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Klima-Wärmedämmung kostet immer mehr Menschen das Leben

pankow_fassadenbrand_wdvs„Klima-Wärmedämmung kostet immer mehr Menschen das Leben
19. Mai 2016 von beim Honigmann zu lesen
von Dirk Maxeiner
Der Klimaschutz nimmt immer unverantwortlichere Formen an. Gestern hat er in Duisburg eine Katastrophe mit mehreren Toten herbeigeführt. Deutschlands Fassaden werden mit sogenannten Wärmeverbundsystemen* bepflastert, egal ob das nun was bringt oder nicht. Die Energie-Einsparungen sind oft erheblich geringer als versprochen, es blüht der Schimmel und die Bewohner hüsteln. Der Mensch ist halt nicht unbedingt geeignet um in einer Plastiktüte zu wohnen. Aber das ist noch nicht alles: Immer öfter endet der Dämmwahn für die Betroffenen tödlich, weil sich Feuer rasend schnell an der Fassade ausdehnen. …“  lesen
Das Original bei AchGut
* BAUFÜSICK: Wärme – Dämm – Verbund- System heißt der Mist, kurz: WDVS.

  1. André
    23.05.2016 um 06:57

    NRWs Brand- und Wärmeschutzexperte Nr. 1 hat den grund herausgefunden:

    „Nordrhein-Westfalens Innenminister Ralf Jäger gab der nächtlichen Uhrzeit die Schuld an den Folgen der Brandkatastrophe.“

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  2. Horst
    23.05.2016 um 06:55

    „Das eigentliche Problem scheint jedoch weniger die Uhrzeit gewesen zu sein als vielmehr die rasante Brandausbreitung, zu der offenbar die Wärmedämmung erheblich beigetragen hat. Denn das Feuer brach im Erdgeschoss aus und lief an der gedämmten Fassade offenbar blitzschnell über vier Stockwerke bis ins Dachgeschoss, wo die Familie schlief.

    Vieles spricht dafür, dass in Duisburg eine Wärmedämmung aus Polystyrol gebrannt hat, auch bekannt als Styropor. Obwohl brennbar, ist das Erdölderivat Deutschlands meist verwendeter Fassadendämmstoff. Er ist billiger als andere, nicht brennbare Materialien. Möglich ist der Einsatz aufgrund der behördlichen Einstufung als „schwerentflammbar“.“

    Hausbrand in Duisburg: Welche Rolle spielte Wärmedämmung?
    von Güven Purtul

    http://daserste.ndr.de/panorama/aktuell/Hausbrand-in-Duisburg-Welche-Rolle-spielte-Waermedaemmung,waermedaemmung320.html

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  3. 20.05.2016 um 09:47

    Ich weiß nicht wozu dieser Beitrag gut sein sollte , jeder hat seine eigene Meinung , aber das alles ist doch lecherlich, ich mag echt gute Beiträge und Artikel aber das ist wizig…

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  4. 19.05.2016 um 19:03

    Zur Feier das Abends spendiere ich noch einen „Bäcklink“ für EIKE:
    http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/klima-waermedaemmung-kostet-immer-mehr-menschen-das-leben/

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  5. 19.05.2016 um 16:18

    Isolierte Betrachtungen – wo wir gerade bei Isolierungen sind – deuten auf ein beschränktes Blickfeld hin. Sicher sterben auch in anderen Häusern Menschen durch Brände. Aber durch die kostengünstige Dämmung wird nicht nur unsinnigerweise mit Unsummen die Brandgefahr erhöht, sondern werden auch noch die möglichen Fluchtwege über Balkone oder Fenster versperrt. Sicher werden auch nicht alle Fassadenbrände mit PS als solche dokumentiert und die Dunkelziffer ist höher. Es wird auch die Gefahr für Nachbarhäuser verkannt, Wer PS in größeren Mengen brennen sah, weiß, wie es nachher in der Umgebung aussieht und sollte auch wissen, dass die eigene Brandversicherung nur die Schäden am eigenen Haus abdeckt.
    Aktuell versuche ich in Innbruck die Aufdoppellung einer schon mit 6 cm. PS-Dämmung versehenen Fassade zu verhindern. Die bestehende Fassade ist kaum 15 Jahre alt und seit jahren in der Auflösung begriffen. Der Putz löste sich quadratmeterweise nach einem Hagelunwetter mitsamt dem Gewebe von der Dämmung.
    Hier wurde eine Versicherung über den Tisch gezogen, die den Schaden als Hagelschaden anerkannte. Im identischen Nachbarhaus lehnte eine andere Versicherung die Regulierung ab, da die Schäden typische Bauschäden seien. Die Fassadeputze lösten sich auch von den dem Hagel abgewandten Fassaden. (Dort, wo eine Amsel in der Fassade nistet!!!)
    Die in den jahrelangen gerichtlichen Verfahren, durch alle Instanzen und bis zur außerordentlichen Revision, durchgeführten Gutachten etc. waren derart widersprüchlich, das zueletzt die Fakten zählten. In der ersten Liegenschaft ohne Aufdoppelung der Dämmung wurde die Ölheizung durch eine Wärmepumpe ersetzt und die Heizkosten um über 60% reduziert. Das Ergebnis war identisch mit einer Schätzung in einem Gutachten. Die Kosten der Heizungsumstellung und der Sanierung der Fassade wurden mit 25% der Kosten abgerechnet, die ein anderer Gutachter für Nachbarliegenschaft alleine für die Fassadendämmung (und teilweise Fenstererneuerung) kalkuliert. Setzt man jetzt die rechnerisch mögliche Einsparung ins Verhältnis zu den Kosten, kommt man auf weit über 200 Jahre Amortisation. Ob überhaupt noch eine Einsparung bei einer Aufdoppelung erzielt werden kann, ist höchst umstritten. Aber die erste Dämmung war keine 12 jahre ohne Defekt.

    Insofern ist ein Beitrag, der auf Fakten beruht und mit dem Risiken aufgezeigt werden, sehr wohl hilfreich. Jedem Hausbeitzer sollten die Folgen aufgezeigt werden und jede Dämmung sollte auch vor diesem Hintergrund auf Wirtschaftlichkeit geprüft werden.
    Es gibt vielleicht Fälle,in denen eine Dämmung Vorteile bringen kann, Ganz sicher im Dachbereich, vielleicht an der Kellerdecke. Mir ist aber noch keine Fassade untergekommen, an der sich wirtschaftliche Dämmmaßnahmen ergeben hätten. Allerdings kenne ich in der Zwischenzeit Objekte, in denen die Heizkosten nach der Dämmung stiegen. und auch ein Objekt, wo alleine aus diesem Grund die Dämmung mit 10 cm Polystyrol wieder abgerissen werden soll. (über 30% höhere Heizkosten!!!)

    Wenn nun eine Fassade wie Zunder brennt, die mit schwerentflammbaren Materialien und „Brandriegel“ gebaut wurde, sollte man die Konstukteure und Planer zur Rechenschaft ziehen, denn Mord verjährt nicht!!

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  6. Simko
    19.05.2016 um 14:43

    Ein wenig wertvoller Beitrag.
    Es brennen auch Gebäude ohne WDVS vollständig ab. Zudem ist PS nicht das einzige, verwendbare Dämmmaterial.
    Mangelnde Energieeinsparungen nach Dämmmaßnahmen liegen meist an unzureichender Anlagentechnik, wenn diese nicht auf die veränderten Bedingungen entsprechend angepasst wurden.

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    • 19.05.2016 um 15:32

      Ein wertloser Kommentar.
      Die Putzfassade eines Gründerzeithauses brennt nicht nur nicht wie Zunder, sondern gar nicht.
      Mangelnde Energieeinsparungen nach Dämmmaßnahmen liegen am systemischen Schlechtrechnen von Bestandsimmobilien und dem Schönrechnen von gedämmten Gebäuden. Ich verweise auf die Galvin-Studie der RWTH Aachen: die Fehlerquote beträgt 40-50%. Der Grund ist bekannt und simpel: die U-Wert-Rechnerei ist ein riesen Beschiss im Dienste der Dämmstoffindustrie.

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      • Simko
        19.05.2016 um 16:38

        Sg. „Studien “ dienen meist der Interessenlage des jeweiligen Verfassers.
        Sie sind selten objektiv bzw. neutral, was sich leicht an den Sponsoren, Partnern bzw. der Finanzierung feststellen lässt.
        Bei konkreten Nachfragen nach belastbaren Messergebnissen kommt da: Nichts!
        Da wir in reiner reinen Verkaufsgesellschaft leben, wird natürlich häufig „überdreht“, keine Frage.
        Die Wahrheit liegt jedoch meist irgendwo in der Mitte, nicht bei den Extremisten.
        Um die zu finden, gibt es Spezialisten.
        Auch ein Konrad Fischer zieht sich im Winter den warmen Mantel an, bevor er das Haus verlässt😉

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      • 19.05.2016 um 18:58

        Ach was, der Konrad zieht seine eiserne Rüstung an, um mit der gespeicherten Wärme durch Schnee und Eis zu kommen.
        Messergebnisse! Da haben doch Ihro Ganden Fraunhofer ne feine Studie voller ;Messwerte hingelegt.
        Seit 1983 wird darüber – mehr oder weniger – palavert.
        Das Schöne an dem Ding: der nachweis, dass der U-Wert Mumpitz ist.
        Und weil das rausgekommen ist, wurde über zig Seiten über Wärmebrücken gefaselt.
        Pseudowissenschaft in Reinkultur.

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