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Anbau eines Außenaufzuges

aufzugAus der Rubrik „klein aber fein“: Anbau eines Außenaufzuges in Berlin Charlottenburg.
Das Mehrfamilienhaus … mit seiner für die Bauzeit Ende des 19. Jahrhunderts typischen Eingangssituation und Etagengliederung ist ein attraktiver Wohnort und soll durch die Ergänzung eines Außenaufzuges eine Erhöhung der Nutzungsqualität erfahren.
Das Bestandsgebäude ist in massivem Ziegelmauerwerk errichtet worden. Kriegsschäden in den Obergeschossen wurden durch einen Wiederaufbau der Obergeschosse 3, 4 und des Daches 1959 rekonstruiert. In der Folgezeit wurde 1988 ein Dachausbau mit Terrassen auf den Seitenflügeln ausgeführt.
Der Aufzug ist im Innenhof an der Rückseite des Vorderhauses geplant und es werden 12 Wohneinheiten angeschlossen. Dadurch kann aus jedem Geschoß über eine halbe Treppe das Gehwegniveau erreicht werden.

Vorhaben
Die Konstruktion des Aufzuges ist als filigranes Stahlgerüst mit verglasten Seiten und verglastem Dach geplant. Das Stahlgerüst wird auf die Aufzugsgrube aus Beton aufgeschraubt. Drei Übergänge aus Stahlrahmen mit Gitterrostbelag und Glasbrüstungen stellen die Verbindung zu den Zwischenpodesten über dem 2. 3. und 4. Obergeschoß her.
Die Lage des Aufzuges vor der Wandnische mit tiefer liegendem Dachbereich entspricht im Grundriss und Aufriss der vorgefunden Symmetrie des Hofes. Als hinzugefügtes Element wird er mit seinen anthrazitfarbenen Profilen und den Glasflächen optisch möglichst dezent erscheinen.
Die Wohnverhältnisse werden in den Seitenflügeln und im Hinterhaus nicht beeinträchtigt. Eine Verschattung dieser Gebäudeteile ist durch die günstige Lage des Aufzuges an der Nordostseite des Hofes ausgeschlossen. Die Wohnräume im Vorderhaus werden durch die Verglasung der Aufzugskonstruktion und der Kabine möglichst wenig durch Verschattung beeinträchtigt. Es besteht beidseits ein Abstand von ca. 5 m zu den sog. Berliner Zimmern. Einer Geräuschbelästigung wird mit der Wahl eines geeigneten Antriebes, sowie möglichst minimaler konstruktiver Anbindung an die bestehenden Wände vorgebeugt.

Anlagen zum Genehmigungsverfahren
01 Antrag auf Genehmigungsfreistellung nach §63 BauOBln, 02 Baubeschreibung, 03 Standsicherheitsnachweis (wird nachgereicht), 04 Antrag auf Befreiung der GFZ-Berechnung gem. Baugesetzbuch §31, 05 Antrag auf Abweichung von Abstandsflächenregeln gem. Baugesetzbuch §31, 06 Brandschutztechnischer Nachweis und Erklärung Wärmeschutz
07 Ermittlung der Herstellungskosten, 08 Bauvorlageberechtigung
Bauzeichnungen: • Lageplan, Auszug ALK M 1:200 • Übersichtsplan Geschosse M 1:200 • Grundriß Erdgeschoß M 1:50 • Grundriß Normalgeschosse M 1:50 • Querschnitt M 1:200 • Kabinenplan M 1:20

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