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Wohnen in Berlin

bausteineRund 20.000 Wohnungen vermieten die sechs landeseigenen Wohnungsunternehmen Berlins jedes Jahr – viele davon werden online gefunden. Wo Wohnungssuchende bislang jeweils auf den Seiten jeder einzelnen Gesellschaft recherchieren mussten, gibt es jetzt ein neues Angebot: Auf der heute freigeschalteten Seite http://www.inberlinwohnen.de finden sich alle aktuell online verfügbaren Wohnungsangebote aller sechs Unternehmen gebündelt, zusammen mit vielen weiteren Informationen rund um Wohnen und Neubau bei den „Landeseigenen“ in Berlin.

Mit der neuen Internetseite http://www.inberlinwohnen.de tragen die sechs landeseigenen Wohnungsunternehmen ihrer besonderen Rolle am Berliner Mietwohnungsmarkt Rechnung.
Jörg Franzen, Vorstandsvorsitzender der GESOBAU und Sprecher der sechs „Landeseigenen“: „Mit unserem gemeinsamen Wohnungssuchportal möchten wir unser breites Wohnungsangebot nutzerfreundlich im Netz darstellen und den Interessenten die Suche nach einer städtischen Wohnung erleichtern. Außerdem wollen wir über die vielen Vorteile informieren, die das Wohnen bei den landeseigenen Wohnungsunternehmen bietet.“

„Wohnungsfinder“ und „Angebotsalarm“
Herzstück der neuen Seite ist der „Wohnungsfinder“: Mit Hilfe zahlreicher Filter kann hier in den Vermietungsanzeigen nach passenden Angeboten gesucht werden. Ein weiteres Plus der Seite: Der „Angebotsalarm“, mit dem registrierten Interessenten auf Grundlage ihres individuellen Suchprofils neu eingestellte Wohnangebote per E-Mail zugeschickt bekommen.

Darüber hinaus bietet die Seite in der Rubrik „Gut zu wissen“ Antworten auf viele Fragen rund um das Wohnen – beispielsweise zu Kaution, WG-Wohnen, dem Mietenbündnis oder dem Wohnraumversorgungsgesetz. Eine interaktive Karte gibt zudem Aufschluss über die Neubauprojekte der „Landeseigenen“.

Sechs Richtige – sechs „Landeseigene“
Die sechs landeseigenen Wohnungsunternehmen degewo, GESOBAU, Gewobag, HOWOGE, STADT UND LAND sowie WBM verfügen zusammen in Berlin über einen Wohnungsbestand von rund 300.000 Wohnungen. Bis 2026 soll der Bestand auf rund 400.000 Wohnungen wachsen – vor allem auch durch Neubau. Die leistungsstarken Unternehmen stehen für bezahlbares, gutes und nachhaltiges Wohnen in ganz Berlin, großes soziales Engagement sowie tiefe Verwurzelung in ihren jeweiligen Quartieren.

PRESSEMITTEILUNG BBU, 23.06.2016
Auf einen Klick: Die Wohnungsangebote der sechs landeseigenen Wohnungsunternehmen

Notwendig: Paradigmenwechsel für den Neubau

Die rund 140 BBU-Mitgliedsunternehmen in Berlin haben im vergangenen Jahr ihre Neubauinvestitionen und Fertigstellungszahlen enorm gesteigert. Trotzdem ist der Wohnungsleerstand bei ihnen weiter gesunken. „Das zeigt, dass wir in der Wohnungspolitik einen Paradigmenwechsel brauchen“, so das Fazit von BBU-Vorstand Maren Kern. Oberste Priorität müsse der Bau bezahlbarer Mietwohnungen für breite Bevölkerungsschichten in den wachsenden Ballungszentren haben.

Dass trotz des Wachstums und des günstigen Zinsumfeldes in den Ballungszentren nach wie vor nicht ausreichend neue, bezahlbare Mietwohnungen entstünden, liege nach einer Umfrage unter großen Berliner BBU-Mitgliedsunternehmen insbesondere an Problemen mit Bauland, Baurechtschaffung, hohen Baustandards und negativem Neubauklima. Kern: „Der Blick in die Praxis zeigt genau die Punkte auf, an denen auf Bundes- und Länderebene für mehr bezahlbaren Neubau angesetzt werden muss. Klar ist dabei vor allem auch, dass immer weitere Mietrechtsverschärfungen hierzu der völlig falsche Weg sind. Sie schaffen nicht eine einzige zusätzliche Wohnung und verschlechtern die Investitionsbedingungen nachhaltig.“

Neubauinvestitionen der „Mietendämpfer“ auf Rekordhoch…
Die BBU-Mitgliedsunternehmen dämpfen auch weiterhin die Mietentwicklung in Berlin. Mit 5,60 Euro pro Monat und Quadratmeter liegen die Nettokaltmieten bei ihnen 24 Cent unter dem Mittelwert des Berliner Mietspiegels. Rechnerische Entlastungswirkung für die Berlinerinnen und Berliner: Rund 100 Millionen Euro pro Jahr. Deshalb ist es eine gute Nachricht, dass die BBU-Mitgliedsunternehmen ihre Neubauinvestitionen 2015 im Vorjahresvergleich um fast 90 Prozent gesteigert haben, und für 2016 eine Ausweitung um gut 150 Prozent auf dann deutlich über eine Milliarde Euro planen. Kern: „Unsere Mitgliedsunternehmen sind nicht nur die Mietendämpfer, sondern auch die Mietwohnungsbauer Berlins.“ Bis Mitte des nächsten Jahrzehnts wollen sie mindestens 70.000 neue Mietwohnungen auf den Weg gebracht haben.

…trotzdem sinkt der Leerstand weiter…
Trotz der großen Neubauanstrengungen der BBU-Mitgliedsunternehmen ist der Leerstand bei ihnen 2015 weiter gesunken und mit berlinweit 1,7 Prozent auf ein neues 20-Jahres-Tief gefallen. Besonders deutlich zurückgegangen sind dabei erneut sowohl der Leerstand in Stadtrandlagen als auch der Wohnungsleerstand aufgrund von Vermietungsschwierigkeiten. Kern: „Unsere Unternehmen tun ihr Möglichstes zur Schaffung neuer Mietwohnungen. Wenn sich an den Rahmenbedingungen aber nichts ändert, wird der Neubau auch in Berlin dem Wachstum weiterhin hinterherlaufen.“

…weil es immer weniger Neubauwohnung pro Euro gibt.
Nicht nur die Neubauinvestitionen sind deutlich gestiegen, sondern auch die Baukosten. Inklusive Grundstück legten sie 2015 im Vorjahresvergleich um zwölf Prozent auf 2.934 Euro pro Quadratmeter zu. Mit Blick auf den letzten Bauboom während der 90er Jahre geht der BBU sogar von einer Verdopplung der Baukosten aus. Kern: „Fehlendes Bauland, unflexible und immer höhere Baustandards, stark gestiegene Grunderwerbsteuern sowie lange Bauplanungsverfahren sind maßgeblich verantwortlich dafür, dass es immer weniger Neubauwohnung pro Euro gibt“, resümierte Kern. Gleichzeitig warnte sie davor, dass die Investitionstätigkeit der BBU-Mitgliedsunternehmen auch nicht beliebig weiter steigerungsfähig sei.

Darum: Neubau-Paradigmenwechsel jetzt!
Damit in Berlin und weiteren wachsenden Ballungsräumen mehr, schneller und günstiger gebaut werden könne, regte Kern Maßnahmen auf vier Strategiefeldern an: Beschleunigung des Bauens, Reduzierung der Baukosten, Dämpfung der Grundstückspreisentwicklung sowie zielgruppengerechte Wohnungspolitik. „Der Neubau-Paradigmenwechsel braucht mehr als nur Förderung. Alles muss auf den Neubau bezahlbarer Mietwohnungen ausgerichtet sein – von vereinfachten Standards über mehr Bauland und besser aufgestellten Ämtern bis hin zu einer Absenkung von Bausteuern.“

DIE THEMEN IM ÜBERBLICK
 Neubauinvestitionen auf Allzeithoch
 Leerstand weiter im Rückwärtsgang
 Steigende Baukosten: Weniger Wohnung pro Euro
 Für einen Paradigmenwechsel beim Neubau

BBU, 15.06.2016

Kategorien:Wohnen Schlagwörter: , ,
  1. Balina
    03.07.2016 um 18:10

    Eine Berliner Straßenmusikerin wird wegen Verstosses gegen das Berliner Straßengesetz zu 1.000.- Strafe verurteilt. Begründung: Sie habe in fünf Fällen musiziert und dabei auf der Straße Gegenstände abgestellt. Derweil gehen im Görlitzer Park und anderen Stellen Drogendealer weitgehend ungestört ihren Geschäften nach. Ein achgut-Leser fragte beim Regierenden Bürgermeister nach, wie das eine und das andere möglich wäre und bekam die folgende Antwort:

    Sehr geehrter Herr K.,

    vielen Dank für Ihre E-Mail vom 13. Juni 2016 an den Regierenden Bürgermeister von Berlin, Herrn Michael Müller. Aus terminlichen Gründen hat er mich gebeten, Ihnen zu antworten.

    In Ihrer E-Mail weisen Sie sowohl auf den Einzelfall von Frau Elen Wendt, als auch auf die Problematik des Görlitzer Parks in Berlin hin. Daraufhin drückten Sie Ihren Unmut über das unterschiedliche Vorgehen der Behörden in beiden Fällen aus.

    Im Fall von Frau Elen Wendt handelt es sich, wie Sie in Ihren Ausführungen bereits korrekt beschrieben haben, um eine Straßenmusikerin, die mit ihrem Gitarrenkoffer Geld sammelte und sich im gleichen Zuge für den Verkauf ihrer CDs stark machte. Da dieser Gebrauch des öffentlichen Straßenlandes (Straßen, Plätze und Wege) über das allgemein übliche Maß hinausgeht, ist hier die Beantragung einer Straßensondernutzungserlaubnis erforderlich. Gleiches gilt beispielsweise auch für das Aufstellen von Trödelständen, Imbisswagen, Containern sowie von einfachen Tischen und Stühlen.

    In diesem Fall ist Frau Wendt dieser Pflicht nicht nachgekommen und handelte somit ordnungswidrig, da sie vorsätzlich oder fahrlässig eine öffentliche Straße ohne die erforderliche Nutzungserlaubnis gebrauchte. Gemäß des Berliner Straßengesetzes kann eine solche Ordnungswidrigkeit mit einer Geldbuße von bis zu 10.000 Euro geahndet werden (§ 28 BerlStrG). Im Fall von Frau Wendt hat die zuständige Behörde, das Bezirksamt, sie bereits durch mehrmalige Bußgeldbescheide auf den Verstoß aufmerksam gemacht.

    Bei einem Verstoß gegen das BerlStrG handelt es sich um eine Ordnungswidrigkeit, welche auf gesetzlicher Grundlage geahndet werden muss. Die Gesetze in Deutschland gelten für alle Bürgerinnen und Bürger gleichermaßen und sind ebenfalls unabhängig vom öffentlichen Status derjenigen Person gültig. Daher ist die Vorgehensweise der Behörde in diesem Einzelfall durchaus nachvollziehbar und wurde auch durch ein unabhängiges Gericht überprüft und bestätigt.

    Weiterhin erläuterten Sie in Ihrer E-Mail die akute und unzufrieden stellende Situation des Görlitzer Parks. An dieser Stelle kann ich Ihren Ärger sehr gut verstehen. Hier kann ich sie darauf aufmerksam machen, dass dem Senat von Berlin die von Ihnen geschilderte Problematik bekannt ist. Bereits im Jahr 2014 hat die fachlich zuständige Senatsverwaltung für Inneres und Sport eine „Ermittlungsgruppe Görlitzer Park“ eingerichtet. Das Ziel ist hier die konzentrierte Bekämpfung der Kriminalität in den Bereichen des Görlitzer Parks einschließlich des U-Bahnhofes Görlitzer Bahnhof mit deliktübergreifendem täterorientiertem Ansatz.

    Aus Sicht des Senats stellen die durch die Polizei aktuell umgesetzten repressiven und präventiven Strategien zur Bekämpfung der Betäubungsmittel-Kriminalität ein sehr hohes Maß an Engagement durch besondere Schwerpunktsetzung dar.

    Zwar können Verdrängungseffekte als Resultat polizeilicher Maßnahmen statistisch nicht belegt werden. Gleichwohl sind subjektiv als Folge massiver Polizeipräsenz im Görlitzer Park temporäre Verlagerungen der Handelsschwerpunkte und eine Fluktuation von Händlern und Handelsstrukturen hin zu anderen Brennpunkten feststellbar. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen tritt regelmäßig eine Rückverschiebung ein. Infolgedessen haben Bezirk, Polizei und BVG eine gemeinsame Bestreifung des Parks und des U-Bahnhofs Görlitzer Bahnhof ausgeweitet. Zielrichtung der für jedermann sichtbaren Streifen ist es, das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung innerhalb des Parks und auf dem U-Bahnhof zu stärken, Straftaten zu reduzieren und mutmaßliche Straftäterinnen und Straftäter vor der Begehung von Straftaten abzuschrecken.

    Hierbei ist aber auch zu bedenken, dass das Ordnungsamt ausschließlich für die Feststellung und Ahndung von gesetzlich klar definierten Ordnungswidrigkeiten zuständig ist. Beim Handel mit illegalen Betäubungsmitteln – beispielsweise – handelt es sich demgegenüber jedoch um einen Straftatbestand. Daher können die Beschäftigten des Ordnungsamtes die Polizei lediglich über eigene Beobachtungen in dieser Richtung informieren, soweit diese nicht ohnehin Kenntnis darüber hat.

    Ich bitte Sie in diesem Fall um Verständnis, dass eine durchgehende Bewachung des öffentlichen Straßenlandes durch Kräfte der Polizei als Bekämpfungsmaßnahme der Kriminalität leider weder aus personellen noch aus finanziellen Gründen möglich ist.

    Abschließend hoffe ich Ihnen beide Fälle angemessen erläutert und Ihnen den Unterschied derer verständlich verdeutlicht zu haben.

    Mit freundlichen Grüßen

    Im Auftrag Jobst

    Der Regierende Bürgermeister von Berlin – Senatskanzlei – III CB 01
    The Governing Mayor of Berlin – Senate Chancellery

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