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Teure Dämmstoffpropaganda auf Steuerzahlerkosten

gefangen„Die Deutsche Energie-Agentur (Dena), an der der Bund maßgeblich beteiligt ist, hat offenbar jahrelang mit Bilanztricks gearbeitet, um die „unangemessen hohen“ Gehälter ihrer Geschäftsführer zu rechtfertigen. Das geht aus einem Prüfbericht des Bundesrechnungshofs hervor, der dem Tagesspiegel vorliegt. Die Aufsichtsbehörde stellt nun die Existenzberechtigung der halbstaatlichen Dena infrage. Die Idee, dass sich die Dena zur Hälfte aus staatlichen Fördermitteln und zur Hälfte durch Aufträge am freien Markt finanzieren soll, habe sich nicht bewährt.“
Die Bilanztricks der Deutschen Energie-Agentur
Der Bundesrechnungshof bezweifelt den Sinn der Deutschen Energie-Agentur. Angesichts der hohen Gehälter denkt der Bundestag über strafrechtliche Konsequenzen nach.
Von Dagmar Dehmer
18. November 2014, 14:48 Uhr
Quelle: ZEIT ONLINE, Tagesspiegel 16 Kommentare

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Sie haben richtig gelesen, der Artikel in der Zeit ist nun 1 Jahr alt.
Die Konsequenzen: die  dena gibt es immer noch.
Ob der Bundesrechnungshof immer noch deren Sinn bezweifelt, ist nicht bekannt.
Die Vertretungsberechtigten Geschäftsführer heißen:
Andreas Kuhlmann, Kristina Haverkamp.

Eine PM hierzu:
19.06.2015
Kuhlmann wird neuer Geschäftsführer der dena

Pressemitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie

Andreas Kuhlmann wird zum 1. Juli 2015 neuer Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena). Dies haben der Aufsichtsrat und die Gesellschafterversammlung entschieden.

Die Parlamentarische Staatssekretärin Iris Gleicke und Aufsichtsratsvorsitzende der dena: „Wir freuen uns, dass mit Andreas Kuhlmann ein ausgewiesener Experte für Energiepolitik und -wirtschaft für den Vorsitz der Geschäftsführung der dena gewonnen werden konnte. Mit seinem Profil wird er bei der strategischen Weiterentwicklung der dena und der Ausgestaltung ihrer Aufgaben zur Unterstützung des Bundes bei der Energiewende entscheidende Impulse setzen können. Der Bund braucht eine schlagkräftige dena nötiger denn je. Der Aufsichtsrat freut sich auf eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit ihm.“

Andreas Kuhlmann (geb. 1967 in Recklinghausen) studierte an den Universitäten in Bonn, Heidelberg und Corvallis (USA) Physik mit dem Nebenfach Volkswirtschaft. Er war bereits an den deutschen Botschaften in Stockholm und Helsinki sowie als Referent und Büroleiter unter anderem im Europaparlament, dem Deutschen Bundestag und im Bundesministerium für Arbeit und Soziales tätig. Zuletzt verantwortete er beim Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) als Geschäftsbereichsleiter Strategie und Politik die Abteilungen Politik und Volkswirtschaft und beschäftigte sich hier intensiv mit den vielfältigen Fragen der Energiewende. Andreas Kuhlmann wird Nachfolger von Stephan Kohler, der zum 31. Dezember 2014 nach mehr als 14 Jahren aus der Geschäftsführung der dena ausgeschieden ist.

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Von „strafrechtlichen“ oder sonst welchen Konsequenzen steht da nichts, auch nichts von Problemen, die das BMWi gehabt hätte. Eine Recherche hat hierzu nichts ergeben. Herr Kohler ist zur Strafe vermutlich in Pension gegangen – zumindest hat er „sein Amt abgegeben“. Hahaha. Ansonsten wird sich nicht viel geändert haben. Da freut sich der Steuerzahler. Oder auch nicht. Zumindest wird der eine oder andere denken: überhöhte Gehälter ziehen hohe Pensionen nach sich, so ist das nun mal im Rechtsstaat. Zum Glück für Hr. Kohler wird der Bundestag nur mal ganz kurz nachgedacht haben.

Falls Sie sich noch etwas mehr ärgern wollen:
http://www.udo-leuschner.de/energie-chronik/141106.htm

Kommentar: nicht gerade energieeffizient, aber einkommenseffizient!

Berichte über das segensreiche Wirken (für wen?) der dena: hier.

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