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Energieeffizienz: sag’s dem BMWi

zaubererDas BMWi startet heute die öffentliche Konsultation zum Grünbuch Energieeffizienz. Das Grünbuch formuliert Leitfragen und Thesen zu den zentralen Herausforderungen und Handlungsansätze für die langfristige Senkung des Energieverbrauchs.

Bundeswirtschaftsminister Gabriel: „Mit demNationalen Aktionsplan Energieeffizienz haben wir für Programme zur Förderung der Energieeffizienzinsgesamt 17 Mrd. Euro für den Zeitraum von 2016 bis 2020 bereit gestellt – und damit erstmalig der Energieeffizienz die zentrale Rolle zugewiesen, die sie verdient. Das ist ein großer Erfolg. Und dennoch: Um die Energiewende bis 2050 zu schaffen, müssen wir auch zukünftig sämtliche Chancen für mehr Energieeffizienz konsequent nutzen. Energie, die wir einsparen, müssen wir nicht erzeugen, speichern, transportieren und bezahlen. Deswegen stellt das Grünbuch Energieeffizienz die zentrale Frage, wie wir dauerhaft Wohlstand mehren und den hierfür erforderlichen Energieverbrauch senken können. An dieser Zukunftsfrage entscheidet sich, ob unsere Kinder und Enkel in Wohlstand und einem gesundem Weltklima aufwachsen können. Dafür setze ich mich ein – und starte hierzu den Konsultationsprozess Grünbuch Energieeffizienz.“

Die Fortschritte in jüngerer Vergangenheit zeigen eindeutig: Wirtschaftswachstum bei sinkendem Energieverbrauch ist möglich. Der Monitoringbericht Energiewende weist aus: Zwischen 2008 und 2014 ist der Primärenergieverbrauch bei steigendem Wirtschaftswachstum um insgesamt 8,3% gesunken (2008: 14.380 PJ; 2014: 13.180 PJ).

Mit dem Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) hat das BMWi bereits im Dezember 2014 ein umfassendes Maßnahmenpaket zur Steigerung der Energieeffizienz vorgelegt. Die dort angekündigten Sofortmaßnahmen sind mittlerweile umgesetzt. Nun gilt es die weiteren Schritte zu diskutieren, wie wir unsere Effizienzziele erreichen können. Gleichzeitig müssen wir Antworten auf weitere Fragen finden, z.B. wie Energieeffizienz und Erneuerbare Energien optimal miteinander verbunden werden können und wie eine effiziente Sektorkopplung gestaltet werden kann.

Mit dem Grünbuch wird ein Konsultationsprozess eingeleitet, an dessen Ende eine mittel- bis langfristig ausgerichtete Strategie zur Verringerung des Energieverbrauchs in Deutschland steht.

Die im Grünbuch aufgeführten Leitfragen und Thesen dienen dazu, den Dialog auf die wichtigsten Aspekte in den fünf Handlungsfeldern zu fokussieren:

  • Efficiency First,
  • Weiterentwicklung des Instrumentariums,
  • Europäische Energieeffizienzpolitik,
  • Sektorkopplung und
  • Digitalisierung.

Im Einzelnen besteht der Konsultationsprozess aus folgenden Elementen:

  • Online-Konsultation: alle interessierten Bürgerinnen und Bürger und alle betroffenen Kreise haben die Möglichkeit, bis zum 31.10.2016 ihre Stellungnahmen zum BMWi-Grünbuch zu übermitteln;
  • Energiewende Plattform Energieeffizienz: Diskussion des Grünbuchs mit den Teilnehmern der Energiewende-Plattformen Energieeffizienz und Gebäude;
  • Regionalveranstaltungen zum Grünbuch, weitere Informationen hierzu werden folgen.

Die Möglichkeit zur Stellungnahme und zur Schnellkommentierung der Grünbuch-Thesen, sowie alle weiterführenden Informationen zum Grünbuch Energieeffizienz finden Sie unter www.gruenbuch-energieeffizienz.de.

Die Energiewende geht in die nächste Phase, diskutieren Sie mit!

Weitergehende Informationen zur aktuellen Energiepolitik finden Sie im alle zwei Wochen erscheinendenNewsletter „Energiewende direkt“.

PRESSEMITTEILUNG 12.8.2016
Gabriel: Efficiency First – diskutieren Sie mit uns das Grünbuch Energieeffizienz!

Kategorien:Energieeffizienz Schlagwörter: , ,
  1. 18.08.2016 um 18:47

    Wieder einmal das übliche Dummgetue und Geheuchel.
    Blinder Aktionismus in anscheinend wohlfeile Worte verpackt.
    Wie ich darauf komme?

    „Die Bundesregierung sieht keinen Anlass, die Praxistauglichkeit der Anwendung von Pauschalwerten im Rahmen der energetischen Gebäudesanierung über das Mietrechtsänderungsgesetz zu überprüfen. Ob die Pauschalwerte in der Praxis tatsächlich erreicht werden, weiß die Bundesregierung allerdings nicht.“

    https://baufuesick.wordpress.com/2015/11/17/taugt-nix-macht-nix/
    https://baufuesick.wordpress.com/2016/04/08/energieeinsparung-keine-ahnung/

    „Da der Verbrauch vor Sanierung viel niedriger ist, als die EnEV in ihren Berechnungsmethoden anerkennt, ergeben sich viel niedrigere Einsparungsquoten als in den Berechnungen der EnEV vorgesehen. Die Einsparungen liegen im Schnitt 40% bis 50% niedriger als errechnet, wobei die weiter unten ausgeführten Probleme noch gar nicht eingerechnet sind.
    Diese Lücke hat nichts mit technischem Versagen bei der energetischen Sanierung zu tun, es ist schlichtweg eine mathematische Funktionsstörung.“

    https://baufuesick.wordpress.com/2015/10/05/galvin-studie-entlarvt-enev-wahnsinn/

    „… in Deutschland rechnen wir verordnet schon grandios falsch, aber Österreich hat uns da überholt. Eine Fehlerquote von 40-50% nach EnEV ist normal und gewünscht. Bestandsgebäude werden schlecht- und gedämmte werden schöngerechnet. Wie dem auch sei (für U = 1,55 brauche ich einen grottenschlechten Lambda-Wert, den ich mit Vollziegeln von Ende 19. Jh. nie erreiche), ich habe 2 Bsp. gerechnet, 1x mit Materialeigenschaft für rho = 1.600 und 1x verordnet mit U=1,55.“

    https://baufuesick.wordpress.com/2016/06/30/konversation-zur-waermeschutz-luege/

    Warum Hauseigentümer ungern energetisch sanieren
    Das muss man gelesen haben. Hier wird der ganze Beschiss bestätigt.
    Quelle: Deutscher Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung e.V.

    https://baufuesick.wordpress.com/2014/04/30/warum-hauseigentumer-ungern-energetisch-sanieren/

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