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Lesetipp: u.a. zum Thema Uneigennützigkeit

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Diese interessanten Beiträge finden Sie in der ImmobilienZeitung, deren freitäglicher Newletter zu empfehlen ist. Zwei Themen fand ich bemerkenswert: 1. die böse Kirche, die ach so teuer baut und 2. die uneigennützigen Verbände.

Zu 1. fällt mir nur noch ein: ja geht’s denn noch? Natürlich ist der Faktor 6 bei den Baukosten im Bistum nicht ganz so schön. Aber, was soll’s. Die Kirche als einer der größten Immobilieneigentümer in Dummerland wird mit Steuergeldern gepäppelt, die Würdenträger werden vom Staat bezahlt. Und außerdem gibt es – wen wundert’s – eine Studie, welche besagt:  „Studie: Kirchliche Bauprojekte oft deutlich teurer“. Na, was für ne Überraschung. Immerhin ist diese durchs Dorf getriebene Sau gut dazu geeignet, den doofen deutschen Michel von anderen Dingen abzulenken: Stichwort BER, Stichwort Staatsverschuldung. BER bedeutet: mal noch ne Millarde und DE bedeutet auch, der rotzfreche Dilettant Wowereit drängelt sich nach dem Job des Aufsichtsratsvorsitzenden. Als wenn er nicht schon genug Schaden angerichtet hätte. Und: keine Sau juckt’s. Staatsverschuldung bedeutet: Milliardengräber ungebremst, die Zukunft von Generationen versaut bis St. Nimmerlein. Und: keine Sau juckt’s.  Oder doch?

Was bedeutet Uneigennützigkeit? Hier ein Beispiel: Verbände fordern Masterplan gegen explodierende Wohnkosten. Hier erfährt der erstaunte Michel: „Mehr als 25 Spitzenverbände der deutschen Immobilien- und Baubranche haben sich in der Aktion Impulse für den Wohnungsbau zusammengeschlossen und verlangen von der Bundespolitik einen Masterplan für den Wohnungsbau in Deutschland. In einem Sieben-Punkte-Katalog fordert die Aktion Maßnahmen gegen Wohnungsmangel und „explodierende“ Wohnkosten.“ Da wird einem so richtig warm ums Herz, weil sich mehr als 25 Spitzenverbände der deutschen Immobilien- und Baubranche so richtig ins Zeug legen und sich für „die Verbraucher“ bzw. die Mieter stark machen. Danke, danke, danke. Da distanziert man sich gern empört von folgender Auslegung: „In einem Sieben-Punkte-Katalog fordert die Aktion Maßnahmen zur Umsatzsteigerung im Sektor Bau und Immobilien.“ Oder so ähnlich. Oder doch nicht?

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  1. 02.11.2013 um 14:35

    Mit der Enteignung der unglaubwürdigen Kirche wäre der deutsche Staat endlich seine Schulden los. Statt dessen werden Bürger enteignet, die sich deswegen weiter verschulden müssen, weniger kaufen, weniger Steuern zahlen, an gesunden Lebensmitteln sparen, schneller krank werden, schneller sterben und der Staat schafft sie zuletzt in die Urne:

    Bald gibt es keine schlachtreifen deutschen Bürger mehr!
    Und was dann ? Vielleicht Einwanderer ausnehmen?

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  2. noch ein anderer Atheist
    01.11.2013 um 20:37

    Betongold in Kirchenhand
    Die beiden großen Glaubensgemeinschaften in Deutschland sitzen auf einem Immobilienvermögen von rund 220 Mrd. Euro …

    http://www.immobilien-zeitung.de/123731/betongold-in-kirchenhand

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  3. ein anderer Atheist
    01.11.2013 um 20:36
  4. Atheist
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