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95% der privat gebauten Mietwohnungen sind zu teuer

geld-verbrennen„Was in den vergangenen zwölf Monaten gebaut wurde, kann sich die breite Masse nicht leisten. Nur 4,7 Prozent der Mietwohnungen, die private Bauherren in den 20 größten Städten errichtet haben, fallen in das bezahlbare Segment. Das hat das NDR-Magazin Panorama aus den Marktdaten des Instituts Empirica errechnet. Als „bezahlbar“ gilt eine Wohnung, wenn ein durchschnittlicher Haushalt höchstens 30 Prozent seines Einkommens für die Kaltmiete zahlen muss. In München, wo die Einkommen hoch sind, trifft das immerhin auf 8,2 Prozent der privaten Neubauten zu. In Berlin dagegen nur auf 2,5 Prozent.
Das sind nicht nur traurige Zahlen für Wohnungssuchende. Es sollte auch der Politik zu denken geben, die aus lauter Ohnmacht auf Investoren angewiesen ist: Der Bund hat die Verantwortung für den sozialen Wohnungsbau abgegeben, Länder und Städte haben ihre Baugesellschaften verscherbelt, genauso große Arbeitgeber wie Bahn oder Post. Alle blicken sie nun auf ein Marktversagen, das sie selbst verursacht haben.“ Süddeutsche vom 23.06.

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Kategorien:Immobilien, Wohnkosten Schlagwörter:
  1. 19.06.2017 um 08:15

    Keine Entspannung auf dem Immobilienmarkt in Sicht
    14.06.2017 – Bundesgeschäftsstelle Landesbausparkassen – Referat Presse – Presseinformation
    LBS erwarten für 2017 Preisanstieg zwischen 3 und 5 Prozent – Enorme regionale Wohnungsmarktunterschiede – Städte in Süddeutschland bleiben Preisführer

    BERLIN – Die dynamische Preisentwicklung auf dem deutschen Immobilienmarkt wird sich auch im Jahr 2017 fortsetzen. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Frühjahrsumfrage unter 600 Immobilienmarktexperten von LBS und Sparkassen. Sie erwartet bis zum Jahresende Preisanstiege zwischen 3 und 5 Prozent. „Trotz der inzwischen angesprungenen Neubautätigkeit, die perspektivisch eine gewisse Entlastung verspricht, und der in Ballungsräumen bereits erreichten hohen Preisniveaus sehen wir für den Wohnungsmarkt noch keine Beruhigung. Vielmehr müssen sich die Bundesbürger auf Preissteigerungen einstellen, die deutlich über der allgemeinen Teuerungsrate liegen“, resümierte LBS-Verbandsdirektor Axel Guthmann heute bei der Vorstellung der LBS-Analyse „Markt für Wohnimmobilien 2017“ in Berlin.

    „Nach Einschätzung unserer Experten resultieren die Preiserwartungen aus der unverändert hohen Nachfrage nach Wohnimmobilien in Deutschland bei gleichzeitig knapper werdenden Angeboten im Bestand sowie einer Neubautätigkeit, die sich nicht schnell genug auf die veränderte Marktlage einstellen kann“, erläutert Guthmann. Geprägt werde der Wohnimmobilienmarkt weiterhin durch außergewöhnlich attraktive Finanzierungsbedingungen, eine gute Einkommens- und Beschäftigungsentwicklung sowie dem weiter steigenden Wohnraumbedarf – auch aufgrund der Zuwanderung.

    Basis der Untersuchung ist eine jährliche Umfrage bei LBS und Sparkassen in 402 Land- und Stadtkreisen. Die Immobilienexperten werden jeweils im Frühjahr über ihre Einschätzung zur Angebots- und Nachfragesituation auf dem Neubau- und Gebrauchtwohnungsmarkt sowie über typische Preise – jeweils in mittleren bis guten Lagen – vor Ort befragt. Erfasst werden damit für rund 960 Städte die aktuellen Preise für frei stehende Einfamilienhäuser, Reihenhäuser, Eigentumswohnungen und Bauland. Die Erhebung gewährt ein umfassendes Bild über die Wohnungsmarktsituation in Deutschland – zusammengefasst im „LBS-Immobilienpreisspiegel“.

    Der Wohnungsmarkt in Deutschland ist geprägt von enormen Preisunterschieden von Region zu Region. Dies gilt traditionell für gebrauchte frei stehende Einfamilienhäuser, meist in attraktiver Lage, die auf der Beliebtheitsskala ganz oben stehen. An der Preisspitze bundesdeutscher Großstädte erscheint laut LBS-Immobilienpreisspiegel München, wo es mit 1,2 Millionen Euro mehr als zehnmal so teuer ist wie in einzelnen ostdeutschen Mittelstädten. Hinter der bayerischen Landeshauptstadt folgen bei den Großstädten der Südwesten mit Stuttgart (810.000 Euro), Heidelberg und Wiesbaden (790.000 Euro), Freiburg im Breisgau (770.000 Euro) und Frankfurt (745.000 Euro).

    Teils noch teurer sind Immobilien in attraktiven Umlandgemeinden. So weist der Münchener Nobel-Vorort Grünwald mit 1,65 Millionen Euro sogar den absoluten Rekord auf. Und in Meerbusch sind die typischen Objekte mit 650.000 Euro um 150.000 Euro teurer als in Düsseldorf. Spitzenpreise gibt es nach Aussage der LBS-Experten auch in Regionen mit besonders reizvoller Landschaft: in den Voralpen Starnberg mit 1,25 Millionen Euro, am Bodensee Konstanz und Lindau mit 850.000 bzw. 670.000 Euro.

    Auf der anderen Seite verzeichnet der Immobilienpreisspiegel der LBS auch Halbmillionen-Städte, bei denen relativ günstige gebrauchte Einfamilienhäuser verfügbar sind. Typische Preise bewegen sich in Leipzig, Hannover, Bremen, Dortmund und Dresden, aber auch in Berlin in einer Bandbreite zwischen 280.000 und 370.000 Euro. In manchen Großstädten liegt das Preisniveau noch einmal deutlich niedriger, nicht nur in den neuen Ländern mit Halle und Magdeburg (160.000 bzw.180.000 Euro), sondern vereinzelt auch im Norden (Bremerhaven mit 140.000 Euro) und im Westen (Siegen mit 185.000 Euro). In den Mittelstädten markieren Eisleben und Grimma mit jeweils 60.000 Euro das untere Ende der Preisskala.

    Auch beim Neubau von Reiheneigenheimen sind die Preise nach Auskunft der LBS-Experten zuletzt gestiegen. „Doch sind auch hier die Einstiegspreise für Wohneigentumsinteressenten nicht schlecht“, so Guthmann. Denn in Westdeutschland bewegen sie sich in Groß- und Mittelstädten um 270.000 Euro, im Osten und Norden zwischen 180.000 und 220.000 Euro. Lediglich im Süden signalisiere der auf 420.000 Euro gestiegene Durchschnittspreis vielerorts echte Engpässe. So koste selbst „in der Reihe“ ein neues Eigenheim in München 890.000 Euro und in Starnberg 860.000 Euro. In knapp der Hälfte der Metropolen ab einer halben Million Einwohner (einschließlich Berlin) rangierten sie aber immer noch im Bereich bis zu 310.000 Euro.

    Ähnliche regionale Unterschiede gibt es laut LBS-Analyse bei gebrauchten Reihenhäusern – im Schnitt mit einem Preisvorteil gegenüber Neubauten von rund 23 Prozent. „Vereinzelt sind sie aber lagebedingt sogar genauso teuer wie Neubauten, etwa in Bad Soden“, so Guthmann.

    Bei neuen Eigentumswohnungen registrieren die LBS-Experten überall merklich gestiegene Preise, insbesondere auch an touristisch interessanten Orten, in Ballungsräumen und Universitätsstädten. Hier erreicht laut LBS-Preisspiegel Grünwald mit 7.900 Euro pro Quadratmeter den Spitzenwert, gefolgt von München (7.500 Euro). Weit vor Frankfurt, Stuttgart (5.100 Euro bzw. 5.000 Euro) und Hamburg (4.975 Euro) finden sich Gauting (6.800 Euro), Gräfelfing (6.500 Euro), Planegg und Starnberg (6.400 Euro bzw. 6.300 Euro). Bei den Halbmillionenstädten liegen die Quadratmeterpreise in Dortmund, Hannover und Dresden im moderaten Bereich von 3.000 Euro oder sogar darunter.

    Bei gebrauchten Eigentumswohnungen stellen die LBS-Experten gleichfalls eine zunehmende Nachfrage und steigende Preise fest. Allerdings ist der Preisunterschied zu einem Neubau (mit meist höherem Standard) unverändert groß. Derzeit betrage der Abschlag für gebrauchtes Stockwerkseigentum im Vergleich zu Neubauten im Durchschnitt immer noch rund 40 Prozent. In den Groß- und Mittelstädten Nord- und Ostdeutschlands lägen die Quadratmeter-Preise deshalb häufig bei knapp 1.200 Euro, im Süden bei fast 2.500 Euro.

    Bauland bleibt nach Experten-Einschätzung der Engpassfaktor Nummer eins auf dem Immobilienmarkt. In den süddeutschen Groß- und Mittelstädten seien Grundstücke mit 480 Euro pro Quadratmeter nochmals teurer als im Vorjahr. Das sei glatt dreimal so viel wie im Norden (150 Euro) und gar fünfmal so viel wie im Osten (90 Euro). Spitzenpreise würden in süd- und südwest-deutschen Großstädten wie München (1.800 Euro) samt einigen Umlandgemeinden, Stuttgart (1.050 Euro) oder Nürnberg (700 Euro) registriert. Laut LBS-Preisspiegel ist in vielen Mittelstädten und in mancher Großstadt (Bremerhaven, Chemnitz, Cottbus und Salzgitter) Bauland jedoch für unter 100 Euro pro Quadratmeter am Markt.

    Für die weitere Entwicklung auf dem deutschen Immobilienmarkt wird es nach Einschätzung der LBS-Experten auch darauf ankommen, dass die Ausweitung des Wohnungsangebots durch Neubau vorankommt. „Mit den im vergangenen Jahr fertiggestellten 278.000 Wohnungen (plus 12 Prozent gegenüber 2015) ist Deutschland zwar auf dem richtigen Weg, doch noch ein ganzes Stück weit weg von den 350.000 bis 400.000 Wohneinheiten, die gebraucht werden, um die gewachsene Nachfrage zu bedienen“, so Guthmann abschließend.

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  2. 19.06.2017 um 08:14

    „Wohnungsbau im 1. Quartal 2017: Anfang vom Ende oder nächste Runde des Booms?
    Im ersten Quartal 2017 sind die Genehmigungen im Wohnungsbau im Vergleich zum Vorjahresquartal um 6,6 Prozent zurückgegangen. Prompt nahmen die Verbände der Wohnungswirtschaft die Veröffentlichung der Zahlen zum Anlass lautstark das Ende des Baubooms auszurufen und die Politik zu mehr Engagement bei der Förderung des sozialen Wohnungsbaus und zu deutlichen Neubausubventionen aufzufordern. So sehr man dem Anliegen der Verbände zustimmen möchte: Die Analyse, das der Wohnungsbau sich aktuell schon wieder auf dem absteigenden Ast befindet, greift entschieden zu kurz. Das Gegenteil ist der Fall, wie sich unsere Leser im folgenden Artikel überzeugen können“

    BauInfoConsult
    14.06.2017

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  3. 19.06.2017 um 08:13

    PRESSEMITTEILUNG des Statistischen Bundesamtes (DESTATIS) Nr. 205 vom 19.06.2017

    Genehmigte Wohnungen von Januar bis April 2017: – 9,0 % gegenüber Vorjahreszeitraum

    WIESBADEN – Im Zeitraum Januar bis April 2017 wurde in Deutschland der Bau von insgesamt 106 500 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt
    (Destatis) weiter mitteilt, waren das 9,0 % oder 10 500 Baugenehmigungen von Wohnungen weniger als in den ersten vier Monaten 2016.

    +++

    Die vollständige Pressemitteilung (inklusive PDF-Version) ist im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes unter http://www.destatis.de/presseaktuell zu finden.

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  4. 19.06.2017 um 08:13

    PRESSEMITTEILUNG des Statistischen Bundesamtes (DESTATIS) Nr. 200 vom 14.06.2017

    Umsatz im Ausbaugewerbe im 1. Quartal 2017 um 5,1 % höher als im Vorjahresquartal

    WIESBADEN – Im ersten Quartal 2017 stiegen die Umsätze im Ausbaugewerbe um 5,1 % gegenüber dem ersten Quartal 2016. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren im ersten Quartal 2017 im Ausbaugewerbe 2,2 % mehr Beschäftige tätig als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

    +++

    Die vollständige Pressemitteilung (inklusive PDF-Version) ist im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes unter http://www.destatis.de/presseaktuell zu finden.

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  5. 23.05.2017 um 09:17

    PRESSEMITTEILUNG des Statistischen Bundesamtes (DESTATIS) Nr. 170 vom 23.05.2017

    Baufertigstellungen von Wohnungen im Jahr 2016: + 12,1 % gegenüber Vorjahr

    WIESBADEN – Im Jahr 2016 wurden in Deutschland 277 700 Wohnungen fertig gestellt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das 12,1 % oder 30 000 fertig gestellte Wohnungen mehr als im Vorjahr. Die im Jahr 2011 begonnene positive Entwicklung setzte sich somit weiter fort. Eine höhere Zahl an fertig gestellten Wohnungen hatte es zuletzt im Jahr 2004 gegeben (278 000).

    PRESSEMITTEILUNG des Statistischen Bundesamtes (DESTATIS) Nr. 165 vom 18.05.2017

    Genehmigte Wohnungen im 1. Quartal 2017: – 6,6 % gegenüber Vorjahreszeitraum

    WIESBADEN – Im Zeitraum Januar bis März 2017 wurde in Deutschland der Bau von insgesamt 79 200 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt
    (Destatis) mitteilt, waren das 6,6 % oder 5 600 Baugenehmigungen von Wohnungen weniger als im Vorjahreszeitraum. Damit ist die Zahl der genehmigten Wohnungen im Vorjahresvergleich erstmals seit dem ersten Quartal 2012 gesunken.

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  6. 11.05.2017 um 16:34

    Bye-bye, City: Immobilienkäufer weichen häufig auf Speckgürtel aus

    Weil es in den deutschen Metropolen kaum bezahlbare Häuser und Wohnungen gibt, drängen die Großstädter vermehrt ins Umland / Nachfrage nach Immobilien steigt vor allem im Speckgürtel von Stuttgart, Berlin und Frankfurt am Main, das zeigt eine Studie von immowelt.de / Auch die Nachfrage nach Immobilien in der Stadt steigt weiter an

    Nürnberg, 10. Mai 2017. Weil deutsche Metropolen aus allen Nähten platzen, drängen immer mehr Großstädter ins Umland. Das belegt eine Analyse von immowelt.de: Im Speckgürtel aller 14 untersuchten Großstädte steigt die Nachfrage nach Wohneigentum enorm an. Für die Untersuchung wurde die Entwicklung der Anfragen auf Immobilien betrachtet, die 2011 und 2016 auf immowelt.de inseriert wurden.

    Kompromiss aus Stadt und Land
    Der Trend zum Speckgürtel ist keine neue Stadtflucht wie Anfang der 1990er-Jahre. Arbeit, Ausbildung und Co. ziehen die Deutschen nach wie vor in die Großstädte. Nur: Wohneigentum können sich dort mittlerweile nur noch wenige leisten – zu stark sind die Immobilienpreise in den vergangenen Jahren angestiegen. Weil es in den Metropolen kaum freie und dazu noch bezahlbare Immobilien gibt, weichen viele Großstädter jetzt ins Umland aus. Es sind vor allem junge Familien, die vom Häuschen im Grünen träumen, die Nähe zur Stadt aber nicht missen möchten.

    Einen enormen Boom erlebt gerade der Berliner Speckgürtel: Im direkten Umland (Umkreis 25 Kilometer) stieg die Nachfrage nach Wohnungen und Häusern innerhalb von 5 Jahren um 318 Prozent. Der Grund liegt vor allem in der Preisentwicklung: In Berlin werden Immobilien aktuell bereits für mehr als 3.000 Euro pro Quadratmeter im Median angeboten. Das Umland lockt mit Preisen von 2.100 Euro.

    Stuttgart, Frankfurt, Hannover: Hier boomt das Umland
    In den mittelgroßen Städten Westdeutschlands ist der Speckgürtel-Trend besonders ausgeprägt. In Stuttgart stieg die Nachfrage im 25-Kilometer-Radius um 377 Prozent in 5 Jahren. Das Sparpotential für Immobilienkäufer rund um Stuttgart liegt bei über 800 Euro pro Quadratmeter. Im Umland von Frankfurt können Kaufinteressenten sogar 1.300 Euro pro Quadratmeter sparen. Entsprechend stieg auch die Nachfrage nach Wohnungen und Häusern im Frankfurter Speckgürtel seit 2011 um 317 Prozent. In und um Hannover bietet sich ein ähnliches Bild: Die Nachfrage wuchs rund um die niedersächsische Hauptstadt um 297 Prozent in 5 Jahren.

    Auch in Ostdeutschland lockt das Umland
    Ebenfalls immer attraktiver für Immobilienkäufer wird das Umland ostdeutscher Großstädte – auch wenn die Nachfragezahlen nicht ganz so hoch ausfallen wie in den anderen Metropolen. Im Speckgürtel von Chemnitz etwa stieg die Nachfrage seit 2011 um 140 Prozent, im Magdeburger Umland um 124 Prozent. In beiden Städten sind Immobilien aber noch für Quadratmeterpreise unter 1.200 Euro im Median zu haben.

    In allen untersuchten Städten ist das Bild ähnlich: Die Nachfrage im Umland entwickelte sich enorm. Doch auch die Städte selbst sind nach wie vor sehr begehrt.

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  7. 17.03.2017 um 17:36

    PRESSEMITTEILUNG des Statistischen Bundesamtes (DESTATIS) Nr. 98 vom 16.03.2017

    Genehmigte Wohnungen im Jahr 2016: + 21,6 % gegenüber Vorjahr

    WIESBADEN – Im Jahr 2016 wurde in Deutschland der Bau von insgesamt 375 400 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das 21,6 % oder rund 66 700 Baugenehmigungen für Wohnungen mehr als im Jahr 2015. Die im Jahr 2009 begonnene positive Entwicklung setzte sich somit auch im Jahr 2016 fort. Eine höhere Zahl an genehmigten Wohnungen hatte es zuletzt im Jahr 1999 gegeben (440 800).

    +++

    Die vollständige Pressemitteilung (inklusive PDF-Version) ist im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes unter http://www.destatis.de/presseaktuell zu finden.

    Verbreitung mit Quellenangabe erwünscht.

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  8. Manfred
    06.01.2017 um 17:36

    PRESSEMITTEILUNG des Statistischen Bundesamtes (DESTATIS) Nr. 409 vom 18.11.2016

    Genehmigte Wohnungen von Januar bis September 2016: + 24,0 % gegenüber Vorjahreszeitraum

    WIESBADEN – 2016 wurde in Deutschland der Bau von insgesamt 276 300 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das 24,0 % oder rund 53 500 Baugenehmigungen für Wohnungen mehr als in den ersten neun Monaten 2015. Eine höhere Zahl an genehmigten Wohnungen hatte es in den ersten neun Monaten eines Jahres zuletzt im Jahr 1999 gegeben (331 600).

    +++

    Die vollständige Pressemitteilung (inklusive PDF-Version) ist im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes unter http://www.destatis.de/presseaktuell zu finden.

    Verbreitung mit Quellenangabe erwünscht.

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  9. Manfred
    06.01.2017 um 17:09

    PRESSEMITTEILUNG des Statistischen Bundesamtes (DESTATIS) Nr. 456 vom 16.12.2016

    Genehmigte Wohnungen von Januar bis Oktober 2016: + 23,4 % gegenüber Vorjahreszeitraum

    WIESBADEN – Von Januar bis Oktober 2016 wurde in Deutschland der Bau von insgesamt 308 700 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt
    (Destatis) weiter mitteilt, waren das 23,4 % oder rund 58 500 Baugenehmigungen für Wohnungen mehr als in den ersten zehn Monaten 2015. Eine höhere Zahl an genehmigten Wohnungen hatte es in den ersten zehn Monaten eines Jahres zuletzt im Jahr 1999 gegeben (368 900).

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  10. 18.11.2016 um 18:15

    Die großen Verbände der Immobilienwirtschaft sowie der Eigentümerverband Haus & Grund legen ihre Mitarbeit im Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen bis Ende Januar 2017 auf Eis. Grund sind die im Klimaschutzplan 2050 kurzfristig hinzugefügten Mehrbelastungen für den Gebäudesektor.

    http://www.immobilien-zeitung.de/1000038354/immowirtschaft-verlaesst-buendnis-fuer-bezahlbares-wohnen/

    Ich sage nur: Kli-ma-schutz-plan, hurra!
    Dummerland als Vorreiter.

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  11. Manfred
    06.11.2016 um 17:11

    SZ, 03.11.2016, S. 48, Thema des Tages: „Unter dem Durchschnitt“
    Leserbrief

    In Ergänzung des Artikels sei vermerkt, daß Deutschland das Schlusslicht Europas hinsichtlich der gut gerechneten 42 Prozent Wohnungseigentumsquote ist. Keine der schwarzrotgelbgrünen Regierungen hatte ein Interesse Mieter zu Eigentümern zu machen. Dank der in Finanzhinsicht unfähigen Gewerkschaftsfunktionäre und SPD-lern wurden die Wohnungsbestände der „Neuen Heimat“ an Heuschrecken versilbert. Die Treuhand, Wohnungsgesellschaften und Wohnungsgenossenschaft in den Neuen Bundesländern verstanden es meisterlich, die Wohnungsbestände rückzubauen oder Gesellschaften aus Übersee preisgünstig zu überlassen. Die dortige Bevölkerung sieht die blühenden Landschaften in Baden-Württemberg und Bayern und bildet am Sonntag nachmittag eine Autoschlange von Leipzig/Chemnitz bis nach Heilbronn/Stuttgart und am Freitag ab 15 Uhr retour. Hier Wohnungsnot bei steigenden Preisen, im Osten Leerstand und fallenden Preisen. Dann kam ein gewisser Josef Ackermann, der von einer 25 Prozent Eigenkapitalrendite der Banken und Versicherungen schwafelte. Die Euro- und Dollar-Augen der Vorstände glänzten, als sie ihre mit 7 Prozent rentierliche Immobilienbestände an Hedgefonds, Derivatverbrecher und sonstige Heuschrecken veräußerten. Heute sitzen die Banken und Versicherungen meist in geleasten oder gemieteten Bürotürmen. Rendite?
    Lieschen Müller und Fritz Mustermann jetzt mit bis zu 20.000 Euro Zuschuss locken? Wie soll eine 4 Zimmer-Wohnung mit ca. 100 m² bei einem Kaufpreis von ca. 400.000 Euro finanziert und in einem überschaubaren Zeitraum bezahlt werden? Ist der Bundestag ein Wolkenkuckucksheim?

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  12. Horst
    28.09.2016 um 18:19

    PRESSEMITTEILUNG des Statistischen Bundesamtes (DESTATIS) Nr. 329 vom 19.09.2016

    Genehmigte Wohnungen von Januar bis Juli 2016: + 26,1 % gegenüber Vorjahreszeitraum

    WIESBADEN – Von Januar bis Juli 2016 wurde in Deutschland der Bau von insgesamt 213 600 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt
    (Destatis) weiter mitteilt, waren das 26,1 % oder rund 44 300 Baugenehmigungen für Wohnungen mehr als in den ersten sieben Monaten 2015. Eine höhere Zahl an genehmigten Wohnungen hatte es in den ersten sieben Monaten eines Jahres zuletzt im Jahr 2000 gegeben (216 000).

    +++

    Die vollständige Pressemitteilung (inklusive PDF-Version) ist im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes unter http://www.destatis.de/presseaktuell zu finden.

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  13. TT
    23.09.2016 um 07:12

    hier eine Pflicht-Reportage, die das Wohnungs-/Mietpreisthema umfassend und ursächlich beleuchtet:

    Irrsinn auf dem Wohnungsmarkt
    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2836100/Irrsinn-auf-dem-Wohnungsmarkt-?setTime=93.649#/beitrag/video/2836100/Irrsinn-auf-dem-Wohnungsmarkt

    Ich habe mitgeschrieben, eine Zusammenfassung:

    Mietpreisbremse untauglich
    Mietspiegel fragwürdig
    Modernisierungen als Preistreiber
    11% = Anreiz Bestandsmieter auszutauschen
    teurer Neubau hilft/entspannt garnix
    Verkauf kommunaler Wohnungen verschärft(e) die Situation
    Abriss (!) von bezahlbarem kommunalen Wohnungen ebenso
    stetiger Rückgang von Sozialwohnungen verschärft das Problem
    auf der anderen Seite: massiver illegaler Leerstand, der nicht geahndet wird
    Notunterkünfte für „normale“ Menschen, die früher eine Wohnung hatten und nun am Wohnungsmarkt „scheitern“ werden normal
    Steigerung der Zahl der Wohnungslosen
    Wohnbauförderung des Bundes für Sozialwohnungen (500 Mio. EUR/Jahr Steuergeld) an die Länder bisher nicht zweckgebunden (!) und demnach nicht zum Bau von Sozialwohnungen eingesetzt
    „Das ist kein „verschlafen“ (der Politik), das ist das bewusste Inkaufnehmen der Verschlechterung der Wohnsituation“
    Bundesbauministerin Hendricks: „Man muss bedenken, dass die Entwicklung relativ neu ist und bis etwa 2012 war die Entwicklung so nicht abzusehen“
    Anm.: diese verdammte Lügnerin! Natürlich wussten die genau Bescheid was passiert, die haben ihre Lobbyisten und Berater aus der Wohnungswirtschaft.
    Wie schnell gegensteuern? Die Antwort darauf kommt wie aus der Pistole
    geschossen: „indem man mehr baut“ – na sowas!
    … auf der anderen Seite beschweren sich private Wohnungsgbauer über die staatlichen Auflagen, nach denen man gar nicht mehr im Niedrigpreissegement bauen kann („jedes Jahr eine neue Energieverordnung, Dämmmung etc.“).
    „Der Markt allein wird die Schieflage nicht richten.“
    Positives Beispiel Tübingen: Bauland nicht nach Profit abgeben, sondern an den mit dem besten sozialen/funktionalen/städtebaulichen Konzept
    Förderung von Wohnraum mit lebenslangem Wohnrecht (Mietshäuser Syndikat)

    Schlusswort:

    „Alle staatlichen Fördergelder sind zweckgebunden einzusetzen (Anm. von mir:
    aber bitte keinen teuren Mist fördern!). Außerdem sind die Kommunen am Zug – sie können entscheiden, welche Baumodelle sie unterstützen – nur so kann der Irrsinn auf dem Wohnungsmarkt gestoppt werden.“

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  14. Statistiker
    09.09.2016 um 07:44

    PRESSEMITTEILUNG des Statistischen Bundesamtes (DESTATIS) Nr. 316 vom 09.09.2016

    Wohnungsbestand Ende 2015: 41,4 Millionen Wohnungen

    WIESBADEN – Ende 2015 gab es in Deutschland rund 41,4 Millionen Wohnungen in
    Wohn- und Nichtwohngebäuden. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, betrug der Bestand ohne Wohnungen in Wohnheimen, die erst seit 2011 miterfasst werden, 41,0 Millionen Wohnungen. Damit erhöhte sich der Wohnungsbestand im Vergleich zum Jahr 2000 um 6,8 % beziehungsweise 2,6 Millionen Wohnungen. Die Anzahl der Wohnungen je 1 000 Einwohner lag Ende 2015 bei 499 Wohnungen und damit um 32 Wohnungen je 1 000 Einwohner höher als 15 Jahre zuvor (2000: 467 Wohnungen).

    +++

    Die vollständige Pressemitteilung (inklusive PDF-Version) ist im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes unter http://www.destatis.de/presseaktuell zu finden.

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  15. 18.07.2016 um 11:09

    PRESSEMITTEILUNG des Statistischen Bundesamtes (DESTATIS) Nr. 247 vom 15.07.2016

    Genehmigte Wohnungen von Januar bis Mai 2016: + 30,6 % gegenüber Vorjahreszeitraum

    WIESBADEN – Im Zeitraum Januar bis Mai 2016 wurden in Deutschland 30,6 % oder knapp 34 800 mehr Baugenehmigungen von Wohnungen erteilt als in den ersten fünf Monaten 2015. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, wurde von Januar bis Mai 2016 der Bau von insgesamt 148 400 Wohnungen genehmigt. Eine höhere Zahl hatte es in den ersten fünf Monaten eines Jahres zuletzt im Jahr 2000 gegeben (154 700).

    +++

    Die vollständige Pressemitteilung (inklusive PDF-Version) ist im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes unter http://www.destatis.de/presseaktuell zu finden.

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  16. 16.07.2016 um 20:50

    … Es sollte auch der Politik zu denken geben, … <

    Die Politik denkt nicht …
    Oder bestenfalls wie der Schäfer über seine Herde nachdenkt – am Ende steht die Schlachtbank!

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