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Baumurks: gibt es bald nicht mehr

bauunternehmer-fehlerkosten-vermeidenDüsseldorf, 12.01.2016: In kaum einem anderen Gewerbezweig treten Fehlerkosten so massiv auf wie am Bau: Laut der jüngsten BauInfoConsult-Jahresanalyse wird der Anteil der Fehlerkosten am Branchenumsatz von den Bauprofis auf 10 Prozent taxiert. Doch statt bloß schicksalsergeben zu jammern, gehen die ausführenden Firmen aktiv gegen die Fehlerkosten an. In Telefonischen Interviews haben 180 Bauunternehmer den Düssel-dorfer Marktforschern von BauInfoConsult ihre Strategien verraten, um Fehlerkosten im Arbeitsalltag zu vermeiden. Dazu gehören klarere Regelungen und eine Kostenkalkulation mit Netz und doppeltem Boden.

Die Bauunternehmer versuchen vor allem, bereits im Vorfeld eines Bauprojekts das Entstehen von unerwarteten Kosten zu minimieren. Gut 38 Prozent achten deshalb auf klarere Verträge. Zudem ist eine realistische Planung es-senziell: Ein Drittel der Bauunternehmer rechnet von vornherein damit, dass Fehler immer passieren und kalkuliert die daraus resultierenden Kosten deshalb schon mit ein.

Miteinander reden statt aneinander vorbei Fehler machen
Fehler werden von Menschen gemacht. Jeweils ein Fünftel der Bauunternehmer setzt deshalb im Kampf gegen die Kosten auf eine bessere Schulung der eigenen Mitarbeiter bzw. auf bessere Absprachen mit anderen Firmen im selben Projekt. Auch eindeutigere Verantwortlichkeitsregelungen im Projekt können laut 17 Prozent dazu beitragen teure Fehler zu minimieren.

Ein Trost bleibt: aus Schaden wird man klug
Wenn unerwartet doch Fehler passieren, hat das wenigstens auch sein Gutes: Jeder dritte Bauunternehmer gab an künftige Fehlerkosten zu vermeiden, indem er aus seinen Erfahrungen lernt.

Bauunternehmen sagen Fehlerkosten den Kampf an
PM von BauInfoConsult, 12.01.2016

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  1. Manfred
    06.01.2017 um 17:10

    Fehlerkosten am Bau: Schuldzuweisungen in Milliardenhöhe
    Fehler passieren. Auch im Bauhandwerk. Rund 14 Prozent beträgt der Anteil der Fehlerkosten am deutschen Bau. Das ergab zumindest eine aktuelle Untersuchung des Marktforschungsinstituts BauInfoConsult, bei der 540 Architekten und Verarbeiter befragt wurden. Bei einem baugewerblichen Umsatz von knapp 101 Milliarden Euro in 2015 ergibt das Fehlerkosten in Höhe von sage und schreibe 14,1 Milliarden Euro.

    Die Fehlerursachen können dabei vielfältig sein und bei jeweils unterschiedlichen Akteuren liegen. Doch wer ist für die Kosten letztlich verantwortlich? Auch das sollte die Untersuchung zeigen. Das Ergebnis überraschte die Düsseldorfer Marktforscher, da sich keiner der Bauakteure selber für Baufehler verantwortlich sah und die Schuld stets auf die anderen schob.

    Am häufigsten wurde der schwarze Peter dabei den Behörden zugeschoben. Diese stellten für rund 40 Prozent der Bauunternehmer die eigentlichen Verursacher der Fehlerkosten dar. Architekten wurden zu rund 28 Prozent, öffentliche Bauherren zu rund 17 Prozent, Fachplaner zu ca. 13 Prozent und private Bauherren zu rund zehn Prozent beschuldigt. Mit rund fünf Prozent sind nach Auffassung der Bauunternehmer die Fachhandwerker am wenigsten für Fehlerkosten.

    http://www.xpertio.net/cms/fehlerkosten-am-bau-schuldzuweisungen-in-milliardenhoehe/

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