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Wohnungspreise in deutschen Großstädten +20% p.a.

Emissionshandel führt zu steigenden PreisenKaufpreisbarometer: Wohnungspreise in deutschen Großstädten steigen innerhalb eines Jahres erneut um bis zu 20 Prozent
Wohnungspreise in deutschen Großstädten sind im vergangenen Jahr erneut bis zu 20 Prozent teurer / Größte Preisanstiege in Nürnberg (20 Prozent), Stuttgart (18 Prozent) und Berlin (15 Prozent), das zeigt das Kaufpreisbarometer von immowelt.de, einem der führenden Immobilienportale / Städtischer Wohnraum an der Rheinschiene wird teurer, im Ruhrgebiet ist er günstig / Dresden und Leipzig bleiben attraktiv für Käufer

Nürnberg, 17. Juni 2015. Ungebrochen dynamisch: Die Preise für Wohnungseigentum in Deutschlands Großstädten sind im vergangenen Jahr fast überall weiter angestiegen. Das zeigt das Kaufbarometer von immowelt.de, einem der führenden Immobilienportale. Nur in 5 der 14 größten Städte des Landes blieben die Preise stabil, überall sonst haben sich Kaufimmobilien zwischen 7 und 20 Prozent verteuert. Für das Kaufbarometer wurden die Angebotspreise in den größten deutschen Städten des 1. Quartals 2015 mit denen des Vorjahreszeitraumes verglichen.

Die größten Preisanstiege: Berlin, Stuttgart, Nürnberg
In Berlin, Stuttgart und Nürnberg sind die Wohnungspreise im vergangenen Jahr besonders stark gestiegen. Dass Berlin (3.048 Euro, +15 Prozent) dazugehört, dürfte wenig überraschen. Die Wohnungspreise in der Hauptstadt befinden sich immer noch in einer Aufholbewegung, und so lange die Stadt weiter blüht und wächst, wird auch der Boom am Wohnungsmarkt kaum zu bremsen sein. Zum ersten Mal hat der Berliner Quadratmeterpreis in diesem Jahr im Mittel die 3.000 Euro-Grenze geknackt.

Noch größere Anstiege haben Stuttgart (3.074 Euro, +18 Prozent) und Nürnberg (2.416 Euro, +20 Prozent) erlebt. In Nürnberg wurde der Neubau von Wohnungen lange vernachlässigt und in der Folge das Angebot knapp. Auch wenn sich derzeit die Kräne wieder überall in der Stadt drehen, wird der angestaute Überhang an Nachfrage die Preisentwicklung noch eine Weile lang befeuern. Die Stuttgarter dagegen wollten schon immer gerne neu bauen, aber die geographische Lage der Stadt erlaubt es nicht. Neubau von Wohnungen bedeutet in Stuttgart städtische Nachverdichtung und kreative Erschließung von neuem Bauland, wie etwa durch die Verlagerung des Hauptbahnhofs unter die Erde.

In beiden Städten gilt: Diejenigen Wohnungen, die derzeit als Neubau in die Vermarktung kommen, liegen im oberen Preissegment, und das wirkt sich spürbar auf die Kosten pro Quadratmeter aus.

Exklusives Luxusgut: Wohnraum in München
An der Spitze steht weiterhin München: Hier müssen Käufer seit vielen Jahren am tiefsten in die Tasche greifen. Der Preis pro Quadratmeter ist in der Landeshauptstadt mittlerweile auf einen Median von 5.747 Euro (+9 Prozent) gestiegen. In den letzten 5 Jahren summiert sich der Preisanstieg damit auf 85 Prozent. Wie abgehoben sich die Situation für Käufer in München darstellt, zeigt auch ein Blick auf die im Ranking unmittelbar nachfolgenden Städte: Sowohl in Frankfurt am Main, Hamburg, Stuttgart und Berlin ist eine Wohnung zu Preisen zwischen 3.000 bis 3.800 Euro pro Quadratmeter (Median) zu haben – in München muss man da noch 2.000 Euro drauflegen.

Top und Flop im Westen: Rhein und Ruhr
Im Westen Deutschlands kristallisieren sich die Städte der Rheinschiene klar als attraktive Standorte für Wohnungskäufer heraus. In Köln (2.489 Euro, +11 Prozent) und Düsseldorf (2.679 Euro, +7 Prozent) legten die Preise zu. Beide Städte sind im letzten Jahrzehnt durch Zuwanderung gewachsen und erleben eine große Nachfrage nach Wohnraum. Nicht weit davon entfernt, im Ruhrgebiet, sind Wohnungen noch vergleichsweise günstig zu haben. Dortmund (1.193 Euro, +4 Prozent) und Essen (958 Euro, -4 Prozent) haben zwar viel in ihre Modernisierung investiert und in ihren südlichen Stadtteilen gibt es exklusive Wohnlagen, doch die Qualität des Angebots variiert sehr stark innerhalb der Städte. Vor allem im Norden bleiben die Probleme des Strukturwandels spürbar.

Dresden und Leipzig: solide gewachsen
In den beiden großen ostdeutschen Städten Dresden (1.866 Euro, +3 Prozent) und Leipzig (1.252 Euro, +/-0 Prozent) blieben Wohnungskäufer im vergangenen Jahr von großen Preissteigerungen verschont. Ein Blick auf die letzten 5 Jahre zeigt insgesamt aber ein spürbares bis kräftiges Anziehen der Wohnungspreise: In Leipzig haben sich Kaufimmobilien seit 2010 um 25 Prozent verteuert, im grundsätzlich teureren Dresden sind die Preise sogar um 45 Prozent gestiegen.

Datenbasis für die Berechnung der Kaufpreise in den 14 deutschen Großstädten waren 50.200 auf immowelt.de inserierte Angebote. Die Preise geben jeweils den Median der im 1. Quartal 2014 und 2015 angebotenen Wohnungen wieder. Der Median ist der mittlere Wert der Angebotspreise. Die Kaufpreise sind Angebots-, keine Abschlusspreise.

Weitere Informationen zu den Kaufpreisen in den 14 größten deutschen Städten finden Sie auf news.immowelt.de.

immowelt.de, 17.06.2015

Wohnungsmarkt Nürnberg: Mieten steigen in 5 Jahren um 25 Prozent, Kaufpreise um 73 Prozent

Eigentumswohnungen kosten aktuell mit 2.416 Euro pro Quadratmeter 73 Prozent mehr als 2010 / Stärkster Preisanstieg mit 27 Prozent von 2012 auf 2013 / Mieten sind innerhalb der letzten 5 Jahre um 25 Prozent auf 8,50 Euro pro Quadratmeter gestiegen, das zeigt der aktuelle 5-Jahresvergleich der Miet- und Kaufpreise für Wohnungen in Nürnberg von immowelt.de, einem der führenden Immobilienportale / Konstante Anstiege der Mietpreise zwischen 4 und 6 Prozent pro Jahr
Nürnberg, 11. Mai 2015. Die günstigen Zeiten sind vorbei: Während die Wohnungspreise in Nürnberg 2010 noch bei 1.400 Euro pro Quadratmeter lagen, müssen die Nürnberger inzwischen im Median 2.416 Euro pro Quadratmeter bezahlen – ein Plus von 73 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle 5-Jahresvergleich von immowelt.de, einem der führenden Immobilienportale, für den die Kauf- und Mietpreise in Nürnberg zwischen 2010 und 2015 analysiert wurden. Den größten Preisanstieg bei Eigentumswohnungen innerhalb eines Jahres gab es mit einem Plus von 27 Prozent zwischen 2012 und 2013. Aber auch im vergangenen Jahr zogen die Preise nochmal ordentlich an (20 Prozent).

Nachfrage übersteigt Angebot deutlich
Die steigenden Preise haben verschiedene Ursachen. Die Bevölkerung wächst stetig – seit 2010 um rund 2 Prozent auf mehr als 517.000 Einwohner. Die starke Wirtschaftslage in der gesamten Metropolregion und die damit verbundene geringe Arbeitslosenquote von 6,2 Prozent locken immer mehr Menschen nach Mittelfranken. Aber auch der gute Ruf und das vielfältige Studienangebot der ansässigen Hochschulen sowie die zahlreichen Freizeitmöglichkeiten sind Gründe für die wachsenden Einwohnerzahlen. Die Neubautätigkeit kann der gestiegenen Nachfrage nicht gerecht werden. So wurden 2013 gerade einmal 1.360 neue Wohnungen fertiggestellt – im selben Jahr gab es einen Zuzug von über 36.000 Menschen.

Zudem sorgen die anhaltend niedrigen Hypothekenzinsen für Wohnbaukredite dafür, dass viele Nürnberger ihr Geld in einer Eigentumswohnung anlegen – selbst diejenigen, die es sich vor einigen Jahren noch nicht vorstellen konnten. Doch die gestiegene Nachfrage hat zur Folge, dass Kaufpreise steigen und somit die Renditen sinken. Die Unterschiede werden mit Hilfe des Mietmultiplikators deutlich, der zeigt, das Wievielfache der Jahresmiete man für eine Immobilie investieren muss. Dabei gilt: Je höher der Multiplikator, desto teurer die Immobilie. Aktuell liegt der Mietmultiplikator in Nürnberg bei 23,7 Jahresmieten, 2010 waren es noch 17,2 Jahresmieten. In München ist der Mietmultiplikator deutlich höher: Wer in der Bayerischen Landeshauptstadt eine Wohnung kauft, muss dafür 31,9 Jahresmieten einkalkulieren. Nicht allzu verwunderlich, kostet der Quadratmeter in der bayerischen Landeshauptstadt aktuell mit 5.747 Euro mehr als das Doppelte wie in Nürnberg.

Konstanter Anstieg der Mieten
Was für Eigentumswohnungen gilt, gilt auch bei Mietwohnungen: Der Bestand ist aktuell zu gering, um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden. Die Leerstandquote von 1,0 Prozent zeigt, dass es kaum freie Wohnungen gibt. Der Vormieter gibt seinem Nachfolger praktisch die Klinke in die Hand. Diese Entwicklung spiegelt sich auch in den Mietpreisen wider: In den letzten 5 Jahren sind die mittleren Mieten um 25 Prozent gestiegen. Der Quadratmeter kostet derzeit 8,50 Euro, 2010 waren es noch 6,80 Euro.

Die immowelt.de-Auswertung zeigt zudem, dass die Mietanstiege innerhalb der einzelnen Jahre relativ konstant waren – sie schwankten zwischen 4 und 6 Prozent pro Jahr. Aufgrund der Mietpreisbremse wird es auch in Zukunft zu keinen extremen Erhöhungen kommen. Das neue Gesetz besagt, dass der Preis bei Neuvermietung maximal 10 Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen darf. Wann die Mietpreisbremse letztendlich in Nürnberg zum Tragen kommt, steht noch nicht fest. Aber schon jetzt gibt es Einschränkungen: 2013 wurde die Kappungsgrenze, also die maximale Mietpreiserhöhung innerhalb von drei Jahren, von 20 auf 15 Prozent herabgesetzt.

Datenbasis für die Berechnung der Kauf- und Mietpreise in Nürnberg waren 32.300 auf immowelt.de inserierte Angebote. Die Preise geben jeweils den Median der im 1. Quartal 2010 bis 2015 angebotenen Wohnungen wider. Der Median ist der mittlere Wert der Angebotspreise. Die Mietpreise sind Nettokaltmieten bei Neuvermietung, die Kaufpreise sind Angebots-, keine Abschlusspreise.

immowelt.de, 11.05.2015

Hamburg: Wohnungen kosten aktuell 3.677 Euro pro Quadratmeter – 74 Prozent mehr als 2010
Kaufpreise für Wohnungen in Hamburg liegen aktuell bei 3.677 Euro pro Quadratmeter, eine Steigerung von 74 Prozent innerhalb von 5 Jahren / Größter Anstieg (25 Prozent) von 2011 auf 2012, das zeigt der aktuelle 5-Jahresvergleich der Kaufpreise für Eigentumswohnungen in Hamburg von immowelt.de, einem der führenden Immobilienportale / Bei zwei Dritteln der angebotenen Wohnungen liegen die Kaufpreise im 1. Quartal 2015 zwischen 2.584 Euro und 4.725 Euro pro Quadratmeter

Nürnberg, 8. Mai 2015. Teure Perle an der Elbe: Aktuell kosten Eigentumswohnungen in Hamburg 3.677 Euro pro Quadratmeter im Median. Das zeigt der aktuelle 5-Jahresvergleich von immowelt.de, einem der führenden Immobilienportale. 2010 lagen die Angebotspreise noch bei 2.115 Euro und haben sich demnach um 74 Prozent verteuert. Allein von 2011 auf 2012 erhöhten sich die Preise um 25 Prozent.

Das „Bündnis für das Wohnen in Hamburg“ soll dem Aufwärtstrend bei den Kaufpreisen Einhalt gebieten. Im September 2011 unterzeichneten der Hamburger Senat und die wohnungswirtschaftlichen Verbände eine gleichnamige Vereinbarung mit dem Ziel, den Wohnungsbau in der Hansestadt zu fördern. Das Konzept funktioniert: Allein im Jahr 2014 genehmigten die Hamburger Bezirke den Neubau von insgesamt 10.957 Wohnungen, weitere 8.100 Wohnungen wurden im gleichen Zeitraum bereits fertiggestellt.

Hamburg wächst, auch die Mieten steigen
Trotz der zahlreichen Neubauten übersteigt die Nachfrage das Angebot und das wird vermutlich auch künftig so bleiben: Stadtplaner schätzen, dass die Einwohnerzahl bis zum Jahr 2020 auf 1,84 Millionen anwächst, 5 Prozent mehr als aktuell (1,75 Millionen). Der Run auf die Elbmetropole ließ nicht nur die Kaufpreise seit dem 1. Quartal 2014 um 11 Prozent steigen, auch die Mieten kletterten nach zwei Jahren Verschnaufpause wieder um 7 Prozent nach oben. Da die Zinsen niedrig sind, liegt der Kauf einer Eigentumswohnung als Wertanlage weiter im Trend. Allerdings sollten Käufer die große Differenz zwischen Kaufpreisanstieg (+ 74 Prozent) und Mietpreisanstieg (+ 26 Prozent) in Hamburg beachten – die Renditen sinken.

Interessant vor der Anschaffung einer Immobilie ist vor allem für Anleger der so genannte Mietmultiplikator: Er sagt aus, das Wievielfache der Jahresmiete Käufer für eine Immobilie investieren müssen. Wer sich derzeit eine Wohnung in der Hafenmetropole zulegt, muss demnach 27,4 Jahresmieten für den Kaufpreis einkalkulieren – die (momentan recht günstigen) Zinsen sind nicht mitgerechnet. In München liegt der Wert mit 31,9 Jahresmieten deutlich höher. Im Vergleich zur teuersten Großstadt im immowelt.de-Jahresvergleich ist der Wohnungskauf im Norden fast noch günstig: Bei zwei Dritteln der angebotenen Hamburger Wohnungen liegen die Kaufpreise im 1. Quartal 2015 zwischen 2.584 und 4.725 Euro pro Quadratmeter – in der bayerischen Landeshauptstadt fängt diese Spanne erst bei 4.519 Euro an.

Datenbasis für die Berechnung der Kaufpreise in Hamburg waren 8.700 auf immowelt.de inserierte Angebote. Die Preise geben jeweils den Median der im 1. Quartal 2010 bis 2015 angebotenen Wohnungen wider. Der Median ist der mittlere Wert der Angebotspreise. Die Kaufpreise sind Angebots-, keine Abschlusspreise.

immowelt.de, 08.05.2015

Wohnen in München: Kaufpreise steigen um 85 Prozent – Kaufkraft nur um 13 Prozent
Kaufpreise für Wohnungen in München liegen aktuell bei 5.747 Euro pro Quadratmeter, ein Plus von 85 Prozent gegenüber 2010 / Rekordjahr: Zwischen 2011 und 2012 stiegen die Preise in nur einem Jahr um 21 Prozent, das zeigt der aktuelle 5-Jahresvergleich der Kaufpreise für Eigentumswohnungen in München von immowelt.de, einem der führenden Immobilienportale / Die meisten angebotenen Eigentumswohnungen kosten zwischen 4.519 Euro und 7.297 Euro pro Quadratmeter / Die große Differenz zwischen Kaufpreisanstieg (+ 85 Prozent) und Mietpreisanstieg (+ 28 Prozent) wirkt sich negativ auf die Rendite aus
Nürnberg, 30. April 2015. Aktuell müssen in München im Mittel 5.747 Euro pro Quadratmeter gezahlt werden, 2010 waren es noch 3.103 Euro – eine Steigerung von 85 Prozent. Das zeigt der aktuelle Marktbericht München von immowelt.de, einem der führenden Immobilienportale. Die Kaufkraft pro Einwohner in der bayerischen Landeshauptstadt ist im gleichen Zeitraum um 13 Prozent gestiegen. Das bedeutet: Trotz niedriger Zinsen wird es immer schwieriger, eine Wohnung in München zu finanzieren. Den größten Preisanstieg bei Eigentumswohnungen innerhalb eines Jahres gab es mit 21 Prozent von 2011 auf 2012. Seitdem fiel dieser schwächer aus: In den vergangenen beiden Jahren kletterten die Preise jeweils noch um 9 Prozent.

Wohnraum bleibt Mangelware
Besonders drastisch macht sich der Anstieg bei den Einstiegspreisen bemerkbar: 2010 waren günstige Standard-Wohnungen noch für unter 2.500 Euro pro Quadratmeter zu bekommen. Bei zwei Dritteln der angebotenen Wohnungen lagen die Kaufpreise zwischen 2.410 Euro und 4.002 Euro pro Quadratmeter. Aktuell fängt diese 2/3-Spanne erst bei 4.519 Euro an und reicht bis 7.297 Euro pro Quadratmeter. Auch in den Randlagen sind die Preise inzwischen so stark gestiegen, dass dort keine günstigen Wohnungen mehr zu bekommen sind.

Teure Neubauten und aufwendige Sanierungen dürften ein Grund für den Preisanstieg der vergangenen Jahre sein. Hauptpreistreiber bleibt aber sicherlich der Mangel an Wohnraum: Zwischen 2010 und 2014 ist die Bevölkerung Münchens um rund 108.400 Menschen auf knapp 1,5 Millionen gestiegen. Im gleichen Zeitraum sind aber nur rund 22.750 neue Wohnungen geschaffen worden – und das bei einem konstanten Anteil von 54 Prozent an Ein-Personen-Haushalten im gesamten Stadtgebiet. Bis 2023 rechnen Experten der Stadt München mit einem weiteren Anstieg der Bevölkerung auf 1,6 Millionen. Die Situation in der bayerischen Landeshauptstadt wird sich weiter verschärfen.

Schlechte Rendite schreckt Investoren ab
Ein weiteres Problem: Für Investoren lohnt es sich in München immer weniger, in Wohnraum zu investieren. Die große Differenz zwischen Kaufpreisanstieg (+ 85 Prozent) und Mietpreisanstieg (+ 28 Prozent) wirkt sich negativ auf die Rendite aus. Wer einen Erwerb in Betracht zieht, muss neben dem Zinsniveau auch den Mietmultiplikator beachten. Er sagt aus, das Wievielfache der Jahresmiete man für eine Immobilie investieren muss. Dabei gilt: Je höher der Multiplikator, desto teurer die Immobilie. In München liegt der Mietmultiplikator bei 31,9 und damit deutlich über dem Niveau anderer deutscher Großstädte. Das heißt, erst nach mehr als drei Jahrzehnten summieren sich die Mieteinnahmen auf die Höhe des Kaufpreises – Zinsen nicht mit eingerechnet. In vielen anderen Städten wirft eine Immobilie früher Gewinn ab: So dauert dies in Berlin 28,2 Jahre und in Hamburg 27,4 Jahre. Wer in einer kleineren Stadt kauft, hat einen noch stärkeren Vorteil: In Nürnberg amortisiert sich der Kauf einer Immobilie bereits nach 23,7 Jahren.

Datenbasis für die Berechnung der Kaufpreise in München waren 19.060 auf immowelt.de inserierte Angebote. Die Preise geben jeweils den Median der im 1. Quartal 2010 bis 2015 angebotenen Wohnungen wieder. Der Median ist der mittlere Wert der Angebotspreise. Die Kaufpreise sind Angebots-, keine Abschlusspreise.

immowelt.de, 30.04.2015

  1. 25.01.2017 um 18:48

    Immowelt-Pressemitteilung
    25. Januar 2017

    Mieten schlucken höhere Einkommen in Deutschlands reichsten Stadt- und Landkreisen

    In München liegt die Kaufkraft 36 Prozent über dem Bundesschnitt, die Mieten kosten aber 137 Prozent mehr. Das zeigt eine Auswertung von immowelt.de, einem der führenden Immobilienportale / In den zehn reichsten Stadt- und Landkreisen Deutschlands stehen die Mieten kaum mehr im Verhältnis zur Kaufkraft / Höchste Kaufkraft ballt sich rund um München und bei Frankfurt, auch Erlangen und östlicher Nachbarlandkreis von Hamburg unter den Top Ten

    Nürnberg, 25. Januar 2017. In Deutschlands reichsten Kreisen stehen die Mieten kaum mehr im Verhältnis zur Kaufkraft. Das ist das Ergebnis einer Analyse von immowelt.de, einem der führenden Immobilienportale, bei der die Nettokaltmieten mit der Kaufkraft in den 10 reichsten Stadt- und Landkreisen Deutschlands verglichen wurden. Besonders drastisch ist das Verhältnis in München: Die Bewohner gehören mit einer jährlichen Kaufkraft von 30.136 Euro pro Kopf zu den Top-Verdienern. Sie haben im Durchschnitt 36 Prozent mehr für Kleidung, Lebenshaltungs- und Wohnkosten zur Verfügung als der Durchschnittsdeutsche. Wer zur Miete wohnt, hat davon allerdings nicht besonders viel: Denn die Preise liegen bei Neuvermietung mit 16,10 Euro pro Quadratmeter im Median 137 Prozent über dem Bundesschnitt von 6,80 Euro.

    München & Umgebung: Hier wohnen die meisten Top-Verdiener
    Aufgrund der wachsenden und gut verdienenden Bevölkerung der Bayern-Metropole steigen die Mieten seit Jahren. Diese Entwicklung macht an den Stadtgrenzen nicht halt: Im Landkreis München sind die Mietpreise mit 13,30 Euro pro Quadratmeter fast doppelt so hoch wie im Deutschlandmittel. Das Gebiet liegt mit einer Kaufkraft von 30.907 Euro (139 Prozent des bundesweiten Schnitts) sogar noch 771 Euro vor der durchschnittlichen Pro-Kopf-Kaufkraft der Stadt München. Auch in den einkommensstarken Landkreisen Fürstenfeldbruck (11,50 Euro Miete pro Quadratmeter), Ebersberg (11,00 Euro) und Dachau (11,00 Euro) ist das Landleben teurer als eine Stadtwohnung in Hamburg.

    Die Bewohner in Deutschlands reichstem Landkreis Starnberg (12,50 Euro) haben zwar pro Kopf 45 Prozent mehr Kaufkraft als im Rest der Republik – aber sie müssen für das Leben im Umfeld von 5 Seen, den Bergen in Sichtweite und der Landeshauptstadt vor der Haustür eine um 86 Prozent höhere Miete bezahlen.

    Auch in Frankfurts Nachbarschaft ballt sich der Reichtum
    Die Gutverdiener der Bankenmetropole Frankfurt heben zwei Nachbarlandkreise in die Top Ten: Der Hochtaunuskreis hat fast die gleiche Kaufkraft wie Starnberg. Im Mittel haben die Einwohner am Südhang des Taunusgebirges mit 31.561 Euro jährlich 42 Prozent mehr Geld zum Ausgeben. Die Mieten liegen mit 10,30 Euro pro Quadratmeter allerdings 52 Prozent über dem bundesdeutschen Schnitt. Der westlich angrenzende Main-Taunus-Kreis findet sich auf Platz 5 im Einkommens-Ranking: Während die Kaufkraft der Bevölkerung hier 35 Prozent über dem Bundesschnitt liegt, kosten die Nettokaltmieten mit 10,20 Euro die Hälfte mehr als im Rest der Republik.

    Neben den beiden Ballungsgegenden in Bayern und Hessen finden sich nur noch zwei einzelne Gebiete unter den kaufkraftstärksten Kreisen: Auf Platz 8 liegt die Siemens-Stadt Erlangen mit einer Pro-Kopf-Kaufkraft von 27.356 Euro, das sind 23 Prozent mehr als der Durchschnitt. Die Mieten kosten im Median 10 Euro pro Quadratmeter und damit 47 Prozent mehr als im Deutschlandmittel. An 10. Stelle steht der Landkreis Stormarn im Hamburger Nordosten: Hier haben die Bewohner 20 Prozent mehr Kaufkraft, die Mieten rangieren mit 8,90 Euro aber noch 30 Prozent über dem bundesweiten Median.

    Einen redaktionellen Beitrag finden Sie in unserem News-Bereich unter news.immowelt.de.

    Berechnungsgrundlage
    Datenbasis für die Berechnung der Mietpreise in den 10 deutschen Stadt- und Landkreisen mit der höchsten Kaufkraft waren 19.419 Mietwohnungen und -häuser, die 2016 auf immowelt.de inseriert wurden. Die Mietpreise spiegeln den Median der Nettokaltmieten bei Neuvermietung wider. Die Vergleichsdaten zur Kaufkraft 2017 pro Einwohner stammen aus einer am 6. Dezember 2016 veröffentlichten GfK-Studie.

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  2. 23.05.2016 um 16:24

    Immowelt-Kaufpreisbarometer: Wohneigentum wird immer teurer – B-Städte mit höchstem Anstieg

    Die Preise für Wohneigentum in den 14 größten deutschen Städten steigen weiter – besonders in den Städten der zweiten Reihe / In Hannover (+35 Prozent) und in Bremen (+31 Prozent) sind die Preise am stärksten gestiegen, das zeigt das Kaufpreisbarometer von immowelt.de, einem der führenden Immobilienportale / Rekordwert in München: Kaufpreis pro Quadratmeter knackt die 6.000-Euro-Marke

    Nürnberg, 13. Mai 2016. Die zweite Reihe rückt nach: Zwar haben die Preise für Eigentumswohnungen auch in den großen deutschen Metropolen im vergangenen Jahr weiter angezogen. Doch mit Preisanstiegen von bis zu 35 Prozent entwickeln sich die B-Städte derzeit besonders dynamisch. Das zeigt das Kaufpreisbarometer von immowelt.de, einem der führenden Immobilienportale. Untersucht wurden die Angebotspreise von Eigentumswohnungen in den 14 größten deutschen Städten. Verglichen wurde das jeweils 1. Quartal 2015 und 2016. Das Ergebnis: Die größten Preissprünge lassen sich in Hannover (+35 Prozent) und Bremen (+31 Prozent) beobachten. Auch in Leipzig (+25 Prozent) und in Nürnberg (+15 Prozent) zeigt die Preiskurve deutlich nach oben.

    Stärkster Preisanstieg in Hannover
    In den untersuchten Städten ist die Bevölkerung in den vergangenen Jahren teilweise stark gewachsen. Kommen weitere Faktoren wie eine solide Wirtschafts- und Kaufkraft, ein Mangel an attraktivem Wohnraum und ein vergleichsweise niedriges Preisniveau hinzu, führt dies zu steigenden Immobilienpreisen. Im 1. Quartal 2016 lag in Hannover der Preis für eine Eigentumswohnung pro Quadratmeter bei 2.204 Euro (Median) und damit 35 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum. Noch vor einigen Jahren waren für Hannover sinkende Einwohnerzahlen prognostiziert worden. Doch die Bevölkerung wuchs, die Lage auf dem Wohnungsmarkt spannte sich an. Die Stadt reagierte 2013 mit einem Wohnkonzept und ebnete den Weg für neue Bauvorhaben.

    Zu den aufstrebenden Wohnungsmärkten der zweiten Reihe gehört auch Bremen (1.665 Euro, +31 Prozent). Die Ausgangspreise in der Hansestadt waren zuvor vergleichsweise günstig. Attraktive Neubauprojekte in interessanten Wohnlagen, wie etwa im Hafengebiet, treiben die Preise nach oben. Leipzig (1.569 Euro, +25 Prozent) verzeichnet seit einigen Jahren hohen Zuzug. Die Wohnungspreise sind in der Messe- und Universitätsstadt noch sehr moderat, es gibt weiterhin hohe Leerstandsreserven, doch in den angesagten zentrumsnahen Quartieren wird bereits wieder gebaut.

    Auch im Ruhrgebiet steigen die Preise für Eigentumswohnungen wieder. Zwar hat Essen mit 1.135 Euro immer noch den günstigsten Quadratmeterpreis der 14 untersuchten Städte. Seit dem 1. Quartal 2015 ist der Preis jedoch um 18 Prozent gestiegen, damals lag er noch bei 958 Euro. In Dortmund stiegen die Preise um 7 Prozent auf 1.278 Euro.

    München knackt die 6.000-Euro-Marke
    Trotz der wachsenden Attraktivität der B-Standorte bleiben auch die großen Top-Städte im Fokus der Käufer. München (6.356 Euro, +11 Prozent) bleibt mit Abstand die teuerste Stadt Deutschlands, zum ersten Mal knackt dort der Quadratmeterpreis im Median die Grenze von 6.000 Euro. Zweitteuerste Großstadt ist Frankfurt am Main (4.184 Euro, +11 Prozent), gefolgt von Stuttgart (3.875 Euro, +26 Prozent).

    In Hamburg (3.839 Euro, +4 Prozent) steigen die Kaufpreise leicht, in Berlin (3.353 Euro, + 10 Prozent) streben sie weiter nach oben. Deutlich verteuert haben sich Eigentumswohnungen seit dem Vorjahr in Köln (3.140 Euro, +26 Prozent). Die hohe Nachfrage treibt die Preise in die Höhe. Zum ersten Mal ist die Domstadt am Rhein teurer als das nahe gelegene Düsseldorf (2.875 Euro, +7 Prozent).

    immowelt.de. 13.05.2016

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  3. 23.05.2016 um 16:23

    Mietpreis-Tabelle der Bundesliga-Städte: München Spitzenreiter – Dortmund, Gladbach und Schalke im Keller

    Bundesliga-Städte im Mietpreis-Check: Mit Quadratmeterpreisen von 16,10 Euro (Median) liegt München auch bei den Mieten auf dem 1. Platz / Auf den Abstiegsplätzen sind Dortmund (6,20 Euro), Mönchengladbach (5,80 Euro) und Schalke (5,10 Euro), wie die Mietpreis-Tabelle aller 18 Bundesligisten von immowelt.de zeigt / Frankfurt (13 Euro) und Stuttgart (11,90 Euro) auf Champions-League-Plätzen

    Nürnberg, 18. Mai 2016. München ist nicht nur in der Fußball-Bundesliga mit dem FC Bayern das Maß aller Dinge, auch bei den Mieten lässt die bayerische Landeshauptstadt die Konkurrenz deutlich hinter sich. Mit 16,10 Euro pro Quadratmeter (Median) hat München einen Vorsprung auf Frankfurt (Platz 2) von über 3 Euro. Das zeigt die Mietpreis-Tabelle von immowelt.de, einem der führenden Immobilienportale. Dafür wurden die Mietpreise in allen 18 Bundesliga-Städten verglichen.

    Schalke und Gladbach runter, Dortmund Relegation
    Beim Kampf gegen den Abstieg ging es hingegen enger zu. Das Schlusslicht bei den Mieten ist Schalke (5,10 Euro). Mönchengladbach liegt mit 5,80 Euro pro Quadratmeter einen Platz darüber. Beim Fußball stehen beide Städte tabellarisch deutlich höher und spielen im nächsten Jahr international. Ähnlich sieht es auch bei Dortmund aus: Für den größten Bayern-Konkurrenten hat es bei Mieten von 6,20 Euro pro Quadratmeter lediglich für den Relegationsplatz gereicht. Zum rettenden Ufer, auf dem sich Leverkusen (7,20 Euro) befindet, fehlt gerade 1 Euro.

    Frankfurt, Stuttgart und Ingolstadt in der Königsklasse
    Beim Fußball muss Stuttgart den Gang in die 2. Liga antreten und Frankfurt muss in die Relegation. In der Mietpreis-Tabelle befinden sich hingegen beide Städte auf Champions-League-Plätzen. Frankfurt liegt mit 13 Euro pro Quadratmeter auf Platz 2, dahinter folgt Stuttgart (11,90 Euro). Sowohl in der Bundesliga als auch bei den Mietpreisen ist Ingolstadt eine kleine Überraschung gelungen. Mit Preisen von 11,30 Euro pro Quadratmeter konnten die Schanzer Größen wie Hamburg (11,10 Euro) oder Köln (10,30 Euro) hinter sich lassen und landeten auf dem 4. Rang. In der Bundesliga ging es zwar nicht ganz so hoch, dennoch belegte der als Abstiegskandidat gehandelte Club einen sicheren Mittelfeldplatz.

    Berechnungsgrundlage:
    Datenbasis für die Berechnung der Mietpreise (Nettokaltmieten bei Neuvermietung) in den 18 Bundesliga-Städten waren 53.800 auf immowelt.de inserierte Angebote. Die Preise geben jeweils den Median der zwischen August 2015 und April 2016 angebotenen Wohnungen wieder. Der Median ist der mittlere Wert der Angebotspreise. Zur Berechnung der Mietpreise für Schalke wurden die Angebote in Gelsenkirchen analysiert, für Hoffenheim wurde Sinsheim untersucht.

    Weitere Informationen zur Mietpreis-Tabelle finden Sie unter news.immowelt.de. Eine Grafik zur Veröffentlichung befindet sich im Anhang. Die Grafik in druckfähiger Auflösung sowie weitere Pressemitteilungen finden Sie in unserem Pressebereich unter presse.immowelt.de.

    Die Mietpreis-Tabelle im Überblick:
    Platz Stadt Miete pro m²
    1. München 16,10 Euro
    2. Frankfurt a. M. 13,00 Euro
    3. Stuttgart 11,90 Euro
    4. Ingolstadt 11,30 Euro
    5. Hamburg 11,10 Euro
    6. Mainz 10,50 Euro
    7. Köln 10,30 Euro
    8. Darmstadt 10,00 Euro
    9. Wolfsburg 9,70 Euro
    10. Berlin 9,40 Euro
    11. Augsburg 9,20 Euro
    12. Hannover 7,90 Euro
    13. Bremen 7,30 Euro
    14. Hoffenheim 7,20 Euro
    15. Leverkusen 7,20 Euro
    16. Dortmund 6,20 Euro
    17. Mönchengladbach 5,80 Euro
    18. Schalke 5,10 Euro

    Immowelt.de, 18.05.2016

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