die Annahme dieser Abfälle ab dem 1. Oktober 2016 sowohl als Monochargen als auch in Abfallgemischen mangels eines Entsorgungsweges ablehnen bzw. ausschließen zu müssen“, heißt es in dem Schreiben, das der „Welt“ vorliegt.

berichtet Die Welt (Das neue Dämmplatten-Problem der Hausbesitzer)
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BAUFÜSICK:
Der Grund: es handelt sich doch um Sondermüll
(der Affentanz geht seit mindestens 2012, folgen Sie dem Link)
Die Lösung = Aufdoppeln !
(Sondermüll auf Sondermüll? = genial)
Die Prognose: Wie demnächst das Bundesbauministerium sowie diverse Verbände und Organisationen berichten werden, ist das alles kein Problem und die Situation macht das Bauen nicht teurer. Hurra!

  1. E. Müller
    12.09.2016 um 21:15

    Das übliche Vorgehen des deutschen Staates:
    1. Erst lässt man Industrie und Handwerk ihren Mist an möglichst viele Deutsche verkaufen und verdient riesig an der Mehrwertsteuer.
    2. Dann erkennt der Staat das die Entscheidung Mist war,
    3. und beschließt korrigierende Regularien, die wieder aus ihrem eigenen Mist bares Geld für den Staat machen.
    4. Verlust: Der Kunde muss sein Haus entsorgen und zahlt Mehrwertsteuer für die „Dienstleistung“ der Entsorgung.
    5. Der Kunde muss neu kaufen oder bauen und zahlt noch mehr Steuern.
    6. Der Staat freut sich.
    Fazit: Der Kunde / Bürger ist immer der Dumme!

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    • 14.09.2016 um 16:58

      Gut beobachtet.
      Und damit der Beschiss noch etwas potenziert wird,
      werden der Dämmstoffindustrie nebst Zuträgern
      ordentlich Steuergelder hinterher geworfen:

      IBP-Bericht BBHB 019/2014/281: kein Recycling von WDVS
      02.2016

      Das Fraunhofer Institut für Bauphysik (wer sonst?) hat im Auftrag des Fachverbandes Wärmedämm-Verbundsysteme (in wessen sonst?) recherchiert, eruiert und geforscht: „Rückbau, Recycling und Verwertung von WDVS“ lautet das Thema. Wie es sich gehört, wurde auch diesmal ordentlich Steuergeld reingebuttert: „Der Forschungsbericht wurde mit Mitteln der Forschungsinitiative Zukunft Bau des Bundesinstitutes für Bau-, Stadt- und Raumforschung gefördert.“ Man muss etwas Verständnis aufbringen für die Not leidende Dämmstoffindustrie, dann kann man es gut finden, dass der Steuermichel für die Untersuchung derer Probleme löhnt.

      Weiterlesen …
      https://baufuesick.wordpress.com/2016/02/07/ibp-bericht-bbhb-0192014281-kein-recycling-von-wdvs/

      WDVS Recycling: sensationelle Forschungsergebnisse
      02.2015

      Nach über 50 Jahren Dahinwursteln hat sich die Dämmstoffindustrie dazu hinreißen lassen, sich Gedanken zu den Themen „Recycling“ und „Sondermüll“ zu machen. Vermutlich lag es daran, dass der Druck von den Medien das ignorierbare Maß überschritten hatte und sich auch „die Politik“ genötigt sah. Ihren Senf dazu zu geben. Damit die Not leidende Dämmstoffindustrie, bekannt für Milliardenumsätze und satte Gewinne, nicht zu tief in die Tasche langen musste,

      Weiterlesen …
      https://baufuesick.wordpress.com/2015/02/03/wdvs-recycling-sensationelle-forschungsergebnisse/

      Anspruchsvolle Forschungsvorhaben
      07.2012

      Eine kleine Presseschau, sozusagen als Gedanken zum Sonntag.
      „ImpulsE: Gelingt eigentlich der Transfer zwischen anspruchsvollen Forschungsvorhaben und der privaten Wohnungswirtschaft?
      Hegner: Ja, wenn sich der Druck aufbaut, dass man Wohnungen nur noch loskriegt, wenn sie für altersgerechtes Wohnen vorgesehen sind. Oder, wenn bestimmte Materialien, die man nicht recyceln kann, schwerer unterzubringen sind am Bau. Außerdem: Banken und Versicherungen schauen genau, wohin sie ihr Geld geben. Geht es in nachhaltige Substanz? …“

      Weiterlesen …
      https://baufuesick.wordpress.com/2012/07/08/anspruchsvolle-forschungsvorhaben/

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  1. 03.11.2016 um 06:00
  2. 15.09.2016 um 07:48

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