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Studenten, Wohnen, Miete, Mietpreise

wohnhausGünstige Namensforschung, abgehobener Space Master: Das kosten die Mieten in Unistädten mit ausgefallenen Studiengängen
In Kassel kosten Singlebuden für Studenten der Spaziergangswissenschaften 8,50 Euro pro Quadratmeter / Kosmetologie-Studenten in Osnabrück zahlen 7,90 Euro pro Quadratmeter, das zeigt der „Mietpreis-Check Unistädte“ von immowelt.de, einem der führenden Immobilienportale / Im preiswerten Leipzig (6,90 Euro) kann Namensforschung studiert werden, im teuren Würzburg (11,30 Euro) wird Space Master angeboten
Nürnberg, 13. März 2015. Den eigenen Nachnamen, den Lieblingsnagellack oder gar den Weltraum erforschen – gerade in kleineren Unistädten werden oft exotische Studiengänge angeboten. Netter Nebeneffekt: Da der Wohnungsmarkt in diesen Städten noch relativ entspannt ist, sind Studentenbuden meistens günstig zu haben. So kostet in Kassel eine 1-Zimmer-Wohnung mit bis zu 40 Quadratmetern im Mittel 8,50 Euro pro Quadratmeter. Zum Vergleich: In München oder Stuttgart zahlen Mieter für den Quadratmeter über 17 Euro. Das zeigt der „Mietpreis-Check Unistädte“ von immowelt.de, einem der führenden Immobilienportale. Kassel ist nicht nur deutlich günstiger, die ansässige Universität hat mit Promenadologie auch noch einen der ausgefallensten Studiengänge Deutschlands im Angebot. Darin wird zwar nicht gelehrt, wie und wo man am besten spazieren geht, dafür aber, welche Formen der Umweltwahrnehmung es gibt.

Keine Kosmetik notwendig
An nahezu jeder größeren Hochschule werden Studiengänge wie BWL, Jura oder Lehramt angeboten. Kosmetologie hingegen ist einzigartig. Studenten an der Uni Osnabrück lernen alles über Inhaltsstoffe von Lippenstift, Wimperntusche und Co. Bei den Mietpreisen ist hingegen keine Kosmetik notwendig. Mit im Mittel 7,60 Euro pro Quadratmeter sind Studentenbuden relativ preiswert zu bekommen.

Bodenständiges Leipzig, abgehobenes Würzburg
Zu den günstigsten Studentenstädten Deutschlands zählt Leipzig. Bei Quadratmeterpreisen von 6,60 Euro kostet ein 40-Quadratmeter-Apartment über 400 Euro weniger Miete als in München. Leipzig lockt aber nicht nur mit günstigen Preisen, sondern auch dem außergewöhnlichen Studiengang Namensforschung. Hier erkunden Studenten die Wurzeln ihres eigenen Nachnamens.

Ähnlich exotisch, aber spürbar teurer ist Würzburg. An der Julius-Maximilians-Universität lernen Studenten des Studiengangs Space Master alles über Robotik, Planeten und Raumschiffbau. Im Gegensatz zu den Studenten sind die Mieten aber bereits abgehoben. Eine 1-Zimmer-Wohnung kostet mit 11,30 Euro pro Quadratmeter fast doppelt so viel wie in Leipzig.

Eine ausführliche Auswertung der Mietpreise in den deutschen Unistädten mit mehr als 20.000 Studierenden finden Sie in unserem Pressebereich unter presse.immowelt.de.

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Bis zu 440 Euro monatlich: In diesen Städten können Studenten bei der Miete sparen
Rund 440 Euro Miete sparen Studierende in Duisburg monatlich verglichen mit ihren Münchener Kommilitonen / Immowelt.de, eines der führenden Immobilienportale, zeigt, wo es sich für Studierende günstig und dennoch attraktiv wohnen lässt / Die Ruhrgebietsstädte Duisburg, Bochum und Dortmund locken mit Kultur und dem NRW-Semesterticket, die Städte Leipzig und Halle mit Natur und kurzen Wegen
Nürnberg, 13. März 2015. Wer bei der Wahl des Studienortes auf die Mieten schaut, kann sparen und muss auf Lebensqualität nicht verzichten. Die Mieten für eine Single-Wohnung variieren im Mittel zwischen 17,50 Euro pro Quadratmeter in München und 6,50 Euro in Duisburg. Das macht bei einer 40-Quadratmeter-Wohnung einen Unterschied von 440 Euro monatlich. Wer hier in eine Wohngemeinschaft zieht, spart nochmal bis zu 20 Prozent. Das zeigt der „Mietpreis-Check Unistädte“ von immowelt.de, einem der führenden Immobilienportale, für den die Angebots-Kaltmieten in Unistädten mit mehr als 20.000 Studierenden ausgewertet wurden.

Günstig studieren in West und Ost
Die Top 5 der günstigsten Uni-Städte für Single-Wohnungen in Deutschland sind: Duisburg (6,50 Euro), Leipzig (6,60 Euro), Bochum (6,70 Euro), Dortmund (6,90 Euro) und Halle/Saale (7,10 Euro). Während es im Norden und Süden Deutschlands vergleichsweise teuer ist, zahlen Studierende in West und Ost teilweise nur die Hälfte für Mieten. Am günstigsten sind Studentenbuden in Duisburg – und das, obwohl die Stadt zwischen Rhein und Ruhr bereits einen enormen Wandel vollzogen hat. Industrie und Natur, Stammtisch und Kultur sind keine Gegensätze mehr. Kulturelle Glanzlichter sind etwa die Aufführungen der international renommierten „Deutschen Oper am Rhein“ im Duisburger Theater. Erholung finden die Studierenden in den Cafés des Innenhafens ebenso wie am Rheinufer oder der Sechs-Seen-Platte.

Auch die beiden Ruhrgebiets-Nachbarn Bochum (6,70 Euro) und Dortmund (6,90 Euro) bieten günstige Mieten bei attraktiven Angeboten. Bochum, Heimat des Musicals Starlight-Express, gilt mit seinem Kneipenviertel Bermuda3eck als eine der Party-Hochburgen des Ruhrgebiets. Im Botanischen Garten der Ruhr-Universität oder am Kemnader See lässt es sich hingegen ausgezeichnet entspannen. Partygänger in Dortmund finden in der Diskothek Prisma oder im Nightroom die passende Location. Regelmäßige Ausstellungen und kulturelle Veranstaltungen finden im „Dortmunder U“, einem ehemaligen Gär- und Hochlager der Union Brauerei, statt.

Ein weiterer großer Vorteil der Ruhrgebiets-Unis: das NRW-Semesterticket. Es ist im Semesterbeitrag enthalten und gilt für weite Teile Nordrhein-Westfalens – nur einige Randgebiete sind ausgeschlossen. Das gesamte Ruhrgebiet ist gut miteinander vernetzt – auch nachts.

Mit dem Rad zur Uni
Kurze Wege zeichnen hingegen die beiden günstigen Uni-Städte im Osten Deutschlands aus. In Leipzig und Halle ist fast alles problemlos mit dem Fahrrad oder zu Fuß erreichbar. Single-Wohnungen sind einfach zu finden. Die Preise liegen in Leipzig bei 6,60 Euro pro Quadratmeter, in Halle bei 7,10 Euro. Der Campus der Leipziger Universität ist zentral in der Innenstadt gelegen und wird von vielen Park- und Grünflächen begrenzt. Vom Unistress erholen sich die Studierenden am Cospudener See oder an der Sachsenbrücke im Clara-Zetkin-Park. Als Party-Location dient die Moritzbastei unweit der Universität oder eine der zahlreichen Bars im Schauspielviertel.

Von der Martin-Luther-Universität in Halle sind es nur wenige Minuten zur Kulturinsel und zur Innenstadt. Die größte Stadt in Sachsen-Anhalt verfügt noch über zahlreiche WG-geeignete Wohnungen mit Holzbohlen und Stuck. Das kulturelle Leben findet in der Volkspark-Halle statt, dort befindet sich auch die Galerie der Kunsthochschule.

Fazit: Ein Blick über den Tellerrand lohnt sich. Das studentische Leben ist auch in den günstigen Uni-Städten ausgeprägt – aber häufig deutlich günstiger.

Die 5 günstigsten Unistädte mit mehr als 20.000 Studierenden
1. Duisburg (6,50 Euro)
2. Leipzig (6,60 Euro)
3. Bochum (6,70 Euro)
4. Dortmund (6,90 Euro)
5. Halle (7,10 Euro)

Eine ausführliche Auswertung der Mietpreise in den deutschen Unistädten mit mehr als 20.000 Studierenden finden Sie in unserem Pressebereich unter presse.immowelt.de.

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Gemeinsam sparen: Studenten zahlen in einer WG bis zu 32 Prozent weniger Miete
In deutschen Unistädten wohnen Studenten in der WG bis zu einem Drittel günstiger als alleine / Größte Mieteinsparung bringt das WG-Leben in Erlangen, Stuttgart (je 32 Prozent) und Bonn (28 Prozent) / Studentenstädte im Ruhrgebiet und im Osten der Republik sind mit Preisen unter der 7-Euro-Marke am günstigsten, das zeigt der „Mietpreis-Check Unistädte“ von immowelt.de, einem der führenden Immobilienportale / München (17,50 Euro pro Quadratmeter) und Stuttgart (17,20 Euro) sind die teuersten Hochschulstandorte
Nürnberg, 13. März 2015. Ist der richtige Studiengang gefunden und der Zulassungsbescheid von der Universität im Briefkasten, stellt sich für viele Studenten die Frage: Alleine wohnen oder in der WG? Bei Kaltmieten von bis zu 17,50 Euro pro Quadratmeter ist eine WG aus finanzieller Sicht die bessere Wahl. So können Studierende bis zu 32 Prozent der Mietkosten sparen. Das zeigt der „Mietpreis-Check Unistädte“ von immowelt.de, einem der führenden Immobilienportale, für den die Angebots-Kaltmieten in Unistädten mit mehr als 20.000 Studierenden ausgewertet wurden.

Großes Sparpotential in Erlangen und Stuttgart
Am größten ist das Sparpotential in Erlangen und Stuttgart. Studenten, die an einer der 5 Fakultäten der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen eingeschrieben sind, zahlen für eine Singlewohnung mit maximal 40 Quadratmetern im Mittel 13 Euro für den Quadratmeter. Eine WG-geeignete Wohnung in einer Größe von 80 bis 120 Quadratmetern kostet hingegen nur 8,80 Euro pro Quadratmeter. Das bedeutet eine Ersparnis von 32 Prozent – und damit genauso viel wie in Stuttgart. Hier ist eine WG-taugliche Bleibe für 11,70 Euro pro Quadratmeter zu bekommen, während ein 1-Zimmer-Appartement 17,20 Euro pro Quadratmeter kostet. Dank der vielfältigen Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten wird Stuttgart gerade bei jungen Leuten in den letzten Jahren immer beliebter. Die wachsenden Einwohner- und Studentenzahlen führen zu einer erhöhten Nachfrage nach Wohnraum und sorgen bei Appartements für Preissteigerungen von 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Speziell kleine möblierte Wohnungen im Zentrum Stuttgarts stehen dabei im Fokus der Suchenden.

Weitere Hochschulstandorte, an denen Studenten in einer WG viel Geld sparen, sind Bonn (28 Prozent Ersparnis), Karlsruhe und Trier (je 27 Prozent). Grund für die deutlichen Preisunterschiede zwischen Singlewohnungen und WGs ist häufig das begrenzte Angebot an kleinen Wohnungen.

Preiswerte Wohnungen im Osten und im Ruhrgebiet
Studenten können nicht nur bei der Wahl der Wohnform viel sparen, sondern auch bei der des Studienortes. Besonders im Osten Deutschlands und in Nordrhein-Westfalen sind Singlewohnungen vielerorts noch erschwinglich. Mit Quadratmeterpreisen von 6,50 Euro sind sie in Duisburg am günstigsten. Leipzig (6,60 Euro), Bochum (6,70 Euro) und Dortmund (6,90 Euro) liegen preislich nur knapp darüber. Studenten die eine Wohngemeinschaft bevorzugen, zahlen nochmal bis zu 23 Prozent weniger.

Welche Freizeitmöglichkeiten es gibt, wie das kulturelle Angebot aussieht und welche Plätze man unbedingt gesehen haben muss, erfahren Sie auf news.immowelt.de.

München teuerste Studentenstadt, Stuttgart holt auf
Dass München weiterhin die teuerste deutsche Unistadt ist, überrascht nicht. Für ein Single-Appartement zahlen Suchende hier 17,50 Euro pro Quadratmeter. Allerdings ist Stuttgart (17,20 Euro) nahe an die bayerische Landeshauptstadt herangerückt. Neben der Schwabenmetropole zählen auch andere Städte in Baden-Württemberg zu den teuersten Hochschulstandorten: Heidelberg und Karlsruhe (je 12,20 Euro pro Quadratmeter) sowie Freiburg und Tübingen (je 12,00 Euro) sind für Studenten ein teures Pflaster. Der gute Ruf der dort ansässigen Universitäten lockt jedes Semester zahlreiche Studenten an, die sich kurz vor Semesterbeginn auf Wohnungssuche begeben.

Doch es muss nicht immer München, Hamburg oder Stuttgart sein. Auf news.immowelt.de finden Sie fünf Unistädte, die nicht nur deutlich günstiger sind, sondern auch noch außergewöhnliche Studiengänge anbieten.

Für die Auswertung wurden die Mietpreise der deutschen Universitätsstädte mit mehr als 20.000 Studierenden untersucht. Verglichen wurden die Mieten von 13.000 Single-Wohnungen mit bis zu 40 Quadratmetern Wohnfläche und 85.000 WG-Wohnungen mit einer Fläche von 80 bis 120 Quadratmetern. Die Preise geben den Median der Kaltmieten bei neu zu vermietenden Wohnungen wieder, die zwischen September 2014 und Februar 2015 auf immowelt.de angeboten wurden. Der Median ist der mittlere Wert der Angebotspreise.

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Bereits im Blog erschienen:
Studenten werden bei Miete abgezockt (04.2013)
Deutschlands Studenten zahlen happige Mieten (07.2010)
Fazit:
Es hat sich nichts geändert, Studenten werden abgezockt.
Die Politik schaut jahrelang zu und klopft gelegentlich Sprüche.

Kategorien:Mietpreise, Wohnkosten Schlagwörter: , ,
  1. 23.03.2017 um 10:36

    Mietpreis-Check zum Semesterstart: Das sind die teuersten und die günstigsten Unistädte

    Der „Mietpreis-Check Unistädte“ von immowelt.de zeigt: Teuerste 1-Zimmer-Wohnungen in München (19,70 Euro/m²), Ingolstadt (15,20 Euro/m²) und Frankfurt (14,10 Euro/m²) / Günstigste Mieten in Chemnitz (5,20 Euro/m²), Gelsenkirchen (6 Euro/m²), Cottbus und Magdeburg (jeweils 6,20 Euro/m²) / Alternative: Wohnen mit Fitnessraum, Waschsalon und Co. im Studentenapartment für 20 bis 30 Euro/m²

    Nürnberg, 23. März 2017. Pünktlich zum Semesterstart geht wieder der große Run auf kleine Wohnungen los. Weil das Leben in der WG nicht für jeden etwas ist, sind gerade 1-Zimmer-Wohnungen sehr gefragt. Dafür müssen Studenten in vielen Städten tief in die Tasche greifen. Das zeigt der Mietpreis-Check Unistädte von immowelt.de, für den die Mietpreise in 65 deutschen Hochschulstädten untersucht wurden. Am teuersten sind Wohnungen mit bis zu 40 Quadratmetern in München: 19,70 Euro kostet der Quadratmeter hier im Median. Auf Platz 2 folgt Ingolstadt mit 15,20 Euro, auf Platz 3 Frankfurt mit 14,10 Euro. Am günstigsten wohnen Studenten in Chemnitz (5,20 Euro/m²), Gelsenkirchen (6 Euro/m²), Cottbus und Magdeburg (jeweils 6,20 Euro).

    Die Preise für alle 65 untersuchten Unistädte können Sie hier herunterladen.
    https://presse.immowelt.de/fileadmin/Pressemitteilungen/Pressemitteilungen_2017/2017_03_23_Grafiken_Studistaedte.pdf?utm_id=pressemitteilung_iw_mietpreischeck_semesterstart_20170323

    Schick und teuer: die neuen Studentenapartments
    In Städten mit chronisch angespanntem Wohnungsmarkt konkurrieren selbst finanzkräftige Studenten mit berufstätigen Singles und Wochenendheimfahrern um kleine Wohnungen. Investoren haben die Angebotslücke erkannt: In immer mehr Studentenstädten schießen Studentenapartment-Anlagen wie Pilze aus dem Boden. Für den, der es sich leisten kann, bieten die neuen Lifestyle-Anlagen eine komfortable Alternative – meist möbliert und zum Teil mit Fitnessraum, Waschsalon, Sonnenterrasse und Tiefgarage. In München bewegt sich die Kaltmiete dafür zwischen 21,40 Euro und 31,70 Euro pro Quadratmeter. In Ingolstadt kommen Hochschüler ab 16,90 Euro in einer der modernen und eingerichteten Wohnanlagen unter – hier allerdings inklusive aller Nebenkosten. In Frankfurt beginnen die Preise für vollmöblierte Studentenapartments mit Loungebereich, Lernräumen und breitem Eventspektrum bei 30 Euro Kaltmiete je Quadratmeter.

    Der Vorteile dieser recht teuren Angebote: Sie sind häufig nur gegen Immatrikulationsbescheinigung anzumieten, Studenten müssen also nicht mit berufstätigen Mietinteressenten konkurrieren. Außerdem bieten viele Einrichtungen Nebenkosten-Flatrates für Strom, Heizung und Internet.

    Weitere Informationen bekommen Sie unter news.immowelt.de.

    Berechnungsgrundlage
    Datenbasis für die Berechnung der Mietpreise in den 65 deutschen Unistädten waren 25.600 1-Zimmer-Wohnungen mit bis zu 40 Quadratmetern, die im Jahr 2016 in den untersuchten Städten auf immowelt.de inseriert wurden. Die Mietpreise spiegeln den Median der Nettokaltmieten bei Neuvermietung wider.

    Die Preise für Studentenapartments wurden auf den Internetseiten der Anbieter recherchiert und auf die jeweilige Quadratmeterzahl heruntergerechnet.

    Immowelt-Pressemitteilung
    23. März 2017

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  2. W. Müller
    11.09.2016 um 14:50

    Immowelt-Pressemitteilung
    9. September 2016

    Neues Semester, neue Bude: In einer WG sparen Studenten bis zu 40 Prozent der Miete

    Studenten sparen in 61 von 65 Unistädten, wenn sie in eine Wohngemeinschaft (WG) statt in eine Singlewohnung ziehen / Mit 40 Prozent ist die Ersparnis in Siegen am größten, das zeigt der Mietpreis-Check Unistädte von immowelt.de, einem der führenden Immobilienportale / Studenten in Erlangen, Bayreuth und Darmstadt zahlen in einer WG über 30 Prozent weniger / Nur in Rostock, Dresden und Düsseldorf ist alleine wohnen günstiger

    Nürnberg, 9. September 2016. In ein paar Wochen füllen sich die Hörsäle in den Unistädten wieder, der Andrang auf Wohnungen hat schon begonnen. In 61 von 65 untersuchten Hochschulstandorten ist ein WG-Zimmer im Vergleich zur Singlewohnung günstiger – Studenten können in einer Wohngemeinschaft bis zu 40 Prozent Miete sparen. Zu diesem Ergebnis kommt der Mietpreis-Check Unistädte von immowelt.de, einem der führenden Immobilienportale, für den die Angebots-Kaltmieten in 65 Unistädten mit mehr als 10.000 Studierenden ausgewertet wurden. Am größten ist die Ersparnis in Siegen: Für eine Singlewohnung (bis zu 40 Quadratmeter) fallen im Median 9,90 Euro pro Quadratmeter an, während es bei einer WG-tauglichen Wohnung (80 bis 120 Quadratmeter) lediglich 5,90 Euro sind. Somit können Studenten 40 Prozent der Mietkosten sparen.

    Großes Sparpotential in Erlangen, Bayreuth und Darmstadt
    Doch auch andernorts lohnt sich das Leben in der Gemeinschaft: Entscheiden sich Erlanger Studenten für eine WG, zahlen sie – verglichen mit einem Ein-Zimmer-Apartment – 35 Prozent weniger Miete. Eine WG kostet 8,80 Euro pro Quadratmeter, eine Singlewohnung ist mit 13,50 Euro deutlich teuer. Auch in Bayreuth (32 Prozent), Darmstadt (31 Prozent) und Karlsruhe (30 Prozent) ist ein Zimmer in einer WG-tauglichen Wohnungen rund ein Drittel günstiger.

    WG-Zimmer in renommierten Uni-Städten günstiger
    Gerade in Städten mit einer renommierten Hochschule, die viele Studenten anlockt, wird es auf dem Wohnungsmarkt eng: Wohnungen sind teuer und schwer zu bekommen. Umso mehr lohnt sich der WG-Zusammenschluss mit Kommilitonen. Heidelberger Studenten zahlen statt 13,90 Euro pro Quadratmeter in einer Singlewohnung 10,60 Euro in einer WG. Dadurch können sie immerhin 24 Prozent Mietkosten sparen. Ähnlich sieht es auch in Münster (26 Prozent), Tübingen (22 Prozent) und Freiburg (21 Prozent) aus.

    München hat nicht zuletzt wegen der Vielfalt an Hochschulen und Universitäten sowie der Aussicht auf einen Job eine hohe Strahlkraft auf Studenten. Die Mieten in der bayerischen Landeshauptstadt sind allerdings traditionell hoch – besonders kleine Wohnungen mit bis zu 40 Quadratmetern sind mit 19,70 Euro pro Quadratmeter für Studenten schwer zu stemmen. Etwas günstiger lebt es sich dafür in einer WG-tauglichen Wohnung (15,80 Euro).

    Singlewohnungen in Rostock deutlich günstiger
    Während in den meisten Unistädten alleine wohnen deutlich teurer ist, sieht es in Rostock komplett anders aus. Hier kostet der Quadratmeter in einer Singlebude 6,60 Euro, in einer WG sind es 7,60 Euro und somit 15 Prozent mehr. Damit ist die Hansestadt nicht alleine: Auch in Dresden (-5 Prozent) und Düsseldorf (-3 Prozent) sind Singlewohnungen günstiger. In Leipzig gibt es hingegen keine Unterschiede – Studenten zahlen sowohl in der WG als auch alleine 7 Euro pro Quadratmeter.

    Datenbasis
    Für die Auswertung wurden die Mietpreise der deutschen Universitätsstädte mit mehr als 10.000 Studierenden untersucht. Verglichen wurden die Mieten von 21.300 Singlewohnungen mit bis zu 40 Quadratmetern Wohnfläche und 36.900 WG-tauglichen Wohnungen mit einer Fläche von 80 bis 120 Quadratmetern. Die Angebote sind um die Kategorie „Wohnen auf Zeit“ bereinigt. Die Preise geben den Median der Kaltmieten bei neu zu vermietenden Wohnungen wieder, die zwischen März und August 2016 auf immowelt.de angeboten wurden. Der Median ist der mittlere Wert der Angebotspreise.

    Ausführliche Ergebnisgrafiken stehen hier zum Download bereit.

    Einen redaktionellen Beitrag finden Sie auf news.immowelt.de, weitere Pressemitteilungen unter presse.immowelt.de

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  3. 16.03.2016 um 17:35

    Unistädte im Check: Fast 23 Euro pro Quadratmeter – Luxus-Apartments werden zum Problem für Studenten

    Luxus Studentenbude: München (22,70 Euro pro Quadratmeter), Ulm (16,90 Euro) und Stuttgart (15,50 Euro) sind die teuersten Unistädte / Möblierte, exklusive Apartments treiben häufig die Preise in die Höhe / Stärkste Anstiege in Potsdam (38 Prozent), Ulm und Siegen (jeweils 36 Prozent), das zeigt der Mietpreis-Check Unistädte von immowelt.de, einem der führenden Immobilienportale / Die günstigsten Singlewohnungen gibt es in Chemnitz (5,40 Euro)

    Nürnberg, 16. März 2016. Alleine wohnen wird für Studenten zum Luxus: In München kostet der Quadratmeter in einer Singlewohnung inzwischen 22,70 Euro (Median). Für einzelne Objekte mit exklusiver Ausstattung in bester Lage werden sogar Preise von über 40 Euro pro Quadratmeter verlangt. Damit ist die bayerische Landeshauptstadt mit Abstand die teuerste Unistadt. Dahinter folgen Ulm (16,90 Euro) und Stuttgart (15,50 Euro). Das ergibt der Mietpreis-Check Unistädte von immowelt.de, einem der führenden Immobilienportale. Untersucht wurden die Mieten von Wohnungen mit bis zu 40 Quadratmetern in 65 deutschen Unistädten. Dabei wurde das Wintersemester 2015/2016 mit dem vorausgegangenen Sommersemester 2015 verglichen. Auch in anderen beliebten Unistädten wie Freiburg (13,30 Euro), Köln und Potsdam (jeweils 12 Euro) oder Hamburg (11,90 Euro) verlangen Vermieter für kleine Wohnungen hohe Mieten.

    Luxus-Apartments treiben die Preise nach oben
    Ein Grund für den starken Anstieg: In einigen Städten kommen immer mehr teure möblierte Mikroapartments auf den Markt. Deren Vermieter haben vor allem gutverdienende Pendler im Visier. Aus Mangel an günstigen Alternativen müssen immer mehr Studenten zumindest vorübergehend auf diese Apartments zurückgreifen. Ausgerechnet in den bereits teuersten Städten München (+21 Prozent), Ulm (+36 Prozent) und Stuttgart (+16 Prozent) sind die hohen Mietpreise deshalb im Vergleich zum vorausgegangenen Sommersemester noch einmal kräftig gestiegen. Die Zunahme von Luxus-Apartments lässt sich vor allem in Städten beobachten, in denen neben einer oder mehreren Hochschulen auch große Unternehmen und wichtige Institutionen ansässig sind.

    Starke Anstiege auch in Potsdam und Siegen
    Besonders starke Mietanstiege bei den Singlewohnungen im Vergleich zum Vorsemester zeigten sich auch in Siegen (11 Euro, +36 Prozent) und Potsdam (12 Euro, +38 Prozent). Die boomende brandenburgische Landeshauptstadt verzeichnet bei allen Wohnungsgrößen steigende Mieten – hochpreisige möblierte Apartments spielen aber auch hier eine Rolle. In Siegen hingegen lässt sich der kräftige Preisanstieg eher darauf zurückführen, dass zum Wintersemester eine große Zahl an Studienanfängern in die Stadt strömt und das Wohnungsangebot knapp wird. Solche saisonalen Engpässe betreffen vor allem kleinere Städte, bei denen die studentische Nachfrage stark ins Gewicht fällt.

    Wo alleine Wohnen noch preiswert ist
    Wer im Studium nicht aufs Alleinwohnen verzichten mag, findet auch noch Unistädte mit günstigen kleinen Wohnungen. In Kiel (8,30 Euro, +4 Prozent) oder Rostock (6,50 Euro, -2 Prozent) schont man sein Budget und hat auch noch das Meer vor der Haustür. Auch in angesagten Unistädten wie Dresden (7,80 Euro, +4 Prozent) und Leipzig (7 Euro, +3 Prozent) lässt sich eine Singlewohnung einfacher finanzieren. Die günstigsten Studentenbuden bietet Chemnitz mit einem Quadratmeterpreis von 5,40 Euro (+4 Prozent).

    Berechnungsgrundlage:
    Für die Auswertung wurden die Mietpreise der deutschen Universitätsstädte mit mehr als 10.000 Studierenden untersucht. Verglichen wurden die Mieten von 26.700 Wohnungen mit bis zu 40 Quadratmetern Wohnfläche. Die Preise geben den Median der Kaltmieten bei neu zu vermietenden Wohnungen wieder, die zwischen März 2015 und August 2015 (Sommersemester) sowie September 2015 und Februar 2016 (Wintersemester) auf immowelt.de angeboten wurden. Der Median ist der mittlere Wert der Angebotspreise.

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  4. 08.03.2016 um 11:56

    Immowelt-Pressemitteilung

    1. März 2016

    Sehr geehrter Herr G. Bumann,

    Sie erhalten die neueste Pressemitteilung der Immowelt AG:

    Mietpreis-Check zum Semesterstart: So sparen Studenten in Unistädten bis zu 47 Prozent

    Studenten können in 60 von 65 Unistädten Miete sparen, wenn sie statt in eine Singlewohnung in eine Wohngemeinschaft (WG) ziehen / Am größten ist die Ersparnis in Ulm (47 Prozent), Siegen (37 Prozent) und Karlsruhe (36 Prozent), das zeigt der Mietpreis-Check Unistädte von immowelt.de, einem der führenden Immobilienportale / Teure möblierte Apartments sind in vielen Studentenstädten ausschlaggebend für die Preisunterschiede / In Rostock, Dresden und Düsseldorf wohnen Studenten alleine günstiger

    Nürnberg, 8. März 2016. Das neue Semester hat noch nicht begonnen, schon gibt es Frust bei den Studenten. Grund sind zahlreiche Luxus-Apartments, die in vielen Unistädten die Preise für Singlewohnungen in die Höhe treiben. Wer alleine wohnen will, muss tief in die Tasche greifen. Sparen können Studenten in Wohngemeinschaften. In 60 von 65 deutschen Unistädten ist eine WG-taugliche Wohnung pro Quadratmeter günstiger als eine Singlewohnung. Zu diesem Ergebnis kommt der Mietpreis-Check Unistädte von immowelt.de, einem der führenden Immobilienportale. Dafür wurden die Mietpreise für Singlewohnungen (bis zu 40 Quadratmeter) und WG-taugliche Wohnungen (80 bis 120 Quadratmeter) in den 65 größten deutschen Unistädten untersucht. Am meisten sparen Studenten demnach in Ulm: Während eine kleine Studentenbude 16,90 Euro pro Quadratmeter im Median kostet, sind es bei WG-tauglichen Wohnungen gerade einmal 9,00 Euro. Somit lassen sich 47 Prozent der Mietkosten sparen.

    Möblierte Apartments sorgen für Preisdifferenzen
    Aktuell sorgen in vielen Unistädten zahlreiche möblierte Apartments für die hohen Mietpreise bei Singlewohnungen – so auch in Ulm. Gleiches gilt für München. In der bayerischen Landeshauptstadt kosten kleine Wohnungen 22,70 Euro pro Quadratmeter. Auch hier kamen in den vergangenen Monaten immer mehr möblierte, teils luxuriöse Wohnungen auf den Markt. Besonders für Studenten, die oftmals in kurzer Zeit eine neue Bleibe in einer fremden Stadt finden müssen, sind diese Wohnungen häufig die einzige Alternative. Eine WG-geeignete Wohnung kommt hingegen oft erst nach ein paar Monaten infrage, wenn mögliche Mitbewohner gefunden sind. Aber die Mühe lohnt sich. In München zahlen Studenten in einer Wohngemeinschaft 14,90 Euro pro Quadratmeter und somit 34 Prozent weniger als in einer Singlewohnung.

    Große Ersparnis in Siegen, Karlsruhe und Koblenz
    37 Prozent sparen Studenten, die sich für eine WG entscheiden, in Siegen. Hier müssen Studenten für den Quadratmeter in einer Singlewohnung 11,00 Euro zahlen, in einer WG 6,90 Euro. Ähnlich hoch ist die Ersparnis in Karlsruhe (36 Prozent), Koblenz (34 Prozent) und Erlangen (33 Prozent). In allen vier Städten gibt es angesehene Universitäten, die jeweils steigende Studentenzahlen aufweisen.

    Rostock: Alleine wohnen ist preiswerter
    An den meisten Hochschulstandorten können Studenten in einer WG-tauglichen Wohnung deutlich Miete sparen. Nicht so in Rostock: In der Hansestadt sind kleine Apartments 20 Prozent günstiger als große Wohnungen. Studenten, die alleine wohnen wollen, zahlen im Median 6,50 Euro pro Quadratmeter. Entscheiden sie sich fürs WG-Leben, sind es hingegen 7,80 Euro. Auch in Dresden (8 Prozent), Düsseldorf (4 Prozent), Cottbus (2 Prozent) und Marburg (1 Prozent) zahlen Studenten in einer WG-tauglichen Wohnung mehr.

    Ausführliche Ergebnisgrafiken stehen hier zum Download bereit.
    http://presse.immowelt.de/fileadmin/Pressemitteilungen/Pressemitteilungen_2016/2016_03_08_Grafiken_Mietpreischeck_Semesterstart.pdf?campaign=pressemitteilung_iw_mietpreischeck_ss_EM

    Berechnungsgrundlage
    Für die Auswertung wurden die Mietpreise der deutschen Universitätsstädte mit mehr als 10.000 Studierenden untersucht. Verglichen wurden die Mieten von 11.500 Singlewohnungen mit bis zu 40 Quadratmetern Wohnfläche und 25.000 WG-tauglichen Wohnungen mit einer Fläche von 80 bis 120 Quadratmetern. Die Preise geben den Median der Kaltmieten bei neu zu vermietenden Wohnungen wieder, die zwischen September 2015 und Februar 2016 auf immowelt.de angeboten wurden. Der Median ist der mittlere Wert der Angebotspreise.

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  5. Studiosus
    15.11.2015 um 11:51

    Bundesbauministerium
    Neues Förderprogramm für Studentenwohnungen

    Das Bundesbauministerium startet ein Förderprogramm um nachhaltige und bezahlbare Wohnprojekte für Studierende und Auszubildende zu realisieren. 120 Millionen Euro aus dem Zukunftsinvestitionsprogramm der Bundesregierung sollen in Forschungsleistungen und Umsetzungsprojekte fließen. Mit kleinen modularen Wohneinheiten, sogenannten Variowohnungen, soll die große Nachfrage nach bezahlbaren Studenten- und Azubiwohnungen befriedigt werden.

    Die Immobilie
    06.11.2015
    http://www.dieimmobilie.de/bundesbauministerium-neues-foerderprogramm-fuer-studentenwohnungen-1446814830/

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  6. 28.10.2015 um 15:17

    DIE IMMOBILIE berichtet heute:
    Die „World Student Housing”-Studie von Savills hat die Lebenshaltungskosten in Metropolen für internationale Studenten verglichen.
    Berlin ist die weltweit günstigste Metropole im Ranking der Lebenshaltungskosten für internationale Studenten, Boston die teuerste. Das geht aus der aktuellen „World Student Housing”-Studie von Savills hervor.
    Ein Student zahlt in Berlin rund 1.000 Dollar pro Monat (908 Euro) für Lebenshaltung, …

    http://www.dieimmobilie.de/studie-von-savills-berlin-ist-die-guenstigste-studenten-metropole-der-welt-1445878519/

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  7. 17.09.2015 um 16:21

    Mietpreisspanne wird immer größer: Studierende in München zahlen 18,70 Euro pro Quadratmeter – in Gelsenkirchen 5,20 Euro
    In München (18,70 Euro pro Quadratmeter), Frankfurt a. M. (15,50 Euro) und Ingolstadt (14 Euro) müssen Studierende für Singlewohnungen die höchsten Mieten zahlen / Die Preisschere zwischen teuren und günstigen Unistädten geht immer weiter auseinander, das zeigt der „Mietpreis-Check Unistädte“ von immowelt.de, einem der führenden Immobilienportale / Am billigsten wohnen Studierende in Gelsenkirchen, Chemnitz (jeweils 5,20 Euro) und Magdeburg (5,80 Euro)
    Nürnberg, 16. September 2015. Wie teuer ein Studium ist, hängt stark von der Miete ab. Wer aufs Budget achten muss, sollte daher die Wohnkosten bei der Wahl des Studienortes im Blick haben. So kostet die Kaltmiete für eine Studentenbude in München im Mittel 18,70 Euro pro Quadratmeter, in Gelsenkirchen hingegen gerade einmal 5,20 Euro. Ein Unterschied von knapp 360 Prozent. Das zeigt der „Mietpreis-Check Unistädte“ von immowelt.de, einem der führenden Immobilienportale, für den die Angebots-Kaltmieten in 64 Unistädten mit mehr als 10.000 Studierenden ausgewertet wurden.

    Mieten im Süden am teuersten
    Die teuersten Städte im Mietpreis-Check liegen allesamt in der Mitte oder im Süden Deutschlands. Nach München folgt Frankfurt am Main mit einer Kaltmiete von 15,50 Euro pro Quadratmeter. Ingolstadt (14 Euro) und Stuttgart (13,90 Euro) belegen die nachfolgenden Plätze.

    Die günstigsten Unistädte sind hingegen im Osten und im Ruhrgebiet zu finden. Mit 5,20 Euro pro Quadratmeter sind Chemnitz und Gelsenkirchen die preiswertesten Städte im Mietpreis-Check. In Magdeburg (5,80 Euro), Wuppertal (6,10 Euro) und Duisburg (6,20 Euro) sind die Kaltmieten für Studentenbuden ebenfalls günstig.

    Spanne wird immer größer
    Die Spanne zwischen den teuersten und den günstigsten Unistädten wird immer größer: Während die Mieten in der teuersten Unistadt München im vergangenen Semester um 7 Prozent auf 18,70 Euro pro Quadratmeter gestiegen sind, sind die Preise in Gelsenkirchen (-7 Prozent auf 5,20 Euro), Duisburg (-5 Prozent auf 6,20 Euro) und Magdeburg (-2 Prozent auf 5,80 Euro) weiter gesunken.

    Für die Auswertung wurden die Mietpreise der deutschen Universitätsstädte mit mehr als 10.000 Studierenden untersucht. Verglichen wurden die Mieten von 30.990 Singlewohnungen mit bis zu 40 Quadratmetern Wohnfläche. Die Preise geben den Median der Kaltmieten bei neu zu vermietenden Wohnungen wieder, die zwischen September 2014 und Februar 2015 (Wintersemester) sowie März 2015 und August 2015 (Sommersemester) auf immowelt.de angeboten wurden. Der Median ist der mittlere Wert der Angebotspreise.

    Die Mietpreise in den Unistädten im Überblick:
    Stadt Singlewohnung
    09/14 – 02/15 Singlewohnung
    03/15 – 08/15 Veränderung
    München 17,50 €/m² 18,70 €/m² 7%
    Frankfurt a. M. 14,60 €/m² 15,50 €/m² 6%
    Ingolstadt 11,60 €/m² 14,00 €/m² 21%
    Stuttgart 17,20 €/m² 13,90 €/m² -19%
    Ulm 15,60 €/m² 13,50 €/m² -13%
    Freiburg 12,00 €/m² 13,30 €/m² 11%
    Karlsruhe 12,20 €/m² 13,00 €/m² 7%
    Gießen 9,50 €/m² 12,80 €/m² 35%
    Erlangen 13,00 €/m² 12,70 €/m² -2%
    Würzburg 11,30 €/m² 12,60 €/m² 12%
    Hamburg 12,50 €/m² 12,50 €/m² 0%
    Darmstadt 11,70 €/m² 12,10 €/m² 3%
    Heidelberg 12,20 €/m² 12,00 €/m² -2%
    Köln 11,60 €/m² 12,00 €/m² 3%
    Konstanz 12,10 €/m² 12,00 €/m² -1%
    Regensburg 11,40 €/m² 11,80 €/m² 4%
    Mainz 11,90 €/m² 11,70 €/m² -2%
    Tübingen 12,00 €/m² 11,70 €/m² -3%
    Aachen 10,00 €/m² 11,00 €/m² 10%
    Bonn 12,00 €/m² 10,70 €/m² -11%
    Bamberg 11,60 €/m² 10,60 €/m² -9%
    Trier 10,50 €/m² 10,60 €/m² 1%
    Marburg 11,10 €/m² 10,50 €/m² -5%
    Passau 9,90 €/m² 10,40 €/m² 5%
    Göttingen 10,20 €/m² 10,30 €/m² 1%
    Koblenz 9,80 €/m² 10,30 €/m² 5%
    Mannheim 10,30 €/m² 10,30 €/m² 0%
    Nürnberg 10,20 €/m² 10,30 €/m² 1%
    Düsseldorf 10,00 €/m² 10,20 €/m² 2%
    Augsburg 10,70 €/m² 10,10 €/m² -6%
    Bayreuth 10,00 €/m² 10,00 €/m² 0%
    Berlin 9,70 €/m² 10,00 €/m² 3%
    Münster 10,00 €/m² 10,00 €/m² 0%
    Bremen 9,00 €/m² 9,30 €/m² 3%
    Greifswald 9,20 €/m² 9,10 €/m² -1%
    Jena 9,10 €/m² 9,00 €/m² -1%
    Paderborn 8,50 €/m² 9,00 €/m² 6%
    Hannover 8,30 €/m² 8,90 €/m² 7%
    Bielefeld 7,90 €/m² 8,70 €/m² 10%
    Potsdam 10,00 €/m² 8,70 €/m² -13%
    Oldenburg 8,70 €/m² 8,60 €/m² -1%
    Kassel 8,50 €/m² 8,50 €/m² 0%
    Osnabrück 7,90 €/m² 8,50 €/m² 8%
    Saarbrücken 8,20 €/m² 8,50 €/m² 4%
    Braunschweig 8,00 €/m² 8,20 €/m² 2%
    Siegen 7,40 €/m² 8,10 €/m² 9%
    Kiel 8,00 €/m² 8,00 €/m² 0%
    Dresden 7,50 €/m² 7,50 €/m² 0%
    Kaiserslautern 7,60 €/m² 7,50 €/m² -1%
    Dortmund 6,90 €/m² 7,40 €/m² 7%
    Essen 7,40 €/m² 7,30 €/m² -1%
    Hildesheim 7,00 €/m² 7,30 €/m² 4%
    Erfurt 7,00 €/m² 6,90 €/m² -1%
    Halle 7,10 €/m² 6,90 €/m² -3%
    Leipzig 6,60 €/m² 6,80 €/m² 3%
    Iserlohn 6,60 €/m² 6,70 €/m² 2%
    Bochum 6,70 €/m² 6,60 €/m² -1%
    Rostock 6,90 €/m² 6,60 €/m² -4%
    Cottbus 6,10 €/m² 6,30 €/m² 3%
    Duisburg 6,50 €/m² 6,20 €/m² -5%
    Wuppertal 6,20 €/m² 6,10 €/m² -2%
    Magdeburg 5,90 €/m² 5,80 €/m² -2%
    Chemnitz 5,20 €/m² 5,20 €/m² 0%
    Gelsenkirchen 5,60 €/m² 5,20 €/m² -7%

    Aussender: Immowelt.de, 16.09.2015

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  8. 09.09.2015 um 13:35

    Mietpreis-Check Unistädte: Studenten sparen in einer WG bis zu 40 Prozent – im Osten sind Singlewohnungen günstiger
    In deutschen Unistädten wohnen Studenten in der WG bis zu 40 Prozent günstiger als in einer Singlewohnung / Am meisten können Studenten in Koblenz (40 Prozent), Ulm (34 Prozent) und Erlangen (32 Prozent) sparen, das zeigt der „Mietpreis-Check Unistädte“ von immowelt.de, einem der führenden Immobilienportale / Lediglich im Osten Deutschlands ist alleine wohnen häufig günstiger als in einer WG
    Nürnberg, 8. September 2015. Mit dem Semesterstart geht in vielen Städten die Jagd auf preiswerte Wohnungen los. Eine Wohngemeinschaft (WG) ist in den meisten deutschen Unistädten die günstigere Wahl. Gegenüber einer Singlewohnung können Studierende so bis zu 40 Prozent der Mietkosten sparen. Das zeigt der „Mietpreis-Check Unistädte“ von immowelt.de, einem der führenden Immobilienportale, für den die Angebots-Kaltmieten in 64 Unistädten mit mehr als 10.000 Studierenden ausgewertet wurden.

    Größte Ersparnis in Koblenz, Ulm und Erlangen
    Das größte Sparpotential aller untersuchten Hochschulstädte gibt es in Koblenz. Für eine Singlewohnung mit maximal 40 Quadratmeter zahlen Studenten hier im Median eine Kaltmiete von 10,30 Euro pro Quadratmeter. Für eine WG-geeignete Wohnung in einer Größe von 80 bis 120 Quadratmetern werden hingegen nur 6,20 Euro pro Quadratmeter fällig – eine Ersparnis von 40 Prozent.

    Da Ulm zu den teuren Studentenstädten zählt, ist hier das WG-Leben eine preiswerte Alternative zur Singlewohnung. Statt 13,50 Euro in einem Einzel-Appartement müssen WG-Bewohner nur 8,90 Euro für den Quadratmeter zahlen und somit 34 Prozent weniger.

    Weitere Hochschulstandorte, an denen Studenten in einer WG viel Geld sparen, sind Erlangen (32 Prozent) und Karlsruhe (31 Prozent). Singlewohnungen sind in der Regel teurer. Das liegt zum einen daran, dass häufig vollmöblierte 1-Zimmer-Appartements angeboten werden, die schon allein aufgrund ihrer Ausstattung mehr kosten. Zum anderen ist in vielen Städten das Angebot an kleinen Wohnungen sehr begrenzt, da die Nachfrage danach besonders groß ist. Nicht nur Studenten, auch viele Singles und Senioren sind auf der Suche nach preiswerten kleinen Wohnungen.

    WG in München und Frankfurt eine Überlegung wert
    Gerade in traditionell teuren Städten wie München und Frankfurt am Main lohnt es sich, in eine Wohngemeinschaft zu ziehen – auch, wenn die Ersparnis nicht an die in anderen Städten herankommt. So zahlen Studenten für eine WG-taugliche Wohnung in München Preise von 14,60 Euro und in Frankfurt 12,90 Euro pro Quadratmeter. Entschließt man sich alleine zu wohnen, sind es hingegen 18,70 Euro beziehungsweise 15,50 Euro.

    Im Osten ist die WG oft teurer
    Während in den westdeutschen Studentenstädten die Quadratmeterpreise für Singlewohnungen deutlich über denen einer WG liegen, sieht es im Osten größtenteils anders aus. So ist eine Einraumwohnung sowohl in Potsdam als auch in Rostock 9 Prozent günstiger als eine WG-taugliche Wohnung. In der Ostseestadt werden für den Quadratmeter in einer Singlewohnung 6,60 Euro verlangt, in einer Wohngemeinschaft 7,20 Euro. Zahlreiche großflächige Neubau-Wohnungen sowie sanierte Objekte sorgen in beiden Städten für die hohen Preise bei den 80 bis 120-Quadratmeter-Wohnungen. Ähnlich verhält es sich auch in Dresden und Erfurt (Singlewohnung je 4 Prozent günstiger). In Jena liegen die Preise gleichauf bei 9 Euro pro Quadratmeter, während in Leipzig, Chemnitz, Cottbus und Magdeburg Singlewohnungen geringfügig teurer sind.

    Für die Auswertung wurden die Mietpreise der deutschen Universitätsstädte mit mehr als 10.000 Studierenden untersucht. Verglichen wurden die Mieten von 15.500 Singlewohnungen mit bis zu 40 Quadratmetern Wohnfläche und 27.300 WG-tauglichen Wohnungen mit einer Fläche von 80 bis 120 Quadratmetern. Die Preise geben den Median der Kaltmieten bei neu zu vermietenden Wohnungen wieder, die zwischen März und August 2015 auf immowelt.de angeboten wurden. Der Median ist der mittlere Wert der Angebotspreise.

    Die Mietpreise in den Unistädten im Überblick:
    Stadt Singlewohnung WG-Wohnung Ersparnis WG
    Koblenz 10,30 €/m² 6,20 €/m² 40%
    Ulm 13,50 €/m² 8,90 €/m² 34%
    Erlangen 12,70 €/m² 8,60 €/m² 32%
    Karlsruhe 13,00 €/m² 9,00 €/m² 31%
    Würzburg 12,60 €/m² 8,90 €/m² 29%
    Trier 10,60 €/m² 7,50 €/m² 29%
    Ingolstadt 14,00 €/m² 10,00 €/m² 29%
    Siegen 8,10 €/m² 5,80 €/m² 28%
    Paderborn 9,00 €/m² 6,60 €/m² 27%
    Bielefeld 8,70 €/m² 6,40 €/m² 26%
    Bamberg 10,60 €/m² 7,80 €/m² 26%
    Bayreuth 10,00 €/m² 7,40 €/m² 26%
    Saarbrücken 8,50 €/m² 6,30 €/m² 26%
    Kaiserslautern 7,50 €/m² 5,60 €/m² 25%
    Passau 10,40 €/m² 7,80 €/m² 25%
    Darmstadt 12,10 €/m² 9,20 €/m² 24%
    Bremen 9,30 €/m² 7,20 €/m² 23%
    Mannheim 10,30 €/m² 8,00 €/m² 22%
    München 18,70 €/m² 14,60 €/m² 22%
    Hildesheim 7,30 €/m² 5,70 €/m² 22%
    Gießen 12,80 €/m² 10,00 €/m² 22%
    Freiburg 13,30 €/m² 10,60 €/m² 20%
    Dortmund 7,40 €/m² 5,90 €/m² 20%
    Aachen 11,00 €/m² 8,80 €/m² 20%
    Regensburg 11,80 €/m² 9,50 €/m² 19%
    Nürnberg 10,30 €/m² 8,30 €/m² 19%
    Duisburg 6,20 €/m² 5,00 €/m² 19%
    Kassel 8,50 €/m² 6,90 €/m² 19%
    Mainz 11,70 €/m² 9,50 €/m² 19%
    Göttingen 10,30 €/m² 8,40 €/m² 18%
    Marburg 10,50 €/m² 8,60 €/m² 18%
    Osnabrück 8,50 €/m² 7,00 €/m² 18%
    Bonn 10,70 €/m² 8,90 €/m² 17%
    Frankfurt a. M. 15,50 €/m² 12,90 €/m² 17%
    Heidelberg 12,00 €/m² 10,00 €/m² 17%
    Iserlohn 6,70 €/m² 5,60 €/m² 16%
    Augsburg 10,10 €/m² 8,50 €/m² 16%
    Stuttgart 13,90 €/m² 11,70 €/m² 16%
    Hannover 8,90 €/m² 7,50 €/m² 16%
    Köln 12,00 €/m² 10,30 €/m² 14%
    Oldenburg 8,60 €/m² 7,40 €/m² 14%
    Greifswald 9,10 €/m² 7,90 €/m² 13%
    Halle 6,90 €/m² 6,00 €/m² 13%
    Bochum 6,60 €/m² 5,80 €/m² 12%
    Tübingen 11,70 €/m² 10,40 €/m² 11%
    Hamburg 12,50 €/m² 11,20 €/m² 10%
    Kiel 8,00 €/m² 7,20 €/m² 10%
    Wuppertal 6,10 €/m² 5,50 €/m² 10%
    Essen 7,30 €/m² 6,60 €/m² 10%
    Braunschweig 8,20 €/m² 7,50 €/m² 9%
    Düsseldorf 10,20 €/m² 9,40 €/m² 8%
    Konstanz 12,00 €/m² 11,10 €/m² 8%
    Berlin 10,00 €/m² 9,30 €/m² 7%
    Münster 10,00 €/m² 9,30 €/m² 7%
    Gelsenkirchen 5,20 €/m² 4,90 €/m² 6%
    Magdeburg 5,80 €/m² 5,50 €/m² 5%
    Cottbus 6,30 €/m² 6,00 €/m² 5%
    Leipzig 6,80 €/m² 6,50 €/m² 4%
    Chemnitz 5,20 €/m² 5,00 €/m² 4%
    Jena 9,00 €/m² 9,00 €/m² 0%
    Dresden 7,50 €/m² 7,80 €/m² -4%
    Erfurt 6,90 €/m² 7,20 €/m² -4%
    Rostock 6,60 €/m² 7,20 €/m² -9%
    Potsdam 8,70 €/m² 9,50 €/m² -9%

    immowelt.de, 08.09.2015

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  9. 28.07.2015 um 20:46

    Danke für diesen ausführlichen Bericht zum Wohnen als Student. Wirklich sehr ausführlich! So kann man sich schon bei der Wahl der Uni Gedanken darüber machen, wo man sich das Studentenleben überhaupt leisten kann. Wie sieht es aber mit Studentenstädten im Ausland aus? Was kostet z. B. eine Studentenwohnung in Bern oder eine WG Bern?

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