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Hurra! Die EnEV verteuert NICHT das Bauen

rotefahneSehr geehrte Damen und Herren,
ist Energieeffizienz der natürliche Feind des kostengünstigen Bauens? [Baufüsick: Keine Satire, bitte weiterlesen.]
In einer Initialstudie haben sich das Beratungsunternehmen Ecofys und das Architekturbüro Schulze Darup & Kollegen wissenschaftlich mit dieser Fragestellung auseinandergesetzt.
Anhand wesentlicher Bauteile wie Außenwänden, Satteldächern, Fenstern und Heizungspumpen sowie am Beispiel eines Neubaus einer Doppelhaushälfte wurde analysiert, wie sich die Kosten zwischen 1990 und 2014 bei gestiegenen Effizienzanforderungen tatsächlich entwickelt haben. Das Ergebnis: Es gibt keinen nachweislichen Zusammenhang zwischen steigenden Baupreisen und energetischen Anforderungen.
Sie finden die vollständige Studie auf unserer Webseite: http://bit.ly/12a5w81
Mit herzlichen Grüßen
Christian Noll, Geschäftsführender Vorstand, 28.11.2014
Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz e.V. (DENEFF)

***

Gottseidank, das Haus vom Nikolaus mit seinem beeindruckenden Rechenkunststückchen hat uns wachgerüttelt und endlich die Augen geöffnet. Herzlichen Dank an die beauftragten Initialstudienersteller. Die DENEFF übrigens ist „als ’starke Stimme der Energieeffizienz‘ angetreten, um als erstes unabhängiges, branchenübergreifendes Netzwerk von Vorreiterunternehmen und -organisationen für eine ambitionierte und effektive Energieeffizienzpolitik einzutreten. Denn die richtigen politischen Rahmenbedingungen sind notwendig, damit sich ein lebendiger und wachsender Markt für Produkte und Dienstleistungen des Energieeffizienz-Sektors entwickeln kann.“ Ein Schelm, der an Lobbyarbeit und Subventionserhaschung denkt.

Nachdem wir nun beruhigt durchatmen können, gestatten wir uns einen kleinen Rückblick bis nach 2008. Was finden wir da? Massenhalluzinationen, Märchen, Mythen, Panikmache, Irrtümer, Irrglaube, Falschmeldungen, Fehleinschätzungen. Machen Sie sich bitte selbst ein Bild, wie man uns jahrelang – dreist oder irrtümlich – hinters Licht geführt hat:

Warum Hauseigentümer ungern energetisch sanieren
https://baufuesick.wordpress.com/2014/04/30/warum-hauseigentumer-ungern-energetisch-sanieren/

Zwangssanierung macht das Wohnen teuer
https://baufuesick.wordpress.com/2013/08/30/zwangssanierung-macht-das-wohnen-teuer/

Aufwendige Sanierungsmaßnahmen lohnen sich oft nicht
https://baufuesick.wordpress.com/2013/07/16/aufwendige-sanierungsmasnahmen-lohnen-sich-oft-nicht/

EnEV 2012/13/14: Steigende Anforderungen = steigende Kosten
https://baufuesick.wordpress.com/2012/09/29/enev-20121314-steigende-anforderungen-steigende-kosten/

Energetisches Sanieren: selten wirtschaftlich
https://baufuesick.wordpress.com/2012/06/04/energetisches-sanieren-selten-wirtschaftlich/

EnEV 2012 = höhere Baukosten + höhere Mieten
https://baufuesick.wordpress.com/2012/04/30/enev-2012-hohere-baukosten-hohere-mieten/

Die EnEV verteuert das Bauen
https://baufuesick.wordpress.com/2010/05/04/die-enev-verteuert-das-bauen/

EnEV gefährdet Investitionen im Wohnungsbau
https://baufuesick.wordpress.com/2008/11/18/enev-gefahrdet-investitionen-im-wohnungsbau/

Ein dreifaches Hoch! auf die Doppelhaushälfte.

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  1. Kalki
    02.12.2014 um 10:35

    http://www.kalksandstein.de/news.php?ref=85049&page_id=85061
    Markt und Bauwirtschaft 21.11.2014

    Mieten und Neubaukosten: GdW untersucht Preistreiber
    Energie- und Strompreise, Steuern und kalte Betriebskosten sind entscheidend – Staat muss Wohnungsbau ankurbeln

    Der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW) untersuchte im Zeitraum von 2000 bis 2014 die Entwicklungen der Mietneben- und Neubaukosten von Wohngebäuden. Die Ergebnisse wurden nun veröffentlicht.

    Laut der Untersuchung des GdW seien die Energiepreise und Steuern klare Preistreiber bei den Mieten. Die Baukosten seien im Untersuchungszeitraum insgesamt um 30 Prozent gestiegen, wobei hier laut GdW die Materialkosten einen hohen Anteil (+31,9 Prozent) haben.

    Zur Pressemeldung des GdW:
    gdw.de
    http://web.gdw.de/pressecenter/pressemeldungen/2441-der-markt-check-des-gdw-energie-und-strompreise-steuern-und-kalte-betriebskosten-sind-preistreiber-staat-muss-wohnungsbau-ankurbeln

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  1. 06.10.2015 um 06:02

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