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Sensation: Witterung lässt Heizenergieverbrauch steigen

Waaaahnsinn!

Waaaahnsinn!

BDEW zum Gas- und Stromverbrauch 1. Quartal 2013:
Gasverbrauch stieg aufgrund kalter Witterung

Stromverbrauch sank um zwei Prozent gegenüber Vorjahreszeitraum / Erdgasverbrauch stieg aufgrund kalter Witterung um knapp neun Prozent

Berlin, 27. Mai 2013 – Während der Gasverbrauch im ersten Quartal 2013 um knapp neun Prozent gestiegen ist, sank der Stromverbrauch leicht um etwa 2 Prozent. Das geht aus neuen vorläufigen Zahlen hervor, die der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) ermittelt hat.

Der Erdgasverbrauch belief sich im ersten Quartal auf 345,2 Mrd. kWh (1. Quartal 2012: 317,6 Mrd. kWh). Damit lieferte die Energiewirtschaft 8,7 Prozent mehr Erdgas an ihre Kunden als im Vorjahresquartal. Grund dafür sei insbesondere die kalte Witterung, die den Einsatz von Erdgas zur Wärmeerzeugung und in KWK-Prozessen ansteigen ließ, teilte der BDEW mit.

Der Stromverbrauch ging im selben Zeitraum um mehr als zwei Prozent auf 135,2 Mrd. kWh (138,5 Mrd. kWh) zurück. Gründe dafür liegen nach Angaben des BDEW in der weiterhin schwachen Konjunktur, dem fehlenden Schalttag sowie der Tatsache, dass das Osterfest in diesem Jahr bereits im März stattfand.

***

AGEB:
Kräftiger Anstieg des Energieverbrauchs

Erdgas und Steinkohle legen zu / Erneuerbare wachsen nur verhalten

Berlin/Köln (27.05.2013) – Der langanhaltende Winter und der kühle Witterungsverlauf im Frühjahr haben für einen kräftigen Anstieg des Energieverbrauchs in Deutschland gesorgt. Nach vorläufigen Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) stieg der Verbrauch in den ersten drei Monaten um insgesamt 3,4 Prozent auf 3.860 Petajoule (PJ) oder 131,8 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE). Der schwache konjunkturelle Start ins neue Jahr hatte dagegen eine eher verbrauchsdämpfende Wirkung.

Der Mineralölverbrauch verminderte sich insgesamt um knapp 1 Prozent. Dem weiter rückläufigen Verbrauch an Ottokraftstoffen standen ein höherer Absatz an Dieselkraftstoff sowie ein witterungsbedingt höher Heizölverbrauch gegenüber.

Der Erdgasverbrauch stieg mit insgesamt fast 9 Prozent besonders stark. Die kalte Witterung sorgte beim Einsatz von Erdgas zur Wärmeerzeugung und in KWK-Prozessen für einen Anstieg des Verbrauchs um mehr als ein Viertel gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Der Verbrauch von Steinkohle nahm ebenfalls deutlich zu und lag um 10,5 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Infolge derzeit hoher preislicher Wettbewerbsfähigkeit weitete sich der Einsatz in Kraftwerken zur Strom- und Wärmeerzeugung um 14,5 Prozent aus. Stahlindustrie sowie Wärmemarkt verzeichneten dagegen eine stagnierende Entwicklung.

Der Verbrauch an Braunkohle verminderte sich durch die Stillegung von Altanlagen in der Stromerzeugung um 2,6 Prozent. Infolge höherer Wirkungsgrade der in Betrieb genommenen Neuanlagen blieb die Stromerzeugung aus Braunkohle trotz eines geringeren Brennstoffeinsatzes auf dem Niveau des Vorjahres.

Die Kernenergie leistet einen stabilen Beitrag zur Energiebilanz der ersten drei Monate, da im Berichtszeitraum keine weiteren Anlagen vom Netz gingen. Die Nutzung erneuerbarer Energien stieg aufgrund höherer Beiträge der Biomasse um 2 Prozent. Der Beitrag der Wasserkraft (ohne Pumpspeicher) verzeichnete einen leichten Zuwachs. Die Beiträge der Windenergie und der Photovoltaik blieben witterungsbedingt deutlich unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums.
Witterung lässt Verbrauch steigen
Entwicklung des Primärenergieverbrauchs im ersten Quartal 2013
in Deutschland – Veränderungen in Prozent
Gesamt 3.860 PJ oder 131,8 Mio. t SKE

energieverbrauchQ12013
Berlin/Köln – Der Verbrauch an Primärenergieträgern stieg in Deutschland in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres nach Berechnungen der  Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen um 3,4 Prozent auf 3.860 Petajoule (PJ) beziehungsweise 131,8 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE). Erdgas und Steinkohle verzeichneten deutliche Zuwächse. Der Beitrag der erneuerbaren Energien wuchs nur verhalten.

Quelle: Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen
27.05.2013

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