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Trinkwasser und Metalle

trinkwasserDas UBA hat eine Metall-Positivliste veröffentlicht: „Einführung
Das Umweltbundesamt hat mit der 2. Änderungsverordnung der Trinkwasserverordnung im Dezember 2012 die Aufgabe erhalten, verbindliche hygienische Bewertungsgrundlagen für Materialien und Werkstoffe im Kontakt mit Trinkwasser festzulegen. Bisher hatte das Umweltbundesamt hierzu Leitlinien und Empfehlungen veröffentlicht, die einen weniger verbindlichen Status hatten. In den nächsten Jahren werden die Leitlinien und Empfehlungen in Bewertungsgrundlagen überführt.“

Inhalt:
Entwurf der Bewertungsgrundlage für Emails und keramische Werkstoffe
Bewertungsgrundlage für metallene Werkstoffe
KTW-Leitlinie
Beschichtungsleitlinie
Elastomerleitlinie
Schmierstoffleitlinie
Thermoplastische Elastomere
Geringfügigkeitsleitlinie
Modellierungsleitlinie
Geschäftsordnung zum Führen der Positivliste der trinkwasserhygienisch geeigneten metallenen Werkstoffe
Geschäftsordnung zum Führen der Positivlisten der Ausgangsstoffe von organischen Materialien im Kontakt mit Trinkwasser

UBA

Bewertungsgrundlage für metallene Werkstoffe im
Kontakt mit Trinkwasser (MetallBewertungsgrundlage)

Der VDMA hierzu:

16.03.2016 Frankfurt/Main. Die Frage, welche Werkstoffe in Kontakt mit Trinkwasser künftig verwendet werden dürfen, beschäftigt Armaturenhersteller genauso wie Großhandel und Handwerk.

Vor allem in Bezug auf metallene Werkstoffe stellen sich derzeit viele Fragen, die trotz der Neuveröffentlichung der vom Umweltbundesamt geführten Metall-Positivliste am 28. Januar 2016 weiter im Raum stehen. Unter dem Titel „Konfliktfeld Konformität: Handel, Handwerk und Hersteller im Spannungsfeld von UBA-Metallpositivliste“ wird Prof. Dr. Zeller, Fachanwalt für Baurecht sowie Professor für Bau- und Architektenrecht an der Hochschule Kaiserslautern, die Problematik von verschiedenen Seiten betrachten und die Konsequenzen darstellen. Eine anschließende Diskussionsrunde mit Vertretern aus der Armaturenindustrie sowie Großhandel und Handwerk rundet die Veranstaltung ab.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Fachmesse IFH/Intherm am 7. April in der Zeit von 13.00 bis 14.30 Uhr im Raum Krakau / NCC Ost, Ebene 2, statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung per E-Mail unter claudia.kopp@vdma.org.

BASISINFORMATIONEN AUF EINEN BLICK
zur UBA-Metallpositivliste vom VDMA

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  1. 01.04.2016 um 10:12

    Frankfurt/Main. Die Frage, welche Werkstoffe in Kontakt mit Trinkwasser künftig verwendet werden dürfen, beschäftigt Armaturenhersteller genauso wie Großhandel und Handwerk.

    Vor allem in Bezug auf metallene Werkstoffe stellen sich derzeit viele Fragen, die trotz der Neuveröffentlichung der vom Umweltbundesamt geführten Metall-Positivliste am 28. Januar 2016 weiter im Raum stehen. Unter dem Titel „Konfliktfeld Konformität: Handel, Handwerk und Hersteller im Spannungsfeld von UBA-Metallpositivliste“ wird Prof. Dr. Zeller, Fachanwalt für Baurecht sowie Professor für Bau- und Architektenrecht an der Hochschule Kaiserslautern, die Problematik von verschiedenen Seiten betrachten und die Konsequenzen darstellen. Eine anschließende Diskussionsrunde mit Vertretern aus der Armaturenindustrie sowie Großhandel und Handwerk rundet die Veranstaltung ab.

    Die Veranstaltung findet im Rahmen der Fachmesse IFH/Intherm am 7. April in der Zeit von 13.00 bis 14.30 Uhr im Raum Krakau / NCC Ost, Ebene 2, statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung per E-Mail unter claudia.kopp@vdma.org.

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  2. 18.03.2016 um 14:55

    Presseinformation BDEW 18.03.2016

    Bundesratsbeschlüsse zu Breitbandkabel-Verlegung und zur Oberflächengewässer-Verordnung:
    BDEW: Wichtige Signale für den Schutz der Trinkwasserressourcen und den Gesundheitsschutz

    Berlin, 18. März 2016 – Der Bundesrat hat in seiner heutigen Sitzung auf Initiative Nordrhein-Westfalens Forderungen zur Novelle der Oberflächengewässerverordnung verabschiedet. Zudem lehnt der Bundesrat in einem heute verabschiedeten Beschluss die zwangsweise Nutzung von Abwasserkanälen zur Verlegung von Breitbandkabeln ab.

    Hierzu erklärt Martin Weyand, BDEW-Hauptgeschäftsführer Wasser/ Abwasser: „Der Bundesrat setzt mit seinen heutigen Beschlüssen wichtige Signale für den Schutz unserer Trinkwasserressourcen und für den Gesundheitsschutz der Bevölkerung. Die ablehnende Haltung des Bundesrates mit Blick auf eine mögliche Verlegung von Breitbandkabeln in Abwasserkanäle ist konsequent: Völlig ungeklärt ist die Frage, wie eine notwendige Erneuerung oder Sanierung – also Bauarbeiten – der Kanäle ohne Beeinträchtigung der Breitbandkabel durchgeführt werden könnte. Das ständig anfallende Abwasser muss jederzeit in erster Linie im Interesse des Gesundheitsschutzes der Bevölkerung sicher entsorgt werden können. Breitbandkabel im Abwassernetz dürfen nicht zur Pflicht werden. Beim Breitbandausbau muss der Gesundheitsschutz der Bevölkerung oberste Priorität haben.“

    Zu den heute vom Bundesrat verabschiedeten Beschlüssen zur Novelle der Oberflächengewässer-Vorordnung sagte Weyand: „Wir unterstützen nachdrücklich die Forderung des Bundesrates, die Arzneimittel-Hersteller zur Veröffentlichung umfangreicher Informationen zur Abbaubarkeit und Umweltrelevanz von Arzneimittelwirkstoffen sowie über das Ausmaß möglicher Umweltbeeinträchtigungen zu verpflichten. Daraus möglicherweise abzuleitende Änderungen im Arzneimittelrecht, beispielsweise bezüglich der Zulassung von Arzneimitteln oder deren Medikation, wären dann folgerichtig im Sinne des Verursacherprinzips. Das gilt auch für die zu Recht geforderte Übernahme der finanziellen Verantwortung der Hersteller für durch den Einsatz von Arzneimitteln entstandene Umweltschäden.“

    Als einen Schritt in die richtige Richtung bewerte der BDEW ebenso die vorgeschlagene verstärkte Information der Öffentlichkeit zu fachgerechten Entsorgungsmöglichkeiten über die Arzneimittelverpackung. „Das Bundesregierung sollte diese Forderungen des Bundesrates bei der Novellierung der Verordnung berücksichtigen“, forderte Weyand.

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