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Gedanken zum Wochenende: Endenergieverbrauch

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Das ist der Endenergieverbrauch in D (das, was auf der Rechnung vom Energielieferanten steht, also die nackte Wahrheit ohne Primärenergie-Brimborium). Die Daten und die Grafik kommen von der AGEB. Wir schauen uns die Säule von 2012 an und vergleichen sie mit den Summenwerten von 1992, 1994, 2009 und 2011. Nun machen wir uns Gedanken über die Energieeinsparungen, zu denen wir fast täglich Hurra-Meldungen um die Ohren gehauen bekommen.

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  1. 07.08.2016 um 18:42

    Presseinformation 28.07.2016:

    BDEW veröffentlicht Halbjahreszahlen zum Strom- und Erdgasverbrauch:
    Gasverbrauch steigt im ersten Halbjahr um 7 Prozent

    Stromverbrauch in der ersten Jahreshälfte nahezu auf Vorjahresniveau

    Berlin, 28. Juli 2016 – Erste Zahlen des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) zeigen: Der Verbrauch von Erdgas stieg im ersten Halbjahr 2016 im Vergleich zum Vorjahr um knapp 7 Prozent.

    Ursachen waren neben der im Januar, März und April verglichen mit 2015 kühleren Witterung und dem Schalttag 2016 vor allem der vermehrte Einsatz von Erdgas zur Stromerzeugung. Insgesamt lag der Erdgasverbrauch in der ersten Jahreshälfte bei 494 Milliarden Kilowattstunden (1. Halbjahr 2015: 462,4 Mrd. kWh). Der Gasverbrauch der Industrie lag in etwa auf Vorjahresniveau.

    Beim Stromverbrauch ist ein leichter Rückgang zu verzeichnen: Mit 278 Mrd. kWh lag er um 0,2 Prozent knapp unter dem Vorjahreswert (1. Halbjahr 2015: 278,5 Mrd. kWh). Dies ist bei einer unverändert robusten Konjunktur vor allem durch generelle Effizienzsteigerungen bei Stromanwendungen zu begründen

    Anlagen und Materialien

    Monatlicher Erdgasverbrauch in Deutschland (PDF): https://www.bdew.de/internet.nsf/id/CC0C982A2CCDEC30C1257FFE002CA320/$file/160728%20Monatlicher%20Erdgasverbrauch%20in%20Deutschland.pdf
    Monatlicher Stromverbrauch in Deutschland (PDF): https://www.bdew.de/internet.nsf/id/CC0C982A2CCDEC30C1257FFE002CA320/$file/160728%20Monatlicher%20Stromverbrauch%20in%20Deutschland.pdf

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  2. 04.04.2016 um 16:00

    UBA, PM Nr. 12/2016 vom 04.04.2016

    Emissionshandel: Emissionen der Industrie auch 2015 fast unverändert
    Energieversorger mindern um 1,7 Prozent

    2015 emittierten die rund 1.900 stationären Anlagen im Emissionshandel 456 Millionen Tonnen Kohlendioxidäquivalente und damit knapp 6 Millionen Tonnen (-1,2 Prozent) weniger als 2014. Die Emissionen der Energieversorgung sanken um 1,7 Prozent. Die Emissionen der Industrieanlagen blieben dagegen das zweite Jahr in Folge nahezu unverändert. „Das relativ konstante Emissionsniveau der Industrieanlagen im Emissionshandel macht mit Blick auf die langfristig notwendigen Emissionsminderungen Sorgen. Auch die Industrie muss ihren Beitrag leisten. Wegen der aktuell niedrigen CO2 Preise fehlen dort die erforderlichen Anreize für tiefgreifende Minderungen. Wir brauchen deshalb dringend ambitionierte Emissionsminderungsziele in der vierten Handelsperiode ab 2020. Dies wäre auch mit Blick auf das Pariser Klimaabkommen ein wichtiges klimapolitisches Signal der EU“, unterstreicht Maria Krautzberger, die Präsidentin des Umweltbundesamtes (UBA).

    Emissionen der Industrie: Die Emissionen der energieintensiven Industrie liegen ähnlich wie 2013 und 2014 bei 123 Millionen Tonnen Kohlendioxidäquivalenten. Dies entspricht einem Anteil von 27 Prozent an den deutschen Emissionen im Emissionshandel. Auch 2015 setzte sich die gegenläufige Emissionsentwicklung in den einzelnen Branchen fort: Während Raffinerien, chemische Industrie und mineralverarbeitende Industrie Emissionsrückgänge verzeichneten, stiegen die Emissionen der Papier-, der Eisen- und Stahl- sowie der Nichteisenmetallindustrie an.

    Emissionen der Energieversorgung: Die Emissionen der Energieversorgung sanken um 1,7 Prozent auf 332 Millionen Tonnen Kohlendioxidäquivalente. Dies entspricht einem Anteil von 73 Prozent an den deutschen Emissionen im Emissionshandel. Die Emissio nen der einzelnen Energieträger veränderten sich unterschiedlich: Braunkohle und Erdgas gingen um 0,4 bzw. 1,0 Prozent zurück, während die Treibhausgasemissionen beim Einsatz von Steinkohle um 1 Prozent zunahmen. Diese Entwicklungen vollzogen sich trotz eines Anstiegs der Bruttostromerzeugung und deutlich höherer Stromexporte als im Vorjahr und lassen sich vor allem durch den gestiegenen Anteil der Erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung erklären.

    Abgabepflicht: Bis zum 30. April 2016 haben die Anlagenbetreiber Zeit, die entsprechende Zahl an Emissionsberechtigungen zum Ausgleich ihrer tatsächlichen Emissionen für das Jahr 2015 abzugeben. Die Deutsche Emissionshandelsstelle im Umweltbundesamt (DEHSt) prüft derzeit die Emissionsberichte 2015 und wird die ausführliche Auswertung der Ergebnisse voraussichtlich zum 24. Mai 2016 veröffentlichen.

    Emissionshandel und Gesamtemissionen: Der Anteil des Emissionshandels an den für das Jahr 2015 vom UBA geschätzten deutschen Treibhausgasemissionen entspricht etwa 50 Prozent. Die offiziellen deutschen Gesamtemissionen 2015 werden am 15. Januar 2017 mit dem Nationalen Inventarbericht veröffentlicht.

    Deutsche Emissionshandelsstelle (DEHSt): Die Deutsche Emissionshandelsstelle im Umweltbundesamt ist die nationale Behörde für die Umsetzung des europaweiten Emissionshandels für stationäre Anlagen sowie für den Luftverkehr. Zu ihren Aufgaben gehören die Zuteilung und Ausgabe der Emissionsberechtigungen, die Prüfung der Emissionsberichte und der Überwachungspläne sowie die Verwaltung von Konten im EU-Emissionshandelsregister. Sie steuert die Auktionierung und informiert die Öffentlichkeit und Marktteilnehmer über die Versteigerungsergebnisse. Sie ist zudem zuständig für die administrativen Belange bei Nutzung der projektba sierten Mechanismen, Joint Implementation und Clean Development Mechanism.

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  3. 18.03.2016 um 09:27

    AGEB
    Energieverbrauch 2015 mit leichtem Zuwachs
    Aktueller Bericht zum Energieverbrauch 2015 / Erdgas und Erneuerbare legen zu

    Berlin/Köln (18.03.2016) – Der Energieverbrauch in Deutschland erreichte 2015 eine Höhe von 13.306 Petajoule (PJ) oder 454,0 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t. SKE) und lag damit um gut ein Prozent über dem Vorjahr. Der Zuwachs geht im Wesentlichen auf die gegenüber dem sehr milden Vorjahr etwas kühlere Witterung und den damit verbundenen höheren Heizenergiebedarf zurück, erklärte die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) anlässlich der Vorlage ihres aktuellen Berichts zur Entwicklung des Energieverbrauchs in Deutschland. Auch die positive Konjunkturentwicklung sowie der Bevölkerungszuwachs führten nach den Berechnungen der AG Energiebilanzen zu einem Anstieg des Energieverbrauchs, der allerdings durch Zugewinne bei der Energieeffizienz nahezu ausgeglichen wurde. Ohne die verbrauchssteigernde Wirkung der kühleren Witterung wäre der Energieverbrauch um 0,4 gesunken, teilte die AG Energiebilanzen weiter mit. Bei den CO2-Emissionen wird es nach Ansicht der AG Energiebilanzen nur zu einem geringfügigen witterungsbedingten Anstieg gegenüber dem Vorjahr kommen, da der Verbrauchszuwachs vor allem auf emissionsarme oder emissionsfreie Energieträger entfiel und der Verbrauch von Stein- und Braunkohle rückläufig war.

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