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Junger Vulkan auf Baustelle in Schöneweide?

k-IMG_20150214_150256Baufüsick (15.02.2015), Berlin – Vermutlich infolge reger Bautätigkeit in Berlin Baumschulenweg (Treptow) und Berlin Schöneweide (Köpenick) haben sich gigantische postquartäre tektonische Ereignisse manifestiert. Im Norden von Köpenick, dem im Südosten gelegenen größten Bezirks der Hauptstadt, hat sich in kurzer Zeit ein vulkanähnlicher Erdkegel gebildet, der vorerst keine weiteren Aktivitäten außer der Abgabe von großen Mengen Dampfes zeigt. Anzeichen von Magma oder Lava sind noch nicht gesichtet worden. Groß angelegte Untersuchungen der Vulkanologischen Abteilung der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt sollen Ende Februar beginnen. Bis dahin soll eine Beobachtung des jungen Tafelvulkans Informationen zu etwaigen Veränderungen liefern. Noch ist unklar, ob es sich um eine postglaziale Eruption oder lediglich eine Verwerfung handelt.

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Von der Sonnenallee in Neukölln (TBZ) zieht sich eine große Baustelle Richtung Nordende des Treptower Parks. Als ein wichtiger Beitrag zur örtlichen Verlegung der ungelösten Verkehrsprobleme soll eine Weiterführung der A 100 erfolgen. Dazu sind umfangreiche Baumaßnahmen erforderlich (Tunnel, Straßen- und Bahnüberführungen usw.). Die Senatsverwaltung beschreibt es wie folgt: „Die Trasse verläuft auf 385 Metern im Tunnel (Grenzallee) und auf ca. 2,3 Kilometern in bis zu sieben Meter tiefer Troglage. Es werden bis zu sechs Meter hohe Lärmschutzwände errichtet und zusätzlich ein lärmoptimierter Asphalt (sogenannter Flüsterasphalt) verwendet.“ Läppische 473 Mio. € soll der Spaß kosten, die Bauzeit soll 2022 enden. Durch diesen Bauabschnitt soll eine bessere Anbindung der östlichen Bezirke an den mittleren Straßenring und an die A 113 erreicht werden.

Weiter südlich befindet sich entlang des Britzer Verbindungskanals eine Baustelle für die so genannte Südostverbindung (SOV). Hier soll eine neue Autobahnanschlussstelle entstehen, die über eine 420 lange und läppische 48,8 Mio. € billige Brücke über die Spree zur Rummelsburger Landstraße führen wird. Von da haben die Verkehrsteilnehmer die Möglichkeit, relativ zügig – also 30 km/h langsamer als auf der Autobahn – zu den nahe gelegenen Nadelöhren zu fahren:

  • NW: Kreuzung Hauptstr./Kynaststr. bzw. bereits davor die Abbiege zur Markt- / Türrschmidtstr.
  • S: Karlshorster Str. in Schöneweide zur Einmündung Schnellerstr. (B96a)
  • SO: Köpenick, Lindenstr./Bahnhofstr.
  • O: Karlshorst, Treskowallee (ggf. Auflösung nach Bauende S-Bahnunterquerung)

 

 

 

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