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Wasser sparen – ohne Sinn und Verstand

wasserAm 22.03.2016 haben die Vereinten Nationen den Weltwassertag ausgerufen. Aus diesem Anlass hat die co2online gGmbH einen super tollen Newsletter mit super tollen Tipps herausgegeben.

„Und Sie? Wie viel Sie sparen könnten, finden Sie in fünf Minuten mit unserem WasserCheck heraus. Wenn Sie mögen, bekommen Sie auch die passenden Spartipps dazu. … Die 10 besten Tipps zum Wassersparen

Kleine Tricks, große Wirkung: Fast jeder Haushalt kann mit einfachen Mitteln eine Menge Wasser sparen. Das ist doppelt effizient. Denn warmes Wasser steht in Privathaushalten beim Energieverbrauch an zweiter Stelle. Wollen auch Sie Ihren Wasser- und Energieverbrauch senken? Unsere 10 Tipps helfen Ihnen!“

Sie können sich den ganzen Quatsch ansehen und überlegen, wie Sie z.B. ohne Wasser duschen könnten usw.. usf. Alternativ können Sie mal überlegen, wozu der ganze Zinnober gut sein soll bzw. wohin der Sparwahn führt. Um Ihnen das Ganze etwas zu verdeutlichen, hat jemand für Sie gegugelt: „berlin kanalisation spülen trinkwasser“.

Wasserspar-Irrsinn lässt Deutschlands Städte stinken Deutschland hat Wasser im Überfluss – doch die Verbraucher sparen, was das Zeug hält. Das führt gerade im Sommer dazu, dass es in den Städten bestialisch stinkt. Die Lösung wäre eine Wasser-Flatrate.
http://www.welt.de/wirtschaft/article128369660/Wasserspar-Irrsinn-laesst-Deutschlands-Staedte-stinken.html

Lohnt sich immer? Nein!
Die fünfeinhalb Wasserspar-Mythen
Deutschland ist ein wasserreiches Land. Wir haben nicht nur viel Wasser, wir sparen auch eine Menge. Wer allerdings glaubt, dass das uneingeschränkt sinnvoll ist, der irrt. Dass wir nichts gegen den Wassermangel in der Welt ausrichten können, ist aber ebenfalls ein Mythos. Und davon gibt es noch weitere rund ums Wassersparen.
http://www.n-tv.de/wissen/Fakten_und_Mythen/Die-fuenfeinhalb-Wasserspar-Mythen-article5818821.html

Schluss mit dem Wassersparen!
Es hilft weder den Kindern in Afrika noch der Umwelt, führt aber zur Rohrverstopfung.
http://www.zeit.de/2012/14/Wasserversorgung

Berlin spart Wasser – und stinkt
Die Berliner verbrauchen jedes Jahr weniger Wasser, deswegen ist die Kanalisation nicht ausgelastet. Die Folge: Es fault im Untergrund und der Gestank vertreibt die Menschen zum Beispiel am Winterfeldtplatz. Jetzt aber Wasser zu verschwenden, ist auch keine Lösung.
http://www.tagesspiegel.de/berlin/geruchsbelaestigung-berlin-spart-wasser-und-stinkt/1572422.html

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Kategorien:Wasser, Wohnkosten Schlagwörter: , ,
  1. 17.03.2017 um 17:38

    „Geheilte Wunden“ – Wasserqualität von Tagebauseen in gutem Zustand

    Braunkohle bei Umweltbilanz aber auf letztem Platz

    In vielen Regionen Deutschlands wird seit Jahrhunderten Braunkohle in Tagebauen gefördert. Wo die Förderung beendet ist, bleiben riesige Krater zurück. Diese werden meist mit Wasser gefüllt oder entwickeln sich durch Grundwasseranstieg und Niederschlag selbständig zu Seen. Viele dieser Tagebauseen haben das Potenzial eine sehr gute Wasserqualität zu entwickeln. Das zeigt eine Untersuchung für das Umweltbundesamt (UBA). Die neuen, künstlichen Seen bieten Chancen für Freizeit, Erholung und Lebensräume für Pflanzen und Tiere. Insgesamt bleibt die Braunkohle aber der schmutzigste Energieträger: Allein im Jahr 2014 verursachte die Braunkohle Umweltschäden in Höhe von 16,8 Milliarden Euro. Ein Ausstieg aus der Braunkohleverstromung ist daher dringend nötig.

    Untersucht wurden in der Studie insgesamt 36 Seen in der Lausitz, in Mitteldeutschland, im Rheinland, in Hessen und Bayern. In die Bewertung des ökologischen Potenzials gehen neben biologischen Komponenten wie Plankton und Wasserpflanzen auch Chemikalien im Gewässer mit ein. 19 der Seen haben ein „gutes“ oder „sehr gutes“ ökologisches Potential. 12 Seen konnten nur als „mäßig“ eingestuft werden, obwohl die sie eine intakte Biologie aufweisen. Sie sind jedoch oft mit zu viel Quecksilber oder hormonell wirksamen Tributylzinnverbindungen belastet. Ein See wurde wegen zu hoher Nährstoffgehalte als „unbefriedigend“ eingestuft. Fünf Seen konnten noch nicht abschließend bewertet werden.

    Bedingt durch die Abbautechnologien ergeben sich vielfältige Formen der Seen, die nicht auf natürliche Weise in den Regionen vorkommen. Alte Tagebauseen sind meist klein, neue sehr groß, wie der Geiseltalsee in Sachsen-Anhalt, der Senftenberger See in Brandenburg oder der Partwitzer See in Sachsen mit künftig über 1.000 Hektar Wasserfläche. In Deutschland existieren mehr als 500 Tagebauseen. Bis 2018 wird in Brandenburg und Sachsen das größte künstliche Seengebiet Europas entstehen.

    In der Gesamtumweltbilanz schneidet die Braunkohle weiter äußerst schlecht ab. Den wesentlichen Teil der Umweltschäden machen nämlich die Emissionen von Feinstaub , Stickstoffdioxid und Kohlendoxid aus. Sie entstehen, wenn Braunkohle zur Stromerzeugung verbrannt wird. Eine Kilowattstunde Strom aus Braunkohle verursacht Umweltschäden von fast 11 Cent/kWh. Bei Erdgas sind es nur 5 Cent/kWh. Solarstrom kommt auf lediglich 1 Cent/kWh und die Windkraft verursacht im Schnitt nur 0,25 Cent/kWh. Das spricht – trotz aller Erfolge bei der Renaturierung – eindeutig für einen schnellen und geordneten Ausstieg aus der Braunkohle.

    Umweltbundesamt | PM Nr. 07/2017 vom 15.03.2017

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