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Warum ist unser Wetter so wahnsinnig?

frosch„Warum ist unser Wetter so wahnsinnig?“

Diese dumme Frage stellte BILD am 30. Juli 2013 und fand auch gleich zwei Experten, die noch dümmere Antworten gaben. Auf die Sätze „Unser Wetter spielt verrückt! Müssen wir uns Sorgen machen?“ reagierte Prof. Dr. Mojib Latif von der Universität Kiel mit der Null-Floskel: „Die Häufung der Wetter-Extreme ist ein deutliches Zeichen für den Klimawandel“. Wenn das Wetter reden könnte, würde es fragen: Habt ihr Menschen eigentlich den Verstand verloren? Seid ihr wahnsinnig? Habt ihr noch alle Tassen im Schrank? Und logisch Denken könnt ihr auch nicht! Erst leitet ihr das Klima von langjährig erhobenen Wetterdaten ab und dann stellt ihr alles auf den Kopf und meint, dieses von euch errechnete statistische Konstrukt „Klima“ würde Einfluss auf das Wetter nehmen. Das ist ja geradezu lächerlich. Nicht das Wetter ist wahnsinnig, ihr Menschen seid es!
Das Wetter ist so alt wie die Erde. Zusammen mit der Erde hat es auch immer eine Atmosphäre gegeben. Seit Milliarden Jahren gestaltet das Wetter über Wind, Wasser, Eis und Frost die Erd-Oberfläche um, trägt Berge ab und formt Täler und Schluchten. Seit Millionen von Jahren gibt es Eis- und Warmzeiten und der Mensch konnte sich erst richtig als Mensch, der sich selbst den Namen „Homo sapiens sapiens“ gab, nach der Weichsel-Eiszeit vor etwa 12 000 Jahren etablieren. Zunächst als Jäger und Sammler. Es war das Wetter, das ihm den Tisch bereitete, die Pflanzen mit Regen versorgte und „blühende Landschaften“ erzeugte. Der Mensch wurde zum Ackerbauern und Viehzüchter, zum „homo faber“, der mit der Industrialisierung Fabriken baute. Ist der Mensch einem intellektuellen Größenwahn verfallen, dass er auf das Wetter seine charakterlichen Defizite überträgt und ihm die Rolle eines Strafrichters andichtet? Nein, das Wetter war, ist und bleibt auch künftig unabhängig vom Menschen. Das Wetter bestimmt das Klima, nicht umgekehrt! Es verträgt sich zwar nicht mit der stolzen Eitelkeit des Menschen, aber er muss sich dem Wetter anpassen, ob ihm das passt oder nicht.
BILD fragte dann weiter: „Schlägt der Klimawandel mit Wetter-Chaos zu?“ Dazu Gerhard Lux vom Deutschen Wetterdienst: „Besorgniserregende Auswirkungen des Klimawandels sehen wir vor allem an vielen starken Niederschlägen in den vergangenen 20 bis 50 Jahren.“ Auch hier wieder derselbe Unsinn, das willkürliche Verdrehen von Ursache und Wirkung, wobei auch dieses logisch nicht korrekt ist. Wenn man auch vom Wetter als Ursache Mittelwerte berechnet, so sind diese keine Wirkung im physikalischen Sinne. Die über 30 Jahre gemittelte Temperatur ist ein Zahlenwert, nichts als ein Zahlenwert. Er ist bestenfalls eine Folge, aber keine Wirkung, denn ein Mittelwert kann keine Wirkung erzeugen. Schon gar nicht kann er sich erwärmen oder abkühlen. Er ist noch nicht einmal ein Richtwert. Der Wechsel der Vegetation richtet sich nicht nach der Jahresmitteltemperatur, sondern allein nach dem Jahresgang der Temperatur. Setzt man Mittelwerte richtig ein, so kann man mit gleitenden Mitteln, bei Klimawerten sind es 30 Jahre (!), rückwirkend ein Auf und Ab der Mittelwerte feststellen.
Und wenn man etwas weiter in die Vergangenheit zurückschaut, und nicht nur 20 bis 50 Jahre wie Gerhard Lux vom DWD, dann zerfließen alle seine Besorgnisse. Dann stellt man fest, und die Hochwassermarken entlang von Mosel, Rhein, Neckar, Donau, Elbe, Oder und Weichsel bestätigen dies, dass es in der Vergangenheit, in vorindustrieller Zeit ohne Flussbegradigungen erheblich stärkere Niederschläge mit weitaus höheren Pegelständen und Überschwemmungen gab. Was ist Wissenschaft noch wert, was ist der Nutzen des DWD, wenn nur noch die Paniktrommel gerührt und inhaltslose Marktschreierei betrieben wird? Die Klimawissenschaft samt Klimaexperten hat ihr Vertrauen schon verspielt. Muss die Meteorologie, die es ohnehin mit der Vorhersage des Wetters schwer hat, noch billige Schützenhilfe leisten und sich lächerlich machen?
Wem nutzt das Schüren von Wetterängsten, das Spiel mit der „Häufung von Wetter-Extremen“? Hat sich die Angst vor der Klimakatastrophe totgelaufen? Hat sich rumgesprochen, dass man das Klima nicht schützen kann, schon gar nicht das Monstrum „Globalklima“? Ist die Erkenntnis gewachsen, dass es auf einer runden Erde keine „globale Klimagerechtigkeit“ geben kann, ja dass dies physikalisch unmöglich, absurdes politisches Theater ist? Wird in letzter Verzweiflung wieder die Wetterkeule ausgepackt? Mir würde auf die BILD-Frage „Schlägt der Klimawandel mit Wetter-Chaos zu?“ nur die Gegenfrage einfallen: „Mann, sind Sie von allen guten Geistern verlassen, sind Sie wahnsinnig?“
„Südliche Westwindzone beeinflusst CO2-Konzentration“
Diese Meldung verbreitete am 6. August 2013 die Julius-Maximilians-Universität München. Das einzige, was wohl stimmt, ist die Aussage: „Vor etwa 11700 Jahren endete die letzte Eiszeit.“ Warum dies so plötzlich geschah, warum nach fulminanter Erwärmung in der Jüngeren Dryaszeit (10700-9600 v. Chr.) noch einmal ein scharfer Kälterückfall eintrat, darüber gibt es keine wissenschaftliche Erklärung. Daher die heftige Suche nach Pseudoantworten, wenn dafür auch noch Forschungsmittel munter fließen und schöne Reisen damit verbunden sind. Da das Forschungsergebnis politisch korrekt sein muss, kann es am Ende nur einen Verursacher geben, das „Treibhausgas“ CO2 (Kohlenstoffdioxid).
Was passierte demnach vor 11700 Jahren? „Vor diesem Klimawandel stieg die atmosphärische Kohlendioxid-Konzentration deutlich an.“ Den Grund glauben nun Christoph Mayr von der LMU München und Andreas Lücke vom Forschungszentrum Jülich bei Untersuchungen aquatischer Moose in dem 100 Meter tiefen See ‚Laguna Potrok Aike‘ in Patagonien gefunden zu haben. Aufgrund der bahnbrechenden Erkenntnis, dass „bei stärkerem Wind mehr Wasser verdunstet“, schließen sie nun, dass sich vor Ende der Eiszeit die Westwinde verstärkt haben und dadurch vermehrt CO2 aus dem Südozean freigesetzt haben. Dann haben unbekannte Winde dieses CO2 über den Äquator verfrachtet in die nördliche Westwindzone. Hier hat es dann ganze Arbeit geleistet mit dem Ergebnis: „Durch den erhöhten Treibhauseffekt in der Atmosphäre führte dies zum Ende der letzten Eiszeit.“ Weitere Fragen? Keine erlaubt! Der Übeltäter ist dingfest gemacht!
Gibt es keinen wissenschaftlichen Ehrgeiz mehr? Jetzt müsste doch zwangsläufig die Frage ansetzen, was den Wind veranlasst hat, plötzlich stärker zu blasen, aber dann ebenso plötzlich wieder einzuschlafen, um den Kälterückfall der Jüngeren Dryas zu ermöglichen? Ist dann das CO2, das zuerst von Süd nach Nord wanderte, dann von der Nordhemisphäre wieder zur Südhemisphäre reumütig zurückgekehrt und im Meer verschwunden, um wie „Phönix aus der Asche“ vor dem Jahr 9600 wieder aufzutauchen, um auf der Nordhalbkugel der Weichsel-Eiszeit endgültig den Garaus zu machen? Doch warum haben Wind und CO2 seither das Spiel nicht wiederholt? Vielleicht ist das CO2 schon wieder heimlich auf dem Weg nach Süden und bereitet den nächsten Kälterückfall vor. Seit nunmehr 15 Jahren, so hat Hans von Storch notgedrungen zugegeben, steigt die „Globaltemperatur“ nicht mehr. Das ist verdächtig. Diese Frage lechzt nach einer Antwort: Was beeinflusst die Vitalität des Windes? Wie lange auf welcher Hemisphäre sind die Erholungs- und Ruhepausen des Windes, in denen sich das CO2 im Meer sammeln kann? Wenn großzügig Mittel für neue Forschungsreisen zur Verfügung gestellt werden, werden sich sicherlich Experten bewerben, um festzustellen, dass die die südlichen und nördlichen Westwinde abwechselnd an einer Schlafkrankheit leiden, die sich auf das Klima überträgt und Ursache für den Wechsel von Eis- und Warmzeiten ist? Mit Sicherheit wird dafür ein Name gefunden werden und der Wald von Wissenschafts-Hypothesen ohne Antworten immer undurchdringlicher werden.
Vielleicht sollte sich die Forschung mal wieder dem arktischen Eis zuwenden. Hier soll das CO2 ja eine neue „Sintflut“ auslösen. Der Tourismus rund um den Nordpol boomt. Für nur 35.000 US Dollar pro Person kann man am Nordpol Eis brechen. Gemütlich im Sessel sitzend mit einem Glas Champagner in der Hand können Sie vom Deck aus zusehen, wie der atomar angetriebene russische Eisbrecher „Victory“ das Eis knackt. Von Mitte Juni bis Mitte September herrscht am Nordpol ein reges Treiben, ist für Kreuzfahrtschiffe Hochbetrieb. Ein bis zwei Meter Eisschicht können diese PS-Riesen leicht knacken. Mit nur wenig Wind treiben die künstlich aufgebrochenen und frei schwimmenden Eisfelder ins offene Meer gen Süden. Sie driften durch die Davisstraße, die „Eisberg-Autobahn“ zwischen Kanada und Grönland, gemächlich Richtung Neufundland und vermindern das „Arctic summer sea-ice“. Der Satellit stellt nur den Schwund fest, aber nicht die Ursache. Könnte der teure Nordpoltourismus die Erklärung dafür sein, dass die zahlreichen Kreuzfahrtschiffe für die Zerstörung der Eisfläche im Sommer rund um den Nordpol wesentlich verantwortlich sind? Dieser unerwartete anthropogene Einfluss durch zahlungskräftige Touristen würde den NASA-Hiobsbotschaften über den sommerlichen Eisschwund am Nordpol die Dramatik nehmen.
Diese von Klaus Kaiser, Autor von ‚Convenient Myths‘, geäußerte Vermutung scheint plausibel, denn außerhalb der Kreuzfahrtschiff-Saison normalisieren sich die Verhältnisse rasch wieder. Im Herbst, Winter und Frühling hat sich die arktische See-Eis-Ausdehnung in den jüngsten Dekaden kaum geändert. Womöglich spielen die Eisbrecher „Klimawandel“, täuschen ihn zumindest vor. Oder ist es etwa der Wind, der auf geheimen Wegen immer im Sommer CO2 in die nordpolaren Gefilde bläst und die Eisdecke aufbricht? Nach getaner Arbeit ruht er sich in den übrigen Jahreszeiten von dieser Schwerstarbeit aus. Es kann einen schon wahnsinnig machen, diese natürliche Fülle an Komplexität.
Im Alten Testament, dem 5. Buch Mose, ist der Wahnsinn eine Strafe Gottes. Es heißt dort: „Der Herr schlägt dich mit Wahnsinn, Blindheit und Irresein.“ Doch daran glaubt heute in unserer atheistischen Welt keiner mehr. Heute geben die Wahnsinnigen und Blinden, die die Augen vor der Komplexität allen Naturgeschehens schließen und einfache Antworten suchen, den Ton an. Heute werden diejenigen Wahnsinnigen abgestempelt, deren Denkmuster nicht der akzeptierten sozialen Norm entsprechen, die ihren eigenen Verstand benutzen. Die politisch Mächtigen können als Majorität die sozialen Normen verändern und so unbequeme Denker als außerhalb der Norm stehend zu Wahnsinnigen erklären. Und irgendwann wird für so genannte „Klimawandelleugner“ Kerkerhaft oder gar die Todesstrafe verhängt. Wer zweifelt und Fragen stellt, der macht sich verdächtig, der ist kein guter und folgsamer Demokrat. Wie heißt doch die alte Regel? Die Mehrheit hat immer recht, auch wenn sie irrt!
Konsensmeinungen sind kein Wahrheitskriterium
Auch wenn die Klimaexperten es strikt leugnen oder mehrheitlich geleugnet haben, der Klimawandel ist ein integraler Bestandteil der Schöpfung. Er ist so alt wie die Welt. Er ist Folge der Kugelgestalt der Erde und der Bewegungen der Erde um die eignen Achse und die Sonne. Alle geologischen wie paläoklimatischen Klima-Rekonstruktionen bestätigen dies. Die vielen Glazial- wie Interglazialzeiten mit ihren fossilen Spuren sind ein klarer Beweis. Niemand kann dies ernsthaft bezweifeln.
Doch dann kam die Politik ins Spiel, trafen sich die nationalen Wetterdienste 1935 in Warschau und kamen auf die fixe Idee, die 30-Jahres-Periode 1901-1930 zur „Klimanormalperiode“ zu erklären. Dies wurde mehrheitlich beschlossen, das „Klima-Meter“ als Normalmaßstab war geboren. Wider besseres Wissen und gegen jede Lehrmeinung verfestigte sich über politische Wunschvorstellungen der Glaube an die „Klimakonstanz“. Dann kam die Suche nach einem Störfaktor dieser Konstanz. Man machte die Erde zum „Treibhaus“, deklarierte einige Gase zu „Treibhausgasen“ und erfand den „Treibhauseffekt“. Widerspruch wurde nicht toleriert. Es kam der Gedanke auf, die behauptete „Klimakonstanz“ durch „Klimaschutz“ gewährleisten zu wollen, um die „Klimaerwärmung“ bremsen und durch Reduktion der „Treibhausgase“ die drohende „Klimakatastrophe“ zu verhindern. Nun können die „Klimaexperten“ nicht mehr umhin, den „Klimawandel“ als etwas ganz Natürliches hinzustellen, aber, um nicht arbeits- und brotlos zu werden, wollen sie nun den „globalen Klimawandel“ direkt beeinflussen, die „Klimaerwärmung“ auf maximal 2 Grad begrenzen, um an dem Ziel, die „Klimakatastrophe“ zu verhindern, festhalten zu können. Man darf ja als Mehrheit, die die Schwarmintelligenz verkörpert, nicht irren.
Aber was machen wir bei all diesen Klimaschutzbemühungen mit dem ungehorsamen Wetter? Ist das „Wetter-Chaos“ zu bändigen? Dies ist prinzipiell unmöglich, weil das Wetter selbst von Natur aus chaotisch ist. Das Wetter hat die Freiheitsgrade, die der Mensch gerne hätte. Das Wetter ist auch kein Büttel, kein Erfüllungsgehilfe des Klimas. Es weist dem Klima den Weg! Sein direkter Wandel bestimmt den statistischen Klimawandel. Diese Meinung ist ungehörig, aber ist sie wahnsinnig? Nein, sie wird als „wahnsinnig“ hingestellt, nur weil sie nicht der herrschenden politischen Norm entspricht. Da dem Wetter jeglicher Gemeinsinn fehlt und es immer gerade das tut, was uns nicht passt, also eigensinnig und undemokratisch handelt, ist das Wetter „wahnsinnig“.
Gut, dass wir die BILD haben. Warum erhebt BILD nicht direkt den „Wetterschutz“ zur neuen Parole?
Oppenheim, den 8. August 2013 Dipl.-Met. Dr. phil. Wolfgang Thüne

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