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Erdölversorgung für Jahrzehnte gesichert

IWO-Pressebild_Weltweite_Oelreserven_und_Ressourcen_2012Aktuelle Studien verstärken Zweifel an „Peak Oil“-Theorie
Erdölversorgung für Jahrzehnte gesichert

Der verantwortungsvolle Umgang mit den Ressourcen der Erde hat sich in den vergangenen Jahren zu einem immer wichtigeren Thema entwickelt.
Im Bereich der Wärmeversorgung zeigen Konzepte, die effiziente Brennwerttechnik und erneuerbare Wärmequellen miteinander verbinden, dass sich der fossile Energiebedarf deutlich senken lässt. Dennoch bleiben fossile Brennstoffe wie Erdöl und Erdgas in den kommenden Dekaden unverzichtbar, um den weltweit steigenden Energiebedarf zu decken.
Umso wichtiger ist die Antwort auf die Frage, wie lange die Ölreserven noch reichen. Das World Energy Council (WEC) als weltweit größtes Netzwerk der Energiewirtschaft kam jetzt zu einem eindeutigen Schluss. Laut einer aktuellen Studie der Organisation werden die weltweiten Ölvorkommen auch einen weiterhin steigenden Bedarf noch für viele Jahrzehnte decken.

Reserven wachsen schneller als Förderung
In seiner Studie zeigt das WEC, dass die weltweiten Ölreserven seit 1993 um ein Viertel gewachsen sind. Die Förderung stieg hingegen um 20 Prozent an. Obwohl der globale Verbrauch also kontinuierlich steigt, haben sich die gesicherten Vorkommen regelmäßig erhöht. Grund hierfür sind neue Erschließungs- und Produktionstechniken, die die Förderung in schwer zugänglichen Lagerstätten ermöglichen, sowie die Nutzung unkonventioneller Quellen wie etwa Schiefergestein. Zu ganz ähnlichen Ergebnissen kommt eine Studie von Roland Berger Strategy Consultants, die die aktuelle Lage auf dem weltweiten Erdölmarkt analysiert.

Derzeit liegen die Ölreserven nach Angaben der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) bei rund 216 Milliarden Tonnen – zur Jahrtausendwende waren es noch 76 Milliarden Tonnen weniger.
Weitere geschätzte 466 Milliarden Tonnen befinden sich in geologisch noch nicht erfassten und technisch schwer zugänglichen Gebieten. Diesen enormen Mengen steht ein jährliches Förderungsvolumen von 4,05 Milliarden Tonnen gegenüber.

Öl bleibt noch lange Energielieferant
Die Entwicklung widerspricht der „Peak Oil“-Theorie. Diese besagt, dass die förderbare Menge an Öl bald ihren Höhepunkt erreicht und anschließend stetig abnimmt. Auf dieser Vorstellung basierende Vorhersagen reichen zurück bis in die 1950er Jahre und malten stets ein schwarzes Bild.
1974 prognostizierte Marion King Hubbert, Entwickler der „Peak Oil“-Theorie, dass unter Berücksichtigung der vorhandenen konventionellen Ölquellen das weltweite Fördermaximum zur Jahrtausendwende erreicht sein werde. Da jedoch im Laufe der Jahrzehnte immer wieder neue Ölvorkommen entdeckt und bessere Fördermethoden entwickelt wurden, offenbarten sich bald die Mängel von Hubberts Berechnungen. So haben unkonventionelle Quellen wie Ölsand und -schiefer die weltweiten Ressourcen merklich erhöht. Das Zeitalter des Erdöls neigt sich angesichts solcher Zahlen also keineswegs dem Ende entgegen. Der Rohstoff wird noch lange Zeit ein wichtiger Energielieferant bleiben. Mehr Informationen zum Thema unter http://www.oelheizung.info.

IWO, 05.12.2013

IWO Pressebild Weltweite Ölreserven und Ressourcen 2012

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